Fuer alle die die Insel im Herzen tragen III.

Loi John

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Wir erbauen einen sovranen Staat... Teil 4 „Unsere Kultur“


„La cultura di Ozieri“ ist in der Fachwelt somit in der archiologischen Fachsprache sehr wohl bekannt, Sardinien ist die so genannte geheime Urcultur ohne Schriften (vielleicht die Wiege ohne Beschreibung) in Europa. La cultura di Ozieri schaetzt man zwischen 3500-3000vChr. ein. Mit symbolischen Frauenskulpturen der „Madre Terra“ werden die Sarden schon frueh bekannt als „matriarcale“ fruehkultur.
Eine wunderschoene Faehigkeit dieses Volkes war u. ist die Bearbeitung von Metallen, in der Ursprungszeit der Humankultur in Sardinien das schon im vollen laufen war. (www.bronzini sardi).

Die im Jahre 1974 gefundenen Grossskulpturen in der Provinz Oristano, der „Giganti di monte Prama“ leider dann Versteckt u. Vergessen bis zum Jahre 2003 in den Kaellern der archeologischen Museum in Cagliari, der Grund Heute noch ein Raetzel, oder gar eine disinteresse und Kultur - diskriminierung der Ministerien in Rom ?. Wahrscheinlich ! Denn in dieser wunderbaren Architektur der Kunstkultur steht nur ein Exklusivpredikat dahinter .. „Sardinien“ . Heute mit starken Subventionen alleine von der Region Sardinien getragen, eine Attraktion fuer die sardische Kultur Heute Werbung fuer den Kulturtourismus in Europa hofft man den richtigen Sinn gefunden zu haben.
Viele Neuerkenntnise erscheinen endlich nach so vielen jahren im dunkeln, es wurde bewiesen das die Sarden die ersten u. damit die aeltesten freistehende Grossplastik im alten Kontinent realisiert haben. Revolutioniert die Erkentnisse das Jahrhunderte lang geglaubt wurde, dass die griechische Kultur in dieser Entwicklung hier primaer in Europa gewesen ist (www.Giganti di monte Prama).

Die juengsten Ausgrabungen im Oktober 2011, kommen fruehstkulturen die schon mit unglaublicher weise eine antikgeschichte ins Licht holt, wonach die ersten Spuren der Amsicorakultur zwischen 10 000 bis 8500Jahre alt ist (siehe www.amsicora il più antico abitante della Sardegna ) ...

Die antiken Sarden oder Iknos (Sarden in altgriechisch) oder Shardan / Sherden (Sarden in antikegyptisch) genannt wurden, hatten die methodik der Weitererzaehlung – Kommunikation.
In den Athener Museen fuer Archeolgie u. Kultur, sind noch Heute griechische Fruehmuenzen und Dokumentationen zu finden, wonach man friedliche u. freundschaftliche Handelsbeziehungen mit Sardinien hatte. Die Menschen „aus Iknusa“ (aus Sardinien) hatten gute Beziehungen mit dem Helenischen Volk. Es ist interessant das in diesen fruehkulturen die Voelker Italikos (Kontinental italiener) und Iknos (Sarden) zwei verschiedene Dinge waren und deshalb diferenziert wurden.

Ramsens II. u. III. im alten Egytpten, hatte es mit dem Seevolk der Sherden in hoechst blutigen Kriege zu tun. In Marmor und in Granit gehauene Erzaehlungen und Bilder dieses Volkes, die die Egypter das „VOLK DAS MIT WISSEN DIE WINDE NUETZT“ nannten, da die Sherden das erste bekannte und zitierte Volk in der Geschichte der Menschheit war, die mit Segeln Navigierten.
Jahrhunderte lang gab man den Ursprung der Sherden im Raum der Aegeis – Kreta – Zypern sogar Syrien an (Weshalb ? ). Heute ist es bellegt worden durch Nuraghenfunde mit Ausgrabungen in den „Tombe dei Giganti“ und in den „Nuraghenmetropolis“, dass die Bronzestatuen aus Sardinien mit den Kriegern und ihre Segelschiffe in Granitgeschlagen indentisch sind.
Es wurde endlich freigelegt das die sardische Bronze u. Metallartistik vor 4000Jahren nur mit Kupfer und Zinn realisiert werden konnte. Kupfer, Gold, Silber ist existent auf Sardinien, Zinn aber nicht !

