Auto Opfer von Verkehrsunfällen auf Sardinien

Beppe

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Opfer von Verkehrsunfällen auf Sardinien

Nach einem Bericht der Unione Sarda gab es 2024 auf Sardinien:

innerhalb von 12 Monaten auf der Insel insgesamt 113 Todesopfer (+2,73%).
Die Anzahl der vertetzten Personen (4.908) hierbei stieg zusätzlich um +6,26 %.
Zu den gefährlichsten Straßen gehören die SS 125 sowie die SS 389, gefolgt von der SS 126 und der SS 195.

Jedenfalls ist die Anzahl der Todesrate bei Verkehrsunfällen hier insgesamt nahezu doppelt so hoch wie gegenüber dem Rest Italiens.

Weitere Details hierzu auch im Bericht:

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
Bin im Frühjahr auf Sardinien leider selber Zeuge eines tödlichen Verkehrsunfalls geworden - Motorradfahrer frontal mit einem PKW kollidiert. Ob es sich um Touristen oder Einheimische gehandelt hat weiß ich nicht, waren auf jeden Fall beides italienische Kennzeichen. Bei den "neuen" Kennzeichen kann (zumindest ich) nicht mehr erkennen, wo die Fahrzeuge zugelassen sind.
 

Zu viele Tote auf den Straßen​

Im Jahr 2025 verzeichneten die Straßen von Sardinien insgesamt 83 Verkehrstote bei Verkehrsunfällen, gegenüber von 113 Verkehrstoten im Jahr 2024. Die Zahl der Verkehrstoten ist aber immer noch sehr hoch und weist eine Todesrate aus, die fast doppelt so hoch wie der nationale Durchschnitt ist, so die Daten des sardischen Observatoriums für Verkehrssicherheit.

Quelle:
 
Zuletzt geändert:
Zur Erinnerung und nicht zu unterschätzen: mit Wildtieren auf der Fahrbahn rechnen,
auf kurvenreichen Nebenstraßen auch mit Kühen, Schafen, Ziegen .... und bei geringerer Geschwindigkeit!
(Und auch Schildkröten nicht vergessen - zu deren Schutz.)

 
Nicht zu vergessen die Unfälle mit Wildtieren, die in der Statistik nicht erfasst werden. Für den Fahrer bedeuten diese Unfälle ein kaputtes Auto und für das Wildtier das Ende in einer Gefriertruhe.
 
Hier gab es gerade einen Bericht im Zusammenhang mit den überdurchschnittlich vielen Toten Sardiniens im Straßenverkehr, zu einem Bildungsprojekt zur Verkehrssicherheit und der Vorstellung einer neue Sicherheits-App namens NEPO, wo es möglich sein wird, Gefahren und kritische Stellen im Straßennetz zu melden, die dann in einer entsprechenden Karte dargestellt werden sollen.

Massimo Zedda: "Ein einziger Unfall weniger bedeutet nicht nur weniger Schmerzen für die Familien, sondern auch erhebliche Einsparungen für die öffentliche Gesundheit."

 
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