Windturbinen und Fotovoltaik - die Zahlen der geplanten Installationen auf Sardinien
Beppe
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Windturbinen und Fotovoltaik - die Zahlen der geplanten Installationen auf Sardinien
Die Karte von Terna zeigt eine gepunktete Insel. Jeder Kreis steht für einen Anschlussantrag für eine Anlage zur
Nutzung erneuerbarer Energien: (lt. Unione Sarda angeblich im Gigawattbereich und was den Bedarf jedenfalls bei weitem übersteigt!)
(Anmerkung: das was den Bedarf für Sardinien übersteigt, darf gerne auf das italienische Festland bzw. gen Zentraleuropa exportiert werden, was das BIP Sardiniens erheblich erhöhen dürfte und somit auch Sardinien zugute kommen dürfte!)
Ziel ist es, bis 2030 ca. 7,45 GW mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen als noch 1990. Auf Sardinien gibt es Anträge für die Installation von Solar- und Windkraftanlagen, sowohl Onshore als auch Offshore, die über 56,77 Gigawatt erzeugen würden. Eine enorme Leistung, selbst im Vergleich zu dem von der Europäischen Union in ihrem Klima- und Energiewendepaket angestrebten Ziel von Fit 55%.
Eine große Investitionsbereitschaft also, wie aus den Terne Daten hervorgeht, die diese in einer Econnextion-Karte zur Verfügung stellt, die über "die Überwachung der Anträge auf Netzanschluss von Anlagen für erneuerbare Energien" berichtet, die als "grundlegend für die Identifizierung von Trends und Gebieten mit der größten Konzentration von Anlagen und die entsprechende Planung der Entwicklung von Infrastrukturen und allen Instrumenten zur Erreichung der ehrgeizigen internationalen Ziele" gilt.
In absoluten Zahlen ist die Insel mit ihren (nicht einmal) 1,6 Millionen Einwohnern die drittgrößte Region, was die Zahl der eingereichten Anschlussanträge angeht (die zweitgrößte, wenn es um Windenergie geht). An der Spitze liegen das viel bevölkerungsreichere Apulien mit über 4 Millionen Einwohnern und Sizilien mit 5 Millionen Einwohnern. Geht es jedoch um die Einwohnerzahl, so ist die Insel diejenige Region mit den meisten Anträgen.
(Anmerkung: So ein Quatsch, als ob es wichtig wäre, die Anzahl von Windturbinen von der Bevölkerungszahl abhängig zu machen bzw. als ob die Bevölkerungszahl hierfür ausschlaggebend sein müßte???!!!)
Für Sardinien wurden bei den Ämtern von Terna 650 Dossiers für die Aktivierung von Anlagen für erneuerbare Energien eingereicht (und diese Zahlen sind nur bis zum 31. März aktualisiert, das letzte Quartal fehlt noch): 406 für Solarenergie, 208 für Windkraft an Land und sogar 36 für Windturbinenfelder auf dem Meer. Insgesamt wären es 2.331 Windturbinen, allesamt recht groß und sogar höher als 250 Meter. Eine für jeweils quasi 680 Einwohner.
Zum Vergleich: In Apulien gibt es 383 Anträge für Windparks, aber die Einwohnerzahl ist dagegen weit mehr als doppelt so hoch. Weitere Zahlen, um dies zu verstehen: In ganz Italien gibt es 4.674 Anträge. Davon entfallen 2.809 auf Sardinien, Apulien und Sizilien. In der Lombardei sind es insgesamt 19, allerdings alle nur für Solarenergie. Dort gibt es zwar fast keinen Wind, aber der Energiebedarf ist groß. Wird der Strom deshalb nur aus dem Süden oder von den Inseln kommen?
"Die Antragsteller sind Privatunternehmen, die sich aufgrund des Draghi-Dekrets unter Berufung auf ein 'sogenannes' Recht des 'Gemeinnutzens' in Besitz nehmen wollen. Die Unione Sarda spricht sogar davon, daß es sich in Wirklichkeit "um die Beschlagnahme von Privateigentum zur persönlichen Bereicherung handelt", ohne dass der Eigentümer sich dagegen wehren kann".
(Anmerkung; Die diesbezügliche Sichtweise der Unione Sarda weise ich entschieden zurück!).
Dies ist angesichts der Daten die Position des Komitees "Su Entu Nostu", das sich gegen die Windkraft im Medio Campidano stellt, "ein legalisierter Diebstahl mit staatlicher Billigung". Schließlich muss man sagen, dass über 90 Prozent der Anträge für diese Anlagen im Süden liegen. Kurzum, Umwelt und Tourismus sind ein Geschäft, das sich nur der Norden leisten kann".
(Anmerkung: so ein Quatsch, in Europa sind die eher leistungsstärkeren Unternehmen meistens vornehmlich im nördlichen Europa (historisch bedingt) angesiedelt, was überhaupt nix mit Umwelt, Tourismus bzw. mit irgendetwas zutun hat, was sich geschäftlich nur der Norden leisten kann!)
Die Karte ist auf der Website von TERNA zu finden. Die Terna-Gruppe ist Eigentümerin des italienischen Stromübertragungsnetzes (NTG) für Hoch- und Höchstspannung und der größte unabhängige Übertragungsnetzbetreiber (TSO) in Europa.
Quelle:
www.unionesarda.it
Webseite der TERNA:
Die Karte von Terna zeigt eine gepunktete Insel. Jeder Kreis steht für einen Anschlussantrag für eine Anlage zur
Nutzung erneuerbarer Energien: (lt. Unione Sarda angeblich im Gigawattbereich und was den Bedarf jedenfalls bei weitem übersteigt!)
