Auto Straßenbeschaffenheit

Walti

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Hallo liebe Sardinienfreunde,

Wir wollen diesen Sommer eine Reise nach Sardinien unternehmen. Genauer gesagt ist geplant, dass wir mit dem Auto nach Rom fahren, dort ein paar Tage verweilen und dann mit der Fähre nach Sardinien weiterreisen und dort dann mindestens 2 Wochen verbringen.

Nun aber zu meiner Frage bzw. meinem Problem.
Ich möchte mit meinem sagen wir einmal sehr sportlichen zweisitzigen Cabrio reisen. Leider hat mir allerdings ein Frreund davon abgeraten, da die Straßenbeschaffenheiten teilweise nicht so gut sein sollen. Er meinte damit natürlich nicht unbedingt die Hauptverbindungswege sondern kleinere Straßen die zu "versteckten" bzw. "abgelegenen" Stränden führen. Diese sollen angeblich oft mit tiefen Schlaglöchern gespickt sein und aufgrund der Tatsache, dass die Bodenfreiheit meines Autos eher gering ausfällt für mein Auto nicht befahrbar sein könnten. Oder zu Beschädigungen führen könnten.

Naja wie auch immer, ich würde mich sehr über eine Einschätzung von ortskundigen Personen freuen, wie ihr das einschätzen würdet. Bzw. soll ich mir das gleich abschminken? Würde allerdings sehr gerne Cabrio fahren :)

Danke!

LG Simon
 
Lieber Simon,
nach meiner Meinung ist schon der Fiat 500 ungeeignet.
Ein hippes Auto, das viele Verleiher anbieten, aber ich würde immer einen Panda vorziehen, da er "hochbeiniger" ist.

Wir hatten mal Freunde hier, für 5 Monate,mit einem tiefer gelegten Audicoupè Cabrio, das war ein Theater!!

Bea2
 
Hallo Simon,

ich war bisher nur einmal auf Sardinien 2010 mit dem Motorrad unterwegs und war vom Zustand der Strassen begeistert. Wir hatten den direkten Vergleich zu Korsika, wo wir nur ein Jahr zuvor waren. Auf Korsika waren manche Exken echt schlimm.

Deine spezielle Anfrage zu den kleinen Strassen Richtung Strand kann ich zwar nicht beantworten, aber gerade die kurvige Berglandschaft im Hinterland von Lanusei hat uns mit sehr gutem Zustand auch im Vergleich zu mancher deutschen Ferienregion überrascht. Ich würde mir in diesem Zusammenhang mal einige Videos auf YouTube mit den Stichwörtern Motorrad und Sardinien anschauen.

Wir werden auf jeden Fall uns im Mai mit drei sportlichen, tiefergelegten Fahrzeugen (davon zwei Roadster) für 10 Tage auf die Insel begeben und unser Quartier in Arbatax aufschlagen. Wir freuen uns auf ein Kurvenparadies ohne gleichen.

Die größten Bedenken bzw. Herausforderungen sehen wir in der Zufahrt auf die Fähre..
 
Thorsten,
ja die Strassen in den Bergen, sind zum Teil besser als in Deutschland, aber nicht die Schotterpisten zu den kleinen Buchten.

LIebe Grüße
Bea2
 
Die Aussage Deines Freundes ist richtig, es gibt auf der Insel aber auch genug Strände, die auf ganz normalen Straßen zu erreichen sind.
 
Hallo Simon,
wisst ihr denn schon an welche Strände ihr fahren wollt?
Ich habe Euch mal ein Beispiel von den Wegen im Bidderosa Gebiet angehängt.
Mit "Google Street View" könnt ihr viele Strassen bis an den Strand nachfahren.
Jürgen
 

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Wie schon erwähnt sind die Straßen auf Sardinien soweit ok, Schotterstrassen kann man auch mit einem Cabrio fahren (wird halt a bissal staubig). Die meisten Strände sind mit dem Pkw gut zu erreichen, auch ohne Geländewagen. Ach ja versteckte Strände mit wenig Leuten gibt es im Sommer auf Sardinien nicht mehr. Würde aufgrund der Hitze mit dem Cabrio lieber im September /Oktober oder im Frühling auf die Insel fahren, wenn es möglich ist.
Gruß
Lorenz
 
Du wirst viele schöne Punkte Sardiniens mit einem tiefergelegten Cabrio nicht erreichen.
Du wirst viele andere schöne Punkte Sardiniens mit Deinem Cabrio erreichen und dich daran erfreuen.
Wenn Dein Cabrio mit einem Lenkrad ausgestattet ist, kannst ja um Schlaglöcher herumfahren. Das Rein- und Durchfahren überlass mir - ich hab die nötige Bodenfreiheit.
Pfuetze.jpg

