Ein alter Brauch, der fast in Vergessenheit geraten ist: Die Barbarazweige.
Was hat es mit dem Barbarazweig auf sich?
Die Legende sagt, dass sich auf Barbaras Weg in die Gefangenschaft ein Kirschbaumzweig in ihrem Kleid verfangen habe. Diesen habe sie mit Wasser aus ihrem Trinkbecher zum Blühen gebracht. Daraus hat sich der Brauch vom Barbarazweig entwickelt.
Als Barbarazweige werden traditionell Zweige vom Kirsch-, Apfel, Pflaumen- oder Mandelbaum, von der Forsythie, dem Winterjasmin oder der Rosskastanie genommen und in ein Wasserglas gestellt.
Wie hält der Barbarazweig besonders lange?
Damit ihr viel Freude an den Barbarazweigen habt, solltet ihr folgende Tipps beachten: Barbarazweige blühen nur auf, wenn es vor dem Schneiden bereits Frost gegeben hat. Ist dies nicht der Fall, kann man die Zweige für einige Stunden in die Gefriertruhe legen.
Ebenfalls wichtig: die Barbarazweige zunächst über Nacht in lauwarmes Wasser legen und erst dann in eine Vase stellen. Das Wasser spätestens alle drei Tage wechseln und die Zweigenden gelegentlich etwas anspitzen.
Viel Glück, all denen, die es in diesem Jahr auch mal versuchen, Barbarazweige zum Blühen zu bringen. Ich versuche es schon einige Jahre, meist kommen nur Knospen, aber das ist schon eine Freude. Ich hatte bisher allerdings nicht den Trick mit der Gefriertruhe angewandt.
Und natürlich auch von mir herzlichen Glückwunsch an alle Barbaras zum Namenstag.
LG
Georgie