Fähre Sorge berechtigt?

Bianca3785

Neues Mitglied
Hallo zusammen!
Ich habe eine Frage an euch erfahrenen Fähren-Reisenden :)
Anfang Juli fahren wir mit Moby von Livorno nach Olbia, die Fähre ist schon gebucht.
Wir haben einen Audi A6 Kombi, bepackt mit 3 Erwachsenen, 1 Kind + wahrscheinlich reichlich Gepäck.
Mein Mann fürchtet sich sehr vor der Überfahrt bzgl. hohen Absätzen, Schwellen und so weiter. Auch vor den Straßenverhältnissen vor Ort. Aber vor allem wegen der Fährenüberfahrt. Dieses Automodell ist etwas tiefer als „normale“, aber in diesem Sinne nicht extra tiefergelegt oder so. Aber halt eher ein sportliches Fahrwerk und Höhe.
Er meint das Auto ist danach sicher voller Dellen und Kratzer und überhaupt werden wir ständig überall „aufsitzen“ meint er. Ich sollte erwähnen dass er das Auto hegt und pflegt, es ist ihm heilig Aber dass könnt ihr euch bestimmt schon denken
Nun wollte ich euch „Fachleute“ fragen … ist seine Sorge berechtigt oder ist es nicht so „schlimm“ wie man sich das vorstellt? Kann ich ihn beruhigen oder sollten wir uns um ein anderes Auto für die Reise kümmern?

Vielen lieben Dank euch!!

Lg Bibi
 
Keine Sorge. Ich fahre seit Jahren mit einem AMG nach Sardinien. Nichts passiert.evtl die Mitfahrer aussteigen lassen wenn es die Rampe rauf/runter geht. Ich hatte nich nie Probleme.
Gute Reise
 
Danke für eure ernsten und vielleicht auch nicht so ernsten Antworten ☺️
Also bitte nicht falsch verstehen … mein Mann ist der liebste den es gibt. Er wertschätzt einfach alles sehr was er hat … auch mich glücklicherweise
Nur kenne wir die Situation auf der Fähre einfach zu wenig ….
Danke euch! ☺️☺️
 
Augen auf beim Autokauf!
Aber Spaß beiseite, wenn der Mann nicht nur gut putzen kann, sondern auch gut fahren kann (z.B. die Rampe der Fähre schräg anfahren), sollte es klappen mit ohne Schramme. Ihr bleibt in Europa und fahrt nicht in den Dschungel!
Schönen Urlaub
 
Sardische Durchschnittsstraßen ...

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... sehen im Regelfall nicht so aus, auch wenn's Dein Mann vielleicht befürchtet. Also braucht man auch kein Auto wie auf dem Foto, um sich auf sardischen Straßen fortzubewegen. Aber auch solche "Straßen" bietet das Navi ohne Vorwarnung manchmal an.
Bei "sportlichem Fahrwerk" (und damit verwandter "sportlicher Fahrweise"?) denke ich eher daran, dass in Sardinien auch auf guten Straßen hinter jeder Kurve eine Kuh auf der Fahrbahn stehen oder eine Schafherde das flotte Vorankommen behindern kann, wahlweise auch ein Uralt-Panda mit 30kmh auf der Mittellinie. Die Priorität auf "vorausschauend" statt auf "sportlich" zu legen, ist da vielleicht kein Fehler. Sollte meine Interpretation von "sportlich" eine Unterstellung sein - naja, etwas mehr Vorsicht kann trotzdem nicht schaden.
 
Also... man sollte schon ehrlich sein und ihn auf die durschnittliche, von teilweise tiefen Schlaglöchern durchzogenen Straßen vorbereiten. Und wenn ihm sein Auto so wert ist, würde ich es nie, wirklich niemals unbeobachtet rumstehen lassen. Der Teufel ist ein Eichhörnchen.
 
Ich hatte auch mit meinem tieferen 5er BMW noch keine Probleme- weder mit den Rampen auf der Fähre, noch mit sardischen Straßen oder Feldwegen. Ich bin sicher, das wird auch ein Audi können . Dass es auf der Fähre bei enggeparkten Autos und sich mit Gepäck und Jacken mit Reißverschlüssen durchschlängelnden Personen kratzerfrei zugeht, würde ich jedoch fast ausschließen. Für jemanden, der sein Auto liebt,wäre hier vielleicht ein alter Postbus geeigneter.
 
