Radtouren, Biken Radtouren auf Sardinien

marai

Sehr aktives Mitglied
Hallo liebe Forianer
Bräuchte mal eure Hilfe. Ich möchte gerne im Frühjahr wieder einmal die Insel besuchen. Dieses mal nicht mit dem Wohnwagen, sondern werde ich mir Fewos mieten. Wir möchten etwas unserem rauen Klima im Allgäu entfliehen und 2 - 3 Gegenden aufsuchen in der man ganz gut Radtouren unternehmen kann.

Wisst ihr vielleicht wo es möglich ist Radtouren so bis 60 km zu unternehmen (Rundtouren bis 60km, oder 30km hin und wieder zurück). Wir sind schon etwas hügeliges vom Allgäu gewohnt, aber nicht unbedingt nur steil bergauf und bergab.
Befestigte Nebenstrassen aber auch unbefestigte Strassen sind wir schon gewohnt. Haben e-bike mit dicken Mountenbikereifen. Die Strassen werden ja im Frühjahr bestimmt nicht so befahren sein, als zur Hauptreisezeit.

Nenne mal Strecken die ich nicht so bevorzugen würde. Z.B. von Alghero die Küstenstrasse nach Bosa, die wär mir doch zu eng und etwas zu anstrengend. Oder z.B. von Bosa die SS292 über Pozzomaggiore/Monteleone nach Alghero wäre mir zu anstrengend.

Was habt ihr schon für Fahradtouren gemacht, die vielleicht in Frage kommen könnten.

Wir waren schon von Barisardo zum Campingplatz Coccorocci geradelt (wunderbar) oder auch von Cala Liberotto zur Spiaggia Biderrosa/Berchida.

Wäre schön wenn wir uns hier austauschen könnten, was ihr dazu meint.
 
Grundsätzlich sind doch überall Radtouren möglich.
Und meist kann man sie "schön" nennen - außer in manch monotoner Ebene.
Was "zu steil" ist, kann ich leider nicht beurteilen.
Mit dem Pedelec und CX-Motor ist für mich eigentlich (fast) alles möglich. Auch 18%.

Richtig toll ist z.B. hoch nach Sa Pedra Bianca.
Wie lange und steil kann man durch die Wahl der Auffahrt bestimmen.

Aber auch "nur" unten im Tal von Tepilora zu bleiben, ist eine schöne Tour - egal wie man sie aufbaut und erweitert.
Berge, zum Abzweigen, sind ja rechts und links von Fluss oder See genug vorhanden.
Schreckt der Monte Albo ab, kann man auch mit dem Auto hoch und oben einiges "erfahren".

Von Biderosa kann man auch in die andere Richtung (Siniscola oder weiter) gut fahren.

Viele Anregungen gibt´s auch hier:



Grundsätzlich würde ich bei Straßennutzung immer die Siesta (12:30 - 16:00) empfehlen.
Da ist am wenigsten los.
Aber je ruhiger und einsamer es wird, umso höher ist die Chance auf seltene, aber extreme Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern, die glauben, völlig Alleine unterwegs zu sein.

So schön und natürlich die Gegend ist, man muss immer mit Allem rechnen!
 
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Hey, es gibt unzählige wunderbare Möglichkeiten.
Meine top Routen sind
Chia- Teulada. Küste hin und zurück oder über das Landesinnere.
Costa Rei- Villiasimius. Küstenstraße
Sant Antioco umrunden
Muravera - Villasalto

Alles mit einigen Höhenmetern. Ihr habt ja ebikes.
MfG
 
Für E-Bike Touren auf Familienniveau würde mir einfallen:
- Raum Alghero nördlich und östlich
- Nordküste zwischen Olbia und Santa Teresa
- Raum Oristano/Sinis
- Sant'Antioco und Umland
- Medio Campidano, wenn es nicht touristisch sein soll
....
 
Hallo ihr Lieben.

