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belgier

Aktives Mitglied
Bei so vielen Camper würde ich das weite suchen.
Nur gut, dass diese nicht an unsere Plätze kommen (können).
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Da der Boom von Wohnwagen und Camper nicht abreisst und die Werbung die wahre Freiheit verspricht ist es nicht verwunderlich, dass es zu solchen Konflikten kommt.
Das ist aber nicht nur in Sardinien so.
 

Bisso

Sehr aktives Mitglied
Es gibt einige Kommentare zu dem Artikel, manche meinen, dass mehr offizielle Stellplätze geschaffen werden sollen und andere, dass das Ausländer eh nicht interessiert, weil die Geldstrafen nicht bezahlt werden. Wobei das zweite nicht stimmt, ich habe mit meinem PKW schon bei Falschparkern Monate später sehr teure Rechnungen bekommen, weil der Aufwand, die Adresse eines Ausländers zu bekommen ziemlich hoch ist.
 

belgier

Aktives Mitglied
.......
ich habe mit meinem PKW schon bei Falschparkern Monate später sehr teure Rechnungen bekommen, weil der Aufwand, die Adresse eines Ausländers zu bekommen ziemlich hoch ist.

Ich habe auch mal eine Busse (Geschwindigkeit) von Sardinien nach Hause bekommen. Die habe ich innert Frist bezahlt da ich der Meinung bin, wenn man bei einer Übertretung erwischt wird soll man dazu auch stehen.
 

Bisso

Sehr aktives Mitglied
Ja, meine Knöllchen zahle ich auch gleich, aber im letzten Jahr haben das die Behörden zumindest auf der Insel Sant`Antioco digitalisiert. Die fahren durch und halten die falschparkenden Autonummern mit Kameras fest und verschicken danach die Knöllchen. da ist nichts mehr mit Papier an der Windschutzscheibe.
 

Karl

Sehr aktives Mitglied
In Sant`Antioco habe ich auch schon Knöllchen zahlen müssen. Es wurde nach Duisburg zugestellt. Hatte mich mal kundig gemacht und die Info erhalten das man von dort aus auch in D vollstrecken kann. Zahlen und bedanken ....100€ fürs Parken.
 

Frank

Sehr aktives Mitglied
Hier die Übersetzung!!!!!!! :mad:

LA MADDALENA - Die Saison hat noch nicht einmal begonnen, Sardinien liegt in der orangenen Zone und ist daher für Touristen verboten, aber der rüpelhafte Camper, diesmal mit deutschem Kennzeichen, ist schon aufgetaucht. Er wurde von einem Bürger, der einen Spaziergang machte, hinter einer Klippe, direkt am Strand von Strangolato, entdeckt.

Sie rief sofort die Förster, die Polizei und das Büro des Hafenmeisters an. Die ersten, die am Einsatzort eintrafen, waren die Förster.

Diese Vorfälle zu melden und die Polizei einschreiten zu lassen, ist eine Bürgerpflicht und eine konkrete Hilfe zum Schutz der Schönheit der Küste. Die Bürger sind die ersten Wächter des Territoriums.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
 

MariaJ.

Sehr aktives Mitglied
Hallo
ja...verboten ist verboten.........ich frag mich grad, wie sind die wieder weggekommen?
Sand ist für Pneus eigentlich nicht so kompatibel..........Eigentlich auch etwas fraglich, wenn man sowas nicht weiss, oder?;)
LG MariaJ.
 

robbie-tobbie

Sehr aktives Mitglied
ich frag mich grad, wie sind die wieder weggekommen?
Sand ist für Pneus eigentlich nicht so kompatibel
Na, die Kiste sieht mir doch sehr nach 4x4 aus, außerdem sind die Reifen so grobstollig wie bei einem Traktor. Meine Frage wäre eher: wie schafft man es, mit so einem Fahrzeug eine so weite Strecke von D bis nach Sardinien zurück zu legen, ohne einen Bandscheibenvorfall zu erleiden :D

wer italiensch gut versteht kann ja mal schmunzeln (ausgenommen Camperbesitzer)
Wie Du vielleicht an meinem Avatar siehst (der übrigens veraltet ist und dringend mal erneuert werden müsste), bin ich einer von diesen "Bösen"... darf aber hoffentlich trotzdem schmunzeln ;)

