Suche wichtige Infos vor Kauf einer Ferienimmobilie

GRme

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Hallo zusammen,

wir überlegen auf Sardinien in eine Ferienimmobilie zu investieren (1-2 SZ, ca. 60-70qm), diese dann zunächst für Paare oder kleine Familien ganzjährig zu vermieten in Kurzzeitvermietung. Wir planen die Immobilie im Osten der Insel, also von etwa San Teodoro bis maximal nach Tortoli.

1. Mit welcher Auslastung kann man über das ganze Jahr rechnen, wenn man selber über Airbnb, Booking, etc. vermietet?

2. Mit welchen Einnahmen kann man bei solch einer Immobilie im Osten der Insel im Jahr rechnen?

3. Was kostet eigentlich ein Verwalter vor Ort für die Immobilie? Es kann auch eine einzelne Person sein, die diesen Part übernimmt, es muss kein Verwaltungsunternehmen sein.

4. Und muss die Immobilie in Italien versichert werden oder kann dies auch über eine deutsche Versicherung geschehen?

5. Gibt es aktuell wissentlich deutsche Banken, die solche Ferienimmobilien finanzieren würden, wenn ein gewisses Eigenkapital vorhanden ist?

Ich weiß Fragen über Fragen Der Hintergrund liegt darin, dass ich zunächst mal schauen muss, ob sich eine Ferienimmobilie überhaupt trägt und lohnenswert ist. Wir wollen damit natürlich zunächst eine Rendite erzielen. Und später soll sie dann auch mehr selbst genutzt werden in den Wintermonaten.

Freu mich auf eure Erfahrungen
 
5. Deutsche Banken geben dir nur Geld, wenn du eine deutsche Immobilie beleihst und das Geld
für die italienische Immobilie nimmst.
Sie wollen die Sicherheit einfach in Deutschland haben.
Wenn du dir das Geld in Italien leihst, muss dein Einkommen Monatlich auf das Italienische Konto gehen.

Bea
 
1. Die drei Sommermonate dürften ausgelastet sein, wenn du einen ansprechenden Auftritt im Internet und einen ausgezeichneten Service vor Ort hinbekommst. Beachte auch, dass du von deinen Einnahmen 22% Steuern und ca. 20% an booking oder ein vergleichbares Portal zahlen musst. Zudem ist es nicht einfach, sich zuständig fühlende Personen für deine Immobilie zu finden als Außenstehende zumal in der Zeit eher ein Mangel an Arbeitskräften herrscht.
 
Es gab mal eine Info-Sendung im TV.
Da meinte der Ratgeber:
"Ferienwohnungen sollte man sich vom Ersparten erlauben können und nicht finanzieren müssen."

Hintergrund war die unklare Situation bei Kosten und Einnahmen.
Von Arbeit und Ärger (Schäden) abgesehen.

Hat man genug Zeit und Lust, die Immobilie selbst häufig zu nutzen, macht das natürlich dennoch Sinn.
Aber anders herum?
 
Da war im letzten Jahr schon großer Notstand. Im Winter 5000 Einwohner im Sommer 100.000€, so dass es Engpässe mit Wasser gab.

Ich habe mich vor über 20 Jahren in Budoni in die Insel verliebt. Heute möchte ich da nicht mehr sein und bin froh im ursprünglichen Westen zu leben.

Bea
 
Die Entwicklung geht aber schon dahin, dass auch im Westen das Touristenaufkommen von Jahr zu Jahr enorm zunimmt. Selbst teure Flug- und Fahrpreise stellen wohl kein Hindernis dar.
 
Ich habe mich vor über 20 Jahren in Budoni in die Insel verliebt. Heute möchte ich da nicht mehr sein und bin froh im ursprünglichen Westen zu leben.

Das Thema hatten wir letztens schon mal angeschnitten.
Natürlich sind die Auswüchse um Budoni im Hochsommer extrem. Ich möchte das selbst auch nicht erleben. Andere (Italiener) kommen extra deshalb.

Aber im Herbst ´24 habe ich es dort erheblich ruhiger erlebt, als um Bosa.
Und sobald man die SS 125 wenige Meter landeinwärts verlässt, ist der Touri-Spuk vorbei, die Natur aber umso schöner. Selbst in San Teodoro.
 
Zuletzt geändert:
Die Engpässe mit Wasser im Raum Budoni waren in diesem Jahr eine Besonderheit. Ursprünglichkeitsvergleich Osten vs. Westen kann man so einfach nicht machen. Um Ursprünglichkeit zu erleben, muss man sich egal wo etwas ins Landesinnere begeben, da reichen wenige km. Ich persönlich empfinde den Osten, Provinz Nuoro als das ursprüngliche Sardinien, aber das empfindet jeder je nachdem, wo seine persönliche "Heimat" ist, unterschiedlich, und das ist auch gut so.
Grob gesagt nimmt die Auslastung pro km Entfernung vom Meer ab. Das ist schön, wenn man die Immobilie hauptächlich selber nutzt, da ist man auch in der Hochsaison weg vom Trubel.
 
Zuletzt geändert:
Hallo zusammen,

wir überlegen auf Sardinien in eine Ferienimmobilie zu investieren (1-2 SZ, ca. 60-70qm), diese dann zunächst für Paare oder kleine Familien ganzjährig zu vermieten in Kurzzeitvermietung. Wir planen die Immobilie im Osten der Insel, also von etwa San Teodoro bis maximal nach Tortoli.

1. Mit welcher Auslastung kann man über das ganze Jahr rechnen, wenn man selber über Airbnb, Booking, etc. vermietet?

2. Mit welchen Einnahmen kann man bei solch einer Immobilie im Osten der Insel im Jahr rechnen?

3. Was kostet eigentlich ein Verwalter vor Ort für die Immobilie? Es kann auch eine einzelne Person sein, die diesen Part übernimmt, es muss kein Verwaltungsunternehmen sein.

4. Und muss die Immobilie in Italien versichert werden oder kann dies auch über eine deutsche Versicherung geschehen?

5. Gibt es aktuell wissentlich deutsche Banken, die solche Ferienimmobilien finanzieren würden, wenn ein gewisses Eigenkapital vorhanden ist?

Ich weiß Fragen über Fragen Der Hintergrund liegt darin, dass ich zunächst mal schauen muss, ob sich eine Ferienimmobilie überhaupt trägt und lohnenswert ist. Wir wollen damit natürlich zunächst eine Rendite erzielen. Und später soll sie dann auch mehr selbst genutzt werden in den Wintermonaten.

Freu mich auf eure Erfahrungen
Hallo, in anderen Foren hattest du ja auch schon angefragt.
Meiner Meinung nach lohnt sich eine finanzierte Ferienimmobilie nicht wirklich.
100 Tage Vermietung - laufende Kosten, Finanzierung, Steuer, I Portale, Hausmeister und/oder Putzfee, defekte Einrichtungsgegenstände und und und.
Wenn du das ganze finanziell ohne Bank stemmen kannst, mach es. Finanziert...Finger weg
 
zu 3. Meiner Erfahrung nach ist es schwer bis unmöglich, einen Verwalter zu finden, der bereit ist, für einen Auftraggeber nur eine einzige kleine Immobilie zu betreuen. Der Aufwand dafür ist nicht lukrativ genug.
 
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