Fähre Fähre tagsüber oder nachts?

Dani1978

Mitglied
Hallo zusammen,

ich muss demnächst die Fähre für Juni buchen.. die Unterkunft steht schon lagen, aber bei der Fähre habe ich auf "günstigere Preise" gewartet, allerdings werden die immer höher....

Frage: Bisher bin ich nachts mit der Fähre gefahren. Wie sind eure Erfahrungen oder Empfehlungen, tagsüber wäre es definitiv schneller und man könnte immerhin draussen sitzen :O)
Nachteil wäre ich müsste über Nacht Richtung Genua/Livorno fahren und wäre wahrscheinlich am Tag der Überfahrt totmüde.... bin gerade unsicher

danke euch schon mal für Tipps.
 
Kabine buchen für tagüberfahrt kostet üblicherweise nicht alle welt. Ansonsten ist das nur individuell entscheidbar, die meisten werden lieber nachts auf der fähre schlafen als nachts an den hafen zu fahren, da dies ihrem rhytmus entspricht.
 
Tagfahrten machen nur mit einem Zwischenstopp Spaß. Schön wenn man die Zeit dafür hat. Wer älter als dreißig ist, will sich im Regelfall keine komplette Nacht am Steuer antun.
 
Hm, ich würd auch Nachtfahrt wählen.......sofern Eure 2 Jugendlichen nicht Disco-Fän's sind. Auf einigen Fähren hat man bei Nachtfahrt beim Aussendeck 'Disco'.....und auch einen Trommelfellschaden
 
Die Nachtfähre mit Kabine hat für mich persönlich den Vorteil, dass man ausgeruht schon morgens auf der Insel ankommt. Das ist für mich persönlich die praktikabelste, angenehmste und zeitsparendste Lösung, ohne zusätzliche Hotelübernachtung unterwegs oder gar eine anstrengende nächtliche Autofahrt.

Allerdings eine Nachtfahrt ohne Kabine und auf dem Gang schlafen oder im Liegesessel wäre für mich keine Option, da ist mMn an Erholung und wirklichen Schlaf kaum zu denken.

Möglicherweise könnte es bei euch aber auch eine Preisfrage zu gewissen stärker nachgefragten Überfahrten um Pfingsten herum sein. Das muss jeder für sich alles in allem vergleichen und abwägen.

Schau auch mal hier unter dem jew. Schlagwort finden sich etliche Erfahrungen, verschiedene Aspekte.
 
da ich immer wenig Geld zur Verfügung hatte, weil auf Sardinien gearbeitet als Selbständige:
hab ich alles probiert:
also die überzeugten Kabinenreiser für den luxus Urlaub können hier weglesen.....es geht hier um maximalen Komfort für minimales Geld ;-)
.........
Nachtfähre ohne Kabine mit verschiedenen Anbietern:
Stress und um vier morgens: Putzkräfte rund um den Schlafsack...
allen Respekt für sie!!
Schlafsack auf Deck ist nass um die Zeit, egal obs regnet oder nicht. damit muss ma leben

Nachtfähre mit Grimaldi und poltrone:
sehr entspannt in der Nebensaison, war ausser mir niemand da.....und Hund konnte auch pennen wo sie wollte, meine absolute Empfehlung
Saison ist um Ostern rum bis Ende September, da ist halt Tourismus
danach alles cool und nett
 
Kommt drauf an, wie lange Eure Anfahrt dauert. 2021 und 2022 sind wir die etwas über 800 km nach Livorno über Nacht gefahren. Abfahrt war ca 19 Uhr und im Hafen waren wir dann jeweils zwischen 5 und 6 Uhr morgens. Sind dann mit CF innerhalb von 7 oder 7,5 Std auf der Insel gewesen. Meine Partnerin ist zuerst gefahren und ich dann ab elf oder zwölf Uhr.
Letztes Jahr gab es aber keine Fähre im Reisezeitraum, die morgens losfuhr und spätestens 15 Uhr auf der Insel ankam. Ankunftszeit war dann meistens 18 oder 19 Uhr, was mir zu spät war, da man ja auch noch zum Urlaubsort fahren muss. Haben dann die Nachtfähre genommen und sind am Vortag angereist, damit wir keine Probleme mit Staus haben.

Ich würde grundsätzlich immer eine Kabine nehmen. Wir hatten einmal nach Sardinien und einmal von Griechenland aus eine Überfahrt ohne Kabine und nur solche Sitze. Das tuen wir uns nicht mehr an.

So oder so empfehle ich immer bei der Rückfahrt nach der Überfahrt möglichst nah am Fährhafen noch ein oder zwei Nächte anzuhängen. Bei einer Überfahrt von Sardinien ist die Schlafzeit einfach zu kurz, da die einen ja schon ca 2 Stunden vor Ankunft wecken. Bei den letzten zwei Urlaube auf Sardinien haben wir daher noch zwei Nächte Nizza angehängt.
 
