Freilernen und Auswandern nach Sardinien

frei.echt.wunderbar

Neues Mitglied
**Freiheit leben, statt nur davon zu träumen**
Vor einiger Zeit haben wir den Sprung gewagt: raus aus dem gewohnten Alltag, hin zu einem freien, selbstbestimmten Familienleben auf Sardinien – mit Freilernen, mehr Natur und weniger Druck.

Diesen Weg teile ich jetzt auf einer neuen Website: www.freiechtwunderbar.de

Dort findest du:
Einblicke in unseren Alltag zwischen Freilernen und Off-Grid-Leben
Ebooks und praktische Tipps für ein bewussteres Leben
Beratung, wenn du selbst über Auswandern oder Freilernen nachdenkst

Falls dich das Thema beschäftigt – schau gern vorbei, ich freue mich über jeden ehrlichen Austausch.

www.freiechtwunderbar.de1000028254.jpgBesucht uns hier
 
Schon für die Veröffentlichung der Werbung/Webseite den Beitrag an den Forumsbetreiber bezahlt ???

Und in welchem Gemeindegebiet Sardiniens “faulenzt “ihr rum ??? :D
Vorsicht , wenn der Bürgermeister merkt , dass es da Kinder gibt , auch ausländische, die nicht der italienischen Schulpflicht (6-16 J.) nachkommen und nicht zur Schule gehen , könnte es Probleme mit den entsprechenden Behörden geben was euren Aufenthalt betrifft.

Oder habt ihr irgendeinen Sonderstatus von dem wir noch nichts wissen ???
 
Da die italienische Verfassung keine allgemeine Schulpflicht, sondern eine Bildungspflicht vorsieht, können die Kinder theoretisch zuhause unterrichtet werden. Um Kinder zu Hause unterrichten zu können, muss das örtliche Schulamt jedes Jahr für das folgende Schuljahr aufs Neue über dieses Vorhaben informiert werden. Diese Kids müssen dann einmal im Jahr eine Prüfung ablegen. Können also homeschooling machen, an privaten Institutionen sich "bilden" oder auf freie Schulen gehen. :)
Mein Sohn ist im italienischen Schulsystem angemeldet, ist aber auf einer freie Natur- & Kunstschule in der Nähe von Cagliari und nicht an der Regelschule, bei der er gemeldet ist.
 
Also die
Famiglia del bosco ist seit einigen Monaten Thema in den Nachrichten.
Da hat ein englisch-australisches Ehepaar die Kinder auch von dem üblichen Alltag in Italien fern gehalten gehalten. Die drei Kinder sind seit Monaten in Pflege und ihre Eltern dürfen sie sehr selten sehen.
Vielleicht gibt es geeignetere Länder für euer Experiment?
 
Interessant und wo ist denn diese Schule im Raum Cagliari , gib es ne Webseite ? .
Meine bessere Hälfte ist seit Jahren Lehrerin im Raum Cagliari und hat noch nie von so einer Schule gehört.Ist wahrscheinlich ein winziger Nieschensektor. :rolleyes:
Vielleicht meint man “istruzione parentale “ ?
 
Zuletzt geändert:
Istruzione parentale, so kann man es auch nennen, außer, dass du nicht selbst von zu Hause aus unterrichtest, sondern dein Kind an eine freie Schule gibst. Der Lernort ist in der Gemeinde Quartucciu. Zehn Minuten von Flumini entfernt.
 
…also hier dann doch in einem Schulgebäude….
Webseite ??????

…wer weiss ob unser neuer “frei-echt-wunderbar “ sich das auch so vorstellt und auch weiss und beachtet…?
 
Der Lernort in Quartucciu ist ein Kultur- und Freizeitverein, der sich auf die Outdoor-Pädagogik für Kinder konzentriert.
Schwerpunkt: Erlebnispädagogik im Freien, spielerisches Lernen und kreative Workshops.
Umgebung: Naturräume mit Bäumen, einer Veranda, einem Pavillon und Spielbereichen.
Mit Regelschule kannst das nicht vergleichen, auch wenn dort natürlich auch Mathe, Lesen & Schreiben „gelernt“ wird.
 
Auf der Website steht, sie wären nach Sardinien ausgewandert.
Das Impressum gibt aber einen Geschäftssitz in Deutschland an.
 
die Pänz würden besser mal lernen, wie man denn Wein macht.
Weil, das ist mir beim Freilernen leider komplett vorenthalten worden.
 
gutes Beispiel Beppe "Wein", das Handwerk/Wissen wird von den Eltern an die Kinder weitergegeben. Nehme jetzt nicht an, dass dieses Thema in der öffentlichen Schule behandelt wird.
Sind die Eltern vielseitig begabt und schaffen dadurch "wie von selbst" Lernangebote, kann dieses Freilernen durchaus gelingen....ob die Kinder vielseitige Kontakte zu Gleichaltrigen, mit allem was dazu gehört, haben werden, bleibe dahingestellt.
 
Mich würde mal interessieren, was am Ende dieses Freilernens steht.
Steht einem da die Welt offen, kann man jedwelchen Beruf erlernen, oder alles studieren?
Oder müssen sich die Alten von den Jungen später sagen lassen, sie hätten ihnen die Karriere versaut.
 
@nonna

die philosophischen Ansätze und Änderungsversuche waren und sind jedenfalls mannigfaltig und dauern irgendwie fortwährend an. Manche meinten, man müßte mal dieses oder jenes so tun. Anscheinend sind mehr Menschen missionarisch unterwegs, als daß sie pragmatisch handeln können. .

Irgendwann meinte z.B. mal jemand zu mir, daß man unbedngt den Fokus auf Osteopathie, Biodynamische & Biokinetische Osteopathie, und damit den Körper ganzheitlich betrachten muß und deshalb auch die Selbstheilungskräfte aktiviert.
Ich könnte Dir noch 100 weitere angeblich 'unbedingter' ählicher Lebenskonzepte bringen, die 'lebenswichtig' wären.

Wenn Vatter oder Mutter zufällig gerade aus diesem Bereich kommen, dann kann Ausbildung und Wissenbildung gerade mal für diesen "sehr kleinen" Bereich durchaus funktionieren. Aber für mehr in diesem wissensfordernden Weltgeflecht da wird es dann äußerst schwer, auch für hochgebildete Eltern.
 
Zuletzt geändert:
So ein ähnliches Thema hatten wir hier doch schon mal... keine Ahnung was draus geworden ist.

Nun gut, bin gespannt, was die italienischen Behörden sagen, wenn die Kinder ihren Namen nur tanzen können (okay, ich weiß, das war gehässig)
 
Hut ab vor diesen Eltern, die so bewusst mit sehr viel Engagement ihre Kinder großziehen. Die machen vieles richtig. Behörden hin oder her, wir können das nicht beurteilen. Diese Eltern werden genau das tun, was im italienischen Staat möglich ist. Ich kenne so eine Familie hier auf Sardinien flüchtig. Sie leben dieses System mit so viel Einsatz.Sie kommen von Südtirol, also wissen sie was sie tun im Staat Italien. Sehr engagiert, auch im Gemeinwesen,.
 
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