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Wandern für Anfänger - Sardinien im September

dagomira

Neues Mitglied
Liebe Community,

ich habe schon fleißig hier im Forum gestöbert und bin ganz begeistert von so vielen netten Menschen hier. Ich hoffe, ihr könnt mir auch mit euren Erfahrungen weiterhelfen! :)

Mein Partner und ich möchten Ende August/Anfang September für 10-14 Tage nach Sardinien fliegen (Selbstverpflegung). Geplant war eigentlich Korsika, aber mit Anfahrt und Unterkunft wurde es irgendwann einfach zu teuer und fernab der Touristenburgen zu dörflich. Ich hoffe, ihr könnt mir Tipps geben, wo wir uns am besten eine Unterkunft suchen könnten:

Unser Wunsch ist es, im Urlaub einige Wandertage einzulegen, am liebsten irgendwo, wo man das Meer im Blick hat. Da ich Anfängerin auf dem Gebiet bin, darf es aber nicht zu steil und abenteuerlich sein. Kommt man da auf Sardinien auf seine Kosten? Welche Gegend würdet ihr uns als Ausgangspunkt empfehlen? Leider bin ich bei der Suche der Unterkunft nämlich noch etwas ratlos. Es wäre natürlich schön, wenn man einen schönen Strand oder eine schöne Bucht in der Nähe hätte und dafür nicht zum anderen Ende der Insel fahren muss. Wichtig ist auch, dass wir uns vor Ort gut versorgen können und auch spontan mal auswärts essen oder ins Café gehen können :) Es muss aber keine Tourie-Hochburg sein (wenn es das auf Sardinien überhaupt gibt).

Macht es Sinn, sich für die Zeit einen Mietwagen zu nehmen? Ich vermute schon, aber allein wegen unseres knappen Budgets wäre es natürlich schön, wenn wir nicht die ganzen 14 Tage einen Wagen bräuchten.

Wie sieht es mit den Straßen auf Sardinien aus? Ist es abenteuerlich, oder grundsätzlich entspannt?

Ich freue mich sehr auf eure Antworten!

LG
Daniela
 

tom

Sehr aktives Mitglied
Hallo Daniela

Ab jetzt einfach nicht mehr Essen gehen oder neue Klamotten kaufen ...
Ihr braucht einen Mietwagen! Ohne dem macht alles keinen Sinn. Ist so!
Passend dazu bekommt ihr herrlich entspannte aussichtsreiche Straßen.
Im Osten, da wo die Sonne aufgeht findet ihr gewiss ein Haus am Meer.

Macht einfach mal ... LG Tom
 
Zuletzt geändert:

Sabsebinchen

Sehr aktives Mitglied
Ende August und Anfang September ist noch hauptsaison und es ist entsprechend voll und teuer. Preislich und landschaftlich kommt evtl. Der Südwesten der Insel in Frage. Schönes Meer findet man überall :)
Außerdem ist es noch sehr warm. Gerade die Küsten Wege sind oft Schattenlos. Uns wird es auf diesen Wegen erst gegen Ende September angenehmer.
Korsika ist klimatisch ne ganz andere Nummer als Sardinien.
 

TCamper

Sehr aktives Mitglied
Also ich halte die meisten Straßen für eine Zumutung, samt ihrer sardischen Nutzer. An kaum einem Ort der Welt wird so viel gerast und gedrängelt und du hast Glück, wenn du 100 Meter schlaglochfreie Strecke am Stück erwischst. Allerdings kann man sich auf beides einstellen.

Was den Mietwagen betrifft, kommt es sehr auf den gewählten Urlaubsort an. Mit den Wanderungen wird es dann aber schwierig, denn naturgemäß sind maximal ein oder zwei Wanderungen direkt ab der Ferienunterkunft machbar. Für alles andere muss man zumindest 10 bis 20 Minuten mit dem Auto fahren. Ob ihr euch bei den sardischen Straßen Fahrräder als Autoersatz mieten wollt, müsst ihr selber wissen.
 

Feuerpferd

Sehr aktives Mitglied
Also ich halte die meisten Straßen für eine Zumutung, samt ihrer sardischen Nutzer. An kaum einem Ort der Welt wird so viel gerast und gedrängelt und du hast Glück, wenn du 100 Meter schlaglochfreie Strecke am Stück erwischst. Allerdings kann man sich auf beides einstellen.

@TCamper Wo auf der Insel bist Du denn unterwegs? Ich empfinde das überhaupt nicht so.
 

