Bosa: Weihnachtsfeiern und Sylvesterveranstaltung ein Flop

Beppe

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Bosa: Weihnachtsfeiern und Sylvesterveranstaltung ein Flop

Die Opposition kritisiert die Stadtverwaltung: „Fast 150.000 Euro ausgegeben, um dann leere Plätze zu haben“


Das neue Jahr begann in Bosa mit Musik, Lichtern und einem Toast, aber auch mit dem x-ten politischen Streit. Das Silvesterfest auf der Piazza Dante, das durch die Show „Voglio Tornare Negli Anni '90” (Ich möchte zurück in die 90er Jahre) belebt wurde, löste eine lebhafte Debatte aus, wobei die Opposition dies auch mit einem Foto bewies, das während des Abends von oben aufgenommen wurde. Auslöser der Kontroverse ist der Stadtrat Alessandro Campus, der das Bild mit den ironischen Worten kommentierte: „Zum großen Silvesterfest in Bosa kamen gerade mal nur 200 Seelen”, womit er auf eine Beteiligung anspielte, die weit hinter den Erwartungen und den investierten Mitteln zurückblieb.

Eine genau entgegengesetzte Sichtweise gegenüber derjenigen der aktuellen Stadtverwaltung, die auf der offiziellen Seite „Bosa Città dei Colori” das Ereignis als Erfolg feierte und Fotos mit unterschiedlichen Inhalten veröffentlichte. „Ein voller Platz, überall lächelnde Gesichter, erhobene Hände, gemeinsame Toasts und Lieder, die alle Generationen zum Tanzen brachten. Eine besondere Art, das alte Jahr zu verabschieden und das neue gemeinsam im Herzen der Stadt zu begrüßen”.

Zwei unterschiedliche Darstellungen desselben Ereignisses sowie dessen Aufarbeitung und was einen mittlerweile festgefahrenen politischen Bruch in verschiedenen für die Stadt wichtigen Fragen widerspiegelt. Der Stadtrat Campus und sein Kollege aus der Opposition, Angelo Masala, betonen, dass die Weihnachtsveranstaltungen und vor allem die Silvesterfeier auf der Piazza ein völliger Misserfolg waren, insbesondere für das Image und die Wirtschaft der Stadt.

„Zunächst einmal“, so sagen sie, „gab es verschiedene groß angekündigte Veranstaltungen, die dann aber nicht stattfanden, ohne dass zuvor eine Absage erfolgt wäre, wie beispielsweise die Weihnachtsmärkte, die ab dem 6. Dezember geplant waren, von denen aber keine Spur zu sehen war, sodass die Besucher, die extra angereist waren, um sie zu besuchen, sowie die Händler, die auf diese Veranstaltung gehofft hatten, keine Antwort bekamen.
Die große Weihnachtsparade, die für den 23. Dezember geplant war, fand nie statt, übrigens sehr zum Leidwesen der Eltern und Kinder, die extra gekommen waren und dann herb enttäuscht wurden.“

Aber es ist insbesondere Silvester, was den Skandal auslöst. „Es war ein völliger Misserfolg, mit nur wenigen hundert Besuchern, da die angebotene Show keinerlei Anziehungskraft hatte, eine simple Wiederholung einer Veranstaltung vom letzten Sommer, die nicht einmal auch nur annähernd mit den Silvesterfeiern aller anderen sardischen Städte mithalten konnte, da dort zumindest aktuelle und bekannte Künstler aufgeboten wurden.“

Auch ob der enormen Ausgaben zu Lasten der öffentlichen Kassen kann man nur die Nasen rümpfen. „102.000 Euro wurden für Silvester und weitere 40.000 Euro für die angeblichen Weihnachtsveranstaltungen bereitgestellt“, betonen Campus und Masala, „die weder den Händlern noch den Bürgern einen Nutzen gebracht haben. Wir haben also leere Plätze und noch leerere Geschäfte gesehen.“

Quelle:


Bei Lesen des Berichtes sehe ich so nicht nur leere Plätze und leere Geschäfte, sondern vor allen Dingen auch sinn- & zwecklos entleerter Kassen. Ganz zu schweigen von den enttäuschten Kinderaugen, einem faden und leeren Gefühl bei Bürgen, Besuchern und Geschäftsleuten, sowie augenscheinlich der insgesamt unrühmlichen Präsentation und Darstellung von Bosa.

 
Zuletzt geändert:
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