Frage zu Mülltrennung
bo-ju,

mit Deinem Rückblick hast Du natürlich recht. Ich kam Anfang der 80er zum ersten Mal hier ins Dorf: Wasser gab es nur höchstens jeden 3. Tag u. nur für wenige Stunden. Und außer der Mutter u. meiner Frau hat hier nie jemand gespült (ich auch einige Jahre, aber da mich alle Männer wohl für einen Idioten gehalten haben, habe ich das dann eingestellt).

Als dann später mehr Wasser da war, haben wir der Mutter ein Pyrex-Eßservice für 12 Pers. geschenkt u. eine Spülmaschine besorgt, u. langsam hat sie sich daran gewöhnt.

Ich bin da auch kein Anti-Plastik-Dogmatiker, aber in meinem (unserem) Haus ist die Lage klar.
Solche Plastikmüllberge wie hier kenne ich nur noch aus Rumänien ;)

Und essen hat ja wohl auch was mit Ästhetik zu tun: Von meinen schönen Villeroy & Boch-Tellern "Alt Straßburg" oder dem "Perl"-Service von Nymphenburg schmeckt es einfach besser als von Plaste & Elaste aus China.
 
Hallo
Mit dieser Mülltrennung haben sich diverse Gemeinden auf Sardinien masslos überfordert. Die Entsorgung funktioniert nur mangelhaft. Das ganze System ist viel zu kompliziert und ausgeklügelt und meiner Meinung nach alles andere als klar definiert. Da haben sich wahrscheinlich Dutzende von Beamten und Logistiker monatelang den Kopf zerbrochen und diese Müllkalender mit Bildchen und Farben usw. geschaffen. Um dies zu verstehen, hilft selbst ein "Universitätsabschluss" nicht! Fazit, die Einheimischen und Touristen karren ihren Müll in eine andere Gemeinde, wo noch die praktischen Container stehen oder werfen die Säcke ganz einfach weg. Man kann nun wirklich nicht von einem Extrem ins andere fallen. Wir wohnen in einem sehr zivilisierten Land mit einer optimal funktionierenden Müllentsorgung, die aber einiges einfacher ist und daher von allen verstanden werden kann. Es wird nur nach Papier und Karton, Glas, Aludosen und dem Restmüll (Abfälle) unterschieden. Die Plastiksäcke mit Restmüll (Abfall) werden in Container geworfen, die bei allen Liegenschaften deponiert sind. Diese werden wöchentlich an einem festgelegten Tag geleert. Die Säcke in verschiedenen Grössen können im Supermarkt gekauft werden. Karton und Papier (Zeitungen) werden monatlich abgeholt. Glas und Aludosen können bei verschiedenen Sammelstellen deponiert werden. Plastikflaschen und auch Batterien können beim Supermarkt deponiert werden. Ich kann nur eines sagen: KEEP IT SIMPLE!
Guss Sardinienfans
 
Also ich kann nur von unserer Gegend sprechen und da haut das hin mit der Muelltrennung. Egal ob das auf dem Camping ist, auf dem ich arbeite, oder auch in unserem Privathaushalt.
Es gibt einen klaren formulierten Muellkalender und die entsprechenden Behaelter dazu und die werden im Sommer alle an abwechselnden Tagen aller 2 Tage geholt - Biomuell sogar 4Mal die Woche - und im Winter einmal woechentlich. 1Mal im Monat ist auch Sperrmuell, der auch im Kalender als fester Tag aufgefuehrt ist.
Batterien werden im Supermarkt in den entsprechenden Behaelter der bereit steht geworfen, egal ob Eurospin oder Sisa oder EuroSpar.

Klar ist es eine Umstellung von Muell in einen Behaelter der auf der Strasse steht auf Muelltrennung, aber war das vor 15 Jahren in Deutschland nicht ein aehnliches Problem? Soweit ich mich erinnere : schon! Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und auch hier wird sich mittlerweile umgestellt.
In Deutschland gab es Anfangs auch die Debatte es waere alles unorganisiert und am Ende kaeme ohnehin alles in eine Muelldeponie. Und heute? Es haben sich dadurch neue Arbeitsplaetze geschaffen, Muellverbrennungsanlagen, Wiederverwerter........ Und die Geschichte mit dem Flaschenpfand????? Heute ist das in Deutschland so normal, dass Urlauber in Italien ganz selbstverstaendlich ihre leeren Plastikflaschen wieder mit zum Supermarkt nehmen wollen um sie dort abzugeben oder minutenlang beim Einkauf die Flaschen in der Hand drehen und absuchen nach dem aufgezeichneten Flaschenpfand.....und stellen dann fest, den gibt es nicht und das waere doch unnoetige Ansammlung von Plastikmuell (obwohl es 10 Jahren vorher in Deutschland nicht anders lief!) Also? Alles eine Frage der Zeit und des Einzug der Gewohnheit abwarten.....
In ein paar Jahren wird es auch in Italien selbstverstaendlich sein.
 
ach ihr lieben,
ich wollte gar keine fortsetzung der debatte über (sinnvolle) mülltrennung entfachen sondern euch nur ein lächeln über die phantasievolle übersetzung entlocken.
 
ein Trullala auf den Google Uebersetzer :D:eek:

".... geben Sie Kueche Botschaften in der Regel Schrott von Lebensmitteln ......" ist mein Favorit.
 
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