Camping Osten seltsames Gebaren, aktuell auf den Campingplätzen im Osten der Insel...?

cuccumeu

Mitglied
Hallo zusammen,

zunächst möchte ich einen lieben Gruß von der Insel senden:) Es ist wieder sehr schön.

Anbei möchte ich kurz informieren, dass wir feststellen mussten, das es mit der Annahmepolitik an den Campingplätzen im Osten der Insel für uns sehr seltsamen Veränderungen gibt. Anscheinend kann man nicht mehr so wie früher von Platz zu Platz hoppen in der Zwischensaison, auch nicht als "Stammkunden"

Auf unserem letzten Platz sind wir schon empörend angesprochen worden, dass wir nicht reserviert hatten. Eine Art die wir bis jetzt noch nicht kannten!

Auf unserem Stammcampingplatz Quadro Mori bei Muravera sind wir "Dankend" abgelehnt worden, "....Sie haben nicht reserviert, pech.... wir sind bis Mitte Sept. 2022 ausgebucht!" Weitere Plätze die wir angefragt haben bis runter nach Villasimuis, auch alles ausgebucht.

Immer mehr Campingplatzbetreiber sind dazu übergegangen sich auf Buchungsportale schalten zu lassen. Ohne aktive Buchung, Anfrage geht da nichts mehr.
Wir finden dass ein wenig schade, früher war das Motto "wir finden immer noch einen Platz für unsere Gäste..." Das kann man wohl aktuell vergessen.
Anscheinend greift hier der immer professionellere Tourismus Betrieb. Für Pauschaltouristen sicherlich toll, aber für Individualisten nicht schön.

Nun wir fahren morgen in den Westen der Insel weiter, mal sehen was uns dort erwartet.
 

Bisso

Sehr aktives Mitglied
Dann wünsche ich euch viel Glück!! ;)

Die Insel ist auch im Ferienwohnungs- und B&B-Bereich sehr gut gebucht dieses Jahr, wesentlich mehr als vor der Pandemie und viele Touristen sind Italiener vom Festland. Vielleicht mag das eine Erklärung sein ;)
 

Dette

Mitglied
wir sind ab Mitte September vor Ort, fangen an der Ostküste an. Wie ist die Meinung?: sollte man besser vorher buchen?
 

Ponti

Sehr aktives Mitglied
Das hat nichts mit seltsamem Gebahren zu tun, sondern bedeutet Planungssicherheit. Dementsprechend weiß ich was auf mich zukommt und kann meinen Betrieb steuern. Warum sollten sardische Campingplatzbetreiber nicht das tun, was bereits überall Standard ist. Nur von Campingplatzromantik können sie sich auch nichts kaufen.
 

MariaJ.

Sehr aktives Mitglied
Logik ist halt, dass Viele reisen, weil sie wieder 'können/dürfen/möchten'....Nebst dem, seit die Fliegerei etwas schwierig ist, nach wie vor Unsicherheit, was wegen C oder dem Krieg los geht, reisen Viele halt lieber im näheren Umfeld......
Campen wurde ja zur grossen Mode wegen Virus und löst natürlich aus, dass Fahrzeuge, Campingplätze usw. zur Mangelware wurden...... Zumal dann auch Viele an Mode-Orte fahren, die vor Jahren noch fast unbekannt waren......
 

Transalpgr

Neues Mitglied
Hallo, seit ihr schon im westlichen Teil angekommen? Und wie schaut es dort aus. Wir wollen in 14 Tagen
anreisen und wissen jetzt gar nicht mehr wie unsere Route verlaufen soll. So haben wir uns das nicht vorgestellt.

Gruß
Gerhard
 

Bisso

Sehr aktives Mitglied
Ihr habt doch sicher schon Campingplätze im Hinterkopf, die ihr anfahren wollt. Dann könnt ihr doch auf deren Website mal nachschauen, wie es mit freien Plätzen ausschaut? In zwei Wochen nähert sich ja auch Ferragosto, die Hauptreisezeit der Italiener.
 

LaBella

Neues Mitglied
Für die einen befinden wir uns in der Zwischensaison, für die anderen fängt in zwei Wochen Ferragosto an, ts, ts, ts.

Ich reiste auch schon im August an, ohne Unterkunft, ohne Mietwagen-Reservation, ohne Freundes-Adressen. Habe den aller aller letzten Wagen am Olbia-Airport bekommen zu einem Preis, den ich hier lieber nicht kundtun möchte, und musste wohl oder übel drei Mal (aber nur drei Mal!) im Auto und am Strand schlafen mangels freien Unterkünften. So sportlich muss man dann halt sein, wenn man in der "Zwischensaison hoppen" will... ;-) !

