Sardinien: der Geburtenkollaps: 0,86 Kinder pro Frau, es ist die niedrigste Zahl in Italien
Beppe
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Sardinien: der Geburtenkollaps: 0,86 Kinder pro Frau, es ist die niedrigste Zahl in Italien
Die Fruchtbarkeitsrate ist die Niedrigste und auch die Einzige unter <1. In den ersten 7 Monaten des Jahres 2025 gab es einen Rückgang der Neugeborenen um 10,1%. Evtl. Gründe: Prekäre Arbeitssituation und/oder auch Schwierigkeiten beim Zugang zum Wohnungsmarkt.
Die Geburtenzahlen brechen auf Sardinien ein. Nach den für den Zeitraum Januar bis Juli 2025 gemeldeten Daten verzeichnete die Insel einen Rückgang von 10,1%. Minimal schlechter nur noch die Abruzzen (mit -10,2%). Ein Rückgang, der hundertmal höher war als der Rückgang von 2024 gegenüber 2023 (er betrug -0,1%). In den ersten sieben Monaten 2025 wurden in Sardinien 3.562 Kinder geboren, im gleichen Zeitraum 2024 waren es 3.961: also heute rund 400 weniger.
Sardinien ist die Region mit der niedrigsten Fruchtbarkeitsrate, die einzige Region in Italien mit weniger als 1 Kind pro Frau. In den ersten 7 Monaten des Jahres 2025 lag der Indikator bei 0,86, im Jahr 2024 noch bei 0,91. National beträgt die Rate im Zeitraum Januar-Juli 2025: 1,13, im Jahr 2024: 1,18 und im Jahr 2023: 1,20.
Kurz gesagt: Die Kinderkrippen leeren sich. So jedenfalls die Istat-Daten auf nationaler Ebene. In den Jahren 2024 betrugen die Geburten in Italien 369.944, ein Rückgang von 2,6% gegenüber dem Vorjahr, und in den ersten 7 Monaten des Jahres 2025 waren sie insghesamt 13.000 weniger als wie im gleichen Zeitraum von 2024 (-6,3%).
Der rückläufige Trend der Geburten auf nationaler Ebene setzt sich seit 2008 ohne Stop fort, dem Jahr, in dem die maximale Zahl der Lebendgeburten der 2000er Jahre (über 576 Tausend) verzeichnet wurde. Seitdem beträgt der Gesamtverlust fast 207 Tausend Geburten (-35,8%).
Der Rückgang der Geburten kommt zusätzlich zu einem geringeren Kinderwunsch (1,18 Kinder im Durchschnitt pro Frau im Jahr 2024), ist auch auf die Verringerung der Anzahl der potenziellen Eltern zurückzuführen, die zu den zunehmend jüngeren Generationen gehören, die erst seit Mitte der 70er Jahre geboren wurden, so die Istat.
Auf regionaler Ebene gehen neben Sardinien auch die Zahlen der Abruzzen von Umbrien (-9,6%), Lazio (-9,4%) und Kalabrien (-8,4%) in den ersten 7 Monaten des Jahres 2025 runter. Die am wenigsten intensiven Abnahmen wurden in der Basilikata (-0,9%), der Marken und der Lombardei (bzw. -1,6% bzw. -3,9%) beobachtet. Die einzigen Regionen, die einen Anstieg verzeichnen, sind nach vorläufigen Daten: das Aostatal (+5,5%) und die autonomen Provinzen Bozen (+1,9%) und Trient (+0,6%). Alle drei alpine Berggebiete und Regionen mit Sonderstatus und hoher Lebensqualität.
Im Jahr 2024 gehen sowohl die Erst- als auch die Zweitgeburten weiter zurück. Die Erstgeburten liegen bei 181.487, ein Rückgang von 2,7% gegenüber 2023. Die Zweitgeburten (133.869) sanken um 2,9%, und die aller weiteren Dritt- und Mehrgeburten um 1,5%.
