Auto Mit dem PKW von Schleswig Holstein nach Genua

Phakenjan

Neues Mitglied
Hallo Ihr lieben,

an dieser Stelle nochmal vielen Dank an das Sardinienforum.
Alleine durchs lesen der alten Beiträge wurden fast alle meine Fragen beantwortet.

Eine habe ich aber doch noch :)
Wir (Jan & Kirsten mit unserem 3 jährigen Emil) wollen am 27.09.2016 um 20:30 mit der tirrenia (gebucht über Turisarda) von Genua nach Olbia. und am 10.10.2016 auch um 20:30 wieder zurück.

Das letzte Mal habe ich Deutschland mit dem PKW vor über 20 Jahren verlassen, und das auch nur auf der Rücksitzbank meiner Eltern.

Um jetzt aber mal auf den Punkt zu kommen:

Wie lange brauche ich von Ostholstein bis nach Genua, oder von Hamburg oder Hannover aus?
Wir fahren mit einem normalen PKW ohne Aufbau oder Anhänger.

Ich hatte mir vorgenommen am Vorabend gegen 22:00 Uhr zu starten. Wir wollen uns dann mit dem Fahren abwechseln.

Von der Route her wollte ich östlich vom Bodensee über Bregrenz und Chur fahren.
Laut Navi knapp unter 13 Stunden Fahrzeit, + 2x 2 Stunden Pause (langes Frühstück und Mittagessen), 2 Stunden vor Abfahrt in Genua ankommen und eine Stunde puffer für unvorhergesehenes.

Da im Forum die Ecke um Mailand ja als nicht so flüssig beschrieben wurde, wollte ich mir hier von den erahrenen Forianern ein paar Tipps holen. (von der theoretischen zur praktischen Fahrzeit)

An dieser Stelle schon mal vielen Dank für Eure Antworten.
 

Bea2

Sehr aktives Mitglied
Genauso haben wir das vor 20 Jahren auch gemacht, ab Hannover, mit drei Jungs auf der Rückbank:)

Das ist eine gute Stecke.

Liebe Grüße
Bea2


P.s solltest du noch Frage haben gern.
Inzwischen leben wir seit 10 Jahren auf der Märcheninsel im Mittelmeer
 
Auf Zeitangaben eines Navis würde ich mich nicht verlassen. Je nachdem, von wo Du in Ostholstein losfährst, sind es bis Genua rund 1.400 Km. Die schaffst Du nur theoretisch in 13 Std., u. auf den Autobahnen der Schweiz u. Italiens gibt es strikte Geschwindigkeitsbegrenzungen.
 

Tina Adler

Sehr aktives Mitglied
Moin Moin, ich bin immer aus der Nähe von Flensburg gefahren.(jetzt ist ein Auto hier unten und ich fliege ab HH) Ich bin auch immer runter an den Bodensee und dann nehme ich immer die letzte Abfahrt vor der Grenze und fahre dann nur über die Schweiz, weil ich die Vignette für die paar Minuten Österreich nicht zahlen wollte. Wenn ich die Tour in einer Fahrt gemacht habe, bin ich immer so gegen 20 Uhr in Hamburg durch den Elbtunnel, bin also etwas früher als ihr los...damit mehr Puffer da ist. Allerdings habe ich dann immer irgendwann ein paar Std im Auto geschlafen meist in der Schweiz und bin dann weiter.

Wenn ihr in Italien an den Maut Stationen seit, habe ich gute Erfahrung mit Bargeld und keine guten Erfahrungen mit meiner Bankkarte. Ich habe 2013 bei meiner ersten Fahrt, die Mautstationen mit Karte bezahlt und mich gefreut, das das so ging. Dieses Jahr habe ich Post bekommen, dass das nicht funktioniert hat, man mich aber jedes Mal durchgelassen hat, damit es keinen Stau gibt...und ich hätte sehen müssen, dass da irgendwas mit Error stand. .. Ich habe nichts gesehen und war froh, wenn die Schranken hoch gingen...Bis Genua sind es drei Stationen, zweimal um die 3 € und einmal um die 20 €.

Und Genua, da habe ich auch noch einen Tipp. Ich fahre immer unten runter, wo es zu den Schiffen geht, und muss dann immer warten, weil ich immer recht früh dran bin. Letztes Mal (im März 2016) habe ich die Einfahrt für das Einkaufscentrum gefunden und bin dort hoch gefahren. Habe mir dort meine Tickets abgeholt und mir was zu essen für die Überfahrt dort im Supermarkt gekauft und bin dann runter zum einchecken. Die 5 € Parkgebühren fand ich teuer...wenn ich unten parke kostet es nichts und man kommt immer in Klönschnack mit anderen die dort auch parken, das finde ich netter.

Auf jede Fall wünsche ich euch eine gute Reise und bei Fragen stehe ich auch gerne zur Verfügung, wie Bea :)

Herzliche Grüße
Tina
 

Phakenjan

Neues Mitglied
Vielen Dank für die schnellen Antworten.
Ich denke wir werden uns ein wenig an die Erfahrungen von Tina halten und die Abfahrt auf 19 - 20 Uhr vorverlegen.
Und danke für den Bargeld Tipp!!!

herzliche Grüße
wir drei
 

Bea2

Sehr aktives Mitglied
Ein Nachbar von uns, fährt lieber, statt Mailand, Alessandria. Es ist länger, sei aber nicht so stark befahren.
Habe ich aber noch nicht probiert


Bea2
 

mare

Sehr aktives Mitglied
Ja das stimmt schon, aber meine Erfahrungen sind folgende:

Variante 1: ab Mendrisio Landstraße, dann auf die A60 , A8, A26: Das Problem dabei ist, dass das schlecht ausgeschildert ist, man mehrfach die Autobahn wechseln muss und es ist teils einspurig mit etlichen Ampeln, Ortsdurchfahrten, dazu auch stauaunfällig. Zu den Mehrkilometern, kommt die Gefahr sich zu verfahren oder im Stau zu stehen.