Mal etwas ernster zum Thema: der Typ geht da mit einem ziemlich dummen Beispiel voran. Gerade in jetzigen Zeiten so ignorant zu sein, gegen alle möglichen Regeln zu verstoßen, kann ja nur schief gehen und wirft mal wieder ein ziemlich bescheidenes Bild auf ALLE Womo-Fahrer. Ist jetzt sicher Wasser auf die Mühlen all derer, die generell Freizeit-Fahrzeug-Besitzer/Benutzer ausschließlich für eine Plage halten, die überall ihren Müll hinterlässt, das Chemieklo ins Gebüsch kippt, sein Essen vom Discounter von zu Hause mitbringt, ... was weiß ich, was uns allen da noch alles für stereotype Verhaltensweisen angedichtet werden. In der Regel kann man es doch so sagen: in JEDER Bevölkerungsgruppe gibt es einen Anteil an Schweinen. Ob das nun Kitesurfer, Ärzte, Bauern, Taxifahrer, Frauen, Männer, Kinder, Erwachsene, Schwerreiche, Superarme, ... sind. Es wird immer auf die paar wenigen gezeigt, die sich daneben benehmen.
Und jetzt (so entnehme ich der Übersetzung) freuen sich alle, wenn hier öffentlich zum Denunzieren aufgerufen wird? Melden macht frei?
 

Frank

Sehr aktives Mitglied
Der Sketch ist fast 10 Jahre alt , trifft aber den Punkt . Dass du und andere hier im Forum natürlich die besten und anständigsten Camperfahrer seid , ist doch klar ! O_O
Meine persönliche Erfahrung als Vielfahrer und Langzeitresident ( mehr als 50.000 km pro Saison ) was das Camperbenehmen betrifft , kommt leider dem Spirit des Sketches sehr nahe ....:D
 

casa sardegna

Sehr aktives Mitglied
Nicht nur Deine Erfahrung, Frank.
Und das Schlimme daran ist, dass Corona die Zahl der Camperisti noch erhöht und natürlich alle gem. dem Motto "Der Weg ist das Ziel" tiefenentspannt über die panoramischsten Strecken tuckern, egal, wie lang die Schlange dahinter ist.

Solange man dann 250 PS zum zügigen Überholen ;) hat, ist´s zum Glück kein Problem, sofern sie die WoMofahrer wenigstens an ihre Fahrspur halten. Das schaffen auf Sardinien leider nicht viele, wenn ich auf die SS125 zwischen Dorgali und Baunei blicke.

Solange jedoch nicht die von den Herstellern suggerierte Freiheit bei den WoMobilisten damit gleichgesetzt wird, überall verweilen zu dürfen (nicht zu können), soll es mir ja recht sein, aber das Beispiel des Offroad-LKW in Tarnfarbe am Strand zeigt halt, wie manche das Thema interpretieren und damit eine ganze Gruppe in Verruf bringen. Ich wünsche den Forumscampern jedenfalls einen schönen Urlaub auf Sardinien, sofern es wieder erlaubt ist.
 

MariaJ.

Sehr aktives Mitglied
aso Frank ;))
Sowas können aber etliche andere Touris auch....allein schon in geschlossenen Hotels mit 100 Stelle!

Lassen wir sie und geniessen unsere Erfahrungen.......schöne Ostern und bleibt gsund!

LG MariaJ.
 

robbie-tobbie

Sehr aktives Mitglied
Ich sag ja, stereotype Denkweisen sterben nicht aus... komischerweise kommen hier "anti-Camper-Statements" grundsätzlich von Urlaubs-Immoblien-Vermietern oder Vermittlern... ein Schelm wer Böses dabei denkt ;)
 

Frank

Sehr aktives Mitglied
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...nun ja ,Robbie , angebliches stereotypisches Denken wird mit nackten Tatsachen am besten widerlegt.
Hier nur ein Beispiel ( sogar im letzten COVID Sommer 2020 ) , über 20 Camper die nicht zahlen wollen am Strand Is Arutas ( Westküste) .
Wenn dass das Zukunftsbild sardischer Küsten wird ?

