Was soll das Salva-Casa Dekret beheben?

Unmittelbar nach Veröffentlichung in der 'Gazzetta Ufficiale' am 29. Mai 2024 ist das "Salva Casa Dekret" in Kraft getreten,
was heißt, dass es bereits möglich ist, die Korrektur kleinerer baulicher Unregelmäßigkeiten zu beantragen.

Doch was genau sieht die Verordnung vor?

1. erlaubt die Maßnahme die Korrektur geringfügiger Unregelmäßigkeiten, d.h. innere oder äußere Veränderungen,
die keine strukturellen Mängel darstellen und die Stabilität des Gebäudes nicht beeinträchtigen.

2. zielt der Plan darauf ab, die Grenze der doppelten Konformität zu überwinden, d.h. den Grundsatz, der die Genehmigung von Unregelmäßigkeiten nicht zulässt, die zum Zeitpunkt des Baus korrigierbar waren, aber nach den geltenden Rechtsvorschriften verboten sind. Künftig reicht es zur Behebung eines geringfügigen Mangels aus, die zum Zeitpunkt der Ausführung der Arbeiten geltenden Bauvorschriften und die zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden städtebaulichen Vorschriften einzuhalten.
Im Falle schwerwiegenderer und struktureller Unregelmäßigkeiten bleiben die strengeren Vorschriften in Kraft.

Das "Salva Casa Dekret" regelt und vereinfacht eine Nutzungsänderung einzelner Gebäudeeinheiten. In der Tat wird es von nun an möglich sein, die vorgesehene Nutzung jederzeit zu ändern, solange sie innerhalb der gleichen Funktionskategorie bleibt (wie z.B. Wohnen, Gewerbe, Tourismus, etc.).

Generell betrifft das Dekret ausschließlich Gebäude, die vor 1977 gebaut wurden, und bei denen es möglich ist, nach Zahlung eines Bußgeldes (!) (Einnahmen müssen ja irgendwie sein!) und durch Vorlage eines entsprechenden Korrekturantrags dies abzuändern.

Die neue Regelung, die mit dem Dekret eingeführt wurde, gilt jedoch nur für Arbeiten, die vor dem 24. Mai ausgeführt wurden.
Die zu erklärenden baurechtlichen Toleranzen/Korrekturen dürfen max. 2 % für besonders große Gebäude mit einer Fläche von mehr
als 500 m², 3 % für solche zwischen 300-500 m², 4 % zwischen 100-300 m² und 5 % für Flächen von weniger als 100 m², betragen.
 
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Ach kommt mal wieder die Bananen Staat Amnesty zurück ?

So wie es schon seit ewigen Zeiten bei Neuwahlen gemacht wurde ...Man baut sich ein fettes Haus in der Pampa ,viel zu groß und überhaupt nicht erlaubt ..Warte bis der nächste Ministerpräsident gewählt wird und warte auf die dann kommende Amnesty

Schon 20 Ministerpräsidenten vor Berlusconi und haste nicht gesehen hat man das erfolgreich abgezogen ..Meloni ist genauso eine ..weil klarer Deal mit der Ratspräsidentin in Brüssel ..gemeint ist die Unionsbarbie Uschi von der Leyen

Meloni wurde nicht gefragt,nicht involviert ,ist dann stinksauer gewesen und ist dann mit einem Tross von 55 bis 85 Jährigen in Brüssel aufgeschlagen ,hat laut gebrüllt und bekommt jetzt SONDER Mafia Rechte aus Brüssel ..nämlich die gute alte Amnesty Mafia ist zurück.
denn die unbeliebte ,nicht gewählte Machtgierige Albrecht Tochter und Merkel Säbel-Ursel will unbedingt an der Macht bleiben .

vorbei als die Bagger die Schwarzbauten in und um Arzachena und anderswo abgerissen haben...jetzt werden sie wieder legal

wobei man sich fragen sollte „ Was sind denn kleine Bausünden „ ? liegt alles in den Augen der Italiener
Diese Italiener Mentalität ist schon ätzend ..Selbst Volksheld Guiseppe Garibaldi sagte vor 100 Jahren schon : Italien ist Unregierbar !
 
