Unione Sarda - Indipendisten - Mauro Pili

Beppe

Sehr aktives Mitglied
anscheinend ist es Zeit, diesen überheblichen und größtenteils der Fraktion der Indipendisten zuzurechnenden Politiker in Sardinien als auch derjenigen, die ebenfalls dazu gehöre und sich über Medien wie Unione Sarda und La Nuova Gehör verschaffen und die Leserschaft einfach dummdreist schiessen, vehement Paroli zu bieten. Im übrigen: Auch der jetzige Regionalpräsident Solinas ist dieser Fraktion hinzuzurechnen, gehört er doch der Partei Partito Sardo d’Azione (PSd’Az; sardisch: Partitu Sardu) an, einer regionalistischen und separatistischen Partei in Italiens autonomer Region Sardinien. Ihr selbsterklärtes Ziel ist die „Souveränität des sardischen Volkes“ und die Unabhängigkeit der „sardischen Nation“.

Die meinen nahezu ausnahmslos, die Insel sei das größte, schönste und einzigartigste auf dieser Welt, wo
letztendlich die ganze Welt unbedingt hin will und muß. Und damit legitimieren sie letztendlich quasi "Eintrittsgelder" von jedem Fremden bzw. Kontinentaleuropäer, in welcher Form auch immer zu nehmen -
natürlich ohne Gegenleistung.

Sobald irgendeine kontinentaleuropäische Gesellschaft sich erdreistet, eventuell in Sardinien zu investieren, und so Niederlassungen, Betriebsvorrichtungen, Arbeitsplätze etc. zu schaffen, dann geht ein Aufschrei durch die sardischen Medien + Presse. Bestes Beispiel hierfür ist der ehemalige sardische Regionalpräsident (von 2001 - 2003) Mauro Pili, heute Chefredakteur der Unione Sarda.

Ob Windräder, Stromproduktion, Pipelines, LPG-Gasanlagen, Hafenumbauten (elektrifizierung/ironing), etc.
die Liste ließe sich nahezu endlos forsetzen - dieser Chefdemagoge Mauro Pili spricht dann von den Schweizer Geldgnomen, die den Sarden zukünftig nur das sauer verdiente Geld wegnehmen wollen oder bei dänischen Investitionen: jetzt wollen sich die Dänen auf Sardinien breit machen und die Sarden vertreiben. Bei einem Hafenumbauprojekt (ironing), wo die Norweger führend sind, kommt dann raus, daß die Norweger jetzt den Strom in Sardinien klauen wollen, um diesen dann gewinnbringend an die Schiffe zu verkaufen und die Sarden gucken dann in die Röhre. Selbst bei italienischen Investitionen (Windräder) spricht er dann vom römischen Imperialismus, der sich immer mehr jetzt auch in Sardinien breit macht.

Gerade heute noch hat er sich über ein Strom/Wasser Projekt am Flumendosa über die Franzosen, die dort evtl. investieren wollen ausgelassen: "die Franzosen wollen Sardinien kolonialisieren, der Insel das Wasser klauen und die Insel unter ihre Fuchtel bringen."
siehe:

Ich bin es satt, mich mit solchen volksverdummenden Idioten überhaupt noch zu unterhalten.
Man muss die einfach kaputt argumentieren, am besten durch regen Gebrauch der sozialen Medien aber auch der Leserblogs der jeweiligen Zeitschriften.

Den einzigen Clou den die haben ist, das Geld von wem auch immer erst mal von außerhalb der Insel zu nehmen. Nahezu kaum oder auch keine Idee, wirtschaftliche Prozesse von innen her anzustoßen und die sardische Bevölkerung und Wirtschaft mitzunehmen.

Nur nix selber leisten und erwirtschaften müssen. Sobald was nicht richtig läuft, ist das die Schuld von Rom, Brüssel, Italien, EU oder wer sonst noch so gerade in deren demagogische Argumentation paßt.

Ich glaube weder an den Klapperstorch, noch an jenes höhere Wesen, erkenne aber durchaus recht genau, wenn einer mich und ein breites Publikum verarscht und kostenfrei auf Andere leben will.

Ich fühle mich einfach zunehmend an der Nase rumgeführt, von solchen Politclowns, die fast alles haben wollen - aber bezahlt natürlich auf Kosten von Anderen.

Solchen Demagogen darf man einfach zuküntig keinen öffentlichen Raum mehr einräumen!

Auch in Sardinien gilt:
Wer Demokratie will, muß sich wachsam und verantwortungsvoll um selbige kümmern!
 
Zuletzt geändert:
hierzu auch mal interessant wie der User: @myCagliari
auf der Blogseite der Unione Sarda zum Artikel von Pili zu dem o.a. französischen Projekt antwortet:

"Für den Verfasser ist jede Form von Investitionen (aus dem Ausland oder aus dem Inland) in die Erzeugung grüner Energie für die Sarden immer noch ein gefundenes Fressen. Einst wetterte er gegen Regasifizierungsanlagen, dann förderte er massive Kampagnen gegen Offshore-Windkraftanlagen (die unseren Wind stehlen) und Photovoltaikanlagen (die unsere Sonne stehlen). Kein einziges Wort pro grüne Energie. Also sehnt sich Pili wohl nach den umweltschädlichen Kohlekraftwerken von Portovesme und Portotorres?"

und

der user @user303523 zum selben Artikel:
"Der neue Pseudo-Skandal in der Anti-Ausländer-Soße."

Wenigstens lesen offensichtlich einige Sarden wohl aufmerksam und kritisch mit!
 