Schönen Urlaub!
 

beate-maria

Sehr aktives Mitglied
Wer käme eigentlich auf die Idee in der hauptreisezeit auf ne deutsche Insel zu fahren ,ohne!Reservierung und hier soll das gehen ?was hat Sardinien eigentlich für ne Aussenwirkung,gehts um mangelnden Informations Willen vorher? Und dann sich noch beklagen,weil es ja ehedem so anders war.ja das war es und inzwischen hat sich auch Sardinien geändert,wie viele andere schöne Ecken auf der Welt auch.der Reisende muss sich informieren vorher und nicht später beklagen. Und dann noch meistens an der falschen Stelle,die CP und alle Beherbergungs Besitzer sind froh und glücklich ,dass es eine sehr gute Saison gibt in diesem Jahr ,ich gönne es ihnen nach den letzten üblen 2 Jahren.
 

steftina

Sehr aktives Mitglied
Tjia der campingboom bringt halt leute auf campingplätze, die scheinbar das "campingfeeling" noch nicht so kennen und verändern es teilweisse.
Man könnte auch sagen es kommen zu viel falsche.
Das sage ich so jedoch nicht. Kann ja auch jeder machen wie er will.

Ich kann sie mir schon vorstellen........
Hoffentlich geht es bald wieder vorbei und hoffentlich gibt es noch betreiber die ausser profit auch andere Werte vertretten.
Mfg
 

beate-maria

Sehr aktives Mitglied
Was soll vorbei gehen Steftina ,?die CP Betreiber sind von herzlicher Freundlichkeit,wir sind Camper und fahren immer noch auf der Insel herum .haben noch nie !!! Etwas zu bemäkeln gehabt .kennen CP in D ,da gibts erstmal nen Zettel wo drauf steht,was du nicht machen darfst ,der ist doppelt so groß wie der darf-Zettel.und es kann nicht jeder machen was er will ,einfügen ist das Zauberwort .sein Geld kann man-frau auch verdienen mit Freundlichkeit und gutem Service,das ist nicht verwerflich und der gewinn ist der wohlverdiente Lohn .
 

l200auto

Sehr aktives Mitglied
Zum Eingangsbeitrag -- ja so ist das nun in einigen Fällen.
Bisher haben wir auch nie vorgemacht und sind immer vor- bzw. Nachsaison gefahren.
Die letzten Jahre haben aber alle Gewerke in Europa Federn lassen müssen und kämpfen ums überleben. So wurden sicher auch einiges eingeschränkt und verkleinert um rentabel zu bleiben.
Wir haben auch zum 1. Mal für Mitte September bereits im Vorfeld die Stellplätze ( keine Konkreten nur die Kategorie ) gebucht.
Unfreundlich war aber auch so vorher niemand.
Man(n) muss sich eben den neuen Gegebenheiten anpassen oder nehmen was noch da ist. Ansonsten halte ich mich betreffend Kommentaren etwas zurück.
 

Beppe

Sehr aktives Mitglied
ganz verrückt wird es, wenn Campinggäste anfangen zu drängeln und zuerst auf dem Campingplatz sein wollen.

Vor ein paar Tagen kam es bei uns an der Einfahrt zum Villaggio Camping di Golfo Arzachena zu einem
misteriösen Unfall, wobei ein Fahrzeug schlicht in die Trockenmauer zur Einfahrt zum Campingplatz fuhr.
Zum Glück blieb der Fahrer oder auch andere unverletzt, der Sachschaden aber doch ganz erheblich.

siehe:
 
Zuletzt geändert:

Mario

Sehr aktives Mitglied
Es gibt ja die zwei Möglichkeiten eines CP-Betreibers seine Stellplätze zu vermarkten. Die einen gehen nach der Anzahl der Stellplätze und der Gast darf sich dann einen nach seinem Gusto aussuchen. Andere vergeben Platznummern wo man dann einen festen Platz zugewiesen bekommt......ob der nun einem passt oder nicht.

Auf fast allen CPs auf denen ich schon war hat der Betreiber sogar in der Hauptsaison ein paar Stellplätze frei gelassen für gestrandete oder Durchreisende.....finde ich persönlich eine sehr schöne Idee, denn sowas prägt sich ein Camper ein.

