Sardinien im März

DarioCH

Neues Mitglied
Grüezi aus der Schweiz und hallo zusammen!

Wir reisen am 5. März 2022 aus der kalten Schweiz für drei Wochen nach Sardinien und planen eine kleine Rundreise. die Route sieht wie folgt aus:

6. März 2022 Porto Torres
6. März - 11. März 2022 Alghero
11. März – 15. März 2022 Bosa
15. März – 19. März 2022 Gala Conone
19. März –23. März 2022 Porto Ottioulu
23. März – 26. März 2022 Santa Teresa di Gallura
26. März 2022 Porto Torres


Hotels, Fähre etc. sind alles schon gebucht. Die Hotelsuche erstattete sich als ziemlich kompliziert da viele Hotels um diese Jahreszeit womöglich nicht öffnen. Wir entschieden uns für Hotels da wir mit Ferienwohnungen in der Vergangenheit so unsere Erfahrungen gemacht haben O_O

Es ist zwar unser 3. Mal Sardinien, aber das erste Mal im Frühling. Nun ein paar kleine Fragen, hoffe jemand kann mir helfen :)

- Wie sieht es mit den Restaurants aus? Wir gehen davon aus das der Grossteil geschlossen hat da die Touristen im März nicht so häufig anzutreffen sind.
- Wie sieht es mit dem Wetter aus, insbesondere mit den Temparaturen? (Meine Freundin ist schon am verzweifeln mit dem Koffer packen...;) )
- Gibt es in den oben genannten Orten ein absolutes must-see wie z.B. die Neptunsgrotte in Alghero?

Wir sind wirklich froh über jeden Tipp!

Vielen Dank im Voraus für eure wertvolle Hilfe.

Liebe Grüsse aus der Schweiz
 
Hallo
Aus wetteronline.de gibt wenn Du einen Ort eingibst und runterscrollst das Feld "Rückblick", dann kann man nachsehen, wie das Wetter in den vergangenen Jahren war (Zeitraum eingeben und was Du gerne angezeigt haben möchtest). Berücksichtigen solltet ihr auch, dass Innenräume - inkl Hotelzimmer und Restaurants - nie so stark geheizt werden wie in der CH, darum würde ich auf jeden Fall bequeme warme Kleider mitnehmen. Grob über den Daumen gepeilt: ca 10 Grad wärmer als in Zürich - wobei es gerade im Frühjahr ab und zu so ist, dass die Temperaturen quasi dieselben sind - tendenziell deutlich weniger regnerisch.
LG Maren
 
Restaurants sind in Orten, die das ganze Jahr über bewohnt sind, schon geöffnet. Oft sind das auch Agriturismi, die zum Teil dann nur an den Wochenenden auf haben. Aber die Sarden gehen gerne essen.
Wetter kann ganz unterschiedlich sein. Heute sitzen wir im Südwesten ohne Jacke draussen.
 
Grüezi Dario
also Temperaturen am Morgen eher frisch +/-10°, je Sonne oder halt Regen dann wärmer um die 16°.
Einpacken gegen Verzweiflung wär wohl, wie wenn Ihr in der CH gen Berge geht. Also im Auto immer was zum Überziehen dabei haben. Ausziehen kann man bekanntlich immer.....;)
Restaurant, alter Trick man frägt Tankstellenwart, Briefträger oder sogar ein Polizist...evt. auch sonst Einheimische. Meist empfehlen die Lokale wo sie selber hingehen und wo man typisch gut essen kann. Naja, vielleicht dann nicht 'schickimicki' aber wenn alles frisch und selber gekocht ist, bietet das sicher grosse Vorteile.
Sehenswürdigkeiten kannst auch googeln. Ob alles um die Zeit schon offen hat, weiss ich nicht.

