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Chinesen landen in Porto Cervo, kaufen eine Mega-Villa für 80 Millionen Euro

Die luxuriöse Residenz am Meer ist eine der schönsten. Das Geschäft wurde von Immobilsarda abgeschlossen. Über den Käufer und den früheren Eigentümer ist nichts bekannt. Ein weiterer Millionärs-Coup steht auf dem Spiel

STEFANIA PUORRO
23 MAI 2022
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PORTO CERVO. Die Verhandlungen verliefen zügig und vertraulich. Doch die fast schon sensationelle Nachricht hat sich in den schicksten Kreisen der Costa Smeralda still und leise herumgesprochen. Eine luxuriöse Villa am Meer, eine der schönsten in Porto Cervo, wurde gerade für 80 Millionen Euro verkauft. Das ist eine ganze Menge. Der Käufer, ein großer chinesischer Geschäftsmann, zuckte bei dem Preis nicht mit der Wimper. Er fand eine paradiesische Residenz, die sich in kristallklarem Wasser spiegelt und von einer großen Grünfläche umgeben ist.

Aus seiner Sicht ein "Glücksfall", denn wer an der Costa Smeralda eine Luxusimmobilie kaufen will - und an Nachfrage mangelt es nicht - findet zwar schöne Häuser, aber weit weg von Sand und Klippen. Er hingegen, ein perfekter und sicherlich sehr reicher asiatischer Fremder, war zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort und ist nun in den Besitz eines wunderbaren Unikats gekommen. Wer aber war der Eigentümer? Bekannt ist nur, dass es sich um einen Europäer handelt (niemand weiß, aus welchem Staat), der sich plötzlich entschlossen hat, seinen Smaragdbesitz zu verkaufen. Immobilsarda, ein historischer Immobilienmakler, sorgte für Furore und damit für einen guten Start in die neue Saison.

Von der Geschäftsführerin Julia Bracco sind jedoch keine Informationen zu erhalten. Weder über den früheren Eigentümer, noch über den Käufer, noch über den Standort der Villa. Die üblichen (mehr als zuverlässigen) Gerüchte sprechen jedoch von einem Gebiet nicht weit von Porto Cervo Marina. Aber das ist noch nicht alles. Dieselbe Agentur hätte ein weiteres Millionengeschäft in Aussicht, das bis zum Ende des Sommers abgeschlossen werden könnte: Es gäbe nämlich einen Nordeuropäer, der am Kauf einer weiteren prestigeträchtigen Villa fast am Wasser in Piccolo Romazzino interessiert wäre. Der Preis? Etwa 25 Millionen. Was uns betrifft", sagt Julia Bracco, "so kann ich bestätigen, dass diejenigen, die wunderschöne Villen am Meer besitzen, die fast alle in den 1970er Jahren gebaut wurden, diese für sich selbst behalten. Es sind Werke von außerordentlicher Schönheit, die im Laufe der Zeit mit vollem Respekt für die Umwelt gebaut und dann renoviert wurden. Und wenn sich jemand zum Verkauf entschließt, steigen die Kosten unweigerlich, denn nur wenige Schritte vom Meer entfernt kann zum Schutz der Küste schon seit einigen Jahren nichts mehr gebaut werden".

Aber: Auch fernab der Küsten wurde immer weiter investiert. Im Gegenteil: "Während des Covid haben die Anfragen zum Kauf von Villen zugenommen", bestätigt Julia Bracco, "und das liegt vor allem an der strategischen Lage Sardiniens und all dem, was es zwischen Meer und Natur bietet. In diesem Jahr ist die Nachfrage also noch stärker gestiegen, so dass all die Häuser, die im letzten Jahr niemand gekauft hatte, auch verkauft wurden. Kurzum, die Menschen investieren weiterhin in Immobilien in allen Teilen der Welt. Wir sind privilegiert, weil wir nur ein paar Stunden von den europäischen Hauptstädten entfernt sind". Der chinesische Unternehmer zählt natürlich nicht.
Er hat wahnsinnig viel Geld ausgegeben, weil er das Beste wollte, aber eine kleine Wohnung an der Costa Smeralda kostet im Durchschnitt zwischen 700.000 und einer Million Euro, während man für eine Villa in einem Wohngebiet, das nur wenige Kilometer vom Meer entfernt ist, aber eine atemberaubende Aussicht bietet, mindestens 8-9 Millionen Euro benötigt. Auf der anderen Seite haben sich die Dinge im Bereich der Vermietung geändert. "Während der Pandemie", fährt der Leiter von Immobilasarda fort, "gab es sogar Anfragen für zwei oder drei Monate. Jetzt ist der langfristige Aspekt selten geworden. Die Menschen haben wieder angefangen zu reisen, und die meisten unserer Kunden mieten eine Wohnung oder ein Haus für maximal zwei Wochen.
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Danke für den interessanten Bericht. Wir haben da schon vor Jahren gehört das die Chinesen kommen werden und vieles
kaufen werden, nun ists soweit....sie sind gelandet....:fc::fc:
 