Ich persönlich würde, wenn ich Gespannfahrer wäre immer reservieren, denn wohin stell ich die Fuhre über Nacht hin wenn ich keinen Stellplatz bekomme und es schon später am Abend ist!? Bei einem Wohnmobil stellt sich diese Frage weniger.
 

Mario

Sehr aktives Mitglied
Logik ist halt, dass Viele reisen, weil sie wieder 'können/dürfen/möchten'....Nebst dem, seit die Fliegerei etwas schwierig ist, nach wie vor Unsicherheit, was wegen C oder dem Krieg los geht, reisen Viele halt lieber im näheren Umfeld......
Campen wurde ja zur grossen Mode wegen Virus und löst natürlich aus, dass Fahrzeuge, Campingplätze usw. zur Mangelware wurden...... Zumal dann auch Viele an Mode-Orte fahren, die vor Jahren noch fast unbekannt waren......
Ich behaupte mal, dass es sich verhält wie bei jeder Mode. Irgendwann ists vorbei mit der Camperlust deren, die zig Jahre davor im Flieger unterwegs waren.
Zwar habe ich keine Vorurteile denen gegenüber, sind ja allermeistens nette Leute, aber es ist manchmal schon lustig wie sie sich anstellen.......aber es gibt ja noch uns, die Erfahrenen die gern mit Rat und Tat zur Seite stehen;):)
 

ellen

Aktives Mitglied
Schön das die Inselbewohner wieder genügend Touristen begrüssen können und das es immer mehr Camper gibt das war ja nun sogar in den Medien ständig zu hören…das die Camperautos verkauft wurden wie Sand am mehr- da kann man sich ja denken wo die Reise hingeht…,hoffen wir das es so bleibt und auch die zukünftigen Zeiten weiter sehr gut für Sardegna lauft.
viel Spass an alle Campersowie einen tollen Platz erhalten
 

dodovs

Aktives Mitglied
Seit die Zahl der Wohnmobil- und Wohnwagenbesitzer so stark zugenommen hat, höre ich von vielen Leuten, daß ohne Reservierung auf Campingplätzen nichts mehr geht.
Das mag für die Campingplatzbetreiber gut sein und ich gönne ihnen das auch. Die Infrastruktur für Camper stösst leider in der Hauptsaison mittlerweile an vielen Orten an ihre Kapazitätsgrenzen.
Mein Mann und ich fahren seit mehr als 20 Jahren mit unserem eigenen Wohnmobil in den Urlaub und bleiben selten länger als 2 bis 3 Tage an einen Ort. Das Schöne am Urlaub im Wohnmobil war für uns immer, daß wir unabhängig waren und unsere Route auch während Urlaubs noch ändern könnten. Wenn es irgendwo besonders schön war, sind wir auch mal 2 Tage länger geblieben. Das funktionierte auf Sardinien vor wenigen Jahren auch kurz nach Ferragosto oder Anfang Juli.
Wenn ich nun die Campingplätze vorher buchen muß und manchmal in der Hauptsaison für einen ganze Woche, bleibt von dieser Art, einen Urlaub zu verbringen nicht mehr viel übrig. Dann kann ich das Wohnmobil verkaufen und mir auf einem Campingplatz direkt ein Mobilheim mieten, eine Ferienwohnung oder ein Hotel buchen.
Viele langjährige Camper denken ähnlich wie ich und verbringen ihren Urlaub dann dort, wo sie nicht reservieren müssen. Diese Camper gehen den Campingplätzen dann verloren, bei denen man vorbuchen muss.
Sollte der Campingboom wieder abflachen und sich die Tendenz irgendwann wieder Richtung Ferienwohnung oder Pauschalurlaub bewegen wird, werden sich die Campingplatzbetreiber dann wieder über jeden Spontanurlauber freuen.

Dodo
 

l200auto

Sehr aktives Mitglied
Hallo Dodo,
vieles Richtig was du schreibst aber Camper sind ja flexibel. Du schreibst das ihr seid 20 jahren campt.
Da findet man doch immer irgendwo etwas. Und Hauptsaison ist eben überall Hauptsaison.
warum das WoMo verkaufen und seinen Urlaubsstil ändern - anpassen eben. Geht uns auch so. Gut mit Caravan setzt man(n) nicht alle 2-3 Tage um. Wir bleiben meist in unseren 3 Wochen auf 2 CP. von da aus starten wir dann immer - die Räder sind auch dabei.
In diesem Sinne - weiterhin schöne Urlaube.
 
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