Feuerpferd

Sehr aktives Mitglied
Vor ein paar Jahren haben wir einen Ausflug zum Castello di Aquafredda in der Nähe von Siliqua gemacht. Die vielen, teils steilen Wege und Treppen, sowie die Infotafeln rund um den Berg und die Burg waren tiptop in Schuss gehalten und am Parkplatz gab es eine kleine Bar mit kleinen Preisen. Ich meine mich zu erinnern, dass die bestimtm sehr anstrengende Arbeit von einem Verein im Ehrenamt geleistet wird, worüber ich sehr erstaunt, da kein Eintritt genommen wurde und wir die ganze Zeit die einzigen Besucher waren.

PICT2482.JPG
 

Sommerlaune

Sehr aktives Mitglied
Lieber Anobius,
ein schöner Thread.

Ich mag die Unaufgeregtheit und Unaufdringlichkeit an den Natur-Kultur-Stätten. Das hat gerade in der Nebensaison fast etwas meditatives. Einige liegen in schönen naturbelassenen Grünoasen in denen es viele Plätze zu verweilen gibt. Ganz bewusst sind die Orte so gestaltet, dass nicht die Kultur alleine hochzelebriert wird, sondern Lust auf Verweilen, Treffen und Picknick machen- eben mit Leben gefüllt werden können.

Eines dieser schönen Beispiele ist „Su Gologone“. Das große Hochwasser hat leider viele Schäden hinterlassen ( Apixedda hatte dazu bedrückende Bilder eingestellt) und es wird lange dauern bis es wieder so ist wie es war. Das wird noch viel Mühe kosten.
http://www.sardegnalive.net/it/news/era-stato
VG Elke
 

helga

Sehr aktives Mitglied
Wir sind gerne um die Mittagszeit, früher Nachmittag unterwegs, und da finde ich die Öffnungszeiten nicht ganz so passend für uns.
Zwischen 13 und 16 Uhr sind viele zu und nicht zugänglich. Wir sind auch schon über Zaun und Mauer gestiegen, haben nachher brav unser Eintrittsgeld beim Herausgehen bezahlt. Es muss in dieser Zeit ja keine Führung stattfinden, aber einer der Kooperative könnte ja bleiben und sein pranzo vor Ort verspeisen, das wäre super. Die Führer sind aus meiner Erfahrung durchweg kompetent und engagiert. Zur sprachlichen Kompetenz kann ich nichts sagen, verstehe leidlich Italienisch.
Saludos
Helga
 

Sabina

Sehr aktives Mitglied
Im letzten Jahr war ich im Garibaldi-Museum auf Caprera.... insgesamt fand' ich es sehr schön dort und gelungen, d.h. sein Haus ist ja gut erhalten und im Originalzustand, ohne 'verkitschte' Gedenkecken oder ähnliches... der Garten ist wunderbar und auch die Infrastruktur vor dem Haus ist nicht aufdringlich, sondern das Café inkl. Parkplatz liegt vorgelagert und getrennt vom Haus und stört nicht;
für Pferdeliebhaber, wie mich, gibt es auch die schöne Geschichte von Marsala, Garibaldis Pferd, und man kann seinen Platz im Nebengebäude besichtigen....

der einzig negative Punkt: die Führung in englischer Sprache, puh!! mir war es egal, ob wir an der italienischen oder englischen Führung teilnehmen (man kommt generell nur mit Führung hinein), da aber die nächste Führung an dem Tag auf englisch war, sind wir dann in einer kleinen Gruppe von deutschsprachigen Pensionären mitgegangen; mann, das war die schlechteste Führung, die ich je erlebt habe!!!
nicht nur, dass das Englisch - extrem - schlecht war, fast unverständlich, man wurde auch in Höchstgeschwindigkeit durch das Haus und den Garten geschleust, im wahrsten Wortsinn aus dem Haus 'geworfen', damit es schneller geht; die Pensionäre haben mir schon leid getan... der Mensch, der die Führung machte irgendwie auch, denn man spürte seine Unsicherheit; der hätte aber andererseits auch nicht sooooo unfreundlich sein müssen;
insgesamt schade, denn - wie gesagt - Haus und Garten sind sehr schön, mit einer ganz friedlichen Atmosphäre..... und ich werde es sicher wieder besuchen - das nächste Mal allerdings mit einer italienischen Führung, denn die, so habe ich später erfahren, dauert ungefähr 3x so lange.....

cari saluti
Sabine
 
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Feuerpferd

Sehr aktives Mitglied
Ha, Sabines Führung erinnert mich an unsere in der Bue Marino. Man hat auch nicht verstanden, in welcher Sprache man gerde unterwegs war und durfte nirgendwo verweilen, um die Formen auf sich wirken zu lassen, wenn man denn wollte. Das war echt kein schönes Erlebnis.