LG
peko (der gern mal ein bissi trickst...)
 
wenn ihr auf geteerten Strassen bleibt könnte es schon passen. Aber falls euch die Lust überkommen sollte, mal auf einen Agriturismo in der Pampa essen gehen zu wollen, das könnte klemmen (muss aber net..) Hatte ein paar Jahre einen Ford Fokus, nun nicht so dieeee supercoole Kiste, aber zum Teil hätte ich mir echt ein paar Zentimeter mehr Freiheit nach unten gewüscht.
Es hat auch manchmal bei Abfahrt von Hauptstrasse nach Feldweg so wirklich nennenswerte Höhenunterschiede, ist dann etwas unpraktisch, wennde im Grünen ein stilles Örtchen aufsuchen willst und die Karre kommt nicht über den Höhenunterschied :p
 
Aber auch zum exklusiven Hotel Le Dune komm man nicht im Cabrio,
der Weg dorthin, direkt am Strand, sieht ähnlich aus wie der von Peko

Bea2
 
Hallo Simon,

Noch mal zu deiner Ausgangsfrage: jedenfalls ist die Straßenbeschaffenheit kein Grund, nicht nach Sardinien zu fahren.
Die allermeisten Straßen und Strandzufahrten sind doch ganz normal asphaltiert und die anderen kann man ja dann meiden,
das sind die "strade bianche", die mit einem einfachen weißen Strich gekennzeichnet sind.
Du kannst dir die Straßen im Streetview mal anschauen, da bekommt man einen guten Eindruck..
Ansonsten dabei auch hilfreich eine "normale" Straßenkarte (Navi weniger).

Viel Spaß beim Planen
Petra
 
Ich möchte mich da irgendwie nicht so ganz anschließen: Letzten Spätsommer empfand ich insbesondere die großen Straßen in teils ziemlich schlechtem Zustand. Die SS 131 im nördlichen Teil (~Sassari-Macomer) hat Löcher und Schläge drin, dass es zumindest nachts alles andere als angenehm war, im südlichen Teil (kann sein, dass das bis diesen Sommer abgeschlossen ist) werden Brücken gebaut bzw. saniert, was zu wiederholten provisorischen Auf- und Abfahrten führte. Die Überleitung von der SS 672 Richtung Süden (gut, ist nur eine SP, aber eine verdammt wichtige) ist nahe an dem, was ich als Unverschämtheit bezeichnen würde und selbst die SS 131 d.c.n, die ich bis zum Umbau der südlichen SS 131 immer als die beste Straße Sardiniens empfand, könnte wirklich dringend mal wieder neuen Asphalt vertragen. Und auf der Brücke der SP90 rings um Valledoria habe ich ohnehin seit Jahren das Gefühl, dass ich nicht im Auto, sondern im Flugzeug sitze, die Wannen dort sind grandios.

Natürlich spricht deshalb nichts gegen einen Sardinienurlaub. Aber als ganz so super würde ich die Straßen dann doch nicht beschreiben ...
 
Vielen Dank für eure zahlreichen Erfahrungen und Hinweise. Ich werde mir das noch durch den Kopf gehen lassen und in nächster Zeit recherchieren und planen was wir genau sehen und machen wollen auf Sardinien und dann entscheiden.
 
Letzten Spätsommer empfand ich insbesondere die großen Straßen in teils ziemlich schlechtem Zustand. Die SS 131 im nördlichen Teil (~Sassari-Macomer) hat Löcher und Schläge drin, dass es zumindest nachts alles andere als angenehm war, im südlichen Teil (kann sein, dass das bis diesen Sommer abgeschlossen ist) werden Brücken gebaut bzw. saniert, was zu wiederholten provisorischen Auf- und Abfahrten führte. Die Überleitung von der SS 672 Richtung Süden (gut, ist nur eine SP, aber eine verdammt wichtige) ist nahe an dem, was ich als Unverschämtheit bezeichnen würde und selbst die SS 131 d.c.n, die ich bis zum Umbau der südlichen SS 131 immer als die beste Straße Sardiniens empfand, könnte wirklich dringend mal wieder neuen Asphalt vertragen. Und auf der Brücke der SP90 rings um Valledoria habe ich ohnehin seit Jahren das Gefühl, dass ich nicht im Auto, sondern im Flugzeug sitze, die Wannen dort sind grandios.

Also ich habe es im Juni mit meinem Fastoldtimer (Saab 901) nicht so empfunden - viellicht war ich ja zu langsam ... ?
 
hallo tom,

hattest du nicht mal ein foto eingestellt,mit einem versenkten passat?auf dem weg nach piscinas.

lg

klaus
 
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