Neuer Fund

bo-ju

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Während der Schlussphase der Restaurierungsarbeiten am "Torre sa Mora" bei San Vero Milis (Oristano), die an 9 Küstentürmen durchgeführt wird, hat der Fußboden eine angenehme Überraschung zutage gefördert.
Aus dem Schutt und der Erde, im Laufe der Jahre dort angesammelt, trat ein erhaltenes Fliesenmosaik zutage, Ton in Ton, ein einfaches geometrisches Muster.
Die Chronik erwähnt den Torre sa Mora schon 1580. Er wurde bereits 1612 restauriert. Nach der Bewertung kann man davon ausgehen, dass der älteste Fußboden aufs Ende des 16. Jahrhunderts datiert werden kann.

In Kürze wird es möglich sein, die Arbeiten an den anderen Türmen auf einem "Sito web" mit dem Thema "Le Torri Costiere della Sardegna" verfolgen zu können. Eine Kamera wird auf jedem Turm aufgestellt, auf dem gearbeitet wird, so dass man alle Phasen der Restaurationsarbeiten verfolgen kann. Die Arbeiten an den Türmen "Sa Mora" und "Capu Mannu" sind voraussichtlich Ende Februar fertiggestellt.

Die Eröffnung zweier anderer Baustellen, bei "Torre del Budello" und am Capo Malfatano in der Region Teulada stehen kurz bevor. Diese beiden Türme dürften im Sommer fertiggestellt sein. Danach beginnen die Arbeiten an den "Torri del Prezzemolo" und bei Poetto (Ca).

Schrieb vor ein paar Tagen die Unione.
 
Noch ein neuer Fund, diesmal etwas ausserhalb der Legalität. Deswegen möchte ich auch nicht genau sagen, wo er stattfand. Will Interessenten nicht auf Abwege führen.

Jedenfalls fand die Strassenreinigung, die eine schöne Küstenstrasse Sardiniens vom Winterunrat befreite, einige Säcke am Strassenrand verborgen unter Büschen. Der Inhalt: 3 Amphoren aus römischer Zeit, fast alle intakt, verschiedene andere Amphoren- Bruchstücke, Schmuckstücke, insgesamt 31 verschiedene Teile.

Das gesamte Material wurde der archäologischen Abteilung zugestellt, die es datierte und sicherstellte. Die Artefakte stammen offensichtlich von einer verbotenen Ausgrabung im Meer, da Korallenreste und Meeresverkrustungen dranhängen. Eine Amphore war schon vollständig gesäubert bis auf ein hübsches anhängendes Korallenbüschel. Fertig zum Verkauf.

Gekürzt aus der Unione vom 27.2.2014

Der Spruch stimmt mal wieder:
Wer zu spät kommt, den bestraft ..in diesem Fall die Guardia di Finanza
 
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