(Anmerkung: das was den Bedarf für Sardinien übersteigt, darf gerne auf das italienische Festland bzw. gen Zentraleuropa exportiert werden, was das BIP Sardiniens erheblich erhöhen dürfte und somit auch Sardinien zugute kommen dürfte!)
Ziel ist es, bis 2030 ca. 7,45 GW mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen als noch 1990. Auf Sardinien gibt es Anträge für die Installation von Solar- und Windkraftanlagen, sowohl Onshore als auch Offshore, die über 56,77 Gigawatt erzeugen würden. Eine enorme Leistung, selbst im Vergleich zu dem von der Europäischen Union in ihrem Klima- und Energiewendepaket angestrebten Ziel von Fit 55%.
Eine große Investitionsbereitschaft also, wie aus den Terne Daten hervorgeht, die diese in einer Econnextion-Karte zur Verfügung stellt, die über "die Überwachung der Anträge auf Netzanschluss von Anlagen für erneuerbare Energien" berichtet, die als "grundlegend für die Identifizierung von Trends und Gebieten mit der größten Konzentration von Anlagen und die entsprechende Planung der Entwicklung von Infrastrukturen und allen Instrumenten zur Erreichung der ehrgeizigen internationalen Ziele" gilt.
In absoluten Zahlen ist die Insel mit ihren (nicht einmal) 1,6 Millionen Einwohnern die drittgrößte Region, was die Zahl der eingereichten Anschlussanträge angeht (die zweitgrößte, wenn es um Windenergie geht). An der Spitze liegen das viel bevölkerungsreichere Apulien mit über 4 Millionen Einwohnern und Sizilien mit 5 Millionen Einwohnern. Geht es jedoch um die Einwohnerzahl, so ist die Insel diejenige Region mit den meisten Anträgen.
(Anmerkung: So ein Quatsch, als ob es wichtig wäre, die Anzahl von Windturbinen von der Bevölkerungszahl abhängig zu machen bzw. als ob die Bevölkerungszahl hierfür ausschlaggebend sein müßte???!!!)
Für Sardinien wurden bei den Ämtern von Terna 650 Dossiers für die Aktivierung von Anlagen für erneuerbare Energien eingereicht (und diese Zahlen sind nur bis zum 31. März aktualisiert, das letzte Quartal fehlt noch): 406 für Solarenergie, 208 für Windkraft an Land und sogar 36 für Windturbinenfelder auf dem Meer. Insgesamt wären es 2.331 Windturbinen, allesamt recht groß und sogar höher als 250 Meter. Eine für jeweils quasi 680 Einwohner.
Zum Vergleich: In Apulien gibt es 383 Anträge für Windparks, aber die Einwohnerzahl ist dagegen weit mehr als doppelt so hoch. Weitere Zahlen, um dies zu verstehen: In ganz Italien gibt es 4.674 Anträge. Davon entfallen 2.809 auf Sardinien, Apulien und Sizilien. In der Lombardei sind es insgesamt 19, allerdings alle nur für Solarenergie. Dort gibt es zwar fast keinen Wind, aber der Energiebedarf ist groß. Wird der Strom deshalb nur aus dem Süden oder von den Inseln kommen?
"Die Antragsteller sind Privatunternehmen, die sich aufgrund des Draghi-Dekrets unter Berufung auf ein 'sogenannes' Recht des 'Gemeinnutzens' in Besitz nehmen wollen. Die Unione Sarda spricht sogar davon, daß es sich in Wirklichkeit "um die Beschlagnahme von Privateigentum zur persönlichen Bereicherung handelt", ohne dass der Eigentümer sich dagegen wehren kann".
(Anmerkung; Die diesbezügliche Sichtweise der Unione Sarda weise ich entschieden zurück!).
Dies ist angesichts der Daten die Position des Komitees "Su Entu Nostu", das sich gegen die Windkraft im Medio Campidano stellt, "ein legalisierter Diebstahl mit staatlicher Billigung". Schließlich muss man sagen, dass über 90 Prozent der Anträge für diese Anlagen im Süden liegen. Kurzum, Umwelt und Tourismus sind ein Geschäft, das sich nur der Norden leisten kann".
(Anmerkung: so ein Quatsch, in Europa sind die eher leistungsstärkeren Unternehmen meistens vornehmlich im nördlichen Europa (historisch bedingt) angesiedelt, was überhaupt nix mit Umwelt, Tourismus bzw. mit irgendetwas zutun hat, was sich geschäftlich nur der Norden leisten kann!)
Die Karte ist auf der Website von TERNA zu finden. Die Terna-Gruppe ist Eigentümerin des italienischen Stromübertragungsnetzes (NTG) für Hoch- und Höchstspannung und der größte unabhängige Übertragungsnetzbetreiber (TSO) in Europa.
Quelle:
Pale eoliche e fotovoltaico, i numeri dell’invasione pianificata in Sardegna - L'Unione Sarda.it
La mappa di Terna disegna un’Isola a pois. Ogni cerchio è una richiesta di allaccio per un impianto di produzione di energia rinnovabile: gigawatt enormemente al di sopra delle necessità
Webseite der TERNA:
Terna Driving Energy - Terna spa
Terna Driving Energy. Siamo un grande operatore di reti per la trasmissione di energia elettrica, promuoviamo la transizione energetica e lo sviluppo sostenibile.
www.terna.it
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