Rettungsdienste - Einsatzkosten

mare

Sehr aktives Mitglied
Wer an Land oder See vorsätzlich oder grob unvorsichtig einen Rettungseinsatz verursacht oder ohne triftigen Grund falschen Alarm auslöst, wird durch neue Regeln verpflichtet, ggf. Kosten zu tragen. Dies ist keine generell erhobene Zahlung. Weiteres siehe unten.

 
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Wird sicher schwierige Graubereiche geben. Aber grundsätzlich auch hier in den Bergen überfällig. Der Helikopter wird mittlerweile als Bergtaxi angesehen und die (ehrenamtliche) Bergwacht regelmäßig durch Unfähige in Gefahr gebracht ... etwa durch Einsätze im Gewitter, bei großer Lawinengefahr, etc.

Ein weiteres segensreiches Werk der Influencer ...
 
Wird sicher schwierige Graubereiche geben. Aber grundsätzlich auch hier in den Bergen überfällig. Der Helikopter wird mittlerweile als Bergtaxi angesehen und die (ehrenamtliche) Bergwacht regelmäßig durch Unfähige in Gefahr gebracht ... etwa durch Einsätze im Gewitter, bei großer Lawinengefahr, etc.


Und die, die mir einfachen Schlappen ohne richtiges Schuhwerk in die Berge gehen und die Rettungskräfte dann in Gefahr bringen.
 
herrlich, @Sabina - über den 'gesunden Menschenverstand' gestern in der Nuova Sardegna auch ein Artikel hierzu sowie über die Polemik in den sozialen Medien und über jemanden, der gerade den Gran Sasso (2.912 m und in den Alpen Italiens !) nur mit Flip Flops und in Badehose erkletterte! O_O

Quelle:
 
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Bei Fahrlässigkeit oder grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz zB kann man auch in D zur Kasse gebeten werden...., unten einige Beispiele. Manches ist sicher eindeutig, bei anderem ist die Abgrenzung oder Situation ggf nicht immer einfach und/oder klar nachvollziehbar oder von den Umständen abhängig usw. Die Situationen sind vielfältig.
 
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Könnt ihr euch an den Wettlauf in den Bergen erinnern, der trotz schlecht Wettervorhersage von den Veranstalten nicht abgesagt wurde?
Es war zur Zugspitze rauf. Die Veranstalter hatten gewarnt, dass das Wetter umschlägt.
Sie sind losgelaufen in kurzen Hosen und Muskelshirt und hatten dann Frost.
Bea2
 
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Ja, 13. Juli 2008 (8. Internationaler Zugspitze Extremberglauf). Ergebnis: 2 Tote.

Beim Internationalen Zugspitze Extremberglauf im Juli 2008 starben zwei Teilnehmer kurz vor dem Ziel an Erschöpfung und Unterkühlung, nachdem ein plötzlicher Wetterumsturz mit Graupel und starkem Temperatursturz die Strecke in eine Eislandschaft verwandelt hatte. Sechs weitere Läufer wurden verletzt, und der Veranstalter wurde später vor Gericht freigesprochen.

Schrecklich
 
Solche regelungen gibt es in diversen regionen italiens schon länger.
Mir war es stets ein rätsel, weshalb rettungseinsätze auf sardinien in jedem fall kostenlos sind.
 
Hier wieder ein Beispiel:

An der Felswand in Masua festgesessen: Rettungsaktion auf dem Seeweg für zwei Kletterer

Einer der Wanderer konnte die Felswand nicht mehr hinaufklettern. Der Kommandant der Küstenwache: „Man sollte immer seine körperliche Verfassung einschätzen.“

Sie waren an den Felsen von Masua in Not geraten: Zwei Wanderer sind in Sicherheit. Die gestrige Rettungsaktion der Küstenwache von Portoscuso zugunsten zweier Wanderer, die an den Felsen der Küste von Masua bei Iglesias in Not geraten waren, wurde erfolgreich abgeschlossen.

Einer der beiden Kletterer, der plötzlich unwohl wurde, war am Fuß der Klippe angekommen und nicht mehr in der Lage, wieder hinaufzuklettern. Er alarmierte die Einsatzzentrale der Bezirksstelle für Seeverkehr in Portoscuso. Daraufhin wurde das Schiff M/V CP 707 zum Einsatzort entsandt. Die Besatzung des Patrouillenbootes holte die beiden jungen Männer mit Hilfe der Kletterseile an Bord. Einer der beiden Kletterer wirkte von Anfang an sichtlich erschöpft, auch aufgrund der Schmerzen, die mit seinem körperlichen Befinden zusammenhingen.

In der Zwischenzeit hatte die Einsatzzentrale den Rettungsdienst 118 alarmiert, der einen Krankenwagen mit medizinischem Personal in Richtung des Hafens von Buggerru entsandte. Dort wurden die beiden jungen Männer, nachdem die Besatzung des Patrouillenboots CP 707 die Verlegung an den Kai abgeschlossen hatte, von den vor Ort eingetroffenen Rettungskräften versorgt.

Giulia Burchielli, Leiterin der Bezirksseebehörde von Portoscuso, erneuert die Aufforderung an alle Nutzer des Meeres, ihre Fahrten sorgfältig zu planen, indem sie vorab die Wetter- und Seegangsberichte konsultieren, die Funktionsfähigkeit der Sicherheitsausrüstung überprüfen und sich äußerst umsichtig verhalten, wobei sie stets ihre körperliche und geistige Verfassung ehrlich einschätzen und ihre Fähigkeiten nicht überschätzen sollten.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

 
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