Sardiniens Nachteile

futurestyling

Sehr aktives Mitglied
Hallo Zusammen!
Weiß nicht wie es Euch geht,aber ich glaube ich bin teils blind oder blauäugig unterwegs auf Sardinien!
Ich sehe wirklich alles Schöne,und von dem gibt es ja mehr als genug,aber werde ich nach den Nachteilen gefragt,muß ich passen!
Ich habe eigentlich, wenn ich zu Hause bin, recht viel Besuch.Werde im Laufe der Gespräche zwangsläufig immer wieder auf Sardinien angesprochen.Beschreibe die Insel in all ihrer Vielfalt,zeige Bilder,wie üblich von Landschaft,Meer,Stränden,Märkten,Lokalen u.Kneipen,Tieren u. Menschen etc..
Komme dabei jedesmal in`s Schwärmen und bin gedanklich schon wieder auf der Insel!
Werde ich jedoch auf allfällige Nachteile angesprochen hab ich wahrscheinlich ein "black out"!Kann dann auf die Schnelle nichts finden das mich jetzt irgendwie stören würde oder wo ich Probleme ausfindig machen könnte.
Will natürlich meine Bekannten weder belügen noch hinter`s Licht führen,wie man so schön sagt,aber ich habe für meine rein positive Einstellung zu Sardinien keine Erklärung.
Vielleicht ist mir die Insel in all den Jahren schon so vertraut geworden,daß ich eigentlich alles als normal empfinde und daher so gelassen hinnehme.Ich kann`s einfach nicht erklären.
Würde mich daher interessieren wie Ihr so empfindet und was Ihr darüber denkt,mfG,Helmut

P.s.:
Tipp`s bezügl. Psychiater und so könnt Ihr schon mal vergessen,da war ich schon!
Hat nichts genützt,ich wurde für "gesund" befunden
 
Ja, dann fass ich mal zusammen aus den in letzter Zeit eingestellten Beiträgen:

-Sardinien ist überlaufen und gestaffelt nach Nationalität der Turisten sowieso unerträglich wegen deren schlechtem Benehmen;
mir haben in diesem Zusammenhang nur noch die Russen gefehlt.
- in Sardinien wimmelt es geradezu von fetten Kindern
- es gibt , außer in Magomadas, ein eklatantes Wasserproblem, sodass man mit schlimmsten Erkrankungen rechnen muss ( wurde jetzt leider nicht
sooo genau ausgeführt, was den nun im Wasser war an Bakterien oder sonstigem Ungemach)
- alles ist eh zu teuer
-das regelmäßige auftauchende Müllproblem müsste auch wieder mal erörtert werden
- die Sarden haben keine Ahnung vom Tourismus und bedürfen dringend der deutschen Nachhilfe

und was fällt euch sonst noch so ein??

;)Alex
 
Ich fange mit den Touristenärgernissen an
Sprachbariere - kaum einer kann english, selbst die deutschen Touristen nicht
Parkgebühren - In Strandnähe wird Geld fürs parken verlangt
Schirme belegen die schönsten barnahen Strandabschnitte und kosten Leihgebühr
Strandverkäufer belästigen einen alle 5 Minuten
An vielen Stellen sind die Strände verdreckt durch Kippen und sonstigen Müll
Strände sind mit Seegrass und anderem Meeresmüll verdreckt, werden also zu selten gereinigt
Viele Stellen im Land sind zugemüllt und zu wilden Müllkippen verkommen, ein Blick hinter den Busch lohnt sich also
ja Müll ist schon ein auffälliges Thema!
Jetski- und Bootsbenutzer verleiden einem das freie schwimmen.
Es ist oft ungemütlich windig
......
also mir fallen da schon ein paar Dinge ein die dem Besucher aufstoßen könnten, liegt eben im Auge des Betrachters.

Ich selber nehm sie wie sie ist und ärgere mich nicht, sondern finde wie die Bewohner auch einen Weg, drumrum, drüber hinweg , durch, gegen oder mit.
 
  • Es gibt eindeutig zu wenig malerische Orte mit tollen Läden und einer tollen Promenade direkt am Meer entlang.
  • Noch zu wenige All-Inclusive-Angebote.
  • Zu schlechte Flugverbindungen aus dem hohen Norden (HH) und von anderen, kleineren Flughäfen aus.
  • Es gibt nicht überall Wiener Schnitzel. Thüringer Bratwurst oder Nürnberger Bratwürste fehlen gänzlich.
  • Fast Food Ketten sind auch noch sehr unterrepräsentiert.

