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An alle Gespannfahrer

Dieses Thema im Forum 'Wohnmobil & Camping' wurde von Mario gestartet, 13 Januar 2012.

  1. roman Mitglied

    Hallo BlueDaisy und bo-ju !

    Danke Euch.

    Den Tavolara habe ich mir angesehen, hat aber leider über die Wintermonate, was in Sardinien oft von Oktober bis Mai heißt, auch zu.
    Mein Favorit wäre ja der CP Capo D'Orso. Hat aber auch zu.
    Was mein Wunsch wäre, ist, auch im Dezember oder Januar, wann auch immer ich Lust hätte, runter, WW auf und auf dem CP leben, so als ob ich ein Häuschen hätte. Oder schwäbisch Häusle. Ich erwarte natürlich nicht, das Laden, Restaurant usw. in Betrieb sind, eine Bar wäre schön, aber eben freien Zugang zum Platz und die Sanitärräume.
    Es wäre die vielleicht mögliche Variante zu einem Casa in bella Sardegna.
    Ich bleibe dran.

    St Antioco hätte auch seinen Reiz, ist sicher noch viel ruhiger, während San Teodoro, wie auch die Costa Rei mit Deutschen doch schon fest erschlossen sind;).

    Buona Giornata

    roman
  2. marai Aktives Mitglied

    Hallo Roman,
    ja, der Tavolara hat nur von 1.4.-31.10. geöffnet.
    Du willst ja im Winter auch dabeisein, dann bleiben nur 4 Campingplätze über,die ganzjährig geöffnet sind.
    Telis-Tortoli, Nurapolis-Westküste bei Cuglieri, Flumendosa- Pula und Le Cernie - Lotzorei.
    Einige Campingplätze , nehmen nur den Stellplatzpreis, wenn du den Wohnwagen dort abstellst. Das wären 4,-- € Le Cernie,
    Telis 10 €, Nurapolis 5,50 und Flumendosa 6 €.
    Die meisten Campingplätze arbeiten auch mit einem Rimessagio zusammen, einem Abstellplatz ausserhalb des Cp. Du ruftst an, und die bringen dir den WoWa auf deinen Cp und umgekehrt holen sie in auch wieder. Hab mich interessehalber mal in der Toscana informiert was sowas kostet: 40 € im
    Monat und 300 € das ganze Jahr. Denke das ist ein Mittelwert, gibt teuere aber auch billigere.
    Im Norden gibt es nur eine denkbare Möglichkeit. Sardinista hat einige Beiträge weiter unten gepostet, daß es im Norden einen Stellplatz gibt, der das ganze Jahr geöffnet hat, mit Bar und Duschen. Schau doch da mal in diesen Beitrag und kontaktiere unsere Sardinista, ich denke die kann dir da schon helfen, vielleicht auch in Verbindung mit einem Rimessagio.
  3. BlueDaisy Mitglied

    Hallo Martin,
    war der Tavolara nicht noch bis zum letzten oder vorletzten Jahr ein Ganzjahresplatz oder irre ich mich da so gewaltig?
    Den Telis könnte ich mir auch gut vorstellen als Platz, wo man im Winter mal stehen könnte. Vielleicht gibt es ja in
    Tortoli auch einen allgemeinen Abstellplatz mit diesem Schleppservice zu den Campingplätzen und wieder zurück.
    Den CP Le Cernie fand ich persönlich jetzt nicht so prickelnd. Sah alles schon ein wenig abgewirtschaftet aus.
    Gruß BlueDaisy
  4. marai Aktives Mitglied

    Hallo Barbara,
    hast schon recht. War aber mehr ein Pseudo-Ganzjahres-Campingplatz. Hat dann einfach zugemacht, wenn nichts mehr los war, wie so manch ein Cp, der längere Öffnungszeiten angegeben hat. Auf der neuen Homepage 2012 sind diese Öffnungszeiten drin.
    Den Le Cernie hab ich auch so empfunden und für das Gebotene viel zu teuer.
  5. roman Mitglied

    Hallo Barbara, Hallo Martin !