@ Moustache...wenn du ein AMG G Modell fährst dann ist es egal wie die Auf und Abfahrt auf die Fähre und die Strassen auf der Insel sind ....:cool:


Aber Spass beiseite ....ich Fahr auch einen Passat Kombi der 40 mm tiefer ist und bei Beladung nochmal ein bisschen...hatte auch nie Probleme...ein bisschen aufpassen muss man schon...die Strassen bei uns zu Hause in der Stadt und im Umkreis sind bestimmt manchmal schlechter .

Wenn Ihr da seid wird Dein Mann so von der Insel begeistert sein das er dann sein Auto vergisst ..;)

Gruß aus der schönsten Stadt Deutschlands
 
Wir kennen die Fähre auch mit unserem Wohnmobil( ansonsten b Klasse).es ist immer aufregend,egal wie häufig wir fahren.wichtig ist ,sich auf die Matrosen die einen einweisen zu verlassen.die machen nix anderes als aufgeregte Autofahrer in die wirklich engen Plätze zu weisen. Schräg !!!drauf fahren,wie schon hier gesagt ,egal mit welchem Auto .tja und Kratzer bekommt ihr auch in Deutschland in engen Parklücken oder von solch bekloppten,die mit Schlüsseln Zeichen setzen wollen. .die gezeigten Straße von peko tja die gibts wirklich,aber da muss man ja nicht herfahren ,sieht mann meistens vorher. Und so ein Handy navi ist auch ziemlich sicher mit der Wegbeschreibung.Schlaglöcher gibts ne Menge hier ,aber langsam fahren ist eh hier angesagt ,(auch wenn die Inselbewohner oft schneller als erlaubt sind)da sehr ihr auch mehr und für euer Kind ist es auch bequemer bei den Kurven. .also keine Angst haben,Aufgeregt sein ist normal ,genießt das kleine Abenteuer und wenn ihr dann glücklich auf der Fähre seit ,trinkt euch einen Wein auf schöne Ferien und auf das neue was ihr entdecken werdet.
 
Hmmm, wenn ihr ein abgelegenes Agriturismo gebucht habt, könnte es spannend werden... Wir hatten schon Wege, da wussten wir gar nicht so recht wo der Weg ist... Aber das ist jetzt nicht die Regel, wenn eure Unterkunft "normal" liegt, müsst ihr nur etwas bei euren Ausflügen aufpassen, wo ihr fährt bzw vielleicht auch mal früher das Auto stehen lassen... Umsichtig fahren ist sowieso angebracht.
Ich würde sagen, mit einem alten Geländewagen, wäre dein Mann sicher trotzdem entspannter, wenn er so sehr auf sein Auto schaut...

Ps. Da mein Mann immer bammel hat, wenn er die ganzen Autoalarmsysteme auf der Fähre hochhört, die Autos liegen nicht alle zusammengewürfelt im Schiffsbauch, bis jetzt haben wir unser Auto immer so vorgefunden wie geparkt...
 
Unbedingt mitnehmen, vielleicht hilft es gegen den deutschen Zwang, dass ein Auto aussehen muss als wäre es gerade vom Fließband gefallen. Nach den ersten drei Kratzern lebt es sich dann bereits deutlich entspannter und wenn die Fähre nicht hilft, findet sich garantiert ein wohlduftender Macchiabusch auf dem Weg zum Strand!
 
Einige Wochen vor der Überfahrt nicht mehr waschen dann gehen die Leute auf der Fähre nicht so auf Tuchfühlung.
Unser Auto sah letztes Jahr auf der Heimfahrt wie Sau aus, so als kämen wir Grad von einer Rallye oder aus dem Outback.
Der Wind und unbefestigte Parkplätze sorgten für einen richtigen shabby Style.
Dem Navi und auch Google Maps nicht immer vertrauen.
Wir sind schon auf die übelsten Feldweg Pisten geleitet worden.
Schlagloch an Schlagloch,
Wenden unmöglich und natürlich rechts und links Macchia.
Eine unserer ersten Fahrten war 1999 mit zwei Kleinkinder.
Kurz vorher das Auto erst neu bestellt meinte der Verkäufer nur.... Sardinien,das ist doch Italien,soll ich gleich 2 bestellen?...
Von der Fähre runter im nächsten Ort hatten wir gleich Mal Kontakt mit einem Geländewagen....Zack flog das Glas vom Außenspiegel raus.
Der VW Händler in Olbia meinte nur....this ist a Brand new car, what are you doing in italy with a Brand new car???...
Am einem Nachmittag verfinsterte sich der Himmel auf einmal extrem....nur durch den Einsatz aller Luftmatratze, schwimmkrokodile und Schlauchboote konnten Hagelbeulen vermieden werden, Mal abgesehen von kleinen Beulen auf den Köpfen der Väter die die Badetiere fixieren mussten.
Zum krönenden Abschluss hab ich die zwei Kids morgens schon ins Auto gepackt damit sie beim Ferienwohnung ausräumen/reinigen nicht im Weg sind.
Hab ihnen ein Hörnchen und einen Tetra Apfelsaft mit Strohhalm als Frühstück gegeben.
...da waren sie erst Mal beschäftigt.
Ich dachte ultrahocherhitzten Apfelsaft macht es nix aus wenn er drei Wochen im Auto lag....man lernt dazu....bis zu Fähre mussten wir dreimal halten um die vollgespuckten Kids umzuziehen...damals sind die Passagiere ja noch zu Fuss aufs Schiff...bekam viele Mitleidsbekundungen von anderen Passagiere...ich mit meinem elenden Baby auf dem Arm und einer 4 jährigen an der Hand die die Kotztuete füllt .
Aber sowas hält einen definitiv nicht davon ab noch unzählige Male nach Sardinien zu fahren.......aber man lernt dazu...

