"Freie Konkurrenz"
Soeben lese ich in der "La Nuova", dass Vincenzo Onorato, Eigner der Moby-Line u. Inhaber von 40 % der Tirrenia-Aktien, auch noch den Rest der Tirrenia-Aktien erwerben kann. Fröhliche Aussichten.
 
Jetzt endlich hat sich der regionale Transportminister Massimo Deiana besorgt über die Entstehung eines Fähren-Monopols Moby-Tirrenia des Reeders Onorato zum Nachteil der Sarden geäußert. Gleichzeitig hat er Interventionen der Region aber ausgeschlossen. Dabei interveniert die Region seit langem mit millionenschweren Subventionen zur Gewährleistung der Territorialen Kontinuität. Die könnte man aber auch einer öffentlichen Fährgesellschaft zukommen lassen.
 
Die Informationen erhalten wir ja auch nur aus 2. Hand! Die ital. "Anti-Trust"-Behörde hatte ja vor einiger Zeit einige Fährgesellschaften zur Rückzahlung von überteuerten Fährtickets verpflichtet. Ist da je was bei den Passagieren angekommen? Die Regierung Cappellacci hatte den Fährbetrieb der Saremar ("Flotta sarda") zum Festland 2012 eingestellt wegen angeblicher Einwände der EU. Genaues darüber haben wir nie erfahren. Nach meinen Informationen sind staatl. Subventionen z.b. aufgrund bestimmter geographisch "benachteiligter" Situationen (Insellage) mit EU-Recht vereinbar. Schließlich war ja auch die Tirrenia bis 2010 eine staatl. Gesellschaft.

Günther
 
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