:D
 
… du hast vergessen, dass es keine Hochhäuser am Strand und keine Shoppingparadiese gibt….:D


...…ja,. ja…. aber macht nur weiter….. mit ionischen, konzentrierten, verallgemeinerten Aufzählungen,
dann fährt dann auch der letzte Erstbesucher lieber woanders hin …..und Sardinien ist endlich leeeeer :D
 
Tja, wir waren zwar erst einmal auf Sardinien, aber das mit dem Müll stimmt schon irgendwie. Leider nicht nur hinter Büschen sondern auch in Plastiktüten ab Strassenrand. Das ist mir auch als Erstes eingefallen.

Ansonsten ist die touristische Infrastruktur außerhalb der HotSpots eher dürftig, was aber auf der anderen Seite natürlich absolut toll ist. Keiner möchte Mallorca Verhältnisse.

Dennoch denke ich das Sardinien ein wenig mehr von ihrem (oder seinem) Potenzial ausschöpfen könnte, ohne das es gleich Betonburgen an Stränden sein müssen.

Fährverbindungen sind super, wenn man dafür Zeit hat. Gut getaktete Flugverbindungen könnte es daher mehr geben.

Just my 2 cents :)
 
Der sardische Gastronom, Hotelier oder Böötchenverleiher jammert gerne über die ausbleibenden Touristen, tut aber nichts dagegen.

Er versteht nicht, dass es ebensolche gibt, die gerne in Monaten, die NICHT Juli oder August heißen, auf der Insel Urlaub machen möchten und auch dann geöffnete Bars, Restaurants, Läden und Böötchenverleihe erwarten.

Das diese Menschen mit den für Sarden komischen Bedürfnissen meist keine Italiener sind und nicht die Sprache sprechen, wird schulterzuckend zur Kenntnis genommen. Sie brauchen ja nur im Juli oder August wiederkommen, dann ist alles geöffnet, voll, teuer und laut. So, wie es der Italienier liebt und gewohnt ist.

Sorry für diese bösen Töne, aber ...
 
Ja, @casa sardegna , so sehe ich das auch. Man muss sie halt so nehmen wie sie sind und darf / sollte nicht versuchen, Ihnen unser deutsches oder nordeuropäisches Dienstleistungsverständnis nahe bringen zu wollen ...

Andere Mittelmeerländer haben das längst verstanden, die nehmen natürlich auch gerne und sehr freundlich den Nordeuropäiern außerhalb der Saison das Geld ab ... Aber die Sarden wollen das nicht und Punkt.
 
also mir würde schon einiges einfallen. Wir waren die letzten 5 Sommer nämlich nicht auf Sardinien.
Nun scheint mir hier aber der Ironie Modus angestellt, da halte ich mich lieber zurück.:cool:
 
..... die (übertriebene) Mülltrennung ist für mich jedesmal wieder nervig. :rolleyes:

Wohnung gewechselt, andere Komune -----> andere Welt. :confused:

Ob das entfernen der großen Mülltonnen wirklich sinnvoll war, angesichts der Müllberge an den Haltebuchten der Schnellstraßen, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.

Gruß Jürgen
 
Mir fällt da noch die Unpünktlichkeit meiner Chormitglieder ein.
20-40 Minuten sind normal.

Bea2
 
Ich werde die Insel jetzt auch meiden im Juli und August....ist mir viel zu heiß :)....Müll trennen...da übe ich noch ....und ein "Nachteil" Geduld üben, ob bei Handwerkern, oder bei anderen Terminen....ich wollte gestern an der Gemeinde mir die Seite mit den Abholungszeiten für die Müllsorten holen, meiner ging nur bis Juli....war nicht möglich...die Zettel werden jetzt von der Gemeinde verteilt und da muss ich warten, bis einer im Briefkasten liegt...ich habe aber den Verteiler im Dorf getroffen und er hat mir so einen gegeben :) ....doch einen Nachteil habe ich noch....Ameisen...die finde ich hier im Sommer sehr lästig...im Rest des Jahres sind die irgendwie nicht so zahlreich :) ...oh und noch was ....Im Meer baden bringt keine Abkühlung, weil das Wasser Badewannentemperatur hat....Auch bei mir hat mein Loblied viel mehr Zeilen :)...und ich habe viel Glück...mein Dorf ist das ganze Jahr geöffnet :) ob Brötchen, Honig oder Werkstatt :)
 
