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"Wild" campen auf meinem Privatgrundstück – Wer hat Pioniergeist?

Georgie

Sehr aktives Mitglied
Ich besitze ein ca. 1000 m² Grundstück im Golfo di Orosei, ca. 800 m Luftlinie vom Meer entfernt. Angrenzend noch ein paar Wochenendgrundstücke. Das Grundstück ist eingezäunt, ohne Wasser, ohne Strom – ohne alles – nur Landschaft pur, herrliches Panorama und auch das Meer sieht man von Ferne. Schöne Badebucht in ca. 2 km Entfernung, ca. 7 km Fahrt nach Orosei. Von einer gut zu befahrenden Straße erreicht man auf einem Feldweg nach ca. 200 m das Grundstück. Das letzte Stückchen Feldweg ist holprig und auch steinig. Es ist eine echte Alternative zum Wildcampen, wild aber eben doch nicht verboten, weil auf einem Privatgrundstück. Wer hat Interesse, dort mal zu campen?
 

Astri di Sardegna

Sehr aktives Mitglied
Hört sich interessant an, aber wie regelst Du es mit den ganz normalen menschlichen Bedürfnissen und mit der Müllentsorgung!;)
 

Georgie

Sehr aktives Mitglied
Ich regele das gar nicht. Ich bin kein Camper und es hat noch nie jemand dort gecampt. Ich denke, Camper und besonders die, die mal "wild" stehen, regeln das verantwortungsvoll selber, indem sie Chemieklos haben und ihren Müll selber ordentlich entsorgen. Keine Ahnung. Ist ein Versuch, besser gesagt nur eine Idee, ob so was für Camper von Interesse sein könnte. Ich hatte auch nur an EINEN Camper gedacht, der die Einsamkeit liebt, das soll nicht in einen Campingplatz ausarten.

Ich hatte das Grundstück vor Jahren gekauft - ist Agrarland. Meine damaligen Pläne haben sich zerschlagen. Nun finde ich es schade, dass dieses schöne Fleckchen Erde ungenutzt bleibt und hatte diese Idee.
 

Astri di Sardegna

Sehr aktives Mitglied
Aber ob die Camper alle so verantwortungsvoll sind, bezweifle ich. Auch die Chemieklos sind irgendwann mal voll und müssen entladen werden!!! Und auch nicht jeder Camper weiss, wo er seinen Müll entsorgen muss, dass sieht man leider sehr oft, zumal die öffentlichen großen Müllcontainer am Strassenrand größtenteils auf Sardinien abgeschafft wurden!
 

Georgie

Sehr aktives Mitglied
Ja, wenn das so ist, dann geht das natürlich nicht. Schade.:( Soweit habe ich gar nicht gedacht, ich bin eben kein Camper. Vielleicht gibt es ja den EINEN verantwortungsvollen Camper, der das mal gerne machen möchte.
 

bo-ju

Sehr aktives Mitglied
Georgie,
Deine Idee finde ich toll. Und ich bin sicher du findest jemand der weiss, wie man in der Natur lebt ohne mehr Spuren zu hinterlassen als höchstens die seiner Füsse. .

Astri,
menschliche Hinterlassenschaften zu entsorgen ist grade in Sardinien ganz leicht. Die Sonne hift noch dabei. Einfach alles mit einem flachen Stein bedecken. Steine gibt es ja genug. 1. tritt keiner rein, 2. die Steinhitze trocknet die Feuchtigkeit des Darunterliegenden, 3. die Tiere der Erde, die sich sofort darüber hermachen, können im Dunkeln arbeiten u. werden nicht gestört. Erfolg: nach ein paar Monaten wurde alles zu Erde. Da brauchen sich nicht mal die Skarabeen zu bemühen, die normalerweise den Schafdung an der Oberfläche zu Bällen formen und abtransportieren.
Und normaler Restmüll wird einfach in Tüte gesammelt und alle paar Tage, wenn man so wie so einkaufen gehen muss, mitgenommen u. im Ort entsorgt. Büchsen kann man flachklopfen um Platz zu sparen usw.

Schade, Georgie, dass ich dein Angebot nicht mehr annehmen kann. Es hätte mich vor 30 Jahren durchaus gereizt.
 

Astri di Sardegna

Sehr aktives Mitglied
Sicherlich ist das keine schlechte Idee, so das brach liegende Land zu nutzen, aber es gibt dabei halt einige Dinge zu beachten und muss wohl überlegt sein. Nicht umsonst gibt es auf Campingplätzen für die Chemieklos eine Extra-Entsorgung, sind ja auch giftige Stoffe drin, die in der Landschaft nichts zu suchen haben.
Weiter geht es mit Versicherung. Was ist, wenn sich jemand auf Deinem ungesicherten Grundstück verletzt und Dich eventuell zur Rechenschaft zieht.

