Warmwasserboiler explodieren

Beppe

Sehr aktives Mitglied
Warmwasserboiler explodieren

„Kurzschluss“ in einem Gebäude in Sassari:
2 Warmwasserboiler explodieren - fast kommt es zu eine Tragödie.

Die Hauptanschluß- und Steigleitungen verursachen einen Kurzschluß und es kommt hierdurch bedingt auch zu einem Stromfluß auf/in die Wasser- und Gasleitungen. Schock für einen jungen Mann, der gerade unter die Dusche steigen wollte.

In Sassari wäre es beinahe zu einer Tragödie gekommen. Aufgrund des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Anschluß- und Steigleitung eines Gebäudes in der Viale Caprera „spielte verrückt“ und leitete Strom/Energie auch auf die Wasser- und Gasleitungen.

Dadurch explodierten 2 Warmwasserboiler und der junge Mann, der gerade duschen wollte, erlitt einen - glücklicherweise nur leichten - Schock. Die Feuerwehr griff sofort ein und überprüfte zusammen mit ENEL alle Installationen und schaltete erst mal alle elektrischen Installationen/Anschlüsse ab. Die etwa 20 Bewohner müssen heute Nacht im Dunkeln schlafen und die morgigen Reparaturmaßnahmen abwarten.

Quelle:

Das ist das 1. erste Mal in über 30 Jahren, daß ich von so einem Unglück lese bzw. auch höre.
Meine zusätzliche Vermutung: evtl. war(en) in dem Gebäude/Wohnungen kein(e) FI-Schalter/Sicherung(en) installiert.
 
Zuletzt geändert:
So etwas Ähnliches kann uns zum Glück nicht passieren.
Ich habe schon spezielle Konstruktionen gesehen, wo "Schlimmes" vorprogrammiert war.
 
Wie sahen diese speziellen Konstruktionen aus,,? Woran sieht man, dass sowas passieren könnte? Auf welche Merkmale muss man achten? Ich habe mehrere Boiler seit vielen Jahren im Haus. Ich bin jetzt etwas beunruhigt.
 
Ich meinte nun nicht unbedingt auf Boiler bezogen.
Aber grundsätzlich geht es darum, Rohre und Leitungen deutlich zu verlegen, trennen, schützen, kennzeichnen.
Damit auch im Falle, wenn sich mal etwas lösen sollte (1000 kleine Erdbeben auf Sardinien,...) es nicht zu Überschlägen/ Kontakten/ Kurzschlüssen,... kommen kann.

Wenn sich dann Mancher z.B. artfremder Armaturen bedient und eine Gasleitung aussieht, als sei sie nur wasserführend oder statt einer passenden Verschraubung, ein verrosterer Draht alles dicht halten muss...
 
Ein sehr interessanter Beitrag.

Meine zusätzliche Vermutung: evtl. war(en) in dem Gebäude/Wohnungen kein(e) FI-Schalter/Sicherung(en) installiert.
Es kann sein, das beides da war und nicht geholfen hat.
So etwas Ähnliches kann uns zum Glück nicht passieren.
Sag niemals "Nie".

Zur Erklärung:
Es ist jetzt natürlich die Frage, WO der Defekt war.
Wenn der Fehler aber VOR dem FI-Schalter bzw den Sicherungen war, hätte auch ein solcher nichts gebracht.

Denn wenn ein defektes Kabel zb unter dem Gehweg vor dem Haus, die ins Haus führenden metallischen Leitungen unter Spannung setzt,
kann das weder ein FI-Schalter noch eine Sicherung im Haus verhindern.
Die könnten den Strom, der von draußen kommt schließlich weder erfassen noch abschalten.
 
Mir fehlt eine Idee, wieso Warmwasserboiler im Falle eines Kurzschlusses explodieren sollten, egal ob Druckwasser oder Speicher. Vermutlich gab es zuerst die Explosion in der Gasleitung, was dann den Überdruck in den Behältern ausgelöst hat. Da besteht zwar auch nur ein marginaler Zusammenhang, da es keine direkte Verbindung dieser Leitungen gibt, aber weil es sich gleich um 2 Behälter handeln soll, halte ich das für etwas wahrscheinlicher. Ein anschließender Kurzschluss ist dann zumindest denkbar.
 
Bei elektrisch betriebenen Warmwasserboilern würde es mich auch wundern.
Bei einem gasbetriebenen Durchlauferhitzer aber nicht.
Allerdings ist mein Italienisch erstens nicht gut genug, um aus dem Artikel herauszulesen was verbaut war,
zweitens habe ich schon oft erlebt, das solche "Kleinigkeiten" beim Schreiben eines Zeitungsartikels egal waren.
 
@Howie

in allen angegeben Artikeln in der Presse in Italien und Sardinien zu diesem Unfall, war nicht angegeben, ob es sich hierbei um elektrisch betriebene Warmwasserboiler (wie meistens hier) oder um gasbetriebene Durchlauferhitzer handelte.

Was allerdings dort stand, war, daß die Anschluß-/Steigleitungen - für Wasser- und/oder Gas - offensichtlich diesen "verrückten Kurzschluß" verursachten bzw. dem vermuteter Weise zugrunde liegen. Insofern stehen wir immer noch im Walde.

Vielleicht gbt's ja in Kürze hierzu nochmals eine Aufklärung in der Presse.
 
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