Ganz wichtig.........Heimkehr könnte schön kühl und weiss sein 'ätsch' :D
 
Das wichtigste Kleidungsstück - ich drücke natürlich die Daumen, dass es nicht benötigt wird - ist eine winddichte Jacke. Der Maestrale ist schon im Sommer nicht immer angenehm, aber kann im späten Winter/frühen Frühling von schneidender Kälte sein, ganz egal, was das Thermometer anzeigt. Und da Ihr die erste Woche im Westen seid, ist das umso bedeutsamer.

In Alghero und Bosa wirst du keine Probleme haben, ein Restaurant zu finden. In Cala Gonone und Porto Ottiolu hingegen wird das Angebot sehr beschränkt sein.

Must sees:
  • Ich würde ja die Neptunsgrotte gerade nicht dazu zählen, der Weg über die vielen Stufen über dem tiefblauen, womöglich aufgewühlten Meer war für mich immer beeindruckender als das eigentliche Ziel. Aber klar, wenn man schon da ist und es zum baden eher noch zu frisch sein dürfte, kann man sie schon machen. Generell wandert es sich auf dem Capo Caccia sehr gut, und durch die Lage hat man immer schöne Ausblicke aufs Meer. Ansonsten, wenn die Anfahrt nicht zu umständlich ist, ist Argentiera immer ein besonderer Fleck Sardiniens, zu der Jahreszeit schon gleich zweimal. Wenn es noch weiter sein darf: Um die Jahreszeit lohnt selbst die Pelosa ...
  • Nach Bosa die Küstenstraße nehmen
  • Die Sehenswürdigkeiten in den beiden Städten finden sich von selbst
  • Cala Gonone: Früh aufstehen, die Tage sind insbesondere vor der Zeitumstellung sehr kurz. Wandern (Küste und Supramonte), Schiff fahren, ggf. klettern ... mehr ist dort nicht, aber wenn man die drei Dinge mag, kann man auch locker zwei Wochen dort verbringen. Wenn Langeweile/Kälte: Mit dem Auto nach Tortolì, der Straße wegen, nicht des Ortes.
  • Porto Ottiolu: Den Stopp verstehe ich nicht so ganz, wie seid Ihr darauf gekommen? Ein "richtiger" Ort wie Posada würde eher Alghero/Bosa entsprechen und Porto Ottiolu ist jetzt auch nicht so spektakulär gelegen wie Cala Gonone, dass man es dennoch machen müsste
  • Santa Teresa: Da wäre die in Porto Ottiolu imho recht sinnlos investierte Zeit besser angelegt: Capo Testa, Palau mit Bärenfelsen, La Maddalena/Caprera (mit Garibaldi-Haus)/weitere Inseln, Bonifacio, ... viel zu viele ganz tolle Sachen für nur drei Tage ...
  • Straße nach Porto Torres: Obligatorischer Stopp in Castelsardo und beim Elefantenfelsen
 
Porto Ottiolu kann ich um diese Jahreszeit auch nicht nachvollziehen, ist in einer 1/2 Stunde abgehandelt eher Budoni da die Restaurants geöffnet sind und ganzjährig bewohnt ist. Um diese Jahreszeit ist es überall noch sehr ruhig, obwohl an warmen Tagen um die Mittagszeit ein Spaziergang am Strand in aller Ruhe nicht zu verachten ist, vielleicht nach einem Mittagessen im Giardinetto ;)).
 
Zuletzt geändert:
Porto Ottiolu kann ich um diese Jahreszeit auch nicht nachvollziehen, ist in einer 1/2 Stunde abgehandelt eher Budoni da die Restaurants geöffnet sind und ganzjährig bewohnt ist. Um diese Jahreszeit ist es überall noch sehr ruhig, obwohl an warmen Tagen um die Mittagszeit ein Spaziergang am Strand in aller Ruhe nicht zu verachten ist, vielleicht nach einem Mittagessen im Giardinetto ;)).
Bezüglich Porto Ottiolu gebe ich dir recht. Aber wie oben erwähnt gestaltete sich die Hotelsuche recht kompliziert. Wir haben in Porto Ottiolu ein gutes Angebot gefunden. Wir waren im Sommer 2021 bereits 2 Wochen in Budoni.