Ich will ja nicht den Teufel an die Wand nageln, aber leider bin ich sehr skeptisch mit solchen Aktionen. Das würde ich nur bei mir bekannten Personen machen.

Ich hätte da vielleicht eine andere Idee für Dich. Warum verpachtest Du das Land nicht ab und an an Schäfer oder Ziegenhirten!
 

Georgie

Sehr aktives Mitglied
Astri, danke für deine Gedanken hierzu. Ich bin nicht so ein Sicherheitsfanatiker, ich dachte nur an das Schöne. Klar, wenn das jemand machen möchte, geht das natürlich nur auf eigene Verantwortung. Es geht mir auch nicht um Wirtschaftlichkeit oder Geld. Ach, ich glaube, ich lasse die schöne Idee :(

Zu der Entsorgung möchte ich allerdings anmerken, dass wohl ein oder zwei Menschen nicht so viel Gift hinterlassen, dass es der Welt nachhaltig schaden würde, vor allen Dingen, wenn sie verantwortungsvoll z.B. nach bo-jus Verfahren handeln. Wir sind in Australien auch in der geschützen Natur mit der Hacke unterwegs gewesen, um unsere Hinterlassenschaften richtig zu entsorgen. Vor Betreten des geschützen Gebiets wurden wir entsprechend belehrt. Scheint also doch die richtige Methode zu sein.

Danach müsste man viele Leute mit Hacken am Strand liegen sehen :):rolleyes:
 

rescueman

Sehr aktives Mitglied
Hallo Georgie, Deine Idee klingt gut, ist sicherlich mal eine Alternative für 1 oder 2 Nächte. Wir sind Mitte Juli in der Gegend von Orosei mit unserem Wohnmobil unterwegs und würden Dein Grundstück gerne mal benutzen. Wäre nett wenn die Koordinaten für "Google maps" vorhanden wären.
P.S. Wir sind seit 20 Jahren verantwortliche Camper. Nehmen jeden Müll wieder mit, entleeren keine Chemie-Klo's in der Natur, oder lassen unser Schmutzwasser auf Parkplätzen ab.

Viele Grüße aus dem bewölkten Allgäu

Jürgen
 

inselralf1

Aktives Mitglied
......ich......verantwortungsvoller immermalwieder-wildcamper der ersten stunde......bin ständig auf der suche nach schön gelegenen eckchen zum zeltaufpoppenlassen (ja, die zeiten haben sich geändert)....ich versuch mal anhand der daten den flecken zu verorten....
 

Georgie

Sehr aktives Mitglied
ich wollte nur mal abklopfen, ob für so was überhaupt Interesse besteht. Ich habe vage Ideen, aber noch nicht konkret. Ich bin demnächst auf Sardinien und muss mal gucken, wie sich der Zufahrtsweg nach dem Winter überhaupt darstellt. Es gibt immer wieder Veränderungen durch starken Regen, Nachbarn, die eine neue Steinmauer errichtet haben..... Da draußen gibt's immer Überraschungen. Vor zwei Jahren hat es z.B. ein großes Feuer in der Region gegeben, das auch einige Veränderungen mit sich gebracht hat.
Ich denke jetzt natürlich auch über die berechtigten Einwände von Astri di Sardegna nach.

Wenn ich konkretere Vorstellungen habe, melde ich mich.

LG
Georgie
 

jimmy

Mitglied
Mann kann auch aus ein Bericht sachen weck lassen denn das was bootsmax versucht hat oder er hat den Bericht von Jürgen nicht richtig gelesen.
oder wass will er damit ausdrücken ???? Denn es gibt veranwottungvolle Wohnmobilisten denn wie Lieben die Insel so wie sie ist.Und wollen sie so erhalten wie wir sie vor finden
LG. Jimmy
 

bootsmax

Sehr aktives Mitglied
OK,man kann das auch so lesen, dass er das (einfach auf dem Parkplatz ablassen) gerade nicht macht,
aber eindeutig ist es eben nicht.Aber Iht habt insofern recht, dass sich wohl keiner in der Richtung outet.
Ich bitte also um Nachsicht. Soll ich den Beitraqg löschen ? (Geht das denn ?)
 