Bleibt entspannt und genießt den Urlaub....und es gibt noch schlimmeres als ein Kratzer im Auto, auch wenn es ärgerlich ist
 
Ich würde das Ganze - trotz der beruhigenden Hinweise - auch noch von einer anderen Seite betrachten. Wenn sich dein Mann jetzt schon Sorgen macht, ob er euer Auto im Juli wohlbehalten und ohne den kleinsten Kratzer wieder nach Hause bekommt, wäre es vielleicht doch sinnvoller, ein älteres Auto zu nehmen.

Dazu eine kleine Anekdote aus eigenem Erleben: Vor einigen Jahren hatten wir eine spontane Flugverschiebung auf den nächsten Tag, was einen ebenso kurzfristigen Neuabschluss des Auto-Mietvertrags zur Folge hatte. Wir buchten einen Panda - und bekamen am Folgetag um 23 Uhr stattdessen einen funkelnagelneuen Alfa Romeo Giulia mit weniger Abstand zum Boden als "normal". Eine Alternative war um diese Uhrzeit nicht vorhanden. Keine Frage, es war ein tolles Auto, das richtig Spaß machte. Allerdings nur auf den asphaltierten Straßen.
Wir machen auf Sardinien immer Rundfahrten und lassen uns zwischen A und B auch gerne treiben und folgen spontan dem ein oder anderen kleinen Hinweisschild auf Sehenswürdigkeiten am Straßenrand. So etwas haben wir uns in diesem Urlaub dann vorsichtshalber verkniffen. Uns unbekannte (auf Maps) weiße Straßen haben wir grundsätzlich gemieden, da sie schnell mal zu unbefestigten Straßen ohne Wendemöglichkeit werden können.
Ein Hotel auf unserer Etappe, sehr schön mitten in der Natur gelegen, hatte aber eine solche sehr schmale und recht lange abschüssige, kurvige und unbefestigte Zufahrt mit reichlich ausgewaschenen tiefen Schlaglöchern und ausgefahrenen Rinnen. Es war ein ziemlich heikler Slalom, die Schweißperlen standen mir auf der Stirn, und mir bangte die ganze Zeit vor der Rückfahrt den Berg hoch.
Z. B. den Besuch einer schönen Badebucht, auf die wir uns gefreut hatten, haben wir von vornherein weggelassen, weil wir deren unbefestigte Zufahrt mit tiefen Fahrrillen kannten.
D. h., die Anspannung, diesen teuren Mietwagen wieder absolut heile vor unserem Rückflug abgeben zu wollen, begleitete uns unterschwellig durch den ganzen Urlaub und hatte Einfluss auf unsere Ausflugsziele. Denn genügend Zeit für Diskussionen oder Klärungen zwischen der morgendlichen Öffnung des Mietwagen-Rückgabeschalters und unserem Abflug hätten wir nicht gehabt. Und Stress am Ende des Urlaubs wollten wir unbedingt vermeiden.

Wenn ich daran zurückdenke, würde ich niemandem, dem sein Auto (mit vergleichsweise wenig Platz nach unten) heilig ist (wie du schreibst), empfehlen, mit diesem Auto nach Sardinien in Urlaub zu fahren. Gar nicht mal, weil vielleicht tatsächlich was passieren könnte, sondern allein schon, weil sich viel zu viel um die Sorge um das Auto drehen würde und dies dem Urlaub ein Stück seiner Leichtigkeit und Entspannung nehmen könnte.
 