    Danke für die Tips.
    Ich habe mir den Telis angesehen und er gefällt mir den Bildern nach,sehr, sehr gut. Und Tortoli wäre auch eine schöne Basis für Ausflüge.
    Einen habe ich noch zwischen Porto Torres und Castelsardo gefunden.
    Na denn, mal sehen

    Tanti saluti

    roman
  6. BlueDaisy Mitglied

    Nochmal Hallo Roman,

    Tortoli ist nicht nur ein guter Ausgangspunkt für Touren in die Barbagia und das Supramonte sondern auch ein Ort, in dem es ganzjährigen
    Geschäftsbetrieb gibt, will heißen, dass du jede Menge Möglichkeiten hast, in großen Supermärkten oder kleinen Geschäften oder auch einem
    kleinen Wochenmarkt einzukaufen. Das ist auch nicht überall so. Vom CP Telis hört man auch, dass er seit vorletztem Jahr ganz neues und
    zeitgemäßes Sanitär hat, was auch ein wichtiger Punkt ist. Auch die Aussicht von den hochgelegenen Terrassen auf die Bucht ist wunderschön.
    Lass dich mal überraschen!
    Gruß
    BlueDaisy
  7. HansP1 Aktives Mitglied

    Und überhaupt, da gibt es auch den I-Point mit der bezaubernden Fiorenza und dem ebenso hilfreichen und netten Geoffrey.
    Ja Roman eine sehr gute Empfehlung von Blue Daisy, es gibt alles da wohnen offensichtlich Leute.

    Hans
  8. roman Mitglied

    Gennargentu !, auch die Giara ist nicht weit...
    zwischen Palau und Chia warscheinlich gerade die Mitte
    "Gegenüber" Alghero, Is Arutas...
    Schräg hoch die Korkeichen, schräg runter zur Getreidekammer..
    Ist wirklich ein guter Ausgangspunkt.
    Auf der homepage sieht man alles neue schon. Und ein Piscina ist ja auch nicht selbstverständlich

    Hans: was meinst Du mit da wohnen offensichtlich Leute ? Auf was spielst Du denn da an, so zwischen den Zeilen ?:D

    roman
  9. La Isola Mitglied

    Hallo zusammen,
    ein Platz den ich sehr empfehlen kann, nicht nur weil wir ihn auch vermitteln, ist Camping Selema in St Lucia. Dieser Platz liegt bei Campingplatzbewertungen eigentlich immer irgendwo unter den ersten 10 und hat das wirklich verdient. Der Strand ist einfach klasse, Kilometerlang und feinster Sand, im Wasser sind keine Steine und damit auch keine Seeigel, der Strand fällt flach ab in's Wasser, man kann immer 30 Meter, oft, je nach Stürmen in der Winterzeit auch schonmal 50-70 Meter in's Wasser laufen. Der Campingplatz liegt direkt hinter den Dünen am Strand, entfernung ca 150 Meter. Einen ersten Eindruck könnt ihr unter http://selema.st-lucia.it bekommen. Santa Lucia ist - auch mit dem Gespann - seht gut zu erreichen, der schönste Weg sit sicherlich die Küstenstarsse zu nehmen, davon würde ich aber abraten. Es geht, ist manchmal etwas eng und zwischen Budoni und Posada ist die Brücke noch immer nicht repariert, der Ersatzweg ist auf eine Breie von ca. 2 Metern reduziert und damit unpassierbar. Besser direkt die "Autobahn" SS131 Richtung Nuroro/Cagliari nehmen. diese würde ich dann auch erst im Industriegebiet von Siniscola verlassen. Hier ist ein Eurospin, ein Discounter mit guten Produkten, hier wwürde ich mich dann erstmal mit dem notwendigsten eindecken. Wenn man das Industriegebiet dann nach links verläßt ist man auf dem Weg nach La Caletta/Santa Lucia und damit in etwa 15 Minuten am Ziel. Der Platz ist recht groß, ohne feste Boxen und damit auch für größere Wohnwagen gut geeignet.
    Über die Wintermonate ist dieser Platz aber auch geschlossen.
    Eine andere alternative ist Camping Cala Pineta, etwa 2 Kilometer weiter südlich. Der Platz ist einfacher gehalten und - eigentlich - auch über den Winter geschlossen. Da ich den Betreiber sehr gut kenne und selber dort auch ein kleines Büro habe, kann ich mir vorstellen das wir dort eine Möglichkeit des "Dauercampings" schaffen können. Schon dieses Jahr überwintern 5 oder sechs Leute dort... Hierzu solltest du mich aber mal direkt kontaktieren, am besten anrufen (meine Telefonnummer, auch eine deutsche Festnetznummer, findest du unten)

    Mehr Informationen über Santa Lucia, ein nettes kleine Dörfchen kannst du unter http://www.st-lucia.it finden. Diese Seite wird - wie alle unsere Ortsbezogenen Seiten - zwar gerade umgebaut und wird ab diesem Jahr ein Veranstaltungskalender für St. Lucia mit möglicht vielen Informationen zur Infrastruktur, Informativ ist sie aber auch jetzt schon (denke ich).