Feuerpferd

Sehr aktives Mitglied
bootsmax, Du kannst Deine eigenen Beiträge löschen oder bearbeiten. Aber es ist ja jetzt alles geklärt und wenn Du jetzt was löscht, dann ergeben ja die folgenden Wortmeldungen keinen Sinn mehr.
 

rescueman

Sehr aktives Mitglied
Danke Michaela,
ich dachte schon jetzt geht mal wieder eine lange Diskussion über irgendwelche bösen Wohnmobilfahrer los.
@ Georgie, lass Dich durch die Einwände von "Astri di Sardegna" nicht verunsichern, wie Sie schreibt ist Sie ja bei solchen Aktionen selbst "sehr skeptisch".
Ist ja erst mal auch nicht verkehrt, aber ich bin auch mit meinem Wohnmobil auf einem Parkplatz nicht versichert, wenn ich bei Freunden übernachte.

Grüße
Jürgen
 

HansP1

Sehr aktives Mitglied
Hallo ihr alle,

ich finde die Idee super, auch stellt die Ent- und Versorgung kein Problem da, wir haben vor Jahren 3 Wochen wild gecampt, nur mit Zelten, die Gruppe bestand aus 8 Erwachsenen und 2 Kindern, es gab eine Freiluftdusche und wenn man etwas auf die Duschmittel achtet wächst da auch sehr schnell Gras an der Stelle, es gab eine Freiluftlatrine, Loch in die Erde und immer wieder zugedeckt, der ganze Müll wurde natürlich entsorgt, da wo wir auch eingekauft haben, aber so viel war das nicht, da kaum Umverpackungen anfielen, Wein und Wasser wurde immer wieder nachgefüllt. Glaubt mir, wie wir nach 3 Wochen gefahren sind waren von uns keine Spuren mehr da, aber von den Wochenend Insulanern lagen Berge von Müll rum, ebenso jede Menge Klopapier vom Winde verweht.
Jetzt haben wir noch garnicht über Gebühren gesprochen, denn wenn da keine anfallen, dann braucht sich auch keiner Gedanken über Haftung machen. Georgie sagt hier öffentlich ich erlaube Einzelnen ausgesuchten Forianern den Grund auf eigene Gefahr zu benutzen und dann gibt das genug Zeugen die diese Abmachung bestätigen. Wenn das Ganze allerdings kommerzielle Züge bekommt, dann sind da auch ganz sicher Bedingungen seitens des Vermieters geknüpft, wäre ja abklärbar. Wenn allerdings die Gebühren so ausschaun, für eine Woche Camping bei mir eine schöne Essenseinladung von euch, sind das wohl kaum kommerzielle Hintergründe und wer dann nix gscheites kocht, braucht nicht mehr zu ersscheinen, so einfach ist das.
Ich habe nur eine ganz andere Befürchtung, liebe Georgie, dieser Platz wird nicht geheim bleiben, denn wer mal dort war und es war schön, wird das auch irgendwie weitergeben, gerade die WoMo Leute haben da wohl eine ganz besondere Methode, denn sonst könnte ich mir das nicht erklären, wieso die immer in großen Rudeln auftreten. Und dann müsste man das irgendwie überwachen, sonst sagt jeder, der Dreck war schon da und wie es dann dort ausschaut kannst Du Dir sicher vorstellen.
@ Jürgen, geht jetzt nicht gegen Dich, aber nimm doch mal Stellung zu meinem Beitrag über die Stellplätze, würde mich mal interessieren wie Du das siehst.

Hans
 

Georgie

Sehr aktives Mitglied
Danke an alle, die dazu beigetragen, meine Idee weiter zu spinnen. Die Bedenken, die geäußert wurden, haben mich jedoch veranlasst, die Idee wieder fallen zu lassen. Ich habe ja gar nicht gewusst, was man beim ordentlichen Campen alles zu beachten hat. Das habe ich mir leichter vorgestellt.

LG
Georgie
 

schnapsi

Mitglied
Hallo, Forianer,
ich bin letzte Woche nach 3 Wochen Urlaub an der Costa Rei wieder hier zu Hause angekommen.
Ich wollte mich auf den Beitrag von HansP1 beziehen. Mir ist aufgefallen, als wir in den Buchten rund um das Capo Ferrato waren, dass die "Ausländer" sich super sauber verhalten haben, selbst die Kippen wanderten in einen kleinen Aschenbecher. Aber die Wochenendwomo-Besucher durchweg mit italienischer Autonummer stellten ihre Mülltüten an den Zaun und die Kippen wurden in den Sand gedrückt. Auch wurde mir von deutschen Womo Fahrern erzählt, das die für ihre Clos nur Kukident nehmen, da brauchte man keine Chemie. Das könnte man zur Not auch vergraben. Finde ich persönlich zwar auch nicht so toll. Aber ich bin nicht die Fachfrau.
Es fällt mir halt immer wieder auf, dass die Einheimischen, diejenigen sind, die den Dreck machen und nicht die "Touris"
Gruß
Barbara
 