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1977 1977 echt jetzt ...da kam glaube ich "Sie nannten ihn Mücke raus" ...oder Eis am Stiel..ha ha ha
Nenn mir ein Haus ,,ein einziges Haus in Italien,das nicht fertig geworden ist...
Auch in Sardinien wirst du nicht ein einziges Haus finden weil es mindestens schon 8 mal der Amnesty für " jetzt darfst du legal zuende bauen" in der Comune Stempelmässig untergekommen ist.
Dieses Dekret ist ein Witz..ein echter Witz
 
@sorry JürgenS, du hast absolut keine Ahnung, was bautechnisch oder eben nicht auf Sardinien abgeht
 
Na Eumel da wollen mal gucken ob mein Baufirma Nachbar ,der seit 12 Jahren Baustopp hat, weil er (und das mit voller Absicht und 13 Besuchen in der Comune um Gnade gewinselt hat )27 % zu Groß gebaut hat und Falsch(viel zu hoch und viel zu mächtig) 4 Appartments auf 250 Qm gehen nun mal nicht..(UMBAUTER RAUM) iss dir das eine Antwort ??? ..Das hat er alles gebaut um Fett abzusahnen..Und nach Europawahl jetzt auf einmal Bauen darf..mal sehen wer TATSÄCHLICH Ahnung hat

Hab mich schon gewundert das er seit Neun Jahren (immer mal wieder selbst Veränderungen an seinem Rohbau vorgenommen hat,wohl um zu speicheln und zu lecken in der Comune ) letzte Woche mit Spaydosen Striche gezogen hat in seinem Rohbau,wo später seine Räume (Küche und co)genau sein sollen

oh Wunder

Nur zur Erinnerung ,,es geht hier um 400.000 Euro pro Appartment wenns genehmigt wird und ausgeben hat er mal 120.000 Euro gesamt für 4 Appartments
Ein eigentlicher Arsch und das sind viele andere in Sardinien und die Mafia mischt dann ganz groß mit ,wenn sie wieder ihre Consortiums (Geldwäsche )an die Leute bekommen...dank Deals mit Meloni und Brüssel..Wartet es ab..plötzlich werden 5 ....ach... zig Appartments / Hotel Consortiums genehmigt werden..denkt an meine Worte..Wassermangel in Sardinien ...ogott was ist das denn
Die neuen Komplexe brauchen Duschwasser und erst recht Pool Wasser und haste nicht gesehen...so wirds kommen
Aber was weiß ich schon ,,Eumel ist der Allwissende
 
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@ JürgenS: auch diesem Kommentar ist zu entnehmen, dass du wirklich keine Ahnung vom sard. Bauwesen und den entsprechenden Problemen hast.
Diskutiere gerne weiter, ich ziehe mich hier zurück. Zumal das Thema nicht in ein Urlaubsforum passt...
 
ich werde dich im September unterrichten wenn es wieder Bautechnisch weitergeht
Jetzt im Juli August ist sowieso Stop
bis denne
 
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Keiner muss jeden treet lesen um sich aufzuregen, aber das Dasein auf Sardinien erfüllt seinen Zweck auch durch eine Entspanntheit und Fröhlichkeit. Die Aggressivität zwischen den Zeilen, ist unnötig und fällt eher auf den Verfasser zurück. Vieleicht muss der eine oder andere, sich das Privileg hier zu sein, noch erleben. innamorato…
 