    Zum Gespannfahren, wir sind mit unserem Wohnwagen, einem fast 30 Jahre alten Weipert mit einer Aufbaulänge von knapp 7 Metern, also einer Gesamtlänge von deutlich über 8 Metern, und unserem VW T4 Bus mit der Mobi Aki auf die Insel gekommen. Gesamtlänge des Gespanns also fast 14 Meter. Zugegeben, das war vor fast drei Jahren, aber die Aki ist nich größer geworden :). Man hat uns zusammen mit den LKWs eingeschleust. Ich habe mich gefreut, weil ich gedacht habe jetz fahre ich hinten einmal rum und stehe dann - wie die LKWs - richtig rum... denkste... Man hat uns in die zweite Etage geschickt, was bedeutet der Wohnwagen hat hinten mit den Stützen aufgesetzt und die Räder hingen in der Luft... bestimmt nicht die beste statische Position für so ein Ding...irgenwie bin ich dann, dank der Kraft unseres Syncros doch oben angekommen, die Stützen haben das obligatorische, vor der Rampe liegende Seil bis in den zweiten Stock mittgenommen, was zu einem Geschrei der "Bodencrew" geführt hat, selbst schuld. Oben durfte ich dann wieder bis in den Bug vorfahren, ich hatte also sozusagen die Poleposition - vor einer Stahlwand. Gespann abgestellt und ab in die Kabine.
    Die Ausfahrt war ähnlich gut durchdacht, hierzu muß ich sagen, im "zivilen" Leben bin ich unter anderem LKW-Fahrer und fahre Sattelzuge. In der Fähre rumfahren ging nicht, die hatten ein halbdeck eingezogen und damit bin ich mit meiner Höhe nicht hingekommen, ich musste also durch das ganze Schiff zurück... neben mir, die LKWs sind rückwärts gefahren, standen dann mit der Nase richtig und sind runter... Das hatte ich dann für mich auch geplant, das Bordpersonal aber nicht... Die waren der Meinung ich müßte IN der Fähre drehen. Wie gesagt, mit fast 14 Metern Gespann - nicht witzig, ich hatte das Gefühl die Fähre hat nur 12 Meter breite... etwas mehr werden es dann doch gewesen sein, nach einer halben Stunde hin un her eiern (und jedes mal 5 cm gewinnen) war ich dann rum und konnte mehr oder weniger nromal rausfahren - als letzter...

    Mein Fazit: die Bordcrew der Moby ist offensichtlich der Meinung Gespannfahrer könnten mit ihrem Fahrzeug ohnehin nicht umgehen und geben daher immer ihre Standardkomandos.
    Ich hätte beim reinfahren die Jungs unten schon "missverstehen" sollen und einfach geradeaus weiter um die runnde fahren. Dann wäre das ganze vieeel entspannter gewesen.

    Insegesamt bin ich trotzdem froh einen so großen Wohnwagen mitgenommen zu haben denn wie in einem vorherigen Beitrag schon geschrieben, jeder Zentimeter mehr bringt mehr komfort.

    Wir wohnen ganzjährig auf der Insel, haben daher also kein Problem mit der Rückfahrt. Für alle anderen bieten viele Campingplätze aber aucheinen "Winterservice" an und stellen die Wohnwagen unter. Das ksotet meistens nicht mehr als die Fähre hin und zurück. wenn man den Wohnwagen in Deutschland nicht benutzen will und weiß das man wiederkommt (wer tut das nicht?) dann kann das eine alternative sein.

    Wie schon erwähnt, wir betreiben hier eine Serviceagentur, du kannst uns unter http://www.laisola.net finden. Wenn du Informationen wünschst oder Hilfe brauchst sind wir gerne für dich - wie auch für jeden anderen - da.

    Wir sind täglich unter der deutschen Festnetznummer 05071-78 21 4000 zu erreichen und schauen uns auch gerne Anlagen in der Nähe (ca. zwischen Palau und Cala Gonone) für euch an.

    ciao,
    Thorsten

    La Isola Kundenserviceteam Sardinien
  10. HansP1 Aktives Mitglied

    Also wirklich Roman, zwischen den Zeilen, zzzzzzzzzz ist mein Ruf wirklich so schlecht.
    Nein Roman nix böses, wollte nur sagen man merkt an der Infrastruktur es handelt sich um eine Stadt mit Menschen, die das ganze Jahr dort wohnen und nicht wie manch andere Gegend, wo außerhalb der Saison alles vernagelt ist, mir hat es sehr gut dort gefallen.