Die Mauer aus Campern vor dem Strand: das sind die "Furbetti", die die Verbote umgehen
Am Wochenende besetzten sie das Privatgelände zwischen Is Arutas und S'Archeddu 'e Sa Canna.
Nicht einmal die neuesten Verbote und Verordnungen der Stadtverwaltung von Cabras haben es geschafft, die "Mauer" von Campern zu beseitigen, die man zu jeder Zeit im Jahr vor dem Strand von Corrighias, entlang der unbefestigten Straße entlang der Küste, zwischen S'Archeddu 'e Sa Canna und Is Arutas sieht. Selbst an diesem Wochenende standen etwa zwanzig Wohnmobile nebeneinander geparkt.
Close to You - Ostern 2021
Ein Kunstgriff, um nicht für das Parken bezahlen zu müssen, das in diesem Jahr, gerade für Camper, auch einen Nachttarif vorsieht. Aber nur in den blauen Boxen und nicht auf den Plätzen, die ein privater Bereich sind, ohne Umzäunung und Abgrenzung, wo sich aber bisher die Besitzer nicht beschwert haben.
Der clevere Trick hat jedem der Camper, die außerhalb der erlaubten Stände parken, 9 Euro pro Stück erspart, während für die Kassen der Gemeinde ein Verlust von rund 200 Euro pro Tag, nur für den Nachttarif, entsteht. Rechnet man den Tagessatz hinzu, erhöht sich der Verlust von 100 auf 200 Euro pro Tag.


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Aber den „ I love Sardegna / io amo la Sardegna „ - Aufkleber auf der Heckscheibe .

Aber von meinem Geld ihr lieben sardischen Gemeinden/Sarden und die , die da leben und arbeiten , seht ihr nichts . :D

Glaub mir , ist nur eine Frage der Zeit , dass da härter durchgegriffen wird. ;)

Nichts für ungut!
 

casa sardegna

Sehr aktives Mitglied
Was ist an diesem Photo verallgemeinernd?

Es ist die zunehmende Rücksichtslosigkeit dieser Zeitgenossen, die die Anti- Camper-Stimmung prägt. Statt CP lieber den Gratis- Strand- Parkplatz in erster Reihe und das für Umme. Egal, was die anderen denken oder wo sie bleiben. Darum geht's hier und im Artikel des Offroadtrucks am Strand. Kann nicht daran liegen, dass diese Camper den Aufenthalt auf einem CP oder kommunalen Stellplatz nicht leisten können.

@ robbie-tobie:
Den Zusammenhang zwischen Camper- Bashing und Vermietern erkläre bitte nochmal. Sind doch zwei völlig verschiedene Urlaubsformen und Zielgruppen.

Die wenigsten Camper wollen im Ferienhaus urlauben und umgekehrt. Von daher ist Deine Hypothese falsch.
 

Bisso

Sehr aktives Mitglied
Ich denke, dass die Anzahl der Wohnmobile, nicht nur auf der Insel, in den letzten Jahren einen Boom erlebt hat, dem durch Corona verständlicherweise auch nochmal eins draufgesetzt wurde.

Was viele stört, sind ja nicht die einzelnen WoMos, die dann mal ne Nacht irgendwo rumstehen, sondern die schiere Masse. Aber so ist es ja überall mit dem Tourismus, mit dem Wohlstand kommen die Massen. Dies zu lenken ist keine so leichte Aufgabe.
 

MariaJ.

Sehr aktives Mitglied
Hm......ich mein auch, seit Corona hat es zig-hunderte Camper mehr.....Da halt alle rausfahren wollen und ja, möglichst frei.....und kaum teuer!
Ich mein aber, dass das überall so ist und ja, es wird leider z.T. schamlos einfach fremder Boden 'belegt'. Freunde von uns, die völlige Camper-Fanatiker sind, regen sich im Fall auch über diese neuen Zustände auf!

Hm, i-wie ein weiterer Fall von, die Guten werden durch mehr und neue Regeln bestraft, weil ein paar keine Grenzen kennen?
Nicht am Strand, bloss bei uns am Waldrand....ebenfalls ca. 5 Campis! Ohne jegliche Bewilligung oder Frage dem Landeigentümer gegenüber.....schade!
 