Sabsebinchen

Sehr aktives Mitglied
Ich empfinde das überhaupt nicht so

Ich Stimme dem absolut zu. Ist aus meiner Sicht viel weniger schlimm als zb Korsika oder italienische Großstädte. Als wir das erste mal serpentinen auf Sardinien gefahren sind waren wir begeistert wie gut wir voran kamen :D man muss sich halt auf eine andere Fahrweise als in Deutschland einstellen und dann auf der Welle surfen und dann fließt es ;)
 

corona niedda

Sehr aktives Mitglied
An kaum einem Ort der Welt wird so viel gerast und gedrängelt und du hast Glück, wenn du 100 Meter schlaglochfreie Strecke am Stück erwischst. Allerdings kann man sich
hatte das Vergnügen mal wieder seit langem per Auto auf deutschen Autobahnen unterwegs zu sein....
ich war sooowas von geschockt über die Raserei und Drängelei.....
da ist Sardinien ja fast paradisisch im Vergleich dazu whistling
 

Flocke

Aktives Mitglied
Liebe Daniela

Schaut euch doch mal Santa Maria Navarrese an der Ostküste an. Eine kleinere Ortschaft, in der Selbstversorger alles bekommen, was sie brauchen aber auch mit ein paar Restaurants und Bars, und nicht allzu touristisch. Strand gibt es auch.
SMN ist auch ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen im Supramonte. Vom Ort selbst aus kann man eine schöne, leichte Wanderung über dem Meer zur Pedra Longa machen, auch für Anfänger kein Problem (eigene Erfahrung, siehe mein Avatar).
Zum Thema Auto ist schon genug gesagt worden - ohne sind die Ausgangspunkte für Wanderungen wahrscheinlich nur mühsam zu erreichen. Ich würde nicht drauf verzichten wollen!
LG Michaela
 

steftina

Sehr aktives Mitglied
Der italienische bzw sardische Verkehr hat einen super Flow. Völlig entspannt.
Wandern und selbstversorgung, einen schönen Strand und caffes und Restaurants dazu, sehe ich problemlos. Im Süden im Südwesten im Osten oben und unten und im Norden und im Westen und dort auch unten wie oben und hüben wie drüben:):)
 

varawolf

Aktives Mitglied
Zu den Straßenzuständen möchte ich als Motorradfahrer auch mal was sagen:

sie gehören für mich zu den besten in ganz Europa!!!!!!---obwohl die Zufahrten zu einigen der schönsten Strände und auch Unterkünften leider etwas desolat ;) sind----aber das gehört dazu. So fahren eben nicht alle zu diesen Stränden;)

Ja, der Fahrstil ist italienisch:D:D--das muss man mögen--oder eben nicht--und wenn da nicht die Kampflinie fahrenden Womo wären :eek:--duck und wech--sorry.

Gruß
Wolf
 

TCamper

Sehr aktives Mitglied
Ja, der Fahrstil ist italienisch
Das empfinde ich ganz anders. Auf dem italienischen Festland wird viel weniger gedrängelt und aggressiv überholt. Der Abschuss war vor einer Woche ein Defender- Fahrer, der uns auf der alten Straße nach Cala Gonone auf der falschen Straßenseite entgegen kam und dann noch wild gehupt hat. Dass er das Leben von anderen Menschen gefährdet, schien diesem Exemplar unserer Spezies komplett egal zu sein.
 

varawolf

Aktives Mitglied
Vielleicht bin ich da etwas abgestumpft. Wohne im Ruhrgebiet und fahre täglich Motorrad und auch sehr viel auf hiesigen Autobahnen.Mitdenken für die Anderen ist da obligatorisch......da finde ich die sardische Fahrweise seeeehr entspannend.....und die beschriebene Situation ist nicht unbedingt typisch sardisch. Aber ich finde es z.B. auch ziemlich lustig mit einem Motorrad durch Genua zum Hafen zu fahren.:cool:...es sieht immer ziemlich chaotisch aus, aber es läuft......
 

TCamper

Sehr aktives Mitglied
Mit Chaos kann ich gut leben. Und Gemüsestände auf dem Beschleunigungsstreifen der Autobahnauffahrt (letzte Woche bei Oristano Richtung Olbia) oder Handytelefonierer, die im Kreisverkehr parken finde ich eher lustig-kurios. Aber bei manchen Überholmanövern bekomme ich echt die Krise.
 

pcu

Mitglied
In Sardinien ist Autofahren entspannt, es gibt auf der ganzen Welt den ein oder anderen der sich nicht an Regeln hält. Aber das hat nichts mit Sardinien zu tun. fahre einmal in Palermo Auto.. da hält sich selbst die Polizei nicht an Verkehrsregeln.
 
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