Die antiken Sarden mussten also das Zinn wo anders gefunden haben. Durch ihre einzigartige Faehigkeit in dieser Epoche mit ihren „Wissen die Winde zu Nuetzen“, navigierten die antiken Sarden nicht wie die anderen antiken Voelker (Griechen, Persier, Syrier, Egypter) in dieser Zeit nur mit Ruddern und nicht nur die Meeresbuchten und Straende dh. immer auf„Bodensicht“ entlang, sondern gingen mit ihren Segelschiffen Direkt durch Meere !
Heute stehen Beweise da, Funde in Nordeuropa wie Daenemark, Irland wurden antike Kriegswaffen wie Kurzschwaerter, Dolche, Pfeile sogar Bronzestatuetten der Mutter Erde oder gar Soldatenfiguren nach shardanischer Typenart gefunden. Dadurch das in diesen Nordeuropaeischen Laendern Zinn vorhanden ist, kann man auf eine logische Folgerung schliesen.
www.scribd.com/doc/30936426/Popolo Bronzo
www.lamiasardegna.it/files/928.htm

„Chini arribaus de foràs ghèra ed deterioridade” ein altes sardisches Sprichwort das es in verschiedenen Varianten gibt, aber das gleiche noch Heute Aussagt = “Wer aus dem Meer kommt bringt Krieg und verderben”. Nach der egyptischen Epoche, ist es nicht mehr bekannt das die Sarden Aggresiv kriegerrisch andere Kulturen ueberfielen.
seit nun mehr 2000Jahren angefangen von den Roemern bis hin zu den Piemontesern – Herzogsfamilie Savoia die dann zum Koenigsadel aufgestiegen ist Sardinien nur ein Ziel zur Kolonialisierung gewesen. Auffallend kurios ist das in diesen Jahrhunderten, all diese Fremdeinfluesse es niemanden gellungen ist eine 100% - Vernichtung der sardischen Kultur bei zu tragen.

Die am laengsten herrschende Macht auf Sardinien waren die Spanier (ueber 400Jahre).
Gerade in dieser Epoche kam ein „wunderschoenes sardische Kind zur Welt“, mit den griechischen Namen „Demokratie“! ... Eine Unabhaengigkeitsperiode (ca. 3bis 4 Generationen unter Mariano I. u. II. dann Ugone und die Mutter der Sarden Eleonora d’Arborea) machten Weltkultur und Geschichte. „Il periodo del Giudicato“ auf deutsch = die Zeit der Richterschaft od. Richterlichkeit. Eine Urform einer federalistischen – Liberalpolitik wurde auf der Insel praktiziert.

Wir sind im mitten des 12Jahrhundert, wo der sardische Rechtsstaat mit seiner hoechsten Richterlichkeit Mariano der I. Anfing ein Gesetzbuch zu schreiben mit den Namen „Sa Carta De Logu“.
Die letzten Neuerfassungen wurde von der Richterlichkeit und Chefin der Sarden Eleonora d’Arborea bis ca. 1402-1409 geschrieben. Nur ein kleines Beispiel, die Frauen in dieser Zeit waren bei Taetlichkeiten – Verstoss Gleichberechtigt. Eine Vergewaltigung zum Beispiel an einer Frau, wurde in bei sein des Opfers mit der verantwortlichen Richtern entschieden. Die Frau konnte ueber Leben und Tod des Aggressors ganz egal aus welchen sozialen Stand er kam entscheiden. Leibeigenschaft in der Epoche des Giudicato war nicht existent, in diesem zusammenhang sollte man betonen das die englische Gesetzgebung von 1688 ( the bill of rights) nicht wie geglaubt die erste demokratische Niederfassung war, sondern mehrere Jahunderte vorher schon unter Mariano I. = Sa Carta de Logu.