Alle habt ihr irgendwie recht ,ich frage mich nur bei dem ganzen ,warum wird vorher nicht überlegt und sich schlau gemacht ,wohin gefahren wird,wie die Strassenverhältnisse sind usw.da wird ne Fähre gebucht und dann aufeinmal an das Heilige Auto gedacht .ich frage mich gerade wie alt ist das Kind,ist es Autofahren fest,also die Kurven hier sind ja auch nicht ohne ,selbst für erwachsene.,vorallem wenn hinten gesessen werden muss . Wenn ich an die Dellen und Kratzer an unserem womo denke ,ich sag’s euch ,aber da steckte auch immer ein Abenteuer dahinter,an das wir gerne zurück denken. Autos sind Gebrauchsgegenstände,es sei denn man ist Sammler oder so. Also ich möchte nicht in der Haut von Bianca 3785 stecken,mit dem Paket an Gedankengut ;)
 
.. vielleicht dann das nächste Mal doch per Flug und Mietwagen - die alten Pandas gibt es ja als Mietwagen auf Sardinien nicht mehr, leider, aber dennoch.... oder den Jeep von Peko leihen :cool: falls er ihn hergibt;
;)
 
Man kann aufgrund der Fragen annehmen, dass @Bianca3785
zum ersten Mal nach Sardinien reist. Es ist unwahrscheinlich, dass sie auf unwegsamen Pfaden unterwegs sind. Ich würde sagen, keine Angst, die normalen Straßen sind toll, kein Problem. Auch die Überfahrt wird problemlos verlaufen. Es sind schon viele schöne, tiefergelegte Autos auf die Fähre gekommen und unversehrt wieder runter. Kratzer können eher in engen Gassen in den Dörfern passieren. Dahin muss man ja nicht fahren, Auto auf den Hauptstraßen stehen lassen und die Dörfer zu Fuß erkunden. Auch die Parkplätze an den Stränden sind voll von schönen Autos. Warum soll gerade mit euerm was passieren.
Nicht so viele Sorgen machen, es wird besser gehen als ihr jetzt denkt. Schönen Urlaub.
 
Zuletzt geändert:
.... oder den Jeep von Peko leihen :cool: falls er ihn hergibt;
;)
Den gibt peko mit Sicherheit nicht her. Einen "Jeep"(auch wenn's ein Suzuki ist) zu haben, ist eine Sache, zu wissen, wie man damit umgeht, eine andere. Auch für "Jeeps" gilt die Physik mit all ihren Grenzen ...

Und ja, die Straßen auf Sardinien sind in der Regel so gut wie überall in Europa. Das ist es ja, was ich zum Ausdruck bringen wollte. Mit ein bisschen Überlegung und Vorsicht kommt man hier überall und unbeschädigt gut durch. Man sollte sich halt einen Grundsatz ans Lenkrad nageln: mit der Zündung auch das Hirn einschalten ...
 
Also, ehrlich, manchmal ists schon brenzlig gewesen....mein Mann fährt ab Genua wenns auf die Fähre geht und auf der Insel nicht mehr, das ist für ihn einfach Urlaub....nicht Autofahren zu müssen;-)
Und die Wege zu manchen Stränden haben schon mal Schnappatmung bei ihm ausgelöst oder wenn im Sommer in und um San Teodoro abends um 8 die 2-spurigen Straßen kurzerhand 5-spurig werden (Fahrradfahrer rechts und links, rechts halten und mal kurz überholt werden und Fußgänger auf der Straße) oder Rushhour auf der SS125 mit Motorradrudel kurvenschneidend, Lkws, genervte Urlauber und Berufsverkehr....und nicht zu vergessen nach Starkregen sieht man manche Schlaglöcher nicht. Aber wir sind immer ohne Schrammen nach Haus gefahren!
 
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Ja das stimmt, Beate-Maria, da habe wir nun echt einiges an Gedankengut zu verarbeiten
Wir waren schon in Sardinien, also die Straßen und Wege tlw. zu den Stränden kennen wir ein bisschen. Das lassen wir dann lieber denke ich …
Die größte Sorge war auf, in und rundum die Fähre eigentlich…aber ich denke wir sind jetzt etwas beruhigter (mal ich zumindest )

Danke euch!
 
Bianca, es wird sicher klappen, wir waren auch schon mit einem ziemlich grossen und sehr neuen Ford auf Sardinien... 2016 oder so, und er hatte wirklich keinen einzigen Kratzer nach der Rückkehr! Und: wir sind auch die eine oder andere Strada bianca (Schotter) gefahren..
 
Ich lese die letzten Tage hier häufiger "besorgt, verunsichert",...

Wenn man wirklich "so" drauf ist, sollte man das vor der Buchung angehen.
Oder einfach mal vernünftig nachdenken.
 
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