Habe jetzt auch mal intensiv komoot angeschaut. Bei Touren kommen ja sehr viele, sogar bebilderte
Touren angezeigt und da wird man schon fündig.
Habe jetzt schon so 4 Favoriten. Viele mittelschwere Touren.

Erstens rund um Palau, mit Madalena und Capraia.
Dann auch zwischen Siniscola und Orosei.
Gegend um Oristano, aber auch SantAntioco.
Auch noch Süden um Pula aber auch CostaRei nach Muravera.

Danke euch schon mal, das hat mir schon sehr weitergeholfen.

Hab schon eher die Qual der Wahl.

Jetzt muß dann nur noch das Wetter so Mitte/Ende März bis Mitte April mitspielen.
 
Palau kann ich bestätigen.
Viele wunderschöne Panoramatouren ins Hinterland und am Meer entlang.
Lediglich die SS125 zwischen Palau und Arzachena sollte man meiden.
Der Ausflug nach La Maddalena und Caprera ist auf jeden Fall ein Highlight.
 
Ja, da werden wir für ne Woche auf dem Campingplatz was mieten. Haben schon ab 1.4.offen. Maddalena waren wir eh noch nicht.
In Palau wird auch einiges offen sein.
 
Die Inselchen sind auf jeden Fall zu empfehlen... die Panoramastrasse auf La Maddalena ist klasse und mit wunderschönen Ausblicken und auch einigen schönen Stränden auf dem Weg; auf Caprera vielleicht erst zur Casa Garibaldi... und dann in die andere Richtung durch die 'Wälder' fahren...
 
Ja, da werden wir für ne Woche auf dem Campingplatz was mieten. Haben schon ab 1.4.offen. Maddalena waren wir eh noch nicht.
In Palau wird auch einiges offen sein.
Für La Maddalena und Palau kann ich euch noch herausragende Restaurants, Beach Bars nennen. Mein Blue Rider fährt ab dem 12. April .., da sieht man das ganze dann auch vom Meer aus.

Der CP hat echt schon ab 01.04. offen?
Das wäre mir neu.,,
 
Gegend um Oristano, aber auch SantAntioco.
das ist es heftig flach, schafft mensch auch mit nem einfachen Fahrrad ohne Akku
wobei ich sage dass mensch alles schafft auch ohne Akku
denn mensch wird mit Akku nur bequem und das ist doch schade

hab halb Südeuropa mit dem Mountainbike bereist, locker ohne Akku
gibt viel mehr Freude und Leichtigkeit und Selbstbewusstsein als mit Akku heutzutage
aber jeder wie ersiees will
ich weiss was ich will
und würd nie tauschen
 
das ist es heftig flach, schafft mensch auch mit nem einfachen Fahrrad ohne Akku
wobei ich sage dass mensch alles schafft auch ohne Akku
denn mensch wird mit Akku nur bequem und das ist doch schade

hab halb Südeuropa mit dem Mountainbike bereist, locker ohne Akku
gibt viel mehr Freude und Leichtigkeit und Selbstbewusstsein als mit Akku heutzutage
aber jeder wie ersiees will
ich weiss was ich will
und würd nie tauschen
@Urtica
zur kurzweiligen Selbstverwirklichung mit dem Fahrrad ohne Akku kannste Dir auch gerne noch meinen "Albtraum - Sardinien mit dem Fahrrad" hier reinziehen.
 
Gegend um Oristano heftig flach?
Kann ich so nicht bestätigen.
Es gibt immer wieder längere Anstiege, die man - mit dem Auto - nicht gleich wahrnimmt.
Als Radfahrer behauptet ich, aus eigener Erfahrung um Oristano herum, dass es viel hoch und runter geht, sofern man nicht in Oristano selbst herumfährt.
Und wenn Du erst mal von dort ins Landesinnere fährst, "um Oristano herum" wird's heftig bergig.
Klar, kann man ohne Akku schaffen.
Auch im Hochsommer, kann man alles, wenn man den Willen hat, sich ab und zu zu quälen oder fit zu werden oder schon fit ist.
Ich habe auch ein normales Fahrrad, ohne Akku, aber die Beschreibung ist so nun mal nicht ganz richtig.
 