Oh, die haben hier schon einige Industrie Betriebe gekauft vor Jahren schon. Auch in Deutschland übrigens. Globalisierung nennt sich das wohl.
 
Waas....Industriebetriebe haben die auch schon vor Jahren in Sardinien gekauft, das wusste ich nicht. Alle machen mit....auch die Sarden.
 
Auch die alteingesessene deutsche Firma Putzmeister (Betonpumpen) ist in chinesischer Hand und die war nicht fast bankrott als sie übernommen wurde.
 
Zuletzt geändert:
Ich hatte da von Firmen auf Sardinien gelesen, bei denen es so war, aber stimmt, Bosch ist auch zum Teil in chinesischer Hand mit weitreichenden arbeitsrechtlichen Folgen.
 
Ich hatte da von Firmen auf Sardinien gelesen, bei denen es so war, aber stimmt, Bosch ist auch zum Teil in chinesischer Hand mit weitreichenden arbeitsrechtlichen Folgen.
Da wäre mir aber neu dass Bosch zum Teil in chinesischer Hand ist, m.E im wesentlichen Teil der Bosch Stiftung

Ansonsten gehören mindestens 2 dazu zum Kaufen und Verkaufen. Wenn es wichtig ist auch der Staat bei gewissen Auflagen

Kaufen/ verkaufe ist halt ein Geschäft, ob Produkte oder Unternehmen, wäre mir nicht so sicher ob deutsche Unternehmen in den letzten Jahren nicht sogar mehr fremdes Eigentum erworben haben als anders herum.
 
Auch die alteingesessene deutsche Firma Putzmeister (Betonpumpen) ist in chinesischer Hand und die war nicht fast bankrott als sie übernommen wurde.
die chinesen kaufen übernahmewillige und vor allem für sie interessante Firmen auf um dann deren Wissen und Marktherrschaft für sich zu nutzen. Da brauch man eben nix mehr kopieren und nachbauen - das original ist doch viel besser. Und was ist schon Geld - bedrucktes Papier mit zahlen.
Und ja - auch deutsche Großkonzerne haben Käufe und Übernahmen getätigt. Nur sind diese eher in die Hose gegangen weil die die dies ausgehandelt und fabriziert haben total unfähig sind und sich selber profilieren wollten. Sicher ist da auch schmiergeld geflossen.
Bayer mit monsanto sei nur angedacht oder Mercedes mit Chrysler etc.
 
Eine Bekannte von mir hat in dem verkauften Teil gearbeitet und dann gekündigt
Bosch hat kleine Unternehmensbereiche verkauft, dies machen viele große Firmen bei der strategischen Ausrichtung
Damit ist Bosch aber nicht in chinesischer Hand
Aber nicht so wichtig, lass uns auf die Sardinien Relevanz konzentrieren
 
zur Umkehr dieser Verkäufe/Käufe ist es eh zu spät; dazu gehören diverse ehemals deutsche Unternehmen, extrem grosse Ländereien auf diversen Kontinenten, vor allem zum Abbau der 'seltenen Erden' etc etc; und auf Sardinien gibt es ja viele der 'Ramschläden'.. zB auf La Maddalena allein gleich mehrere - davon abgesehen die ganze Textilproduktion in der Nordtoskana;
 
Mit den Immobilien wird das dann wohl auch weiter so laufen....in Sardegna, das macht schon sehr nachdenklich.
 
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