Wir haben so um die 900 km Anfahrt nach Genua und fahren immer in zwei Schritten. Am ersten Tag , gegen Mittag , bis zur österreichischen Grenze und da übernachten. Am zweiten Tag, nach dem Frühstück losfahren und in aller Ruhe am Nachmittag in Genua ankommen. Da ist noch genügend Luft für Sperrungen, Staus und ähnliche Katastrophen. Dann mit der Nachtfähre auf die Insel und dort am Strand frühstücken . Nur letztes Jahr hat es nicht ganz so funktioniert. Wegen Sturm fuhr die Fähre viel später ab und wir haben sie erst um 13 Uhr in Porto Torres verlassen. Wenn dir das mit der Tag Fähre passiert und man dann noch in den Süden fahren muss, dann triffst du im Quartier keinen Menschen mit Schlüssel mehr an. Daher von uns , immer pro Nachtfähre plus Kabine.
LG Adebar
 
Wir haben so um die 900 km Anfahrt nach Genua und fahren immer in zwei Schritten. Am ersten Tag , gegen Mittag , bis zur österreichischen Grenze und da übernachten. Am zweiten Tag, nach dem Frühstück losfahren und in aller Ruhe am Nachmittag in Genua ankommen. Da ist noch genügend Luft für Sperrungen, Staus und ähnliche Katastrophen. Dann mit der Nachtfähre auf die Insel und dort am Strand frühstücken . Nur letztes Jahr hat es nicht ganz so funktioniert. Wegen Sturm fuhr die Fähre viel später ab und wir haben sie erst um 13 Uhr in Porto Torres verlassen. Wenn dir das mit der Tag Fähre passiert und man dann noch in den Süden fahren muss, dann triffst du im Quartier keinen Menschen mit Schlüssel mehr an. Daher von uns , immer pro Nachtfähre plus Kabine.
LG Adebar
dann würde ich empfehlen etwas weiter ,nach Livorno, zu fahren und mit der Nachtfähre bis Olbia
 
@Hollyholsch, Genua - Porto Torres war ganz bewusst von uns so gewählt worden, Anfahrt in den SW die Costa verde entlang. Zurück fahren wir immer über Livorno, aber von Golfo Aranci.
dann ist das natürlich eine andere Ausgangslage für euch. Ich hatte noch die ursprüngliche Frage von
@Dani1978 im Kopf. Hier würde ich definitiv diese Route empfehlen.
Wenn man tagsüber anreist, macht eine Nachtfähre am meisten Sinn.
Außer, man möchte lieber den ganzen Tag das Meer beobachten.
 
Vielen Dank euch allen für die vielen Infos und unterschiedliche Erfahrung.

Nach Genua sind es von uns aus ca. 700 km und nach livorno 940 km.

Wir werden uns für die Nachtfahrt entscheiden, wird wohl die einfachste und entspannteste Lösung sein.

Ab Genua nach Olbia sind die Preise jedoch gerade extrem teuer… ab 800€ für 4 Personen + Auto….

Frage: Weiß jemand, ob ich bei der Buchung „Einheimischen Tarif“ wählen darf, mein Mann ist in Sizilianer, und dort geboren. Und bei der Auswahl für die Strecke steht für Einheimische Sardinien/Sizilien.
 
Vielen Dank euch allen für die vielen Infos und unterschiedliche Erfahrung.

Nach Genua sind es von uns aus ca. 700 km und nach livorno 940 km.

Wir werden uns für die Nachtfahrt entscheiden, wird wohl die einfachste und entspannteste Lösung sein.

Ab Genua nach Olbia sind die Preise jedoch gerade extrem teuer… ab 800€ für 4 Personen + Auto….

Frage: Weiß jemand, ob ich bei der Buchung „Einheimischen Tarif“ wählen darf, mein Mann ist in Sizilianer, und dort geboren. Und bei der Auswahl für die Strecke steht für Einheimische Sardinien/Sizilien.
Wir fahren immer Toulon -Porto Torres mit CF. Preislich oft sehr viel günstiger und entspannte Anreise über französische Autobahnen. Meist Zwischenstopp auf einem Weingut im Beaujolais vor Lyon
 
Die Strecke wird doch nur von der ME5 von cf bedient, oder täusche ich mich. Das Schiff wird ja teilweise schon heftig kritisiert. Wie waren Deine Überfahrten?
 
Nein, das wird nicht immer von der ME5 bedient, das sind bei SF verschiedene, wechselnde Schiffe.
Kommt auch auf das Datum an, außerhalb der Saison geht das teils mit Zwischenstop über Ajaccio.
Die Strecke ist aber natürlich bei Mistral besonders betroffen. Die Anreise über französische Autonbahnen ist generell schon entspannt. Man sollte allerdings die französischen Schulferien berücksichtigen, dann ist die A7 schon sehr stark überlastet und Lyon ein Nadelöhr.
 
Die Strecke wird doch nur von der ME5 von cf bedient, oder täusche ich mich. Das Schiff wird ja teilweise schon heftig kritisiert. Wie waren Deine Überfahrten?
Die ME5 ist tatsächlich mittlerweile das anfälligste Schiff der CF-Flotte. Der Passagierbereich geht dort aber eigentlich, sofern es keine Ausfälle an Klimaanlage oder Versorgungsinfrastruktur gibt. Das größte Problem des Schiffs ist der Antrieb, der nicht so richtig zuverlässig läuft. Die Gerüchteküche besagt auch schon länger, dass die ME5 das nächste Schiff ist, welches ersetzt werden soll.
 
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