    Grüße Hans
  11. roman Mitglied

    Hallo Thorsten !
    Herzlichen Dank.
    Werde mir das im IN ansehen und Deine Adresse und Nummer abspeichern. Und wenn da auch schon 5/6 Leute überwintern...Noch eine alternative für eine WG. :) Mal sehen wohin sich alles entwickelt.

    Hallo Hans !
    NEIN, NEIN
    Ich wollts nur wissen...
    Manchmal liege ich halt zwischen den Zeilen auch völlig daneben;)

    Erinnerungen

    1993, mein erster Urlaub auf Sardinien und mein erster ganz alleine. 4 Wochen und bestimmt einer meiner Top 5 Urlaube.
    Ankunft der Fähre abends und dann nach St. Lucia / Selema gebraust. Zelt aufgestellt, dann gegen 21 Uhr für ein Bier an die Bar. Uhr 21.05 in die erste Sardin, die ich im Leben sah, verliebt. Sie stand hinter der Theke. Es hat eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, bis ich verstand, das Sie mich nach meinem Namen fragte. Mein rotes Gesicht kam da noch nicht von der Sonne und ich wußte gar nicht, das es mir um so eine Uhrzeit noch so heiß sein könnte. Sie hieß G. ( Name dem Schreiber bekannt ). Ein G., nämlich Giorgio, hatte die Bar vorne am Torre. Der Treffpunkt. Und er war einer der ganz, ganz wenigen in den 4 Wochen, der Deutsch sprach. Dabei hatte ich damals gedacht, das eh alle schon mal hier gearbeitet hätten und alle Deutsch sprächen. Jedenfalls ein Abend saßen wir so bunt gemischte 7 bis 8 Leute nach Mitternacht noch zusammen, als der Bürgermeister meinte, er hätte noch Hunger und wir sollten noch zu Ihm mitkommen. Er hat dann weit nach Mitternacht noch für uns alle gekocht. Auf dem Weg zu ihm trafen wir G., die wohl Feierabend hatte und Giorgio sie ansprach mitzukommen. Ja, und auf dem Weg zum Bürgermeister gingen wir dann plötzlich so Hand in Hand. Nicht Giorgio und ich natürlich...
    Eine Nacht verbrachte ich 50 Meter neben der Bar im Pinienwald mit ein paar " Hippies ", mit altem Cassettenrecorder und einer alten Pink Floyd Cassette und was gutem zum rauchen.
    Selema 1993 ...

    Alleine über diesen Urlaub könnte ich stundenlang erzählen.
    Und da habe ich mich nicht nur in G. verliebt, sondern in die ganze Insel.
    Und ich wusste auf der Heimfahrt zweierlei. Ich komme nächstes Jahr wieder und ich lerne italienisch.
    Und so wars dann auch.

    Seid mit einem melancholischem und warmem Ach ja.. gegrüßt

    roman
  12. daisyno Sehr aktives Mitglied

    ach roman, DU warst das!
    und wir haben im besagten pinienwald (vor dem cp mandragola) in jener nacht wegen des pink floyd gedudels und des gegröles vergeblich versucht, unsere kinder zum schlafen zu bringen. (na ja, die mücken haben ihr übriges getan)
    gruß - daisy
  13. roman Mitglied

    :D

    Na dann sage ich mal nach 18 Jahren:

    Tut mir gar nicht leid ;)

    Pink Floyd Ja - Gegröle in dem Zustand Nein:cool:

    Baccino

    roman
  14. daisyno Sehr aktives Mitglied

    na ja, vielleicht haben auch die mücken so gegrölt?
    "was gutes zum rauchen" hätte ich in dieser nacht gut brauchen können.
    ebenfalls wehmütigen gruß - daisy
  15. La Isola Mitglied

    Falls hier ein grösseres Interesse besteht:

    Grundsätzlich ist es nur eine Frage der Lizenz des Campingplatzes (Villagio Camping oder Campeggio). Während ein Campingplatz nur ca. 6 Monate betrieben werden kann ist es beim Villagio ganzjährig möglich, dann muß aber eben auch z.B. die Müllabfuhr ganzjährig sichergestellt (und nachgewiesen!) werden. Also wiedermal alles nur eine Kosten/Nutzen rechnung....

    Wenn es wirklich eine Gruppe Interessenten gibt (und warum nicht, es gibt ja sogar in Deutschland im Winter Camper...) bin ich gerne bereit mal zu recherchieren.
    Für diesen Winter ist es doch eher vorbei, aber ich befürchte der nächste kommt irgendwann.