Kulturell und dann sozial-charakteristisch gesehen, wurden die Sarden so gesagt „verwoehnt“ ! Sensibel fuer die Gleichberechtigung und Rechte im taeglichen Leben.
Die Rueckeroberung und Zerstoerung der Epoche der Giudicati von den spanischen Aragonesen, hatte ein schweres Gewicht mit sich gebracht. Armut und Hunger trieben sich auf der Insel fuer lange Zeit. Die Sarden wurden zu Einzelkaempfer getrieben, somit stets auf sich selbst bestimmt.

Diese Kostellation ist nicht leicht zu verstehen, vor allem fuer einen Aussenstaehenden. Aber die Geschlossenheit, Wortkargheit in Form von Misstrauen ist das Ergebnis dieser geschichtlichen Exzesse, welches die Sarden stets als ein Verlust hinnehmen mussten.

Ein umdenken kam gleich nach der franzoesichen Revolution (1789). Eine sardische Renaissance kam um das Jahr 1791 auf. Der Vater der Nation Joanne Maria Angioy sah die Stunde gekommen fuer die sovranitaet eines sardischen Staates. Er bekam massive Zustimmung vom Volke und von einflussreichen Familien und der akademischen-intellektuellen Welt von Nord nach Sued und die Verantwortung mit seiner Fuehrung die Insel aus den Klauen der Piemontesern zu fuehren.
Wahrscheinlich die traurigste + schamhafteste Episode der Geschichte u. Kultur Sardiniens, war das scheitern dieser Gelegenheit durch Arglist und Argwohn der Aristokratenpotential auf der Insel und dem Klerus (Kirche) in dieser Zeit. 1802 starb Joanne Maria Angioy in seinem Exil in Paris.

Die sardische Kultur ueberlebte bis Heute alle Niederlagen, Verwuestungen und Vernichtungen jeglicher Art. Im Faschismus unter Mussolini (1922) hatte man ein Programm ausgearbeitet um die sardische Sprache u. Kultur zu verbieten besser noch um es in die Vergessenheit zu druecken. Volksspiele auf sardisch wie das „Zahlenspiel – Mura“ und andere sardische kulturelle Gewohnheit der Sarden sollte herausgenommen - verdrengt werden. Nach der Zerstoerung des Faschismus 1943. 1947 kam die italienische Republik zur Welt, 1948 bekam Sardinien einen Autonomen Status. Wo dann Anfang der 50er Jahren dann Sardinien massiv militarisiert wurde. Mit ueber 35000Quadrat/km. (so gross wie ganz Baden Wuertemberg) an Meer-Luft und Boden ist Sardinien Heute das Kriegsuebungsplatz Nr.1 Europas.
www.lamiasardegna.it/files/810.htm
www.lamiasardegna.it/files/801.htm

Mit diesen Negativerfahrungen das die Sarden gezwungenermasen hinnehmen mussten, ist in der sardischen Kultur ein Eigenartiger-Typus der antipatie gegenueber Uniformen des Agressors aufgewahsen. Man mag es nicht, man entwickelte eine grosse diffidenz in den letzten Jahrhunderten ganz intensiv, hier eigendlich nur eine Form der Duldung einer Arroganz das von aussen kam. Auch Heute noch es viele Sarden bevorzugen die Selbstjustiz zu waehlen. Gezwungenerweise ? .. Wahrscheinlich Ja ! Um in einer arroganten-komplexierten Republik zu ueberleben, wo andere das Wort auf unsere Insel beanspruchen wollen.

Dieser Teil „Kultur“, ist die intellektuelle Seite oder Form einer Identitaet, Die Kultur gibt bekannt das dieses Volk ein Geist in mentaler Kraft wie ein Motor besitzt. Eine Zerstoerung aus externer Seite wird nie moeglich sein, solange die sardische Kultur im leben ist und vom eigenen Volk getragen / beansprucht wird wird sie immer leben.
 
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