Wasserstoff und Sardinien - die von Sizilien überholte Insel: ein politischer Konflikt
Beppe
Sehr aktives Mitglied
Wasserstoff und Sardinien - die von Sizilien überholte Insel: ein politischer Konflikt
Das GALSI-Projekt wurde inzwischen "gecancelled": Die Infrastruktur hierzu war bereits weitgehendst errichtet worden, dann kam jedoch das "AUS" und das neue Abkommen zwischen Italien und Algerien.
Ergebnis: Am Ende kommt für Sardinien nix raus.
Der Wasserstoff wird in Zukunft über Sizilien geleitet und dort ankommen und dann - über die italienische Halbinsel - den Alten Kontinent erreichen. Sardinien wird abgeschnitten sein, obwohl die Infrastruktur bereits weitgehendst vorhanden war wie z.B. aufgrund des GALSI-Projekts. Von diesem zwischenzeitlich 'überholten' Projekt, das zwischen 2-10 Milliarden cbm³ Gas pro Jahr von Algerien auf die Insel hätte transportieren können, bleiben lediglich nur noch ein paar Zahlen zum Jonglieren übrig, um diejenigen Rekorde zu skizzieren, die es eventuell hätte geben können und jetzt aber nicht mehr geben wird.
Die Erklärungen von Premierministerin Giorgia Meloni vor 2 Jahren nach dem Abkommen von Algier täuschten jedoch über eine Wiedergeburt von GALSI hinweg (welche übrigens mit 2.885 Metern die tiefste Methanpipeline der Welt gewesen wäre). Doch mit dem Abschluss des South2-Abkommens zwischen den Regierungen Italiens und Algeriens wird Sardinien zugunsten von Sizilien vom Siegertreppchen herabgestoßen. Und die Politiker suchen jetzt krampfhaft nach Verantwortlichkeiten.
QUELLE.
www.unionesarda.it
Meine Anmerkung hierzu:
Wieder einmal Zwergenaufstand der Unione Sarda. Wenn es denn Sardinien ernst mit dem 'grünen Wasserstoff' ist, dann wäre es doch sicherlich ein leichtes, sich an ein solches Netz ebenfalls zusätzlich noch anzubinden.
Aber die Unione Sarda wettert derweil lieber:
Unterwasserleitungen von Windrädern sind schädlich - Pipelines anscheinend aber allerdings nicht.
Windräder sind schädlich - Photovoltaik ist schädlich und.. und... und....
Das GALSI-Projekt wurde inzwischen "gecancelled": Die Infrastruktur hierzu war bereits weitgehendst errichtet worden, dann kam jedoch das "AUS" und das neue Abkommen zwischen Italien und Algerien.
Ergebnis: Am Ende kommt für Sardinien nix raus.
Der Wasserstoff wird in Zukunft über Sizilien geleitet und dort ankommen und dann - über die italienische Halbinsel - den Alten Kontinent erreichen. Sardinien wird abgeschnitten sein, obwohl die Infrastruktur bereits weitgehendst vorhanden war wie z.B. aufgrund des GALSI-Projekts. Von diesem zwischenzeitlich 'überholten' Projekt, das zwischen 2-10 Milliarden cbm³ Gas pro Jahr von Algerien auf die Insel hätte transportieren können, bleiben lediglich nur noch ein paar Zahlen zum Jonglieren übrig, um diejenigen Rekorde zu skizzieren, die es eventuell hätte geben können und jetzt aber nicht mehr geben wird.
Die Erklärungen von Premierministerin Giorgia Meloni vor 2 Jahren nach dem Abkommen von Algier täuschten jedoch über eine Wiedergeburt von GALSI hinweg (welche übrigens mit 2.885 Metern die tiefste Methanpipeline der Welt gewesen wäre). Doch mit dem Abschluss des South2-Abkommens zwischen den Regierungen Italiens und Algeriens wird Sardinien zugunsten von Sizilien vom Siegertreppchen herabgestoßen. Und die Politiker suchen jetzt krampfhaft nach Verantwortlichkeiten.
QUELLE.
Idrogeno in Sardegna, l’Isola tagliata fuori per la Sicilia: è scontro politico - L'Unione Sarda.it
Progetto tradito: l’infrastruttura – il Galsi – era già stata imbastita, poi l’accordo fra Italia e Algeria
Meine Anmerkung hierzu:
Wieder einmal Zwergenaufstand der Unione Sarda. Wenn es denn Sardinien ernst mit dem 'grünen Wasserstoff' ist, dann wäre es doch sicherlich ein leichtes, sich an ein solches Netz ebenfalls zusätzlich noch anzubinden.
Aber die Unione Sarda wettert derweil lieber:
Unterwasserleitungen von Windrädern sind schädlich - Pipelines anscheinend aber allerdings nicht.
Windräder sind schädlich - Photovoltaik ist schädlich und.. und... und....
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