das ist es heftig flach, schafft mensch auch mit nem einfachen Fahrrad ohne Akku
wobei ich sage dass mensch alles schafft auch ohne Akku
denn mensch wird mit Akku nur bequem und das ist doch schade

hab halb Südeuropa mit dem Mountainbike bereist, locker ohne Akku
gibt viel mehr Freude und Leichtigkeit und Selbstbewusstsein als mit Akku heutzutage
aber jeder wie ersiees will
ich weiss was ich will
und würd nie tauschen

Da kann ich dir nur die flachen Anstiege ab Galtelli zum Monte Tuttavista, oder ab Siniscola zum Monte Albo hoch empfehlen. Aber den Picknickkorb nicht vergessen, denn nach der erholsamen Tour wird man mit bester Aussicht belohnt.
 
Der CP hat echt schon ab 01.04. offen?
Laut homepage Acapulco und baia saraceno ab 1.4. geöffnet. Auch Mobilheime sind ab da reservierbar.


Vielleicht sind wir ja nach dem 12.4. dort, dann würde mich die "Blue Rider" schon interessieren.
 
Nun ich denke, daß du etwas jünger bist, als ich. (Hatte gerade vor ein paar Tagen meinen 70er)
Denke auch, in deinem Alter bin ich auch ohne Accu ausgekommen und habe große Radtouren unternommen.

Genau @marai, in unserem Alter sollte man seinen biologischen Akku fordern, aber nicht überfordern.
 
:rolleyes:Noch kämpfe ich mich durch - ohne Akku. Mein Profibild ist ja auch schon 14 Jahre alt. Aber ich glaube, Pedelecs sind für die ältere Generation - ohne Leistungssportambitionen - ein riesiger Gewinn. Und.....dass "..Mensch alles schafft, auch ohne Akku..." ist wohl für normal !! aktiv Ältere etwas überheblich formuliert.
(Und...Wenn ich den Monte Albo auf der Strasse nur mit 27 Gängen noch mal schaffen würde, wäre dies für mich ein absolutes Highlight)
 
Pedelecs (nicht E-Bikes) stellen für die Allermeisten einen Gewinn dar und letztlich sogar für die Gesellschaft.

Denn es werden tatsächlich immer mehr Autokilometer ersetzt.
Nicht nur ältere, schwächere oder ungeübte Radler bekommen damit eine passende Unterstützung und die Möglichkeit sich sportlich zu bewegen.
Sondern auch Menschen mit Krankheiten (Knie, Herz,...) haben die Chance leichter, schneller oder weiter zu kommen.
Berufstätige kommen damit ohne zweite Klamotten-Garnitur aus.

Und "richtige" Radler, die sonst oft erst einmal das Auto bemüht haben, um raus zu fahren oder wo sonst nach 60 - 80 km Schluss ist, schaffen nun auch andere, viel weitere Strecken.

Und dann sind da noch Diejenigen, die Kinder, Tiere oder Sachen transportieren.

Sicherlich gibt es auch ein paar tausend super trainierte Rennradler, die für keinen Anstieg eine Unterstützung benötigen.
Aber was sind die schon gegen die 10 Millionen, die mittlerweile aktiv unterwegs sein können?
Ohne Angst vor einer Steigung.

Ich bin schon vor 25 Jahren auf Sardinien geradelt.
Ohne Akku.
Aber irgendwo gab es dann immer einen unangenehmen Anstieg.
Bei Gegenwind habe ich es dann gleich sein lassen.
Das gilt heute nicht mehr. Selbst bei 18%.
Wer zwischen Tälern und Bergen lebt, muss immer hoch und runter.

Früher kam ich höchstens auf ein paar hundert Kilometer im Jahr.
Heute sind es einige Tausend.
Dank Akku und E-Motor, den man ja auch wegschalten kann.
 
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