Sardegna wie schön du bist
alle anderen Inseln sind für mich Mist.
Zistrose, Korkeiche und Corbezzolo
allein die wunderbaren Düfte machen froh.
Noch nie habe ich dich mehr vermisst....

Eher ein persönliches Gedicht in der äußeren Form eines Limericks :cool:und die Pointe am Schluss fehlt noch
 
Zuletzt geändert:
Capo Testa empfängt den Lord.
Oh, welch‘ interessanter Ort.
Imposante Steine, Weite, Wellen, Gischt
mehr braucht zum glücklich Sein man nicht.
Vom Mistral zerzaust, so geht er fort.
 
Zuletzt geändert:
In Ergänzung oben zu Palau:

... aufgewacht isser in der Wachau. Oder
.... Vom Saufen wird man selten schlau.
 
Zuletzt geändert:
Ein Segler im Hafen von Palau,
dem wurde vom Wind ganz flau.
Das 10. Ichnusa in der Hand,
Sein Boot er kaum noch fand.
...
Die Pointe fehlt noch...
Doch da erschien mit seinem Kahne,
Claudius, Neptuns blondgelockter Germane

Eine Flasche Torbato in jeder Hand,
The Blue Rider brachte ihn sicher an Land

Meerjungfrauen gab‘s leider nicht.
Die hatten in Porto Cervo Schicht.

Zwei Segler im Hafen von Palau,
beide ein bisschen blau,
gaben sich schwankend die Hand,
es träumt sich schöner auf sardischem Sand ...
 
Karl der Starke wollte nach Carloforte,
doch leider befand er sich am falschen Orte.
Sein sardischer Pendant hatte es ihm angetan,
doch hatte er den falschen Plan.
Er steht jetzt hier an der Elbe,
doch leider ist das nicht dasselbe.
Nach Carloforte muss man die Fähre nehmen,
sonst muss man sich seiner Doofheit grämen.
 
Teil 6:

In seinem Haus in Berchidda
der Hausherr war selten bis nie da.
Mit Freunden beim Wein
mag er lieber sein,
denn Einsamkeit war ihm zuwider.

Reiseziel 7:

Einem Barmann aus San Pantaleo
versagte im Sommer sein Deo.
Sein Achselgemüffel
roch außer nach Büffel
nach Iltis, cinghiale und leo.

Destination 8:

Villanova Monteleone
ist fürwahr und zweifelsohne
für Jungs wie für Mädchen
ein bezauberndes Städtchen.
Warum nur ich dort noch nicht wohne?

Nr. 9:

Ein Händler aus Iglesias,
der konnt’ mit purem Augenmaß
der Konkurrenz zum Entsetzen
Konfektionsgrößen schätzen.
Er verkaufte nur Kleidung, die saß.

Letzte Station:

Ein Boulderer aus Ulassai
erklamm — als sei’s ’ne Kinderei —
die senkrechten Tacchi
und zwar zicki-zacki.
Kein Seil. Keine Haken. Er kletterte frei.

Damit der Poetenstadl nicht noch zum Dichtergarten verkommt, beendet der Lord seine Sardinienreise und kehrt in den irischen Pub zurück. A kent‘annos & cheerio.
 
Ein Wiener in Su Crabileddu,
der kaufte sich den schönsten Stazzu.
Dann kam der deutsch-irische Lord,
der dichtete in einem fort.
....
Bald lebt der Peko in Honolulu.
 
Der Sinn für Humor ist bekannterweise auch sehr unterschiedlich. Lass doch andere mit ihrer Art von Humor auch dazwischen kommen. Manchen hat @peko's "sardeutscher Poetenstadel";) auch Freude gemacht.
 
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