rescueman

Sehr aktives Mitglied
Hallo Barbara, wir haben gerade in einem anderen Beitrag über dieses Thema gesprochen. Du hast recht, viele Italiener mit "Miete-Wohnmobilen nehmen es nicht so genau mit der Sauberkeit.
Jedoch möchte ich nicht alle über einen Kamm scheren. Wir haben auch in den vielen Jahren mit unserem WoMo, nette und wirklich reinliche Italiener getroffen.
Kleine und große Ferkel gibt es halt in jeder Nation.
Wir waren, und sind jedes Jahr am Bidderosa-Strand, da sieht es Abends wenn die Italiener weg sind aus, wie auf einer Müllkippe.


Jürgen
 

schnapsi

Mitglied
Hallo, Jürgen,
da hast du natürlich recht. Das sieht man ja täglich im Alltag hier zu Hause, aber auf der Insel ist es mir halt explizit aufgefallen.
Wenn wir das sehen, packen wir den Dreck mit ein und werfen ihn in den nächsten Müllcontainer.
Gruß
Barbara
 

HansP1

Sehr aktives Mitglied
Wir wollen bei aller Tolleranz gegenüber unseren italienischen Freunden doch nicht verheimlichen, daß es gerade bei den Womo Fahrern mit italienischen Hoheitszeichen, eher die Ausnahme ist, wenn sich jemand vorbildlich benimmt. Egal ob das jetzt Kippen sind, oder Müll, oder jemand stellt sein Womo fast in dein Vorzelt, oder es ist einfach nur laut, weil der Fernseher den ganzen Tag läuft. Man merkt sofort, aha auch mal ein Womo geliehen, schlimmsten Falls auch noch in der Gruppe, man merkt sofort keine Ahnung von Camping, keine Ahnung von Womo fahren. Auf Korsika sind italienische Womos der "schlimmste anzunehmende Unfall" ich hab das hier schon des öfteren geschrieben, in München sind Campingregeln ausserhalb der CPs nur in italienisch, weil die zum Oktoberfest anreisen und sich überall hinstellen.
Barbara Du brauchst nichts zu relativieren, es ist so wie Du schreibst und ich erinnere mich gerne an die harten Diskussionen hier im Forum über Müll auf der Insel, wo dann die auf Sardinien lebenden, zumeist Leute mit sardischer Abstammung, meinten, es wären die Touris die den Müll hinterließen, das dann dadurch ausgehebelt wurde, daß jemand berichtete, es wäre im April schon eine riesen Sauerei überall und da wären doch noch keine Touris dagewesen. Die "das schmeißen wir mal schnell in die Botanik" Mentalität ist sowohl auf Sardinien, als auch auf Korsika, sehr ausgeprägt, auf Korsika sagt man dazu korsische Gemütlichkeit, wenn Kühlschränke und Autos in den Schluchten liegen und von den Schluchten gibt es auf Korsika jede Menge.
Bevor jetzt hier die Welle der Entrüstung über mich hereinbricht, ich räume natürlich ein, daß es auch Saubären mit einem D hintendrann gibt und dann wären wir wieder bei der "Seiteneinsteiger" Geschichte.
Liebe Barbara, lieber Jürgen, wir können nichts anderes machen als selber Vorbild sein, vielleicht färbt das ja irgendwann mal ab.

Grüße aus dem Ries,

Hans
 

La Isola

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

ich verfolge diese Interessante Diskussion schon einige Zeit und es ist wirklich spanend welche Ideen und Einwände kommen. Schade auch - aber verständlich - dss die Ursprungsidee von Georgie wohl anscheindend am sterben ist.
@Schnapsi: Natürlcih gehört es sich für einen anständigen Mitbürger seinen Müll mitzunehmen und zu entsorgen. Das hat selbst meine 4jährige Tochter schon drauf und ist einfach eine Frage der Erziehung denke ich. Nun hat aber die Verwaltung rund um Siniscola z.B. für neue Probleme gesorgt. Kurz VOR Anfang der Saison hat man hier das Abfallsystem völlig umgekrempelt...
Der Hintergedanke war wohl der, daß man die "wilden" Müllkippen die sich um jeden öffentlichen Müllcontainer regelmäßig gebildet haben nicht mehr haben wollte. Also hat maneben diese öffentlichen Müllcontainer restlos entfernt, jedes(?) Haus hat nur einen Stapel eigener (kleiner) Mülleimer ud diese werden - wie in Deutschland - mehr oder weniger regelmäßig abgeholt.
Soviel zur Theorie. In der Praxis hat es funktioniert - die ehemaligen Standorte der Müllcontainer sidn (mehr oder weniger) sauber. Da aber nicht jeder Mülleimer hat - und ganz besonder die Touristen natürlich nicht über solche verfügen - sieht man jetzt an den unmöglichsten Stellen plötzlich Mülltüten die den Verdacht aufkommen lassen das sie während der Fahrt aus irgendeinem Autofenster geflogen sind.
Grundsätzlich mag die Idee ja nett sein die "wilden" öffentlichen Müllkippen verschwinden zu lassen, diese wurden aber wenigstens Regelmäßig gesäubert. Derzeit hat sich hier - in meinen Augen - aber ein neues Müllproblem aufgetan das kaum gelöst werden kann.

