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Lord Limerick’s Sardinienrundreise
Mittlerweile seid ihr vom Limerick aber weit entfernt. ;)
ist ja nun wie ausverkauf
alles muss schnell noch raus...


und jetzt bin ich müde von der heutigen weinlese, vielleicht limerickt jemand zu ende... ;-)
 
...nanu, ach was,
also so ist das,
dann sag mal an,
was hab ich getan,
dass Du verderben willst mein' Spass.
Ich fragte vorab die KI:
„Versteht man den Stuss irgendwie?“
Sie sagte: „Na klar!“,
doch das war nicht wahr,
verzeih mir, das wollt' ich doch nie
 
Heute tu ich nimmer limericken,
denn meine Alte die macht Zicken.
Nun mach ich schnell die Kiste aus,
denn morgen früh, da muss ich raus.
 

„Leute, mal Real Talk: : Ich bin hier selbst noch voll der Limerick-Schüler, aber wer ‚meine Alte‘ sagt, triggert den absoluten Cringe-Alarm! Auch die Kritik, dass wir hier ‚wie beim Ausverkauf weit entfernt vom Limerick‘ sind, hat gerade eine absolute Krise ausgelöst. Unser Limericklehrer hat das mitgelesen und ist komplett steilgegangen, weil der ganze Thread für ihn nach spätem Kneipen-Talk statt nach Lyrik klingt.
Damit wir alle auf demselben Stand sind und die verstaubten Vibes checken, habe ich mir seine offizielle Abrechnung diktieren lassen. Hier ist das Zeugnis vom Chef-Dichter höchstpersönlich – absolut ungefiltert:
Bros, ihr könnt ja lowkey gar nix, ihr dichtet wie ein Lauch! Eure Zeilen gehen gar nicht fit, das ist echt bodenlos. Da krieg ich direkt Puls, wallah.
Lass mal kurz die Fakten checken, warum das Reim-Game gerade völlig im Eimer ist:
  • Kein Limerick-Vibe: Ein echter Limerick ist kein Deutschrap-Zweiteiler und auch kein müder Weinlese-Vierzeiler! Ihr klatscht mir hier halbe Sachen hin. Das ist kein Gedicht, das ist ein Unfall.
  • Der Rhythmus kickt null: Ein Limerick muss einen ganz bestimmten Flow haben (da-DUM-da-da-DUM-da-da-DUM). Euer Reimflow stolpert aber heftiger als ein betrunkener NPC über ein sardisches Cinghiale.
  • Reim-Schema komplett lost: Zeile 1, 2 und 5 müssen sich reimen. Zeile 3 und 4 auch (AABBA). Bei euch reimt sich absolut gar nix, das ist echt cringe.
Fazit vom Lorddichter:
Für dieses Desaster kriegt die ganze Klasse eine Note Six Seven! Ich schwör auf alles.
Das Ehrenmann-Basis-Upgrade:
Weil ich kein Unmensch bin, lass uns das zusammen fixen, damit wir hier nicht voll hopps genommen werden. Lest das mal laut mit dem richtigen Beat im Kopf:
Lord Limerick reiste nach Sardinien,
für Strand, Pasta und feine Linien.
Doch der Reim seiner Klasse
war so bodenlose Masse –
jetzt weint er unter den Pinien!
Unsere Hausaufgabe (damit wir nicht total verkacken):
Ich küss euer Herz
, wenn wir uns jetzt noch mal hinsetzen und einen echten Fünfzeiler bauen! Schreibt meinetwegen über einen fliegenden Strandverkäufer in Olbia, dem seine Sonnenbrillen ins Meer fallen – der Lord gibt uns eine letzte Chance, die Noten zu retten, bevor er von der Fähre springt oder unsere Handys im Mittelmeer versenkt!
P.S.: Kann bei Bedarf gerne verschoben werden – oder wir lassen es einfach als offizielles Mahnmal für die absolute Zerstörung der deutschen Lyrik hier stehen! ‍
 
Zuletzt geändert:
Hausaufgabe hiermit offiziell eingereicht, Lord Limerick!
Damit die Handys safe bleiben und niemand von der Fähre springen muss...

Psst... Lord Limerick! Brauchen Sie Brille? Spezialpreis! Nur für Sie! Nein? Okay, dann habe ich zumindest diesen Reim für Sie:

Ein fliegender Händler in Olbia am Strand,
lief eifrig mit Sonnenbrillen durch den Sand.
Er rief: „Schaut mal her,
fürs Urlaubsflair am Meer!“
Bis er selbst im Dunkeln kein Handtuch mehr fand. ️
 
Ein junger Mann aus dem Dorf Orani
verließ die Insel zu leben im Land der Americani
wurde dort als Künstler sehr bekannt
baute Monumente und auch Reliefs aus Sand
Vergaß sein Dorf in Sardegna gar nie
 
Da ist er also, der Lord-Dichter,
spielt sich auf als Richter,
urteilt über unsere Reime,
will ersticken sie im Keime.
ein komisch Wicht er.
 
Die Skifahrer zieht es nach Fonni
immer dabei ist auch Conni
Doch er lernt es nie
verdreht sich das Knie
jetzt pflegen ihn seine zwei nonni.
 
Da ist er also, der Lord-Dichter,
spielt sich auf als Richter,
urteilt über unsere Reime,
will ersticken sie im Keime.
ein komisch Wicht er.
Ganz nah dran - und nicht ohne Charme, lieber Daniel. Aber mit etwas mehr Mühe hättest das doch auch so hinbekommen:

Da ist er nun, unser Lord-Dichter,
und spielt sich auf als unser Richter,
Kritisert uns’re Reime,
Und erstickt sie im Keime.
Ein Wicht, gar ein komischer ist er.

Dem Lord macht ja fast jeder Reim Freude. Je unsinniger, desto freudiger ist dieser sich zum Unfug Bekennende. Nur bei der Form ist er ein bisserl pingelig. Etwas mehr Mühe fürs Versmaß erhöht den Genuss beim Lesen einfach unfassbar. Wenn eine*r beim Reimen sich ein halbes Stündchen mehr Mühe sich gibt, multipliziert sich die Freude über etwas Gelungenes bei den Leserinnen und Lesern des Forums vielfach. "Ersticken" will der Lord als gewaltfreier Verfechter des zivilisatorischen Projekts der Aufklärung schon gar keine kreative Aktivität; er wünscht sich halt nur, dass man - bevor man etwas öffentlich kundtut - darüber einmal in Ruhe nachdenkt und gegebenenfalls selbstkritisch überarbeitet. Und zum Schluss: Danke für das Kompliment, ein komischer Wicht zu sein. Das geht runter wie feinstes sardisches Olivenöl.
 
@mickdue
hat aus meinem Gedicht #69 einen korrekten Limerick gemacht, nicht um zu belehren, sondern mir mehr Freude an meinem eigenen Gedicht zu bereiten.
Danke mickdue

Ein jünglicher Mann aus Orani
zog einst zu den Americani.
Wurd‘ dort sehr bekannt
mit Werken auf Sand.
Orani vergisst Nivola nie.
 
Der unfassbar belesene Mickdue
verlangt von uns nun mehr Ruhe,
einen Reim zu bilden mit Bedacht,
da beschleicht mich doch der Verdacht,
ich geb mir zu wenig Muhe.
 
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