Wasser macht sich ein Tourist darüber Gedanken
Man braucht eine Genehmigung aber die ist nicht besonders schwer zu bekommen. Das Brunnen bohren kostet halt sehr viel.
 
Sind denn die Brunnen genehmigungspflichtig und werden behördlich überwacht ? Oder darf Hinz und Kunz
nach Lust und Laune bohren (lassen) ?
Diese Frage habe ich schon 2012 hier gestellt:

Ich höre immer wieder, wir sind autark, wie haben einen eigenen Brunnen. Wie verhält sich das eigentlich? Senkt sich der Wasserspiegel nicht auch, wenn viele Haushalte Grundwasser mittels eigenen Brunnen abpumpen? Ich möchte hier nicht diejenigen angreifen, die eigene Brunnen haben, es interessiert mich nur, ob Wasserentnahme mittels privaten Brunnen nicht auch einen Einfluss auf den Grundwasserspiegel hat.
Georgie


Da hatten wir schon das Thema. Ich verstehe aber immer noch nicht, wieso Brunnen bohren und daraus Wasser entnehmen keinen Einfluss auf den Grundwasserpegel haben soll. Vielleicht kann man mir endlich nach 12 Jahren das richtig erklären.

 
@bootsmax

Hinz und Kunz dürfen nicht nach Lust und Laune bohren, da bereits der Name offensichtlich zu germanisch ist. Aber die eingenamten sardischen Urvorfahren sowie Erben - jetzt namens Hinzo und Kunzi -dürfen sicherlich so viel frei bohren wie lustig.
 
Diese Frage habe ich schon 2012 hier gestellt:

Ich höre immer wieder, wir sind autark, wie haben einen eigenen Brunnen. Wie verhält sich das eigentlich? Senkt sich der Wasserspiegel nicht auch, wenn viele Haushalte Grundwasser mittels eigenen Brunnen abpumpen? Ich möchte hier nicht diejenigen angreifen, die eigene Brunnen haben, es interessiert mich nur, ob Wasserentnahme mittels privaten Brunnen nicht auch einen Einfluss auf den Grundwasserspiegel hat.
Georgie


Da hatten wir schon das Thema. Ich verstehe aber immer noch nicht, wieso Brunnen bohren und daraus Wasser entnehmen keinen Einfluss auf den Grundwasserpegel haben soll. Vielleicht kann man mir endlich nach 12 Jahren das richtig erklären.



Die Meisten die eigene Brunnen haben, liegen ja verstreut in der Pampa.
Mit viel Abstand zwischen den Grundstücken.
Da dürfte die "normale" Entnahme des Ein oder Anderen, nur seine eigenen, meist kleinen, Ressourcen anzapfen. Meist in großer Tiefe (50, 100, 150 m,...) .

Andernorts, wo Tausende, in einer Ebene nebeneinander hausen und der Grundwasserspiegel nur ein paar Meter tief ist, wirkt sich das u.U. schon viel stärker aus.
Vor allem, wenn der durchschnittliche Niederschlag ausbleibt.
So war es die letzten Jahre in vielen Gegenden Deutschlands.
 
Wenn alte Brunnen im alten Dorf gemeint sind, handelt es sich wohl eher um den ausgeschachteten Pozzo. Der ist meist nur 6 oder 7 m tief ist und liefert nicht soviel Wasser. Für Höfe, u.s.w. wird (hoffentlich) auch nicht so viel entnommen.

Gleichzeitig ist das dann natürlich eher "normales" Grundwasser, das schon sensibel ist. In der Nähe des Cedrino wird das aber auch nicht nur über den direkt einfallenden Regen nachgespeist.

In unserem Dorf, am Berghang, hat den Pozzo fast niemand, weil es auch nichts bringen würde.
 
Man muss inzwischen alles genehmigen lassen, Wassersuche, geeignete Bohrstelle, Bohrung des Brunnens sowieso (Geologe zur Begutachtung erforderlich) 5 oder 6 Ämter fur die Genehmigung involviert, Menge der Wasserentnahme muss festgestellt werden, Wasserqualität ebenso, etc. etc.
Habe das gerade erst fur einen deutschen Nachbarn mit dem Geologen durchgezogen. War vor 10 Jahren, als wir unseren zweiten Brunnen bohren liessen, noch viel weniger Aufwand und Bürokratie
 
Ja, Brunnen sind genehmigt, aber bei uns Bosa müssen sie bei ABBANOA angegeben werden und
man muss Wasser bezahlen. Ich glaube einen reduzierten Preis.

Bea
 
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