Variante 2 ist m.E. immer noch besser, bei der man ganz am Anfang des Mailänder Rings (Tangenziale Ovest) hinter Rho die Querverbindung auf der A4 zur A26 nimmt.

Variante 3: außerdem kann man hinter Mailand (hinter Tortona) noch problemlos auf die A 26 wechseln.
Das ist an sich sehr viel weniger befahren und auch fast durchgängig dreispurig, im Gegensatz zur A 7, s.u., man hat aber dann dafür auf dem Stück an der Küste, auf der A10, evtl. erhöhtes Staurisiko.

An einem Wochentag Ende September dürfte es im Normalfall nicht mehr sehr viel Reiseverkehr von Urlaubern geben. Nur noch erhöhtes Verkehrsaufkommen im Berufsverkehr zu gewissen Zeiten. Und stärker befahren auf der A7 ist nur das letzte Stück durch das Gebirge, wo es nur zweispurig und kurvig ist, vorher ist ja alles dreispurig.

Nachdem der dreispurige Ausbau ab hinter Chiasso bis zur Mailand Umfahrung incl. der Überleitung fertig ist, lohnt es sich nicht einen komplizierten Umweg zu fahren. Es sei denn es ist ein Unfall oder etwas anderes Größeres gemeldet (Verkehrsfunk). Unter dem Stichwort Tangenziale Ovest gibt es weitere Erfahrungen aktuellen Datums. Die älteren Beiträge zu Mailand sind kein Maßstab, da eben sehr lange die Baustelle dort auf der A9 war, was gerade Staus verursachte. Aber der Ausbau ist wie gesagt inzwischen fertig und auch vorher war Mailand meistens nie ein größeres Problem.
 
Zuletzt geändert:

narbolese

Sehr aktives Mitglied
liebe leute,

also,ich fahre seit 1983 die strecke heidelberg,basel,gotthard,chiasso,milano nach genua.immer zu ferienzeiten (ostern,pfingsten und sommer).das größte problem dabei war ----wenn---- immer der gotthard.alles andere kann man vernachlässigen.ich kann das theater um die milano umfahrung absolut nicht nachvollziehen.ich verstehe auch nicht warum man sich unbedingt bregenz geben muss,egal ob duch stadt oder tunnel.
lg

klaus

ps.:mit den kreditkarten funzt das hervorragend an den mautstationen,immer auch einen beleg anfordern.habe auch einmal post bekommen.wurden dann aus ca. 2,-€ :eek:15,- €.
 

sardegnaorange

Sehr aktives Mitglied
ich weiß nicht, obs oben schon jemand erwähnt hat: da neuerdings ja wieder grenzkontrollen sind, würde ich im vorfeld mal schauen, was darüber rauszukriegen ist (zeit, stau, ob und wie überhaupt usw.)
wir haben dieses jahr genau deswegen einen zwischenstopp eingeplant, nachdem wir vorletztes jahr 1200 km am stück mit pausen usw. kalkuliert hatten und trotzdem fast zu spät zur fähre kamen (und da gabs noch keine grenzkontrollen) kalkuliert waren übrigens 16 h und wir kamen in unglaublichen 4 h bei innsbruck an (von leipzig aus - die autobahn war sowas von frei, das habe ich 25 jahre nicht mehr erlebt). leider gabs dann stau an stau bis zum gardasee - ich liebe seither "affi" ;) daher wäre mein rat, dass ihr genug puffer einplant. vllt bis italien reisen, dann übernachten und am morgen entspannt weiter? die strecke ist ja nicht gerade ums eck. und wer schon mal im hafen leute gesehen hat, die verzweifelt schluchzen, weil die fähre schon weg ist... naja, der erspart sich das lieber ;) - na ihr werdet das schon machen!

(milano fand ich auch noch nie problematisch, wenn wir diese strecke gefahren sind)
 

Fazerfahrer

Mitglied
...ich denke das Thema Grenzkontrollen ist eher ein Problem auf der Rückreise. Der Grund der verstärkten Kontrollen ist ja bekannt und der Strom geht nunmal von Süden Richtung Deutschland und es wird nicht kontrolliert wer hinaus will.
Wir sind letzte Woche Montag die Strecke von Nürnberg nach Livorno gefahren und es gab keinerlei Kontrollen in Kiefersfelden, oder am Brenner (nur auf der Gegenseite).
 

gsfranz

Mitglied
Hallo Phakenjan,
die 13 Navi Std. Sind die reine Fahrzeit, hinzu kommen Pausen und Staus, die kann natürlich keiner voraussagen. Ich bin Anf. Juni 2015 über Basel, Mailand nach Genua und vor 3 Wochen über Basel, Mailand nach Livorno gefahren und nach 2 Wochen wieder zurück. Überall gut durch gekommen.
An den Mautstationen nutze ich in ganz Europa viele Jahre ohne Probleme eine Kreditkarte ( von der Targobank kostenlos). In der Regel ist an den Stationen für Karten Zahlung weniger Betrieb.
Mit einer EC Karte wird dass wahrcheinlich nicht funktionieren.
Im großen Einkaufszentrum vorne rechts im Hafen von Genua kannst Du Dich noch günstig eindecken. Da kannst Du auch hin, wenn Du schon vor der Fähre wartest, denk aber an Dein Ticket, sonst lassen die Dich nicht rein. Wünsche gute Anreise.
 
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