    Bei Interesse schickt mir bitte eine Mail an info@laisola.net und bei genug Leuten schaue ich mich um (Das liefert mir eine prima Ausrede mal wieder mit dem Motorrad über die Insel zu cruisen...) Für Campingplatzvorschläge (oder Wünsche) bin ich in dem Zusammenhang natürlich auch dankbar.

    in dem Sinne,

    ciao,
    Thorsten
  16. Mario Sehr aktives Mitglied

    ångbåt, Du träumst von einem Kabe. Ich habe meinen Traum gefunden....der wohl einer bleiben wird:)

    Gucksch Du hier: http://www.weippert-wohnwagen.de/_download/I990.pdf

    Roman, keine doofe Idee seinen Wohnwagen dauerhaft auf Sardinien abzustellen, aber wenn Du mal woanders
    Deinen Urlaub verbringen willst oder nur mal übers Wochende wegfahren willst, dann hast Du zwar einen Wohnwagen,
    aber der ist dann weit weg. Ich für meinen Teil, würde meinen Wohnwagen immer wieder mit heim nehmen.

    Eine Frage noch an Dich Roman, ohne naseweiss zu wirken, ist aus der Bekanntschaft mit G. was Dauerhaftes entstanden?

    Wirklich schöne Geschichten und eine richtig nette Runde hier, freut mich:)

    Viele Grüssle aus dem Schwabenland, Mario!!
  17. roman Mitglied

    Buon Giorno

    Immerhin gibt es eine Finanzierungsangebot
    1x Anz. 40.000 .-
    96 x 600 .-
    Aber klar, er ist ein Traum. Noch Alcantara, Backofen, WM, Alde und Autosat ...
    80.000 .- bis 90.000 .- mag einem ja viel erscheinen, doch wenn man bedenkt was ein Haus kostet, das dann vielleicht nicht solche schöne Schreinerarbeiten innen hat. Die ich übrigens immer auch im Schiffsbau bewundere. Da muß Schreiner sein noch wirklich richtig Freude machen. Schönheit - auch ein Lebensaspekt.

    Was G. angeht. Es endet bereits ein paar Tage später. Da gabs eine Disko zwischen St Lucia und La Caletta. Eine wunderschöne Villa links oben am Hang mit einer großer Terasse und wunderbarem Ausblick. Leider konnte ich von dort dann auch sehen, wie sie sich mit jemand in Büsche, besser in die Macchia, verzog. Warum ich dann extra noch 10 Minuten gewartet habe und dann hinterherging kann ich nicht erklären. Ausser, das man sich eben bestimmte Erfahrungen im Leben abholt. Jedenfalls saß sie dann auf ihm. Ich bin dann hin, worauf er mich natürlich fragte, was ich hier wolle. Das wäre nun in Deutsch schon schwierig gewesen, aber ohne Italienischkenntnise... Wir konnten es aber ganz gut in Englisch/Italienisch klären. Was ich noch heute bemerkenswert finde ist zweierlei. Er war gut einen Kopf größer als ich. Ich hätte also durchaus mit einem blauem Auge, im warsten Sinne des Wortes, davon kommen können. Doch er hat mich mich ganz ruhig angehört. Ich habe mich sogar für ein paar Minuten neben ihm gesetzt. Und er gab mir das Gefühl zu verstehen. Sie sagte die ganze Zeit kein Wort. Das war schon eine Stranosituation. Am nächsten Morgen, gleich um 6 Uhr, habe ich mein Zelt abgebaut, raus dem CP und Richtung Süden. Ich hatte keinen Plan wohin, Bin nur gefahren. Wie ein Verfolgter. Die mir begegnet sind konnten wohl nur über verrückten Deutschen den Kopf schütteln. Sorry noch. Gelandet bin ich dann erstmal auf dem 4 Mori in Muravera und der Urlaub ging dann phantastisch weiter ...

    Thorsten: Danke, ich werde darüber nachdenken

    Un bel fine settimana

    roman
  18. HansP1 Aktives Mitglied

    Da Du gerade von den Weippertgeschossen redest Mario und Dich über dauerhaft abgestellte Wohnwägen wunderst.
    Es gibt natürlich auch Camper die einen großen "Standwagen" haben und einen etwas kleineren "Fahrwagen" oder auch ein Womo zum fahren und Du wirst lachen ich habe mich auch schon umgeschaut ob man den Zugwagen nicht durch einen Pickup ersetzen könnte, der bei normalen Urlauben mit Ladefläche gefahren wird und für so kurze Sachen wie bei Dir z.B. oder mal schnell ne Woche wo hin mit "Container" hatte da auch schon ein durchdachtes und für uns zwei ausreichendes Teil im Auge gehabt, mit Dusche, WC, 2Sitzplätze mit Tisch, Längsbetten mit 210 länge, Küchenzeile. Gebaut von einer Firma für Expeditionsfahrzeuge, die bauen auch die Wohnkoffer auf 3 Achs, Allrad LKWs. Kostet inkl. Nissan darunter, runde 80 000 Euronen, war mir jetzt für die Gaudi zu viel, aber wer weiß, wenn ich mal viel Urlaub habe und ein neues Auto brauche, man wird sehen.

