Franzosen

giovanina

Sehr aktives Mitglied
Mir fallen unterwegs ja immer "fremde" Autokennzeichen auf. Dieses Jahr sind mir verhältnismäßig viele französische Autos aufgefallen. Auch durch die Sprache stechen sie ja heraus. Zeitweise sind mir mehr Franzosen, als Deutsche begegnet.
Woher dieser Wandel?
Eher ältere Menschen, kein Jungvolk (jünger als 30).
Hat sich schon mal jemand damit befasst?
 
Mir ist diesen Sommer "gefühlt" das nicht derart aufgefallen, dass mehr Franzosen oder Spanier (mit der Grimaldi Fähre ab Barcelona) mit dem Auto auf der Insel waren als zuvor. Es kommt auch auf die Sommerferien an. Wenn du sonst eher Anfang September auf der Insel warst, sind dann viele Franzosen schon wieder zu Hause. Ende August enden alle französischen Sommerferien auf einen Schlag, ebenso wie viele Ferien von Unternehmen/Geschäften ua. und die große Rückkehr beginnt. Fährverbindungen ab Toulon und Nizza nach Porto Torres und eine neue Verbindung ab Sète nach Porto Torres. Etliche Flugverbindungen ... Dazu ist die französische Nachbarinsel vegleichsweise sehr teuer geworden. (Manche kommen evtl. auch über Korsika)
 
Vielleicht die französischen boomer, die jetzt vermehrt reisen ;)
Ansonsten ist es oben schon passend beschrieben worden, einerseits gute und neue Verbindungen, andererseits das teure Korsika.
 
Zum Thema Franzosen kann ich zumindest Folgendes speziell zu unserem Dorf sagen÷ haben Sie es zur Jahrtausendwende entdeckt und bildeten bis vor Kurzem die höchste fremde Nationalität, so wandern diese vermehrt ab... nun sollen wir Deutschen die größte Minderheit darstellen.

Sozusagen das Gegenteil dessen, was Giovanina beobachtet hat, nur jedoch auf meine Mikrolage aus gesehen.
 
Hallo zusammen,
ich reise durch Europa seit mindestens 25 Jahren mit einem WoMo kleiner 6m . Es gibt alleweil viele (und leider zunehmend negative) Posts) zu meiner vermeintlichen Art der Erkundung Europas.
Und erlebe daher auch unwollentlich Kommentare um Verhalten zu "vermeintlich" gleicher Art Reisenden.
Bei einer seit mehr als 15 Jahren andauernden Zunahme der Zulassungen im Bereich "Womo" von mehr als 12% p.a.(ist: DE, anderswo in Europa evtl. deutlich mehr!) ist es nicht verwunderlich dass es da allmählich eine "Sättigung" gibt ...
Da es leider somit auch viele WoMo-Fahrer gibt die wg. mangelnder Erfahrung oder mangelnder/falscher Einweisung in ihr Fahrzeug gibt erfolgen halt leider viele Fehler!
Z.B. musste ich an einem sardischen Fährhafen erleben wie ein italienisches WoMo seinen Grauwassertank komplett am Kai entsorgte (hoffentlich nur "Grau"!
Andernorts sind WoMos mit italienischem Kennzeichen berühmt/berüchtigt für "beliebte" bzw. "unerwünschte" Fehlverhalten allerorts ....
 
Es gibt mittlerweile aber auch sehr viele Autovermieter die Autos aus Spanien und Frankreich hier auf der Insel vermieten.
Ich hatte schon letztes Jahr Freunde hier zu Besuch, die einen spanischen Mietwagen in Olbia bekommen haben.
In diesem Jahr scheint dies sehr oft der Fall zu sein.
 
Naja, dadurch eignen sie sich ja nicht die französische Sprache an und steigen dann aus und sprechen französisch .
Aber interessant ist es. Spanier, also spanisch sprechende Urlauber habe ich nur ein Paar gehört und ein Auto gesehen. Um das jetzt mal exakt aufzuschlüsseln ☺️.
 
Das lokale Lebensmittel-/Feinkostgeschäft im Dorf beschreibt sich jetzt als "Salumeria-Charcuterie". So steht es auf dem Hinweisschild zum Geschäft. Das hat mich umgehauen. Charcuterie in einem sardischen Ort! Lässt es darauf schließen, dass da jetzt viele französische Touristen einkaufen, was mir nicht aufgefallen ist, oder ist das ein schickes Modewort im italienischen Sprachraum geworden? Je ne sais pas.
Ich finde die Überschrift dieses Beitrags "Franzosen" nicht glücklich, hat für mich was Abweisendes. "Anteil französischer Touristen am Tourismus auf Sardinien" oder so ähnlich träfe das Thema besser und wäre freundlicher. Nur so meine Meinung nebenbei.
 