Dafür macht ein Ausflug zur Su Marmuri, verbunden mit einem Abstecher nach Gairo Vecchio, immer viel Spaß, für mich nicht zuletzt wegen der netten Gastronomie davor und ausserdem ist hier auch immer der Weg das Ziel.

PICT4086.JPG
 

Yoshiham

Sehr aktives Mitglied
Ich weiß nicht, ob das hier so richtig reinpasst. Literatur gehört ja auch zur Kultur.

Über einen gemeinsamen Freund habe ich erfahren, daß der sardische Schriftsteller Gavino Ledda ( Padre Padrone & Lingua di falce ) sein Haus in Siligo der Gemeinde verkaufen will, aber nur unter der Bedingung, daß dort ein Ledda-Museum eröffnet wird.

Die Entscheidung steht noch aus. Wenn ich ihn das nächste Mal treffe, werde ich mal nachfragen.

LG

Dieter
 
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Sommerlaune

Sehr aktives Mitglied
Hallo Zusammen,
ich möchte auch das "neue" Sardinien sehen- die Entwicklung in Kunst und Kultur. Wenn von Sardinien gesprochen wird, dann wird mir persönlich viel zu sehr das "Alte" konserviert. Gerade in der Kunst gibt es hier gute Momente. z.B. Paolo Fresu der bei seinen Konzerten selbst den ältesten Nonno hinterm Kamin hervorholt, aber auch viele andere gute Künstler. Kunst von Leuten wie Paolo Freso oder auch Mariano Chelo sind wichtig- sie bieten Transfers in die "neue Welt"
http://www.marianochelo.it/
 

Yoshiham

Sehr aktives Mitglied
Hallo Maren,

mit Angaben aus Zeitung und vor allen Dingen mit www. habe ich es nicht so ganz. Kontrolliere lieber alles vor Ort oder laß es mir von Freunden aus erster Hand berichten.

Ich werde mal nachfragen, wenn wir uns wieder treffen.

LG

Dieter
 

Maren

Sehr aktives Mitglied
Hi Dieter
Vielleicht kannst du dann auch mal fragen, wies aussieht mit der sardischen Version von Padre Padrone - oder gibts die jetzt schon?
Grüsse, Maren
 

Barbara

Sehr aktives Mitglied
jetzt die reihe nach...
was ist gut?
ein gelungenes Beispiel unter den Kulturstätten ist für mich die herausragende Sehenswürdigkeit von Orroli (Peter, danke für die Empfehlung!)

NURAGHENKOMPLEX ARRUBIU, es fängt damit an, dass es sehr gut ausgeschildert ist (keine Selbstverständlichkeit !), was für alle Interessierten sehr hilfreich sein kann. Auf dem Weg zu den Nuraghen wird man mit einem wunderschönen Blick auf Lago Mulargia belohnt und kurz vor dem Ziel mit einer grandiosen Aussicht auf Flumendosa.
Aber zurück zum Thema:
Vor dem Eingangstor befinden sich genug Parkplätze, am Eingang wo man den Eintritt bezahlen muss befindet sich eine Bar (mit innen und aussenberich) und Kiosk (für Essen und Lesen wirds gesorgt!), es gibt auch Toiletten (sehr sauber!). Beim Kauf der Eintrittskarte bekommt man Informationsmaterial in deutscher Sprache eine Art MiniFührer (für einige unter uns vielleicht nicht professionell genug, für mich als archeologiebanause gut genug) und die Entdeckungsreise durch den Nuraghenkomlpex kann beginnen und zwar (für mich sehr wichtig!) ohne Zeitdruck. Der Nuraghe, dessen Name von der rötlichen Farbe - die Flechten dem Basalt geben - kommt, ist sehr gut erhalten, der zentrale Turm und der Innenhof sehenswert!
Für mich persönlich ein sehr schönes Erlebnis, viel schöner als Su Nuraxi...

schlecht:
keine schöne Erfahrung für mich (und ähnlich wie Michaelas Erfahrung) war der Besuch in der Grotta di Nettuno.
Eine Grotte, die bestimmt sehr sehenswert ist (auch den Entrittspreis von 12 euro wert) aber nicht mit den Maßen der Touristen, die bei der mehrsprachigen Führung dabei sind (so stelle ich mir Kreuzfahrtschiffsausflug vor) und nicht bei dem Zeitlimit. Man hat einfach nicht genug Zeit den Lamarmora-See zu bewundern, die großen Stalaktiten in der Sala delle Rovine oder die großen Kalksäulen oder die Große Orgel und am Schluß auch noch die Tribuna della Musica... alles viel zu schön für die kurze Zeit...
die andere Frage ist, ob die Grotten überhaupt für die Touristen zugänglich sein müssen...

wünschenswert:
auf dem Weg zum Monte d`Accoddi habe ich mir bessere Beschilderung gewünscht...
in der Grotta di Nettuno mehr Zeit, aber weniger Touristen
in Barumini (und nicht nur dort) eine freiwillige Führung

zu anderen "Auffälligkeiten" vielleicht ein anderes mal...

buona notte,
Barbara
 
Zuletzt geändert:

Yoshiham

Sehr aktives Mitglied
Hallo Barbara,

mit der Grotta di Nettuno habe ich auch schon die Erfahrung gemacht, die Du machen mußtest.