    Hans
  19. Mario Sehr aktives Mitglied

    Hans ich hab mal bei der Arbeit einen Dodge Ram 3500 (der mit der Doppelbereifung hinten) unter einen
    solchen Wohncontainer zirkeln dürfen. Ich muss sagen, so einfach ist das nicht. Und dann stehen die Dinger noch so wackelig...wäre jetzt nicht so mein Ding auch vom Fahrverhalten her.

    Ich würde lieber zu sowas greifen wie auf dem Bild thumb_uc_1695_w570_Sun-Lite_Wohnauflieger_525_RK_SL_mit_Slide-out_Wohnwagen.jpg . Aber wo abstellen?:)
  20. La Isola Mitglied

    Meine Philosophie (als Surfer) war immer:
    Camper, also VW-Bus in meinem Fall, denen bin ich seit meinem 18. Lebensjahr verfallen. Darin muss man es eine Woche aushalten können.
    Für alles andere wird ein Wohnwagen dahintergehängt, in meinem Fall eben der oben schon erwähnte 30 Jahre alte Weippert.
    Gut, schön ist der nicht mehr, wenn auch gut gepflegt merkt man ihm das Alter an.
    Aus dem Camper ist mittlerweile auch ein 8-Sitzer-Bus geworden, irgendwie muss man ja seine Gäste abholen ;)
  21. Mario Sehr aktives Mitglied

    Huhu!

    Hab mal wieder in mobile Wohnwagen geguckt. Bekannte, Freunde und andere Camper sagen mir immer wieder, dass ich mit keinen Hobby-Wohnwagen kaufen sollte. Jetzt habe ich so viele schöne Hobbys gesehen, die bei gleicher Austattung und Daten viel weniger kosten als beispielsweise ein Fendt, Tabbert oder Dethlefs, dabei fahre ich doch nur zwei drei Mal mit dem Dinger im Jahr weg und das ein zwei Mal net weit.

    Hans seine Antwort kenne ich schon:), aber wie sieht bei Euch anderen aus...ratet Ihr mir auch ab, einen Hobby zu kaufen?

    Ein bissle Off-Topic...Peter, verschiebs bitte nicht;)

    Viele Grüssle aus dem Schwabenland, Mario!!!
  22. ångbåt Mitglied

    Hallo Mario,

    Deinen Freunden und Bekannten kann ich nur zustimmen, die haben Ahnung und wissen wovon sie reden.

    Was glaubst Du warum ich mit einem KABE liebäugle, die Qualität! Und nachdem ich beruflich über 12 Jahre ganzjährig mit Wohnwagen in ganz Europa unterwegs war, weiss ich auch was Qualität heisst.

    Preislich ist natürlich ein Hobby interessant und mit jede Menge Know How, Werkzeug und Ersatzteilausrüstung kann man auch damit leben.

    Sollte es ein Neufahrzeug werden ist natürlich auch die Nähe eines Vertragshändlers von Bedeutung.

    Also Mario, bitte kein Hobby!!!!!!!!!!

    Grüsse,

    ångbåt
  23. roman Mitglied

    Hallo Mario !

    Mein Hobby-Eindruck war, das man scheinbar relativ viel und ganz schönes fürs Geld bekommt, jedoch
    wann immer ich in einem saß, ich saß nie gut und bequem. Sitzbank und Rückenlehne betreffend. Das alleine ist schon ein KO Kriterium. Und neulich habe ich mir beim Händler den neuen Premium angeschaut, der ja äusserlich ein absolutes, schickes Teil ist. Dann hatte ich sofort den Griff eines Schrankes in der Hand, andere wackelten und man sieht zu deutlich wie billig das alles gemacht ist. Und da hat sich das mit der Hobby-Qualität sofort bestätigt. Das ein Händler im übrigen nicht sofort den Schraubenzieher zückt und ein " Premium " so zeigt, verstehe ich auch nicht. Jedenfalls mein Fazit ist auch: Finger weg. Ich denke da bieten die günstigen Modelle von Sunlight und Carado noch bessere Qualität. Die Alternative ist ja auch immer einen teureren und dafür halt gebraucht oder älter, was bei WW ja nicht so schlimm ist.
    Mein absoluter Favorit: Bürstner Belcanto 540 TS