Dieses neue Dekret könnte außerordentlich interessant für mich und vielleicht auch für alle sein, die ein altes Haus besitzen, vor Jahrzehnten das Haus gekauft und aktuell Sorgen haben, dass im Laufe der vielen Jahre, als das Haus im Besitz der Vor-/vorgänger war, nicht alle kleinen oder auch größeren Veränderungen angemeldet und genehmigt waren. Davon muss man ausgehen. Erst in einer Visura beim Prozess eines Hausverkaufs oder des Erbens könnten solche ungenehmigten Baumaßnahmen zutage kommen. Deshalb werde ich jetzt im Wissen dieses neuen Gesetzesdekrets die Situation mit meinem Geometer besprechen, ob nicht jetzt der Zeitpunkt einer neuerlichen Begutachtung und visura günstig ist.
Es geht ja nicht nur um ungenehmigte touristische Bauten bei diesem Dekret, sondern auch um alte Häuser in Orten. Ich freue mich über dieses Dekret und schaue mal, ob ich im Zuge dessen alle eventuellen kleinen, unangemeldeten, weit in die Vergangenheit reichenden baulichen Veränderungen legalisieren kann.
 
In dem FAZ-Artikel ist folgender Satz enthalten:
"Die neuen Normen betreffen kleinere Umbauten ohne Genehmigungen, wie zum Beispiel bei Fenstern, Veranden, Zwischengeschossen, Treppen, Dachrinnen, Innenwänden und Türen."
Verwundert bin ich hier über die Aufführung von Dachrinnen. War bisher die nachträgliche Anbringung einer Dachrinne tatsächlich genehmigungspflichtig, sofern nicht ein Anschluss an das öffentliche Kanalnetz erfolgte?
Ich bin nicht betroffen, aber interesant wäre dies schon. Wenn einer privaten Regenwassernutzung bisher bürokratische Steine in den Weg gelegt wurden, wäre dies mehr als seltsam.
 
@George M - bei unserem Häuschen auf dem Land durfte keine Regenrinne angebracht werden, d,h. man bekam gar keine Genehmigung. War schon am Überlegen, es nachträglich einfach mal zu machen, allerdings schauts dann nicht so gut aus als ob von Anfang an eingeplant.
 
Wenn ich an die momentanen Sorgen bei der Wasserversorgung bei uns im Raum Budoni denke, dann würde ich mir sehr wünschen, jedes Haus hätte Dachrinnen und eine Zisterne für Regenwasser - damit könnte man den Garten wässern od. die Toiletten betreiben...
 
Ich verstehe den Gedanken hinter dieser Regelung nicht. In D greifen Bauordnungen, die im wesentlichen aus dem Brandschutz entstanden sind, dort, wo Betroffenheiten entstehen können, z.B. nachbarschaftliche Beeinträchtigungen. Ob eine Dachrinne ein historisches Altstadthaus zumindest optisch beeinträchtigen kann, mag vom Betrachter abhängen. Weitergehende Betroffenenheien, insbesondere außerorts sehe ich nicht.
 
Also wir haben hier Dachrinnen in der historischen Altstadt, aber die gehen halt auf die Straße. Das heißt, wenn es stark regnet, haben wir immer Bäche auf den Straßen. Da wird dann auch immer gleich die Straße gereinigt. Und natürlich habe ich mein Wasserfass im cortile gespeist vom Regenwasser. Das haben viele auch in der campagna.
 
Nochmal zurück zum Thema: dieses Dekret ist sicherlich sinnvoll für Häuser, in denen im Laufe der Jahre mal die Terrasse erweitert wurde, ein Carport gebaut od. im Inneren etwas verändert wurde. Es dient sicherlich nicht dazu, die nicht genehmigte Villa mit Pool im Nachhinein zu genehmigen. Wobei, Korruption gibt es überall, auch in DACH...
 
Danke, dass ich vorsprechen durfte. War mir nicht bewusst, mich vom Thema zu entfernen...
 
Zuletzt geändert:
zum "Salva Casa" Dekret auch heute weitere Infos und Details in der Nuova Sardegna:

siehe:

und auch:

 
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