Aber auch schon ein paar Mal genau das Gegenteil. Gut, ich habe die Möglichkeit, mir den Tag und die Stunde auszusuchen. Wenn man die Besatzung des Schiffes fragt oder gut auf die Sprachen aufpaßt, erwischt man eine Gruppe mit den meisten deutschprachigen Passagieren. Dann wird in der Grotte nur deutsch gesprochen. Dann geht es nicht so hektisch zu.

Eine andere Möglichkeit gibt es, auf dem Busparkplatz den deutschen Busfahrer oder die Reiseleitung fragen, wann sie in die Grotte fahren, auch dann kann man davon ausgehen, daß die Führung in deutsch abgehalten wird.

Mit der Zeit ist das immer so ein Problem. Dem Einen genügt diese Führung, der Andere könnte stundenlang sich daran satt sehen.

Ihr Beide hättet mich ja fragen können. :);):p

Ich fände es schade, wenn die Grotte nicht mehr zugänglich gemacht würde. Es ist ohnehin nur ein geringer Teil der Grotte für den Publikumsverkehr freigegeben. Das Meiste bleibt dem Touristen ohnehin verborgen. Wäre es nicht schade, wenn Du die Grotte versäumt hättest?

LG

Dieter
 

Yoshiham

Sehr aktives Mitglied
Hallo Maren,

ausgerechnet am Donnerstag, den 1. Mai war Gavino ausnahmsweise nicht beim Frühschoppen, leider.
Aber ein Cousin von Gavino sagte, daß das Buch "Padre Padrone" auf sardisch noch nicht fertig sei. Mal sehen, was Gavino dazu sagt.


In Siligo nimmt man die Zeitungsartikel dazu nicht so ernst, darum bleibe ich persönlich dran.



LG

Dieter
 

tumi

Sehr aktives Mitglied
Die Besichtigung des Brunnen im Parco Santa Cristina, Paulilatino (Oristano) an der SS131 zwischen Sassari und Cagliari war angenehm und ruhig, wie von Elke beschrieben. Ohne Zeitdruck die Umgebung ohne Führung besichtigt. Eine Bar bzw. Material vorhanden... italienische Bar, also keine Bar mit Cocktails für die Besichtigung :D

Der Brunnen lohnt sich deswegen, weil es einfach wunderbar und unglaublich ist wie man zur damaligen Zeit (1000 vor Chr.) auf der Insel mit Stein so perfekt bauen konnte. Ein ganz großer Kontrast zum modernen Bau Pfusch.
 

tom

Sehr aktives Mitglied
Immer wenn ich in Sardinien bin, gibt es auch eine Kulturtour. So auch neulich.
Bei den ersten beiden Stationen war ich leicht bis mittelschwer verstört. Ich zählte drei Schulbusse mit halbwüchsigen, lärmenden und eher uninteressierten Rotzlöffeln. Als ruhesuchender Mensch hat mir das natürlich nicht gefallen. Obwohl es mir schon gefällt, wenn man versucht den Kindern ihre eigene Geschichte näher zu bringen.
Ich suchte mir dann andere stille Örtchen. Nichts Spektakuläres aber mit göttlicher Ruhe.


Kopie von DSC_0603.JPG Copyright Thomas Münzlochner

Als erstes besuchte ich ein Gigantengrab, bei der die Eingangsstele längsmittig gebrochen war. Ein freundlicher Bauer zeigte mir den Weg und bei einem kleinen Schwätzchen erzählte er mir, daß hier eigentlich nie jemand vorbei käme. Das hat mir gefallen ...


Kopie von DSC_0664.JPG Copyright Thomas Münzlochner

Da ich mittlerweiler etwas Hunger hatte, beschloss ich bei einer römischen Brücke unter einem Olivenbaum zu picknicken. Flussrauschen statt Meeresrauschen. Das war sehr schön.


Kopie von DSC_0702.JPG Copyright Thomas Münzlochner

Die letzten Mauerreste einer Kirchenruine waren nicht leicht zu finden. Aber nach einem kleinen Spaziergang über eine Wiese, genoss ich hier die herrliche Aussicht auf den See. Das hatte echt was besonderes.