Die grundsätzlichen Schwierigkeiten: das 1. Kind zu bekommen und dann ggflls. nochmals zum 2. Kind zu kommen. Die Faktoren, die zum Einbruch der Geburtenrate beitragen, sind vielfältig: die Verlängerung der Ausbildungszeit, die Bedingungen und die Unsicherheit der Jugendarbeit und die Schwierigkeit des Zugangs zum Wohnungsmarkt, mit dem Ergebnis einer wesentlich späteren Abnabelung aus der elterlichen Familie mit dem Ergebnis, deswegen entweder eine Elternschaftt vorerst aufzugeben oder auch zu verschieben.
Der Rückgang der Geburten ist fast vollständig auf den Rückgang der Geburten von Paaren beider italienischer Eltern zurückzuführen. Geburten von Paaren, bei denen mindestens einer der Eltern fremd ist, sind 80.761 (21,8%), stabil im Vergleich zu 2023, als sie 80.942 (-0,2%) waren. Sardinien ist die Region mit einer geringeren Inzidenz von ausländischen Geburten Gesamtzahl (4,1%).
Im Jahr 2024 lag das Durchschnittsalter vom Müttern bei der Geburt bei 32,6 Jahre und damit etwas höher gegenüber dem Vorjahr (32,5), stieg jedoch im Vergleich zu 1995 um fast 3 Jahre. Die Analyse begrenzt auf Erstgeburten im Jahr 2024: Frauen in Italien werden erstmals Mutter mit fast 32 Jahre (31,9). Das Durchschnittsalter beim ersten Kind lag 2023 bei 31,7 Jahren und 1995 unter 30 Jahren (28,1).
Latium, Basilikata und Sardinien sind die Regionen mit der höchsten Alterszunahme von Müttern (33,2 Jahre in allen drei Regionen).
Quelle:
www.unionesarda.it
Die Fruchtbarkeitsrate ist die Niedrigste und auch die Einzige unter <1. In den ersten 7 Monaten des Jahres 2025 gab es einen Rückgang der Neugeborenen um 10,1%. Evtl. Gründe: Prekäre Arbeitssituation und/oder auch Schwierigkeiten beim Zugang zum Wohnungsmarkt.
Die Geburtenzahlen brechen auf Sardinien ein. Nach den für den Zeitraum Januar bis Juli 2025 gemeldeten Daten verzeichnete die Insel einen Rückgang von 10,1%. Minimal schlechter nur noch die Abruzzen (mit -10,2%). Ein Rückgang, der hundertmal höher war als der Rückgang von 2024 gegenüber 2023 (er betrug -0,1%). In den ersten sieben Monaten 2025 wurden in Sardinien 3.562 Kinder geboren, im gleichen Zeitraum 2024 waren es 3.961: also heute rund 400 weniger.
Sardinien ist die Region mit der niedrigsten Fruchtbarkeitsrate, die einzige Region in Italien mit weniger als 1 Kind pro Frau. In den ersten 7 Monaten des Jahres 2025 lag der Indikator bei 0,86, im Jahr 2024 noch bei 0,91. National beträgt die Rate im Zeitraum Januar-Juli 2025: 1,13, im Jahr 2024: 1,18 und im Jahr 2023: 1,20.
Kurz gesagt: Die Kinderkrippen leeren sich. So jedenfalls die Istat-Daten auf nationaler Ebene. In den Jahren 2024 betrugen die Geburten in Italien 369.944, ein Rückgang von 2,6% gegenüber dem Vorjahr, und in den ersten 7 Monaten des Jahres 2025 waren sie insghesamt 13.000 weniger als wie im gleichen Zeitraum von 2024 (-6,3%).