robbie-tobbie

Sehr aktives Mitglied
Das Thema läuft leider völlig aus dem Ruder - so wollte ich meine Beiträge dazu sicher nicht verstanden wissen. Ja, das Bild mit der "Womo-Wand" ist in der Tat nicht schön. Und ja, es sind tatsächlich um die 20 Womos. Aber was ist mit den anderen 1000, die schön brav auf Camping- oder offiziellen Womo-Stellplätzen stehen? Das meinte ich: es können doch nicht per se ALLE Menschen, die die Urlaubsform Camping bevorzugen, in eine Schublade mit denen gesteckt werden, die sich falsch verhalten. Ich für meinen Teil bin seit ca. 40 Jahren Camper, leider erst viel zu spät vor ca. 20 Jahren habe ich Sardinien für mich entdeckt. Und wer meine Beiträge in diesem Forum (ich weiß, es sind nicht sooo viele, bin kein Vielschreiber) verfolgt, kann feststellen, dass ich immer wieder die hervorragende Struktur und das Angebot der OFFIZIELLEN Womo-Stellplätze auf Sardinien hervorhebe. Die ich im Übrigen auch nutze - wen es interessiert, ich selber habe auf Sardinien noch nie frei gestanden. Wäre mir auch zu blöd, permanent mit der Gefahr zu leben, verscheucht zu werden, ich hab doch Urlaub. Mir ist nur dieses allgemeine Camper-Bashing zuwider.
 

MariaJ.

Sehr aktives Mitglied
Lieber Robbie-Tobbie, versuch mal nicht alles grad sehr persönlich zu 'nehmen'.......Tschuldigung, aber ich mein man findet einfach jene nicht so lässig, welche sich inkorrekt verhalten.

Eben, durch inkorrektes Verhalten werden Regeln und Ärger produziert, die dann Dir und anderen Korrekten schaden.
Oder sehe ich das falsch?
 

Frank

Sehr aktives Mitglied
Aber was ist mit den anderen 1000, die schön brav auf Camping- oder offiziellen Womo-Stellplätzen stehen?
...guter Robbie , bist du da so ganz sicher ?????????????
Wir glauben hier ja alle, dass du schön brav bist , aber ....

Ein Bericht (von 2017 !!!) , also weit vor COVID, von einem Sarden der folgende Worte benutzt :


Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version):

Kurtaxe, Beherbergungsbetriebe, Flugzeuge, Privatboote usw. usw. Aber niemand spricht vom Tourismus und kümmert sich um die Zehntausende von Campern, die jedes Jahr nach Sardinien einfallen. Wir sind die einzige Mittelmeerinsel, auf der es keine Steuer oder geschlossene Nummer für diese "Umweltparasiten" gibt.

Einige Daten? Nur 9% sind in Campingplätzen oder speziellen Strukturen stationiert, so dass es klar ist, dass Abfall und Sickergruben fröhlich in den Rinnstein geworfen werden; 90% bringen Lebensmittel und andere Dinge aus ihren Ländern mit, also Nullwirtschaft; füllen jede Nacht den Wassertank (300/600 Liter) zu den Brunnen der Dörfer, was die städtischen Ausgaben zu Abbanoa belastet; sie besetzen in den Fähren mindestens den Platz von 2/3 Autos, was in manchen Perioden ein Ungleichgewicht schafft, indem sie auf dem Boden Autos von Anwohnern oder Touristen (real) lassen, da sie viel früher und mit ermäßigten Preisen buchen; entlang der Straßen reisen sie oft in Wohnwagen, was Unannehmlichkeiten für die Lebensfähigkeit schafft; sie sind neben den Stränden permanent stationiert (wenn sie die Stabilisatorarme nicht setzen, gelten sie als Autos), was andere Benutzer daran hindert, einen anständigen Parkplatz zu finden ...

So gesehen sind diese Leute schlimmer für unseren Tourismus und unsere Insel als die "Hunnen".

Vielleicht ein bisschen übertrieben , aber du merkst , es brodelt .... ;)
 

casa sardegna

Sehr aktives Mitglied
Es geht darum, dass das Verhalten einiger weniger rücksichtsvoller Zeitgenossen dazu führt, eine ganze Gruppe unter Generalverdacht zu stellen und Sanktionen folgen.

Ersetze Camper durch Motorradfahrer, Sportwagenfahrer, Mountainbiker etc.

Immer dann, wenn es um Freizeitaktivitäten geht, die mit anderen Nutzergruppen konkurrieren, entstehen diese Konflikte, weil man eben nicht die " unauffälligen" 99% der Gruppe wahrnimmt, sondern das 1% der Rücksichtslosen.

Wenn es allerdings darum geht, dass sich die im Artikel genannten 91% an kostenloser Infrastruktur bedienen (was ich in dieser Höhe bezweifle), hätten die Kommunen mit rigideren Kontrollen sehr wohl die Möglichkeit, das Freistehen zu unterbinden und zu sanktionieren.
 
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