Porto Ottiolu wird so oder so nur als Ausgangspunkt für die Tagesausflüge genutzt. Und hierzu ist es eigentlich ganz gut gelegen!
 
Das wichtigste Kleidungsstück - ich drücke natürlich die Daumen, dass es nicht benötigt wird - ist eine winddichte Jacke. Der Maestrale ist schon im Sommer nicht immer angenehm, aber kann im späten Winter/frühen Frühling von schneidender Kälte sein, ganz egal, was das Thermometer anzeigt. Und da Ihr die erste Woche im Westen seid, ist das umso bedeutsamer.

In Alghero und Bosa wirst du keine Probleme haben, ein Restaurant zu finden. In Cala Gonone und Porto Ottiolu hingegen wird das Angebot sehr beschränkt sein.

Must sees:
  • Ich würde ja die Neptunsgrotte gerade nicht dazu zählen, der Weg über die vielen Stufen über dem tiefblauen, womöglich aufgewühlten Meer war für mich immer beeindruckender als das eigentliche Ziel. Aber klar, wenn man schon da ist und es zum baden eher noch zu frisch sein dürfte, kann man sie schon machen. Generell wandert es sich auf dem Capo Caccia sehr gut, und durch die Lage hat man immer schöne Ausblicke aufs Meer. Ansonsten, wenn die Anfahrt nicht zu umständlich ist, ist Argentiera immer ein besonderer Fleck Sardiniens, zu der Jahreszeit schon gleich zweimal. Wenn es noch weiter sein darf: Um die Jahreszeit lohnt selbst die Pelosa ...
  • Nach Bosa die Küstenstraße nehmen
  • Die Sehenswürdigkeiten in den beiden Städten finden sich von selbst
  • Cala Gonone: Früh aufstehen, die Tage sind insbesondere vor der Zeitumstellung sehr kurz. Wandern (Küste und Supramonte), Schiff fahren, ggf. klettern ... mehr ist dort nicht, aber wenn man die drei Dinge mag, kann man auch locker zwei Wochen dort verbringen. Wenn Langeweile/Kälte: Mit dem Auto nach Tortolì, der Straße wegen, nicht des Ortes.
  • Porto Ottiolu: Den Stopp verstehe ich nicht so ganz, wie seid Ihr darauf gekommen? Ein "richtiger" Ort wie Posada würde eher Alghero/Bosa entsprechen und Porto Ottiolu ist jetzt auch nicht so spektakulär gelegen wie Cala Gonone, dass man es dennoch machen müsste
  • Santa Teresa: Da wäre die in Porto Ottiolu imho recht sinnlos investierte Zeit besser angelegt: Capo Testa, Palau mit Bärenfelsen, La Maddalena/Caprera (mit Garibaldi-Haus)/weitere Inseln, Bonifacio, ... viel zu viele ganz tolle Sachen für nur drei Tage ...
  • Straße nach Porto Torres: Obligatorischer Stopp in Castelsardo und beim Elefantenfelsen
Wow Danke für deine Tipps! Bezgl. Porto Ottiolo habe ich mich oben erlklärt! :)
 
Noch eine Empfehlung, falls euch sowas interessiert und da ihr auf der Fahrt von Bosa nach Cala Gonone wohl eh da in der Nähe vorbeikommt:

Es finden sich dazu auch Infos auf deutsch im Netz. Im Museum in Dorgali sind etliche dort gefundenen Objekt ausgestellt. Es ist keine besonders berühmte Nuraghensiedlung (aber für mein Empfinden eine, der die Touristen noch nicht die ganze Seele geraubt haben)
Ca 6 km entfernt: Tomba dei giganti S’Ena ’e Thomes

Wo sich die Orte befinden ist auf google maps zu sehen.
 
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