Das war jetzt vielleicht nicht mhr 100% das Leitthema, passt aber als Antwort trotzden noch denke ich. Also als Fazit von mir: tolle Idee, vielleicht findet sich ja doch noch ein Weg das "Wildcampen" zu ermöglichen.

Ciao,
Thorsten
 

Feuerpferd

Sehr aktives Mitglied
Hi Thorsten,

ich hatte es an anderer Stelle im alten Forum schon mal geschrieben, dass wir vor zwei Jahren auch Opfer dieser Aufräumaktion geworden sind - alle uns aus dem Vorjahr bekannten Müllcontainer waren weg und wir standen da mit unseren Tüten. Unser in Deutschland lebender Vermieter hatte von der Aktion noch gar nichts gehört und versuchte druch einen Freund vor Ort Abhilfe zu schaffen - der sollte nun immer unseren Müll abholen. Wir haben aber dankend abgelehnt, das war uns nun doch zu peinlich, und meinten, wir kämen schon irgendwie klar. Kamen wir aber irgendwie nicht, was zur Folge hatte, dass wir auf unseren Ausflugsfahren keine Augen mehr für die Natur hatten, sondern immer nach Mülltonnen ausschau hielten. Wenn wir an den Strand wollten, lief das folgendermaßen ab:

- An welchen Strand fahren wir heute?
- Wieviel Müll haben wir denn?
- Zwei Tüten!
- Dann fahren wir nach San Giovanni, die haben dort die größten Mülltonnen.

Die Bewohner des Nachbarhauses, wohlgemerkt die z.Zt. in Amerika wohnenden Besitzer, die im Sommer drei Monate auf der Insel sind, hatten das gleiche Problem. Sie waren nicht informiert worden, wie die Müllentsorgung jetzt laufen soll. Die waren auch auf die Idee gekommen, dass wohl irgendwo unterwegs eine Mülltonne zu finden sei, als sie einen Verwandten vom Flughafen abholen wollten. Das Ende vom Lied war, dass sie ihren Müll bis zum Flughafen nicht losgeworden sind und diesen dann dort in den kleinen Abfalleimern verteilt haben.

Heute kann ich das als lustige Anekdote schreiben, aber damals ist uns das schon mächtig auf den Geist gegangen und wenn wir nicht so eine gute Kinderstube und eine gute Portion Humor hätten, wäre der Müll wohl auch entnervt in den Büschen gelandet.
 

La Isola

Aktives Mitglied
Hallo Feuerpferd,

tja, manchmal würde es Sinn machen über die (Stadt)Grenzen zu schauen wie es dort geregelt wurde... In Palau - wo ich vorher gewohnt und gearbeitet habe hat es dieses Chaos vor etwa 8 Jahren gegeben. Mittlerweile haben die das halbwegs im Griff.
Nach San Giovanni (di Posada?) brauchst du wegen der Mülltonnen auch nicht mehr fahren, eben die sind auch weg...
Was ich n diesem Zusammenhang bemängele ist in erster Linie das so eine Aktion dann im Mai/Juni gestartet wird, wenn die Gäste also anreisen.
Würde man eine derartige - sicherlich gut gemeinte - Änderung im Oktober einführen hätte sich bis zum eintreffen der Gäste alles mehr oder weniger geregelt und die Gäste könnten die Schönheit der Insel - ohne Mülltüten - geniessen.
Vielleicht bin ich da - wieder einmal - zu deutsch, aber leider ist der Müll eben etwas was den Gästen im Kopf bleibt und das Image der Insel - und damit eben auch den Tourismus - längerfirstig Stören kann.

Na ja, hier im Thread war ja eigenltich ein anderes Thema zugrundegelegt und bevor Peter mit jetzt (berechtigterweise) virtuell auf die Finger haut mache ich mal Schluß ;)

ciao,
Thorsten
 
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