Müllablagerungen am Strassenrand

Wien_Michl

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Hallo Sardinienfans,
bin vorgestern aus Sardinien zurückgekommen - es war sicherlich mein fünfzehnter Besuch auf der Insel. Was mir dieses Mal aber ganz besondes ins Auge gestochen hat, waren die vielen Müllablagerungen entlang der Strassen, besonders in der Nähe von Ortschaften!
Wie gesagt, es ist bei Gott nicht mein erster Aufenthalt auf der Insel gewesen, aber ich kann mich nicht erinnern, derart viel Müll an den Strassenrändern gesehen zu haben! Habe zwar nicht die ganze Insel "kontrolliert", aber speziell aufgefallen ist mir das im Raum Mamoiada, Orgosolo, Nuoro, Oliena, wo ich zum Wandern unterwegs war.
Ich (als Besucher der Insel) fand das natürlich nicht schön, aber was ich noch viel schlimmer finde ist, dass ich dort neben den "nur" unschönen Altmaterazen oder Bauschutt auch gefährliche Abfälle gesehen habe (Autobatterien, Farbdosen, ganze Autowracks, Kanister mit undefinierbaren Restinhalt,...).
Ok, schwarze Schafe, die ihren Müll illegal ablagern, gibt es überall. Aber dort kam mir das fast schon systematisch vor: wer etwas loswerden will, führt es zur Pannenniesche xy, 500m nach dem Ortschild rechts.

Letztes Jahr wurde ich von den Fortschritten bei der Mülltrennung in den Gemeinden positiv überrascht, um so mehr finde ich jetzt diese Entwicklung sehr schade! Schade um die schöne Landschaft, schade um die Umwelt- / Wasserverschmutzung, schade um die Gesundheit der Menschen!
 
Das ist leider nichts Neues. Schon vor Jahrzehnten sagte mir ein Sarde, der nur noch auf Besuch in seine Heimat fuhr: Ich habe keine Lust mehr irgendwas zu fotografieren. Immer wenn ich ein schönes Fotomotiv anpeile, liegt da auch ein alter Herd, Kühlschrank, Auto o.ä.

Mit der Mülltrennung im kleinen Haushalt geben sie sich ja grosse Mühe. Aber wird denn der Bevölkerung die Möglichkeit gegeben, ihre grossen kaputten Teile irgendwo abliefern zu können?

Hier in D. haben wir Bauhöfe, die man zu bestimmten Zeiten mit dem Sondermüll anfahren kann. Oder wir telefonieren und der alte Kühlschrank wird abgeholt. Gibt es das auch in Sardinien?

Aber auch Sarden haben einen gewissen Ordnungssinn. Entlang gewisser Strassen liegen nur Batterien, oder nur alte Reifen. Jedesmal, wenn ich von Villamassargia über Musei nach Domusnovas fahre, denke ich : na, liegen da immer noch oder wieder in jeder Parkbucht ein Stapel Altreifen? Sie liegen.

Du hast ganz recht, Wien_Michl, schade um die schöne Landschaft !!! Ju
 
Auch in Sardinien gibt es Bauhöfe - zumindest im Norden - an die der Müll angekarrt werden kann. Auch der Sperrmüll wird auf Bestellung abgeholt. Da es mittlerweile verboten ist, den Grünabfall zu verbrennen, hatte ich oft die Gelegenheit solch einen Bauhof aufzusuchen. Extrem streng wird dort getrennt und "piccobello" ordentlich war es da!
 
Die Mülltrennung oder Entsorgung ist mittlerweile zu einem "Time logistischen" Problem geworden.

Nicht nur für Touristen sondern auch für Einheimische.
Grössere Planungsidioten als hier hab' ich noch nirgendwo auf der Welt angetroffen.


Hier bei uns in Cannigione haben sie ein sogenanntes "Centro Öcologico" installiert.
Das ist ein Platz, auf dem ca. 25 Müllcontainer stehen, auf denen Mülltrennung entsprechend vorgenommen werden soll
Soweit so gut!

Das Centro ist für Berufstätige quasi nicht mehr erreichbar!

Quintessenz:
Dieses "Centro" ist ein mit einem Drahtzaun eingefriedeter Platz.