    Allen ein schönes Wochenende
    roman
  24. BlueDaisy Mitglied

    Hallo Mario,

    wir hatten ja nun auch schon verschiedene Wagen von unterschiedlichen Marken. Also die schlechtesten die wir hatten waren
    Bürstner-Wohnwagen. Die Verarbeitung war so erbärmlich schlecht, dass wir nie wieder einen kaufen würden. Für uns sind das
    die absoluten Billigheimer.
    Hobby und Fendt sind ja zusammen in einer Hand. Natürlich ist der Hobby nicht so perfekt wie der Fendt, das ist klar,
    aber so schlecht fanden wir ihn auch wieder nicht. Immerhin sieht man ziemlich viele Hobbys deren Baujahr noch aus den 80ern
    stammt. Wenn sie so schlecht verarbeitet wären, dann dürfte man nicht so viele alte Wagen sehen. Wichtig ist immer, dass der
    Wagen dicht ist und nirgendwo Ecken hat in denen sich Feuchtigkeit sammelt. Wir hatten mal in unserem Tabbert eine Überraschung
    als wir 2004 auf Sardinien waren. Nachdem wir nach einiger Zeit den Gaskasten vorne mal wieder geöffnet hatten, mussten wir feststellen, dass
    sich dort Baumpilze etabliert hatten. Bei starkem Regen während der Fahrt war dort scheinbar Regenwasser durch die Fugen
    eingetreten. Die Reparatur war ganz schön teuer, hat über 1000 Euro gekostet. Also du siehst, das kann dir auch bei
    den eher als Premiummarke bekannten Teilen passieren.
    In der Preisklasse, in der du Ausschau hälst, finde ich einen Hobby durchaus akzeptabel. Es ist wie mit allem: was nichts kostet ist
    auch nix. Schau dir den Wohnwagen genau an, besonders was Dichtheit anbelangt. Sollte der Wagen diese Prüfung bestehen ist der
    Rest als altersentsprechend anzusehen. Klar kann es sein, dass die Polster weich sind, die Griffe besonders an den Hängeschränken mal
    defekt sind, aber das sind Dinge, die man selbst beheben kann. In jedem Zubehörladen findest du entweder Ersatzgriffe oder man kann
    sie dir dort zumindest besorgen. Du bist doch dahingehend technisch talentiert und kannst dir viele Dinge selbst reparieren. Wie gesagt,
    man kann im unteren Preissegment für gebrauchte Wohnwagen keine Wunder erwarten. Viele Dinge sind auch oft nur Schönheitsfehler,
    die man ebenfalls mit ein wenig Geschick und zum kleinen Preis selbst beheben kann.

    Gruß BlueDaisy
  25. marai Aktives Mitglied

    Hi Miteinander,

    ja, Hobby hat einen schlechten Ruf, das stammt aber aus vergangenen Zeiten. Mein älterer Bruder hatte auch mal einen Hobby, das ist schon lange her und den hat er dann nach einem Jahr wieder verkauft, weil er wirklich grottenschlecht verarbeitet war.Nach dieser Zeit hat dann auch fast niemand mehr einen Hobby gekauft. Die haben aber dann sehr viel dafür getan, ihr Image wieder aufzubessern.
    Ich habe ja mir letztes Jahr einen neuen Knaus zugelegt. Davor fuhr ich 10 Jahre lang einen schon gebraucht gekauften Hobby, den ich noch ganz gut in Zahlung geben konnte. Er war dann 13 Jahre alt.
    Ich muß sagen ich war sehr zufrieden, mit meinem Hobby, er war wirklich solide verarbeitet und es war eigentlich nie was größeres kaputt.
    Dagegen sind in meinem neuen Knaus -Tabbert schon einmal das Verdunkelungsrollo und einmal an einem anderen Fenster das Mückengitter kaputt gegangen. Sonst ist auch alles ziemlich leicht verarbeitet, muß sagen nicht so stabil wie beim Hobby. Aber ich wollte einen leichten Reisecaravan mit hoher Zuladung und da kanns natürlich nicht so massiv sein wie z.B. beim Fendt.
    Ich habe auf mehreren Campingplätzen mit Campern gesprochen, was sie von ihrem Hobby so halten und die meisten haben nichts auf ihren Wohnwagen kommen lassen.
    Der niedrigere Preis resultiert glaube ich daraus, daß es doch am meisten Hobby- WoWa`s auf dem Gebrauchtwagenmarkt gibt.
    Der Händler, der meinen in Zahlung nahm, hat nur die Feuchtigkeit in allen Bereichen, auch den Staukästen genau gemessen. Er meinte, daß ältere Wohnwagen, vor allem Hobbys dazu neigen, undicht zu werden. Meiner wars noch nicht.
    Aber mein Tip an dich Mario, wirklich genau die Dichtungen anzuschauen und wenn du hast, mit Feuchtigkeitsmesser nachmessen.
    Ich finde für den Anfang ist Hobby sehr wohl geeignet. Klar gibts noch qualitativ hochwertigere, die man sich dann später für seine Bedürfnisse zulegen kann. Aber Augen auf, darf nicht modrig riechen und genau bis in den letzten Winkel schauen.