da wo ich mein Auto park, da sitzt öfters ein Bekannter in seiner Garage, der macht da alles mögliche, nachdem er letztes Jahr einen schweren Unfall hatte mit dem Fahrrad... wenn ich da park gibts immer ein Schwätzchen mit ihm. Er lädt dann mich und alle anderen, die vorbeikommen, in seine Garage ein, und ohne mindestens zwei Gläschen Malvasia aus eigener Herstellung kommt da keiner lebend raus...

diese Garage mit diesem Typen entschleunigt ungemein die vermeintlich effektive Mentalität mancher deutscher Einwanderer. Aber was solls, für diese Gespräche in dieser Garage lass ich mir das gern gefallen. Ist ein echter Nachteil, danach stress ich nicht mehr rum, auch bei manchmal stressigen Zeiten, sondern guck meinen Dorfmitbewohnern in die Augen und hab nen flotten Spruch parat....und irgendwie geht das dann tiefer als an die Oberfläche. Und da entstehen neue Freundschaften.

diese Garage mit diesem Typen ist eine Art Zaubergrotte :D
Is schon ein echter Nachteil, wo bleibt da die Arbeitsmoral....? :D:D:D
 
Zuletzt von einem Moderator geändert:
Ihr habt die gefährlichen Straßen, die bösen Hunde und sonstiges gefährliches Getier an Land, zu Wasser und in der Luft vergessen, wie z.B. Geier (und deren Fotografierer nicht zu vergessen):p
 
die Geckos sind auch echt gefährlich.... ich verlieb mich in fast jeden von ihnen :)
und die Geier nördlich von Bosa sind tatsächlich brandgefährlich.... die ganzen Autofahrer, die da nur noch in die Lüfte starren, wenn sie sich mal sehen lassen.... wundert mich echt, dass da so wenig Unfälle passieren dennoch. Aber ist halt auch ein echter Nachteil, dass die Strasse zwischen Alghero und Bosa nur in der Hochsaison ein bischen befahren ist. Sonst kannste da stundenlang inmitten der Strasse mit dem Fernglas stehen und den Geiern nachgaffen, interessiert vielleicht ein wildes Schwein und die Ochsen, die seltsamerweise es immer vorziehen, entlang der Strasse zu weiden anstatt auf ihrem Terrain, aber sonst niemanden.
 
.... manche sprechen ja auch von den Sarden als 'testardi' ;) - eigenwillige Dickköpfe- aber ich mag das !!!!! whistling
 
und apropos Tiere: wenn ich laufen geh früh morgens in Porto Alabe Richtung Columbargia, da kann ich manchmal keinen unbewachten Schritt tun... denn da begleitet mich mit allem nur verfügbarem Engagement der unglaublich liebe wuschelige grosse Hund des Ristorante Lidolando auf Schritt und Tritt. Der hat einige Schäferhunds-Gene und begleitet für sein Leben gerne alle Wanderer und Läufer/innen der Gegend, damit sie auch sicher und freudvoll wandeln mögen. Ein absoluter Freund, dieser liebenswerte flauschige Kerl. Wenn ihr mal dort Richtung Torre Columbargia unterwegs sein solltet und entschieden begleitet werdet von einem weissen grossen Hund, dann ist das Pastore. Freut euch, ihr seid in allerbester Gesellschaft :)
Nachteil: ihr werdet dort garantiert nicht einsam sein :D
 
Klasse, dass sich dieser Thread ins Positive entwickelt, dank eurer satirischen, lustigen, einfallsreichen Beiträge. Es müsste nur noch die Überschrift geändert werden, dann passt alles. :)
 
Nachteile und Nicht-Nachteile? Vermeintliche Nachteile? Entschiedene Vorteile? Liebenswerte Nicht-oder Nicht-Ganz-Nachteile Sardiniens?? Heftige Nachteile und gleichzeitig kräftige Vorteile Sardiniens??? Lasst uns rumspinnen, wir finden garantiert einen neuen Fred-Namen....
 
.. es gibt ja das wunderbare englische geflügelte Wort 'Beauty is in the eye of the beholder' - Schönheit liegt im Auge das Betrachters!! :rolleyes:

Dieses lässt sich ja auch auf 'Vor- oder Nachteile' anwenden !!
 