Öffnungszeiten der Anlage:

Vormittags: von 9.30 h - 12.30h
Nachmittags: von 15.30 - 17.30h

Die Anlage ist mit einem Zaun und einem Tor versperrt, welches zu den jeweiligen "Schließungszeiten" zugesperrt ist.
Irgendein Vollidiot der "Bewachung" der Anlage fährt also jedesmal zu den Öffnungs- und Schließungszeiten von Arzachena
(pro Strecke 8 km = 16 km hin und zurück!!!) um nur und ausschließlich diese wichtigen Tore zur Müllentsorgung auf- und zuzusperren. d.h. 4 x am Tag = 4 x 16 km = 64 km für nix!
.

Welch' Idiotie - welch Kapitalvergeudung öffentlicher Gelder!

Ergo:
Wer von morgens 8.00h-- bis abends 18.00 arbeitet kann seinen Müll gar nicht mehr loswerden.

Und das sind ca. 80% der Bevölkerung!

Kein Wunder, wenn bei so einem unbequemen und zeitabsurden Entsorgunsprozedere die Müllentsorgung "alternativ" durchgeführt wird.

Wer ordnungsgemäße Müllentsorgung und Mülltrennung erwartet, der muß sowas auch 24 Stunden am Tag bereitstellen. Alles andere ist Pillefick!

Seltsam ist, daß ich der einzige bin, der sich im Ort darüber aufregt, wobei alle anderen sagen, daß kann man doch alles irgendwie auch anders entsorgen.
 
Auch bei uns in Posada ist ein solcher "Müllhof" errichtet worden. Daher wurden alle grossen Container entfernt, was zur Folge hat, dass seitdem die täglichen Müllbeseitigungen in der Pieneta und am Strand eingestellt wurden, die zahlreichen Ausflügler, Camper und Strandgänger den anfallenden Müll brav eintüten und dann am Strandzugang "wild" ablagern. - Wohin auch damit - es stehen ja keine öffentlichen Gefässe mehr da -

Einheimische, welche dem System nicht trauen, die fahren dann den Müll Richtung Budoni, wo es ja noch Container gibt und wo man wunderbar sämtlichen Sonder-, Sperrmüll, Bauschutt, Autoreifen, Elektogeräte usw. entsorgen kann.

Nun stellt dann die Comune Budoni wieder Beschäftigte des Ordnungsamtes ab, die die Müllcontainer beobachten und "Sünder" ahnden, leider nicht 24h.
 
Liebe Sabsi,

ich wehr mich ja noch nicht mals, als dass auch bei uns die "99" Luftballons Müllcontainer entfernt worden sind, die zweifelsohne ausserordentlich convenient waren, da sie überall standen. Nur mittlerweile gibt es nur diesen "Öcohof" im Dorf. Wer 85 und älter ist, der schafft unter Umständen gar nicht mehr die Entfernung bis dahin und zurück ( ca. 1,5 km).

Das kann doch nicht des Drudels Kern sein!
 
auch im westen gibt es sperrmüll(ingombranti),habe im sommer etliche dinge darüber entsorgt.man holt sich bei der gemeinde ein formular ,gibt an, was abzuholen ist und bringt es zurück,die gemeinde meldet sich und teilt den abholtermin mit.ganz einfach.

lg

klaus
 
ich kann mich noch an den Müll - Wahnsinn vom letzten Urlaub in Cala liberotto 2010 erinnern. So kompliziert und dann noch ein falscher Müllkalender. Das Datum stimmte mit den Wochentagen nicht überein. So kam es vor, dass der falsche Müll an der Straße stand, mindestens eine Woche. Der Flaschenmüll wurde bei jedem Haus mitten in der Nacht auf LKW schön geräuschvoll Flasche für Flasche ausgekippt. Hallo, das ist eine Feriensiedlung, warum stellt man keine Container für Glas auf?
Selbst hier in D gibt es immer wieder Berichte, dass getrennter Müll später einfach zusammen gepackt wird, z.B. auf großen Bahnhöfen wurde das beobachtet. Bei den einzelnen Städten wird das eher nicht passieren, zumal die Gebühren ziemlich drastisch sind. Ich zahle hier für unseren 3 Personenhaushalt für Bio und Restmüll knapp 200€ im Jahr, dabei ist es eine winzige Biotonne und nur eine halbe Restmülltonne. Man kann den Preis schnell vervierfachen, wenn man mehr verbraucht, gerade die Biotonne ist nach 1 Woche immer mehr als voll.
Bisher haben wir hier aber noch keine Müllablagerungen am Straßenrand, Wohngebiete mit gewisser Klientel einmal ausgenommen. Da sieht es teilweise wie in Napoli aus, Hauptsache der Müll ist aus der Wohnung raus.

chefkoch
 
Hallo Sardinienfreunde,

das Müllproblem scheint nicht auf Sardinien begrenzt zu sein. :( :mad:

Im Korfu-Forum schilderte gestern Phobos die Situation vor Ort:

Was uns aber sonst so auf der Reise unterkam, stimmte uns dann doch irgendwie traurig. Wie kann man diese herrliche Landschaft nur so zumüllen? Es gab zwar immer mal wieder lichte Augenblicke, aber trotzdem find ich es einfach nur hart, mit welcher Selbstverständlichkeit manche Leute ihren Müll vom Pickup aus neben die Straße kippen.
Überhaupt war ich doch sehr erschrocken wie unbekümmert und leichtfertig man hier sowohl mit der Umwelt als auch mit seiner eigenen Gesundheit umgeht. …

Beste Grüße

Roger
 
Mal wieder eine Geschichte vom Tom ...

Es war im Oktober vor .. keine Ahnung wann .. lange her ..
Wir reisten vom Herbst in den Sommer. Schon am ersten Abend hatten wir einen von diesen nie zu Ende gehenden lauwarmen Nächten. Wir saßen auf der Piazza und tranken .. na was wohl .. Wein. Es war schön. Einfach nur dasein und schau'n. Die Spatzen machten einen Riesenlärm in den Bäumen. Lange gab es viel zu seh'n. Zuerst machten die Läden dicht .. irgendwann unsere Bar .. dann wir. Es war sehr spät und wir wollten noch an's Meer. Mit unseren Rucksäcken auf dem Buckel gingen wir los. Das Meer fanden wir in dieser Nacht nicht. Wir waren müde, und trotz Sternenhimmel war es finster. Uns wurde das alles zu doof und so schlugen wir unser kleines Zelt auf. Es war da so schön ruhig... Als der Morgen dämmerte, hatte ich einen dröhnenden Kopf und etwas mir neues, und ganz und gar nicht angenehmes in der Nase. Jedenfalls schaute ich zuerst zu meinem Nachbarn, der mich aber ebenfalls schräg ansah. Den Blick aus unserem Zelt werd' ich nie vergessen ... das konnte echt nur uns passieren ... Müll ..Müll .. überall Müll .. und dazwischen Ratten ... ich mag doch keine Ratten . .Es war wohl sowas, wie die öffentliche, inoffizielle Müllhalde .... Das war nicht lustig ... echt Müll, diese Geschichte ...

Schöne Grüße. Tom
 
:eek::eek::eek:, nun ist der Magen leer. Schade um das schöne Abendessen. Nein, stimmt garnicht, aber bei Ausmalen deines Schlafplatzes kann einem schon schlecht werden. Da musstet ihr ja noch froh sein nicht auf Glassplittern gelandet zu sein.
 
Tom, da hattet Ihr aber ganz schön einen über den Durst getrunken, dass Ihr das (auch wenn es dunkel war) beim Zeltaufschlagen nicht bemerkt habt. Quasi vom Vino geistig umnachtet!;):D
 
Hallo,
ich hätte da eine ähnlich leckere Geschichte anzubieten, allerdings nicht auf Sardinien, sondern an der Riviera, in irgendeinem Ort vor oder nach Rapallo, das weiß ich nicht mehr so genau.
Wir hatten unsere erste Alpenüberquerung mit Rad und Gepäck hinter uns, sind glücklich am Meer angekommen und suchten noch einen schönen Schlafplatz. Der erste Campingplatz lag nahezu an einer autobahnähnlichen Straße. So suchten wir weiter.
Der nächste lag direkt am Meer. War zwar alles etwas schmuddelig, aber die Sonne ging unter und wir wollten schlafen. Es gab nicht mehr so sehr viel Platz auf dem CP. Ganz hinten links, nahe einer großen, langen Mauer, sah es noch am ehesten so aus, als ob man dort einigermaßen nett übernachten könnte. Es roch zwar etwas streng, aber wir nahmen es so hin, weil wir ja wußten, die Kanalisation im Süden riecht im Sommer einfach öfter mal, vielleicht könnte es aber auch von den Sanitärgebäuden kommen.
Wir schliefen bald ein, wurden dann morgens sehr früh aber von herannahenden, pfeifenden Zügen geweckt. Der Gestank war jetzt extrem.
Wir kletterten aus dem Zelt und spickelten mal neugierig über die Mauer, wie nah da wohl die Gleise verlegt sein würden.
Hey, hinter der Mauer war die öffentliche Kläranlage!! Und gleich dahinter die Schienen. Es ist unglaublich, unfassbar, dass dort tatsächlich ein CP betrieben werden darf.
Unser Zeltnachbar kam hinzu und wollte uns gerne zu einem gemütlichen ersten caffè neben der Kläranlage einladen. Mir war doch etwas übel und wir sind ziemlich bald weiter geradelt.
Schon echt herb.
Giovanina
 
Hallo Beppe,

ist doch klar. Die Müllcontainerparks werden abends abgeschlossen, damit der Müll nicht geklaut wird. :)

Es geht aber auch anders. Wie schon Jahre zuvor, werden auch dieses Jahr wieder die Straßengräben, Radwege usw. von den Bürgern gereinigt.

http://notizie.alguer.it/n?id=51996

Leider bin ich zu der Zeit noch in Deutschland.