Der rückläufige Trend der Geburten auf nationaler Ebene setzt sich seit 2008 ohne Stop fort, dem Jahr, in dem die maximale Zahl der Lebendgeburten der 2000er Jahre (über 576 Tausend) verzeichnet wurde. Seitdem beträgt der Gesamtverlust fast 207 Tausend Geburten (-35,8%).
Der Rückgang der Geburten kommt zusätzlich zu einem geringeren Kinderwunsch (1,18 Kinder im Durchschnitt pro Frau im Jahr 2024), ist auch auf die Verringerung der Anzahl der potenziellen Eltern zurückzuführen, die zu den zunehmend jüngeren Generationen gehören, die erst seit Mitte der 70er Jahre geboren wurden, so die Istat.
Auf regionaler Ebene gehen neben Sardinien auch die Zahlen der Abruzzen von Umbrien (-9,6%), Lazio (-9,4%) und Kalabrien (-8,4%) in den ersten 7 Monaten des Jahres 2025 runter. Die am wenigsten intensiven Abnahmen wurden in der Basilikata (-0,9%), der Marken und der Lombardei (bzw. -1,6% bzw. -3,9%) beobachtet. Die einzigen Regionen, die einen Anstieg verzeichnen, sind nach vorläufigen Daten: das Aostatal (+5,5%) und die autonomen Provinzen Bozen (+1,9%) und Trient (+0,6%). Alle drei alpine Berggebiete und Regionen mit Sonderstatus und hoher Lebensqualität.
Im Jahr 2024 gehen sowohl die Erst- als auch die Zweitgeburten weiter zurück. Die Erstgeburten liegen bei 181.487, ein Rückgang von 2,7% gegenüber 2023. Die Zweitgeburten (133.869) sanken um 2,9%, und die aller weiteren Dritt- und Mehrgeburten um 1,5%.
Die grundsätzlichen Schwierigkeiten: das 1. Kind zu bekommen und dann ggflls. nochmals zum 2. Kind zu kommen. Die Faktoren, die zum Einbruch der Geburtenrate beitragen, sind vielfältig: die Verlängerung der Ausbildungszeit, die Bedingungen und die Unsicherheit der Jugendarbeit und die Schwierigkeit des Zugangs zum Wohnungsmarkt, mit dem Ergebnis einer wesentlich späteren Abnabelung aus der elterlichen Familie mit dem Ergebnis, deswegen entweder eine Elternschaftt vorerst aufzugeben oder auch zu verschieben.
Der Rückgang der Geburten ist fast vollständig auf den Rückgang der Geburten von Paaren beider italienischer Eltern zurückzuführen. Geburten von Paaren, bei denen mindestens einer der Eltern fremd ist, sind 80.761 (21,8%), stabil im Vergleich zu 2023, als sie 80.942 (-0,2%) waren. Sardinien ist die Region mit einer geringeren Inzidenz von ausländischen Geburten Gesamtzahl (4,1%).
Im Jahr 2024 lag das Durchschnittsalter vom Müttern bei der Geburt bei 32,6 Jahre und damit etwas höher gegenüber dem Vorjahr (32,5), stieg jedoch im Vergleich zu 1995 um fast 3 Jahre. Die Analyse begrenzt auf Erstgeburten im Jahr 2024: Frauen in Italien werden erstmals Mutter mit fast 32 Jahre (31,9). Das Durchschnittsalter beim ersten Kind lag 2023 bei 31,7 Jahren und 1995 unter 30 Jahren (28,1).
Latium, Basilikata und Sardinien sind die Regionen mit der höchsten Alterszunahme von Müttern (33,2 Jahre in allen drei Regionen).
Quelle:
Sardegna, il crollo delle nascite: 0,86 figli per donna, è il dato più basso d’Italia - L'Unione Sarda.it
Tasso di fecondità ai minimi, è l’unico sotto quota 1. Nei primi sette mesi del 2025 si registra una diminuzione di nuovi nati del 10,1%: pesano lavoro precario e difficoltà d’accesso al mercato delle abitazioni
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