Lebenshaltungskosten auf Sardinien

Ponti

Sehr aktives Mitglied
Aus aktuellem Anlass möchte hier ein neues Thema aufmachen. Die Residenti unter euch können dazu sicherlich einiges beitragen. Die Preise kennen momentan nur eine Richtung, stetig aufwärts. Die Reedereien passen kontinuierlich ihre Frachtraten an. Also, wo drückt der Schuh?
 
Also hier im Südwesten sind die Preise der Gasflaschen bisher kaum gestiegen, mal sehen ob das so bleibt.
Brot ist vor dem Krieg schon teurer geworden, aber immer noch wesentlich günstiger als in Deutschland.
Auch die Preise für Kaffee und cornetti sind leicht gestiegen, was vorher länger angekündigt wurde und trotzdem noch sehr günstig.
Obst und Gemüse sind weiterhin sehr günstig.
Wegen den Strompreisen gibt es Demos und auch Hilfen der Kommunen auf Antrag.
 
Hier ein neuer Bericht:

Die Brotpreise steigen, Cagliari ist die teuerste Stadt für Pasta
Mit dem Russland-Ukraine-Krieg besteht die Gefahr eines weiteren Anstiegs um bis zu 30 %.

Durch den Anstieg der Rechnungen und der Rohstoffe sind die Brotpreise drastisch gestiegen. Der Rekord wurde in Ferrara verzeichnet: Nach Angaben von Assoutenti wurden 9,8 Euro pro Kilo erreicht.

Bei den Nudeln ist Cagliari die teuerste Stadt: bis zu 4,7 Euro pro Kilo.

Zu berücksichtigen sind jedoch noch die möglichen Auswirkungen auf die Preislisten aufgrund des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine, mit einer denkbaren Schwankungsbreite zwischen +15% und +30%.

Der Durchschnittspreis für Brot - so teilte der Verband mit - liegt bei 5,31 Euro pro kg. An zweiter Stelle Forlì, wo der Höchstpreis für frisches Brot 9 Euro pro kg beträgt (4,37 Euro der Durchschnittspreis). Auch Venedig ist sehr teuer: Ein Kilo frisches Brot wird dort für durchschnittlich 5,52 Euro verkauft (8,5 Euro ist der Höchstpreis).

In vielen Städten, von Mailand bis Bari, über Ancona, Macerata, Bologna, Bozen, Modena, Reggio Emilia, Trient und Udine, liegen die Preise über 6 Euro/kg. Die billigsten Provinzen sind Neapel (Höchstpreis 2 Euro/kg), Cosenza (2,5 Euro) und Benevento (2,65 Euro).
 
Die Schwankungsbreiten für die Brotpreise dürften sich aber nicht allein mit dem Ukrainekrieg erklären lassen, vermutlich subventioniert die Mafia in Neapel das Brot oder mischt Sägemehl unter ;-)
 
grano duro, grano saraceno auch, farro
bei voglia auch Erdmandeln, geht in Spanien super und ist super nahrhaft, dazu glutenfrei, hatte ich auch schon aufm Acker
all das lässt sich leicht selbst anbauen auf der Insel
warum alles von aussen beziehn und sich dann lamentieren dass es viel zu wenig Arbeitsplätze auf der Insel gibt??
wir hatten das diskutiert im hiesigen Dorfladen
warum Barilla-Zeugs kaufen wenns doch lokale sardische Nudeln und Bauern gibt?
öhhhh..... aber is doch immer in der Werbung, muss gut sein....!!! war oft so in etwa die Antwort

da muss ein Umdenken her. Und diese komische Krise könnte die Chance dafür sein
 
So lange man noch alles bequem bekommen kann, gibt es kein Umdenken. Es wird lamentiert u. nach dem Staat gerufen, der soll es richten. Es wird vllt. sich erst langsam was ändern, wenn es im Geldbeutel so richtig, richtig weh tut.
 
Deswegen besten jetzt anfangen ein bisschen was anzubauen ;) man muss ja nicht gleich totaler Selbstversorger werden. Aber anfangen kann bei dem sogenannten umdenken auch helfen ;)
 
Schimpfen kann man ja mal über dies und das.
Für die meisten kommt eh das Wasser und der Strom aus der Wand.
Und ich glaub auch kaum das jemand Jahrelang eingeschliffene Gewohnheiten ablegt.
Wenn das Bier und die Zigaretten Teurer werden ist das Geschrei nicht so gross.Wie bei Butter, Brot,Benzin und Heizöl,Bzw.Gas.
Ich würd auch nicht alles auf den Krieg schieben.Die Preise haben sich schon länger nach Oben Entwickelt.
Langsam ist das ganze auch nicht mit Marktwirtschaftlichen Aspekten wie man das mal in der Schule gelernt hat auch nicht mehr immer schlüssig zu Erklären.
Z.B hat das Barrel Rohöl 2008 in der Spitze 140 Dollar überschritten.Davon sind wir derzeit noch um etliches entfernt.Und damals war der Liter Diesel einen Euro Billiger und alle habens überlebt.
Was ich aber auf der Insel nicht verstanden habe.Viele Gewächshäuser sind nicht in Betrieb oder Rotten vor sich hin.Auch mit Solar oder Windkraft hat es die Insel nicht so.
Aber Egal welche Meinung wir haben.Alles läuft sowieso wie die Herren an den Hebeln der Macht es wollen.
 
Das mit den verlassenen Gewächshäusern hab ich schon vor 15 Jahren nicht verstanden - gabs da mal Subventionen? Und als die ausliefen, war auch das Interesse weg?
 
Alles läuft sowieso wie die Herren an den Hebeln der Macht es wollen.
alles könnte so laufen wie es die wachen Bürger wollen, aber die sagen ja es läuft so wie es die Herren an der Macht wollen......

es gab da mal einen hawaiianischen Inselstaat,
die hatten ne komische Regierung, die sie eigentlich nicht wollten
dann hat sich der Grossteil der Bevölkerung zusammengeschlossen
und niemand hat einen Tag lang getankt
nur einen Tag lang
abends kam die Regierung angekrochen und fragte "was verlangt ihr?"
denn der Staat war in der bredoullie, aber wirklich.......
es gibt ne Menge Möglichkeiten
mensch nutze sie
 
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