Bar, Eisdiele Cagliari: 1 Tasse Kaffee in der Bar kostet Ø € 1,52: Kontroverse über den geliebten Kaffee

Beppe

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Cagliari: 1 Tasse Kaffee in der Bar kostet Ø € 1,52: Kontroverse über den geliebten Kaffee

Confcommercios Analyse zur Kaufkraft: "Nur erhöht um ein paar Cent, während die Ausgaben für Strom um bis zu 70% gestiegen sind".

Jeder betrachtet gerademal nur den Preis für 1 Tasse Kaffee, während die richtig gesalzene Rechnung für Familien stattdessen aber im Supermarkt kommt. Die Kontroverse um den teuren und geliebten Kaffee kehrt quasi pünktlich ins Zentrum der Debatte zurück. Aber für die Fipe Confcommercio Süd-Sardinien müssen angeblich die Zahlen nunmehr mal ins rechte Licht gerückt werden.

Ab 2020 hat der Anstieg der Nahrungsmittel- und Energiepreise etwa 60 Milliarden Euro höhere Ausgaben für italienische Familien bestimmt, während der Konsum an der Bar gerademal nur 2 % der Familienausgaben ausmacht. Und auch wenn man 1 Tasse betrachtet, sieht das Bild ganz anders aus als wie z.B. bei einem unkontrollierten Preisanstieg. Laut dem Fipe-Gastronomiebericht kostete ein Espresso im Dezember 2025 in Cagliari durchschnittlich 1,52 Euro.

(hierbei vergißt die Fipes und auch die Unione Sarda, total zu erwähnen, daß noch 2019 der durchschnittlichliche Preis einer Tasse nur € 0,90 - 1,00 betrug und insofern seitdem die notleidende Cafebar-Wirtschaft die Preise bereits kontinuierlich über die Jahre um weit mehr als 50% erhöht haben. Ein Unding, dem Leser hier quasi weismachen zu wollen und um wohlwollendes Verständis zu heischen, daß der gebeutelte Barbesitzer obwohl die Strompreise um 70% gestiegen sind (+ Kaffeepreiserhöhungen und anderer Erhöhungen), die Preise für die Tasse Kaffe "nur" um 50% gestiegen sind. Man kann solche Steigerungsraten und Prozentzahlen nicht in einen direkten Vergleich gegenüberstellen. Sowas ist absolut unlauter und Augenwischerei!. Im übrigen werden dann ja wohl auch die Strompreise für die Verbraucher ebenfalls um rund 70% gestiegen sein!
Also was soll der unsinnige Vergleich/Gegenüberstellung?).


Auf nationaler Ebene verzeichneten die Dienstleistungen in Cafés und der Preis für Kaffee zwischen 2020 und 2026 einen Anstieg in der Größenordnung von 23 %, was im Wesentlichen der allgemeinen Inflationsrate desselben Zeitraums entspricht.

Ganz anders entwickelten sich dagegen die Ausgaben für lebensnotwendige Güter: Im gleichen Zeitraum verzeichneten Lebensmittel Preisanstiege von über 30 %, während der kumulierte Anstieg bei Wohnkosten und Energie 70 % überstieg. Ein Unterschied, der noch an Bedeutung gewinnt, wenn man bedenkt, wie stark sich diese Posten auf das Budget auswirken: Die Ausgaben in Cafés machen etwa 2 % der Konsumausgaben eines Haushalts aus, gegenüber 16 % für Lebensmittel und 6 % für Energiekosten. Und gerade diese beiden letzten Komponenten – da es sich größtenteils um Ausgaben handelt, die sich nur schwer einsparen lassen – belasten Haushalte mit geringerer Kaufkraft am stärksten.

„Wir wollen die Schwierigkeiten der Haushalte nicht herunterspielen, denn wir wissen sehr wohl, dass heute schon wenige Euro den Unterschied ausmachen können. Aber gerade deshalb muss man über die tatsächlichen Zahlen sprechen“, betont Emanuele Frongia, Präsident von Fipe Confcommercio Sud Sardegna, „es sind nicht die wenigen Cent Preisanpassung pro Tasse, die den Geldbeutel leeren. In den letzten Jahren mussten die Haushalte Dutzende Milliarden mehr ausgeben, um sich zu ernähren, Strom und Gas zu bezahlen und andere unverzichtbare Ausgaben zu bestreiten. Genau dort hat die eigentliche Erosion der Kaufkraft stattgefunden.“

Die jüngsten Zahlen aus Cagliari bestätigen, wie sehr die Ausgaben für Wohnen und Energie weiterhin eine bedeutende Rolle spielen. Im Juli 2026 lag die Inflationsrate in der sardischen Hauptstadt bei +2,7 % im Jahresvergleich, während der Posten für Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg von 7,2 % verzeichnete. Lebensmittel und alkoholfreie Getränke verzeichnen hingegen einen Anstieg von +1,4 %. Doch dieselben Entwicklungen, die sich auf die Haushaltsbudgets auswirken, spiegeln sich auch in den Bilanzen der Gastronomiebetriebe wider. Bars und Restaurants müssen die gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Energie und Dienstleistungen tragen, zusätzlich zu den Kosten für Personal, Mieten und den täglichen Betrieb.

Quelle:

Quintessenz: ein typisch lancierter Lobbyistenartikel!
 
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