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Wetterwarnung für den 19.-21.01.2020

Beppe

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Alarm für eine neue Schlechtwetterwelle auf Sardinien.
Der sardische Katastrophenschutz hat eine erneute Wetterwarnung herausgegeben..
Von Sonntag bis Dienstag wird mit starken Regenfällen begleitet von starkem Wind bis hin zu Sturmtärke gerechnet.

Insofern wurde gleichzeitig auch Alarm für hydrogeologische Risiken ausgegeben -
vor allem für die Gebiete Campidano, Iglesiente, Flumendosa-Flumineddu und Gallura.
Die Temperaturen sind ebenfalls gesunken. Die See ist sehr rau bis außerordentlich stürmisch
(WS 8-10),
 

Beppe

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aufgrund einer Mitteilung in den sardischen Medien sind in Posada als Folge von fluvialen Überschwemmungen dieses Unwetters 80 Schafe einer Schafherde etrunken und verendet,
 
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Maren

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Eine traurige Nachricht, an sich hätte es da in so einem Fall eine Warnung der Behörden geben sollen, welche aber wohl ausgeblieben ist.
 

ferina

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@rocky die ganze Zone heißt is craios und der Junge Schäfer ist 50 Jahre jung und hält die Schafe auf seinem eigenem Grundstück seit 30 Jahren,das war von 2 Seiten menschliches Versagen, der Bürgermeister war informiert, hat aber die Information nicht weitergegeben, die Mitarbeiter der Diga sollten das Wasser langsam ablassen,haben aber alles auf einmal abgelassenen, das ganze ist gegen Mitternacht passiert als der Schäfer vor Ort war um seine Herde zu kontrollieren, er ist um Haaresbreite zusammen mit den Hunden mit dem Leben davon gekommen:confused:
 

Kurt

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Es war eine Unwetterwarnung ausgesprochen worden. Die Wettervorhersage hat starke Niederschläge vorausgesagt. Wenn ich Tiere in der Nähe von Gewässern auf der Weide habe hole ich die früh genug dort weg und warte nicht auf den Bürgermeister.
 

ferina

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Das hätte doch nix mit dem Unwetter zu tun, die haben mit voller Kraft das Wasser aus der Diga abgelassen, obwohl es ganz langsam abgelassen werden sollte :mad: zum Glück waren keine Angler vor Ort!!!!
 

Kurt

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Und trotzdem hat es was mit den starken Niederschlägen zu tun gehabt! Wozu hätten sie sonst die Stauwehr geöffnet.
 

ferina

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@Kurt die haben die sogar im September geöffnet, seitdem Unglück von 2013 wird das öfter gemacht,vielleicht vorsorglich um nicht wieder der Verantwortung zu übernehmen wenn was passiert, die Diga war definitiv nicht zu voll, hat ja kaum geregnet, wir waren alle froh das endlich mal was runterkommt.
 

Kurt

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Hat ja kaum geregnet? Weiß ja nicht wo du Ferina bist, jedenfalls bei uns im Valle del Lerno hat's übers Wochenende fast 100 Liter geregnet! Der Lerno kam zeitweise sehr hoch.
 

peko

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Wozu hätten sie sonst die Stauwehr geöffnet.
Naja, das kann auch mit einer sogenannten Stauraumspülung zu tun haben. Durch den Damm wird die natürliche Strömung unterbunden, im Staubecken sammeln sich mit der Zeit Geschiebe und Sedimente (=Schlamm) an, die allmählich die Leistung des Kraftwerks durch abnehmenden Wasserdruck reduzieren.
Dann "reißt man die Tore auf", bevorzugt bei hohem Wasserstand nach einem Regen, und schwemmt die ganzen Sedimente den Fluss runter. Dass dabei das Flussbett unterhalb der Diga "versiegelt" wird, d.h. die Zwischenräume zwischen den Schottersteinen mit Schlamm zugeschüttet und sowohl die Fischbrut wie auch die Fischnährtiere, die dort leben, getötet bzw für lange Zeit ihres Lebensraumes beraubt werden, interessiert die E-Wirtschaft eher nicht. Wir brauchen ja den Strom für umweltfreundliche e-Autos...
 

rocky

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Schade.
Immer mal wieder werden absolute Fakten, mit unüberdachten Unsinn, vermischt.

Natürlich regnet es gerade auf Sardinien häufig nicht flächendeckend gleichmäßig.
Das eine Tal bekommt alles ab, das Andere gar nichts.
Doch die Zuläufe des Posada, bzw. der Diga, kommen ja nicht nur vom Monte Nieddu,.
Sondern auch aus Richtung Lode´und Ala` dei Sardi.
 

ferina

Sehr aktives Mitglied
@rocky das ist schon richtig,wenn es aber abgelassen wird trifft es halt Posada oder wie 2013 Posada und Torpe, wobei es damals ein Unglück war, ich finde wenn Wasser abgelassen wird sollte die Bevölkerung informiert werden!
 

rocky

Sehr aktives Mitglied
Das steht außer Frage.
Aber in Punkto Information, Sicherheit und Umweltbewusstsein liegt ja eben vieles im Argen.

Theoretisch können sich sogar Camper im Mündungsgebiet aufhalten.
Auch in Winter-Nächten.
Ist die Düne (noch) geschlossen, staut sich das ankommende Wasser schnell hoch.

Es ist aber auch grundsätzlich fahrlässig, sich in der "Regenzeit" dort aufzuhalten.
Genug Schilder warnen.
Mir ist es schon an anderer Stelle auf Sardinien passiert.
Ich war im Boot auf einem Fluss und plötzlich ging der Damm auf.
Keiner hatte gewarnt.
Heute schaue ich vorher rein, ob das Ding "voll" ist.
 
Zuletzt geändert:

Howie

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An vielen Stauseen gibt es Hupen an der Staumauer und am Abfluss, die die Bevölkerung warnen bei
1. Überfüllung,
2. Problemen / Dammbruchgefahr

Wenn bei solchen Test- oder Freispühlaktionen auch die Hupen mit getestet werden würden,
dann wäre die Gefahr schon geringer.
 
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