Ist das wirklich wahr?

bo-ju

Sehr aktives Mitglied
Verkürzte Übersetzung eines Artikels von Gianfranco Nurra am 1. 10. 14 in der "La Nuova"

Carbonia. Dass es sich um eine befremdliche Regel handelt, daran bestehen keine Zweifel. Aber es ist wahr: In Carbonia zählt die TARI für die Toten das Doppelte. Wenn der Mieter, der allein lebt, lebendig nur für eine Person bezahlt, wie die Regel für die TARI nach der Einwohnerzahl festlegt, wird er, wenn er stirbt, dafür mit einer Strafe belegt, die die Erben zu bezahlen haben.
Ab dem Moment verdoppelt sich der Städtische Abfalltarif und die Stadt verschickt eine Rechnung, als ob in der Wohnung 2 Personen leben würden, wie es normalerweise der Fall wäre. Mit nüchternen Augen betrachtet scheint es zweifelsohne eine fantasievolle Art zu sein Kasse zu machen. In Carbonia ist die Zahl der alleinlebenden Alten sehr hoch. Für jeden, der stirbt, verdoppelt die Stadt die Rechnung. Man fragt sich, was passieren würde, wenn ein Ehepaar stirbt. In der Theorie würde die Rechnung auf 4 erhöht werden?
An diesem Punkt angekommen, besteht das Risiko, dass sie die TARI-Rechnung für die Einwohner der "loculi" (Grabstätten in der Mauer) auf dem Friedhof ausstellen.
Das Prinzip sagt klar: 1 loculo, 1 Person, 1 Tarif.
 
in sachen steuern, taxen, tari, abgaben jeglicher art scheint es mitunter recht kreativ zuzugehen. man weiß wirklich nicht, ob man lachen oder weinen soll oder in welcher reihenfolge.
- vielleicht soll die insel entvölkert werden? am ende machen sie schon mal platz für die vielen schweizer zuzügler ? wirds bald gar ein modernes asterix und obelix? - (*scherz, nein, *ironisch-rhetorisch triffts wohl eher)
 
Bo-Ju,

wahrscheinlich ist es so, daß man bzw. die Erben anschließend noch für den eigenen "Sondermüll" aufkommen müssen.
 
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