Sardinien wird für nicht EU-Bürger billiger

Tobit

Sehr aktives Mitglied
Hallo zusammen

An den Finanzmärkten geht es seit gestern turbulent zu und her. Bei uns in der Schweiz waren heute Nachmittag auf fast allen Banken keine Euro mehr zu bekommen. Es ist für den gewöhnlichen Bürger noch nicht abzusehen was für Konsequenzen dies für nicht EU-Bürger, aber insbesondere die Wirtschaft haben wird. Fürs erste freut es mich als Schweizerin, dass unser Ferienaufenthalt in Sardinien nun günstiger wird. Auch die viel beklagten Preise für die Fähre sind nun, (zumindest für uns), nicht mehr ganz so schlimm. Ob das dem Tourismus in Sardinien neuen Auftrieb verleihen wird?

Einen schönen Abend wünsche ich euch
Susanne
 
Hallo Martin

Danke für den Link von Beppe. Wäre ja eine tolle Sache. So könnten wir Schweizer so zu sagen in der Schweiz Ferien am Meer machen und könnten so noch ganz kräftig :)den Tourismus in der Sardischen-Kolonie unterstützen, oder was meinst du Günter! Ob allerdings die Sarden damit glücklich würden, mag ich zu bezweifeln. Zu verschieden währen die zwei Kulturen. Aber die Loslösung Sardiniens von Italien wäre bestimmt einen Gedanken wert. Das Ganze scheint mir einen durchaus gelungen Scherz.:eek:

Susanne
 
Hi Susanne,

eins ist sicher, der Export wird zurückgehen, von dem Import werden bestimmt wir EU `ler auch provitieren, wenn die Schweizer noch fleißiger wie bisher bei uns einkaufen.
 
Naja, die Überschrift ist so nicht ganz korrekt und vielleicht etwas unglücklich gewählt ...

Auch die Türkei und fast die ganzen nördlichen afrikanischen Länder sind ebenfalls nicht in der EU. Aber ob für sie der Urlaub ebenfalls billiger wird?


Grüssle
Jürgen
 
Neuer Auftriebe bringt eher der Umstand, dass es aus der Schweiz dieses Jahr nochmals mehr Flugverbindungen gibt zu mehr als bezahlbaren Preisen als in der Vergangenheit. Und derjenige, dass Sardinien doch ziemlich angesagt zu sein scheint.

Genau, Jürgen, für viele Nicht-EU-Länder ist das eine mittlere Katastrophe. Wies für die Schweiz aussieht wird sich weisen, wenn man sich allerdings vor Augen hält, was innerhalb eines Tages an Pensionskassengeldern vernichtet worden sind (um nur mal ein Beispiel zu nennen), dann kanns einem schon leicht anders werden.
Hoffen wir, dass nciht so heiss gegessen wird, wie gekocht wurde, wie man so sagt.

Maren
 
Hallo

Ja, aber genau das Umgekehrt gab es auch schon einmal mit der Deutschen allerdings noch alten Währung. Auch der Euro war schon einmal um einiges höher Bewertet und da verloren viele Schweizer die in Deutschland Guthaben angelegt hatten auch sehr viel Geld. Währung sind nun mal im Wechselkurs unstabile und in anderen Länder Kredite laufen zu haben oder sein Vermögen anzulegen war auch schon immer mit einem hohen Risiko behaftet. So viel ich weiss ist die Schweiz das einzige Land wo die Untergrenze von 1.20 beim Euro derart verteidigt hat. Dies vor allem um die heimische Wirtschaft zu schützen. Dass diese Massnahme eigentlich nur für kurze Zeit gedacht war haben auch alle gewusst. Ob allerdings der Zeitpunkt für so einen Schritt gut gewählt war? Darüber streiten sich selbst ausgewiesene Finanzspezialisten. Übrigens sind die Auswirkungen nicht alleine auf den Euro begrenzt, andere Länder haben den Abwärtstrend mitgemacht so z.B der Dollar. Es gibt nichts komplizierteres als internationale Geldpolitik, denn das gute Gelingen ist von so viel verschiedenen Faktoren abhängig. Unseren kleinen KMU Betrieben, die vor allem vom Export abhängig sind, haben eine harte Zeit vor sich und so mancher wird's wohl nicht überleben. Aber wie alles im Leben hat die Medaille zwei Seiten. Auf der einen die glücklichen Gewinner auf der anderen Seite die Verlierer. Aber für die Geld- und Wirtschaftspolitik der Europäischen-Union kann die Schweiz und der Schweizer definitiv nichts.

Gruss Susanne
 
Hi Bootsmax,

ist zwar etwas "Off-Topic", aber weil du danach frägst möchte ich dir gerne antworten.
Ach, welche der nördlichen afrikanischen Länder sind denn in der EU ?
Mit Spanien existieren noch ungelöste Territorialstreitigkeiten in Marokko (ist ein nordafrikanisches Land) über die Exklaven Ceuta und Melilla sowie über die küstennahen Inseln Isla Perejil, Chafarinas, Alhucemas und Vélez de la Gomera. Diese Gebiete gehören offiziell der EU an und werden auch finanziell aus dessen Topf gefüttert. Was meinst du wohl, wer z.B. deine Nordseekrabben puhlt, die du dir als "fangfrisch" zum Essen zubereitest? whistling

Sie haben mal einen Bericht im Fernseh gebracht: eine holländische Firma liefert Frachterweise Milchpulver an die oben aufgeführte Exklaven. Dort schneiden die einheimische Mitarbeiter die Säcke auf, tun das irgendwas rein (Vitamine?) und schicken die Säcke per Frachter wieder zurück. die holländische Firma verdient Milliarden damit. Nicht wegen dem Pülverchen oder den auch nicht wirklich billigen Frachtkosten. Diese Art der "Veredelung" wird von der EU subventioniert :(!


Grüssle
Jürgen
 
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