Mag sein, dass ich bei meiner Bildung irgendetwas verpasst habe, aber Menschen aus
Frankreich mit französischer Sprache und Kultur sind auch für mich - ganz neutral -
Franzosen. Gallier, wenn ich ihre geschichtliche Bedeutung hervorheben möchte.
Im Textverlauf wird hier ganz neutral auf eine subjektive Wahrnehmung verwiesen, oder
auch widersprochen. Reaktionär / Verunglimpfung kann ich nicht erkennen.
Jetzt noch eine Anmerkung meinerseits: Dass Menschen aus Kanada zunehmend
Trump-County vermeiden u.a. verstärkt nach Europa kommen, sollte sich herumgesprochen
haben, dass Kanadier aus der Gegend von Quebec auch franzosisch sprechen, könnte
bekannt sein.
 
Ich weiß ja nicht, muss ich mir jetzt vor jedem Eintrag das Einverständnis holen, dass die Überschrift jedem genehm ist? Politisch, grammatikalisch, persönlich...
Dann brauche ich echt nicht mehr anfangen. Und dann erst meine Texte!? Muss ich dann wie in der Schule Angst haben, dass sie auch inhaltlich "ungenügend" sind.
Echt keine Lust mehr .
 
@giovanina aus diesem Grund haben in den letzten Jahren sehr viele nette Menschen aufgehört, sich hier zu beteiligen. Weil da immer Personen sind, die kritisieren und abwerten und man ein sehr dickes Fell braucht um drüber zu stehen. Daher gebe ich dem Forum auch wenig Chancen für eine gute Zukunft.
 
Hinsichtlich der ausländischen touristen liegen franzosen anzahlmässig schon länger auf 'platz 2'. Wie sich das entwuckelt hat wird sich zeigen, mir persönlich ist nicht spezielles aufgefallen.
@Georgie - der begriff wird in diversen ländern verwendet, wird also eher nicht verwendet werden um explizit franzosen anzusprechen.
 
Ich finde die Formulierung der Überschriften sehr wichtig. Sie sollten m.E. schon einen kleinen Hinweis auf den Sinn und Inhalt eines Threads geben. Es gibt viele, die nur die Überschriften lesen, nur die Überschriften erscheinen in allen thematischen Übersichten im Forum. Was soll man mit dem Wort Franzosen, Deutsche, Italiener ..... ohne irgendeinen inhaltlichen Zusammenhang anfangen? Speziell die Nennung nur einer Nation ohne Zusammenhang klingt für mich schroff und nicht passend. Nur das war mein Anliegen, und meine Meinung darf ich doch wohl äußern.

Schönen Sonntag
Georgie
 
aus diesem Grund haben in den letzten Jahren sehr viele nette Menschen aufgehört, sich hier zu beteiligen. Weil da immer Personen sind, die kritisieren und abwerten und man ein sehr dickes Fell braucht um drüber zu stehen.
So gesehen ist das Forum ein exaktes Abbild unserer gesellschaftlichen Entwicklung. Individualismus (im Sinne von Persönlichkeit, nicht Ego-Konzentration), Respekt vor dem Nächsten, Toleranz, das Geltenlassen anderer Meinungen wurden und werden abgelöst von Kritik um der Kritik willen, Unsachlichkeit, Rücksichtslosigkeit, herdentriebartigen Hexenjagden als Volkssport.
Quo vadis ...
 
@peko du hast mal wieder Recht. Es geht viel Kultur verloren die letzte Zeit, wertschätzendes Verhalten muss man mühsam lernen, weil es nimmer selbstverständlich ist, Diskussionen mit Andersdenkenden arten aus oder werden gar nimmer geführt. So, das waren jetzt genügend Worte zum Sonntag. :D
 
Jetzt wird's aber höchste Zeit, die Überschrift zu ändern. Was die armen Franzosen so alles in "ihrem" Thread zu lesen kriegen.:(
 
Zufällige Namensgleichheit ... "Wohin gehst du" klingt halt nicht so kompetent, schließlich kann man ja Latein als Fünftsprache
Und? Quo vadis, Quo Vadis?
 
Ich werde die Überschrift genau so lassen. Ebenso wie meinen Namen und mein Profilbild. So findet man nun genau diesen Eintrag, zu dem die Beiträge geschrieben wurden und so werde auch ich mit meinem Schreibstil erkannt.

Warum nicht, dein Schreibstil ist ok, stand nie zur Debatte, lass die Überschrift wie sie ist, auch OK, du bist Beitragseröffner, alles gut, aber lass bitte auch meinen kleinen Einwand zum Titel zu.

Ich finde die Überschrift dieses Beitrags "Franzosen" nicht glücklich, hat für mich was Abweisendes. "Anteil französischer Touristen am Tourismus auf Sardinien" oder so ähnlich träfe das Thema besser und wäre freundlicher. Nur so meine Meinung nebenbei.
Mach kein Drama draus.
 
Vielleicht die französischen boomer, die jetzt vermehrt reisen ;)
Ansonsten ist es oben schon passend beschrieben worden, einerseits gute und neue Verbindungen, andererseits das teure Korsika.
und dann die teure Cote d´Azur.
 
Außerdem gibt es viele Sarden die in Frankreich und Belgien gearbeitet haben. Dort geblieben sind und nun
einen Erinnerungsurlaub machen.
Ist in unseren Häusern oft vorgekommen.
Bea2
 
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