LG

Dieter
 
Die Umstellung auf "porta a porta" (von Tür zu Tür) differenzierte Abfallentsorgung ist prinzipiell gut, aber für Touristen gibt es die schon genannten Probleme, auch bei Unterkunft im Ferienhaus, wenn der Vermieter sich nicht um die Müllentsorgung kümmert.

Können wir leider auch nicht, seit 5 Jahren haben wir in der Kommune porta a porta, aber das Müllfahrzeug kommt nicht zu unserem Haus, die Behälter u. den Kalender haben wir auch nicht erhalten, dafür aber eine Rechnung der Kommune über Equitala, obwohl wir schon vor zwei Jahren geschrieben hatten, dass wir natürlich nur zahlen, wenn dafür auch eine Leistung erbracht wird. Keine Reaktion, bis auf diese Rechnung.

So bringen auch wir unseren Abfall in Orte, wo es noch die Container gibt ;)

Günther
 
Hallo Beppe,

ich stimme Dir voll zu, da ich direkt
davon betroffen bin, dass man nun - wie auch Su Corfu beschrieb, einfach dorthin fährt wo noch Container sind - hier wird dann alles abgelagert - wir Anwohner sind stinksauer, da für unseren Müll die Container bereits voll sind, und rund um die Container eine wilde Müllkippe entstanden ist.
 
Wenn wir in Teulada in unserem Landhäuschen sind, haben wir natürlich auch das Müllproblem. Früher haben wir auch immer den Müll in die Container - die an den Straßenrändern standen - geschmissen. Jetzt bringen wir den Müll direkt zu der Mülltrennungssammelstelle in Teulada. Man muss natürlich pinibel auf die Trennung achten. Da sich in der Trennung halt schon mal was ändern kann, holen wir uns jedes Jahr den Müllkalender und trennen genau nach Plan. Für uns ist das absolut in Ordnung so.
 
Wir sind seit einigen Stunden zurück aus Sardinien. Herrlich, wie immer. Was uns aber nachdenklich stimmt ist das Müllproblem. Dieses Jahr ist mir besonders aufgefallen, wieviel Müll an den Strassenrändern liegt. In den Tunnels werden die Nischen dazu benutzt, gleich die ganzen Müllsäcke zu deponieren. Bisher gab es an der Costa Rei immer seperate Sammelcontainer, wo man den Müll jederzeit entsorgen konnte. Diese Jahr musste der Müll genau nach vorgegebenem Tag an die Strasse gestellt werden. Was für ein Chaos. PET Flaschen gesammelt in offenen Karton werden nicht mitgenommen. Also schön alles in die kleinen Kübel. Fazit: Müll ausgeleert, Kübel gestohlen...
 
Was mir dieses Mal aber ganz besondes ins Auge gestochen hat, waren die vielen Müllablagerungen entlang der Strassen, besonders in der Nähe von Ortschaften!


Hallo und Moin Moin,

wir sind zwar Sardinien "Ersttäter" und erst seit dem 02.10. hier auf der Insel,
können diese Aussage aber bestätigen.

Auch wir waren wirklich erschrocken über diese Mengen an Müll und Dreck entlang einiger Strassen.

Besonders extrem war uns das in Raum Fertilia aufgefallen......

Aber ansonsten sind wir von Sardinien total begeistert

Sommerliche Womo-Grüße aus z. Zt. San Teodoro

Kerli und Lia
:)
 
Fertilia ist immer dasselbe. Ich möchte ja nicht rassistisch werden und wirken, aber die, (wie drückt man sich korrekt aus?) Zigeuener, Roma, fahrendes Volk, hinterlassen schon seit Jahren Ihre Hinterlassenschaften, obwohl dort auch Müllcontainer aufgestellt werden,

Die Gemeinde bekommt das einfach nicht in den Griff. Die haben irgendwie "Narrenfreiheit".