Zuletzt geändert:
ich habe mir in Form einer Retroperspektive nochmals die Worthülsen + Ergüsse von diesem
Pili der letzten Zeit kurz zusammengestellt.

vorne weg jeweils der Themen-/Artikelanlaß, gefolgt hierzu vom demagogischen Pili'schen Wort-Erguß:

Pili Standardphrasen: "vom stehlen" sowie weitere Auszüge aus dem wortgewaltigen Handbuch eines sardischen Demagogen und Indipendisten

Windräder, ( die den Sarden den Wind stehlen)
Photovoltaik, (die uns unsere Sonne stehlen)
Hafenelektrifizierung (die uns unseren Strom stehlen)
Wasserkraft (die unser Wasser stehlen)
Schweizer Gesellschaft (die unser Geld stehlen)
AWZ Algerien (Algerien kauft Kriegsschiffe = Algerien rüstet für einen Seekrieg gegen Italien auf.)
Windräder (das sardische Meer stehlen)
Regasifizierung (Gefährdung der Bevölkerung)
Windräder (Sardinien wird zur staatlichen Energiekolonie)
Regierung in Rom (die Herren des Palastes)
Windräder (Sardiniens als "Kolonie", in der Tausende von zyklopischen Windturbinen abgeladen werden können)
Windräder (die Insel, die der Staat per Knechtschaft in ein "Kolonialgebiet" umwandeln möchten)
Windräder (der Staat zahlt den multinationalen Windkraftunternehmen Anreize in Höhe von Milliarden Euro, welche er den Bürgern aus der Tasche zieht)
Windräder (Blitzeinschlag seitens der 'Herren des Windes' genau über dem sardischen Meer.")
Windräder (sie sind diejenigen, die in einem fremden Haus entscheiden, was gut ist und was nicht.)
Windräder (... der maritime Wert ist so gering, dass sie ungestraft eine so große Windinvasion durchführen können.)
Windräder (..die Herren des Windes von jenseits der Alpen, die ihren juristischen Sitz zwischen den Gondeln und Dogenpalästen von Venedig haben)
Windräder (..Anarchie der Windkraft)
Windräder (..Belagerung der Costa Smeralda, Windkraftanlagen auch in Caprera)
Windräder (Angriff" auf Porto Cervo: 210 Windkraftanlagen vor der Costa Smeralda)
Windräder (der Angriff auf dieses architektonisch pisanische Diadem aus schwarzem und weißem Stein ist nur die Spitze eines Eisbergs.)
Windräder (Der Staat ist nämlich zunehmend bestrebt....die Grundlagen der Institution der Autonomie,
die den "besonderen und autonomen" Status der Region Sardinien anerkannt hat, durch Dekrete zu zerstören.)
AWZ Algerien (Raub des sardischen Meeres)
AWZ Algerien (Unterwerfung der Insel)
AWZ Algerien (das Meer vor Sardiniens Küste für immer verloren)
AWZ Algerien (Aufgabe der staatlichen Souveranität)
AWZ Algerien (Italien-Algerien, staatliches Schweigen über die Entführung des sardischen Meeres)
AWZ Algerien (die im Palazzo Chigi unterzeichneten Urkunden sind "geheim".)
AWZ Algerien ( mit einem Stromkabel will man Sardinien in afrikanische Hände geben)
AWZ Algerien - (..mit dem er Sardinien einen großen Teil der internationalen Gewässer vor seiner Küste "stahl".)
AWZ Algerien - (..ist der "Diebstahl" des sardischen Meeres eine Geste)
Windräder ( Der Plan ist klar: Die Sarden stehen vor dem Nichts. Wind und Energie gelangen direkt auf den Kontinent. Alles im Dienste der Herren der Windräder und der des Römischen Reiches.
Windräder (Es handelt sich in der Tat um die skrupelloseste Energie-Kolonisierung, die je zum Schaden der Insel durchgeführt wurde.)
Windräder (Die Haltung dieser neuen Kolonisatoren des sardischen Windes ist einfach.)

vielleicht kann ja noch jemand was lernen?!
Ansonsten eignet es sich ja evtl. zur allgemeinen Bespaßung & Belustigung!
 
Zuletzt geändert:
vielleicht auch noch mal informationshalber interessant, sich hierzu den Forenthread / Artikel zur
"Ausschließlichen Wirtschaftszone" (AWZ) - Algerien - Italien - Sardinien nochmals zu vergegenwärtigen.

 
Es darf alles nicht wahr sein:

Noch vor ein paar Wochen hat Mauro Pili in der Unione Sarda gewettert, daß die Franzosen, die in ein Strom/Wasser Projekt am Flumendosa dort evtl. investieren wollen, und sich hetzerisch dergestalt ausgelassen: "die Franzosen wollen Sardinien kolonialisieren, der Insel das Wasser klauen und die Insel unter ihre Fuchtel bringen."

Im Umkehrschluß zur nachfolgenden Meldung müßte Pili eigentlich schreiben, daß Sardinien den Champagnermarkt in Frankreich an sich reissen wird, kurz davor steht und daher schon mal mit den Korken angefangen haben und insofern den Markt von hinten her aufrollen werden.

Im Konkurrenzblatt, der La Nuova Sardegna war in einer Meldung vom 9.11.2022 zu lesen, daß
Molinas Peppino & Figli aus Calangianus wieder Korken an französische Champagnerhersteller verkauft und die Firma nunmehr erneut in einen prestigeträchtigen Markt zurückkehrt ist und so zu einer bedeutenden Lieferantenadresse wird.
(https://www.lanuovasardegna.it/olbi...ncia-con-i-tappi-per-lo-champagne-1.100140666)

Wenn aber Sarden irgendein Geschäft im Ausland platzieren, dann ist die Pili'sche Weltordnung wiederhergestellt. Insofern vermisse ich hierzu fast ein wenig, die eindeutige Schreibe von diesem Pili.
 
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