Ich habe auch noch was: gefährlich aussehende Schlangen....bei mir im Garten...das Beweis Video kommt noch...ich bekomme es hier nicht hochgeladen....ich mag die Überschrift :)
 
Eigendlich geht es ja um ernsthaft gemeinte Nachteile, welche man dem Neuling vor Augen führt um die rosa Brille des Betrachters zu trüben.

Ja - sicher es ist schwer da ernst zu bleiben, sehen die meisten die Insel doch aus der Urlaubsperspektive und da kommt das eigene empfinden zu tragen. "Stört die Kippe, der Hundehaufen oder Strandverkäufer?"
Klar ist der Nachteil der Insel, für die Insel, "die große Trockenheit" - ist als Vorteil für den Gast zu beurteilen.
Klar ist auch, der Bauschut am Hang ist für den Gast Frevel im Auge und für die Insel mangels Logistik mitunter erzwungene Notlösung.
Schwer Nachteile zu finden welche der Gast versteht, weil was interessiert ihn die hohe Jugendarbeitslosigkeit.
 
Ich wünsche allen Sardinien-Urlaubern den maximalen Genuss an den weithin traumhaften und unverbautesten Küsten des Mittelmeers. Eindrückliche Erfahrungen in Sachen sardische Gastfreundschaft und Mentalität. Erlebnisse, die die vielleicht hart gewordene Schale der eigenen Person anrühren und ins Zentrum weitergehen. Dahin, wo das sitzt, was wirklich wichtig ist im Leben....
Mögen sie einen phantastischen Aufenthalt geniessen und wiederkommen. Viele Stammgäste auf dieser Insel können nicht irren!!!

Wer von den potentiellen oder realen Auswanderungswilligen und tiefgründelnden Urlaubern dann weitere Einblicke und Reflexionen will, der/die kann sich dann mit vermeintlichen oder realen Nachteilen auseinandersetzen. Und vielleicht für sich persönlich die signifikativen Schwerpunkte setzen. Für mich ist immer wichtig, beides zu sehen, sogenannte Vor- und Nachteile, die gedreht und gewendet wieder Nachteile und Vorteile für die anderen Aspekte sind, die diesen bi-polaren Planeten ausmachen. Soooodele, das war das Wort zum Mittwoch :D
 
Eigendlich geht es ja um ernsthaft gemeinte Nachteile, welche man dem Neuling vor Augen führt um die rosa Brille des Betrachters zu trüben.
Muss man das? Die Sardinienurlauber interessieren sich erstmal nicht für die ernsthaften Probleme der Insel, bitte lasst ihnen doch die rosarote Brille, die hatten wir doch auch alle mal auf, und es war wunderschön. Die Nachteile, die sie als Urlauber vielleicht tangieren, werden sie schon von selber erfahren. Das gehört zum Reisen mit dazu. Die, die über ganz bestimmte Probleme was wissen wollen, bekommen doch hier immer ausgiebig Antworten.
Die Residente und Leute, die schon seit Jahren, oft seit Jahrzehnten auf der Insel wohnen und/oder Urlaub machen, kennen die Probleme zu genüge. Alles ist auch schon zigfach hier diskutiert worden. Wenn die Nachteile dann in Gottes Namen noch mal diskutiert werden müssen, dann doch eher unter "Gesellschaft, Politik" oder "Leben und Arbeiten". Dort lesen auch die Urlauber und Neulinge, die sich wirklich mit der Insel und ihren Problemen auseinander setzen und die rosa Brille absetzen wollen, da bin ich mir sicher.
Mir erschließt sich nicht der Sinn dieses Themas an dem Platz, wo es steht.

Ciao
Georgie
 
Bis jetzt kam ja noch niemand auf die Idee das Thema zu verschieben, warum eigentlich nicht?
 
Vielleicht muss es auch nicht so ein Rundumschlag sein. Denn bei so vielen verschiedenen Punkten ist doch eigentlich gar keine konstruktive Diskussion oder tiefergehend Beschäftigung möglich. Besser wäre , wenn man die Themen einzeln betrachtet bzw die schon vorhandenen Themen evtl. fortsetzt, denn es ist ja durchaus vieles Wahre dran, dann könnte man viel besser mehrere Aspekte oder verschiedene Seiten aufzeigen.
 
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