LG

Dieter
 
Hier in Alghero finden ständig Reinigungsaktionen an den Straßenröändern statt. Die werden von Sportvereinen und Kulturvereinen organisiert.

Wie ich finde, auch eine gute Aktion, die mehr Nachahmer haben sollte.

LG

Dieter
 
Leider ist es so das viel zu viel Müll produziert wird, ich rede jetzt nicht vom Spermüll. Viele kennen die Probleme mit der Entsorgung aber egal bei welchen Festen man teilnimmt ob Familienfest, Straßenfest , Folklorefesten ja oft sogar auf den Ausflugsbooten überall Plastikteller, Plastikbesteck, Becher. Klar es ist einfacher den Müll so wie er ist in einen Müllsack zu geben und ab zur nächsten Straßeneinbuchtung als das Zeug abzuspülen. Lago di Baratz wirklich ein schöner Ort zum Picknick machen aber auch hier wird der Müll oft einfach liegen gelassen mir tut das in der Seele weh wenn ich das sehen muß. Auch unser Grundstück wurde einfach als Abladestelle für Kühlschränke, Flaschen, Reifen und Asbestplatten verwendet, den meisten Teil konnten wir über die Comune entsorgen lassen, bei den Asbestplatten sagte man mir ich soll das auf italenisch entsorgen ( Nachbarsgrund oder eingraben) tja so ist das hier.
Meine Bitte an alle Sardinienreisenden wäre mal darüber nachzudenken wieviel Plastikabfall sie selber produzieren, muß es immer die Wasserflasche sein? Alternativ in meinen Augen ist das Wasser im Tetra-Pack oder im Glas. Muß die Melone auf dem dünnen Plastikteller verzehrt werden, es gibt ja auch schöne Kunststoffteller die man wieder verwenden kann..
Dies soll nur eine kleine Anregung sein.
Gruß
Lorenz
 
Der Eindruck vieler hier, es würde immer mehr Müll am Straßenrand usw. abgelagert, täuscht. Ihr solltet mal im Zeitvergleich betrachten, wie das in den 80er Jahren war! Seither hat sich viel verbessert. Hier im Dorf wird die Mülltrennung penibel gemacht u. von den "Müllmännern" des Konsortiums auch kontrolliert.

Problem: Wo sollen Touristen ihren Abfall lassen, wenn beim Porta a Porta-System der Vermieter sich nicht darum kümmert oder sich auch nicht kümmern kann, weil auch bei ihm (wie bei uns) der Müll nicht abgeholt wird, dafür aber die Rechnungen der Gemeinde über die Agenzia delle Entrate ins Haus flattern?

Wir sind jetzt "Altroconsumo" (Verbraucherorganisation) beigetreten, u. werden juristisch gegen die Gemeinde vorgehen. :D
 
Ja es stimmt, ich will ja auch nichts schlecht machen man merkt auch das die Jugend diesbezüglich viel disziplinierter ist, es sind oft die älteren die sich den Themen nicht annehmen, das ist aber meineWahrnehmung ich will nich alle über einem Kamm scherren.;)
 
Dem Günther kann ich nur beipflichten. Es hat sich in den letzten Jahren gewaltig gebessert. Plastik allein ist ja nicht das große Problem, wenn es richtig entsorgt wird.

Im Krankenhaus von Alghero habe ich mich auch erschreckt, als ich sah, daß es alles auf Plastik gab mit Plastikbesteck. Ich gehe aber mal davon aus, daß das alles richtig entsorgt wird.

LG

Dieter
 
ja da hat Su Corvo recht !
In finde auch das es vor Jahren viel schlimmer war . Es hat sich sehr verbessert. In den 80er hat man von der Fähre runter bis man PortoTorres durch war und dann der Küstenstraße entlang als schon einen Schock bekommen. Da dachte ich immer ....tolle Visitenkarte :(

Das ist jetzt schon viel sauberer und ordentlicher.Am Straßenrand stehen keine verrostete Autos , Waschmaschinen und vieles mehr . Der Müll wird pünktlich abgeholt . ( bei uns in der Gegend .....kann sein das es in anderen Regionen in Sardinien noch schlimmer ist )
Die jüngere Generation macht Fortschritte. Es könnte noch besser werden..... aber ein Anfang ist getan.

Aber dafür machen die Jugendliche hier in Deutschland Rückschritte..... Man schaut sich nur ein mal die Straßenränder an ,die in der Nähe eines Mac Donald liegen :( Autofenster auf ...und alles raus was man nicht mehr braucht

Gruß Astrid
 
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