    Schönen Sonntag noch und viel Spaß beim Suchen.
  26. HansP1 Aktives Mitglied

    Nun ja, der Tabbert den ich hatte ist ja nun auch schon 24 Jahre alt und immer noch gut beeinander, auch da gabs nach jedem Urlaub was zu schrauben, so wie Blue Daisy das schreibt.
    Der Eriba Hymer, den wir seit 6 Jahren fahren, ein preislich sicherlich gehobenes Gerät, auch hier gibt es was zu schrauben, nach 5 Jahren z.B. reißen die Schrauben für die Nasszellentür aus, meiner Meinung nach eine Fehlkonstroktion, anstatt nun ein Topfscharnier mit U Umfassung zu nehmen, werden handelübliche Scharniere genommen, die aber leider nicht an eine Fläche geschraubt werden, wie bei einem Küchenschrank, sondern auf die 10 mm breite Stirnseite, der Nasszellenwand. Da dachte ich mir, ist sicher ein Problem, daß bei Hymers bekannt ist und die haben einen Reparatursatz, weit gefehlt, auch die Neuen werden immer noch so gebaut. Auf meine Frage an den Händler, ob ich der Einzige bin mit dem Problem, kam, naja bei den Reisemobilen haben wir das Problem, die werden ja auch mehr gefahren, aber bei Wohnwägen eigentlich nicht. Jetzt muss man sagen Reisemobile haben teilweise die gleiche Nasszelle bei Hymer, zumindest aber den gleichen Türanschlag und unser Wohnwagen wird so viel gefahren, wie normal ein Reisemobil.
    Mein Bruder fährt auch einen Hymer Wohnwagen, gleiche größe, gleiche Ausstattung, nur ein Jahr jünger, da hat sich während der Fahrt das Glas der Rundsitzgruppenlampe gelöst und ist zerprochen im Tisch stecken geblieben, haben die doch das Glas nur mit drei Federbügel fixiert, mein Kommentar zum Händler, sowas gabs früher nur bei Hobby.
    Ja lieber Mario, somit wären wir beim Thema, auch ich habe mir in den letzten Jahren natürlich auch Hobby Wägen angeschaut, sie überzeugen mich zwar immer noch nicht, aber die Qualität ist besser geworden und wenn ich mir jetzt überlege, daß erfahrungsgemäß der erste Wagen relativ schnell getauscht wird, weil man erst bei Gebrauch merkt was fehlt, dann probiers doch einfach mal. Ich denke Du weißt worauf Du achten musst und der Kleinkram, der kaputt geht, den kannst Du selber richten.
    Und wenn Du jetzt mal meinen Bericht mit dem vom Martin vergleichst, wir kommen ungefähr zum gleichen Ergebnis, komisch gell.

    Hans
  27. Mario Sehr aktives Mitglied

    Vielen Dank für Eure Antworten.

    Ich habe oft in mobile drei Marken eingegeben in der Suchmaske und wenn Hobby-Wohnwägen dabei waren,
    dann waren die immer ganz vorne, weil der Preis ja nach oben ansteigt. Da waren echt sehr schöne Exemplare dabei
    mit ziemlich viel Austattung. Ich weiss zwar immer noch net, welche Marke es zum Schluss werden wird, aber Eure
    Antworten haben mir viel geholfen.

    Nur mal zum Vergleich. Vor fast fünf Jahren haben wir unseren Fiat Punto gekauft. Alle rieten mir ab, auch ziemlich
    viele Kollegen aus der Kfz-Branche, aber ich muss sagen, wir bereuen den Kauf nicht. Der Punto war viel billiger als
    ein vergleichbarer Polo oder Corsa und er hat in der Zeit bis jetzt viel weniger Ärger gemacht, als mein Passat gleichen
    Alters. Klar kann man Glück haben, aber auch Pech...ums anders zu sagen. Man kann mit einem Fendt reinfallen, aber
    auch mit einem Hobby. Oder etwa net?!?

    Ich werde Euren Rat beherzigen.......und "Augen auf beim Wowakauf", gelle:)

    Viele Grüssle aus dem Schwabenland, Mario!!

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