So einen entspannten Kulturtag wünsche ich mir wieder ...


Liebe Grüße. Tom
 

bo-ju

Sehr aktives Mitglied
Hi, Tom

Und dem Bäuerchen hat gefallen, dass du dich für die abseits gelegenen Dinge interessiert hast. Wo steht denn diese Brücke? Grübel, grübel.....
 

Feuerpferd

Sehr aktives Mitglied
Ja, wo steht die Brücke, das möchte ich auch wissen. Das sind auch genau die Orte, die wir mögen. Ein wenig die Seele in der Stille baumeln lassen und die Füßen im kühlen Nass.
 

tom

Sehr aktives Mitglied
Hätt' ich eigentlich gleich machen können .. irgendwie hab ich halt den Bilderrätselvirus in mir ...:rolleyes:

Gigantengrab "tomba dei giganti perda longa e figu".
Auf der SS 131 von Abbasanta kommend in Richtung Norden bei der Abfahrt Borore abfahren. Dann aber nicht links nach Borore, sondern geradeaus über die Straße Richtung Süden (paralell zur SS131). Gegenüber einer Gärtnerei geht es links in einen Feldweg. Immer gerade aus und man kommt direkt hin, wenn man nicht dran vorbei läuft.

Ponte Romano
Von Macomer in Richtung Nuoro auf der 129er bis zu Abfahrt Bono, Illorai (ganz kurz vorher die 389er nach Buddusu, Ala dei Sardi links liegen lassen).
Nach etwa 1 Km kommt man direkt zu der Brücke, welche dann rechts über den Tirso führt. Einen Olivenbaum unter den man picknicken kann, findet man dann aber ganz einfach.

Die Reste von "san giorgio di balanotti"
Von Oschiri fährt man erst mal auf der 392er Richtung Tempio di Pausania. Hinter dem Weiler San Leonardo (nach etwa 3 Km) biegt man links ab. Nach etwa 2 Km nochmal links, und bei der nächsten Möglichkeit rechts in einen Feldweg, bis man vor einem Gattertor steht. Blickt man Richtung Südwesten sieht man schon die Reste, und der Lago del Coghinas liegt vor einem.

So einfach hätte ich es auch gerne gehabt ... obwohl .. selber entdecken ist doch tausendmal schöner ...:)

Liebe Grüße. Tom
 

Feuerpferd

Sehr aktives Mitglied
Danke, das speichere ich in meinem Fundus ab. Tom, darf ich mir jeweils das Foto im Kleinformat unter den Text kopieren, damit ich später auch noch ein entsprechendes Bild vor Augen habe?

Gruß,
Michaela
 

bo-ju

Sehr aktives Mitglied
Danke, Tom

Das Gigantengrab hätte uns Pietro aus Borore ruhig auch zeigen können1962. Ist doch ganz nah. Aber wir sahen nur das Domus de Jana am Ortsrand. Damals kam man als Einheimischer halt nicht so weit rum wie wir das heute können. Aber die vielen Orchideen hinter den Steinmauern in der Gegend hat er uns gezeigt. Da bin ich schier ausgeflippt, da einige von ihnen grade blühten. Würde mich interessieren, was dich dazu bewogen hat, ausgerechnet in dieser Gegend, die von den meisten Leuten links liegen gelassen wird, auf Entdeckungsfahrt zu gehen.

LG Ju
 

Yoshiham

Sehr aktives Mitglied
Hallo Tom,

nun hast Du einen Fehler begangen. Das nächste Mal bist Du dort nicht mehr allein. :)

LG und einen schönen Sonntag

Dieter
 

tom

Sehr aktives Mitglied
Michaela ... du darfst!

Hallo Dieter,
Glaub mir .. es sind bestimmt nur ganz ganz wenige, die sich für solche unscheinbaren Kulturstätten, abseits der üblichen Touristenrouten interessieren!
Noch am selben Tag entdeckte ich eine andere, etwas kleinere römische Brücke. Ich bin mir sicher, da kann ich noch als alter Mann allein unterm Olivenbaum sitzen und mir mein Ichnusa schmecken lassen.

Liebe boju,
Die Gegend, so etwa von Abbasanta - Ozieri - Sassari (sozusagen ein Kulturstättendreieck) zählt ja sicherlich zu den interessantesten Gebieten zum Entdecken. Als Sardinienliebhaber kann man da tagelang, ja wochenlang und vielleicht sogar jahrelang auf Erkundungstour gehen.
Aber was erzähl ich dir .... also ..
Bevor ich nach Borore kam, war ich am Vormittag bei den Sas Perdas Marmuradas de Tamuli .. bis eben die besagten Busse kamen. Auf der Weiterfahrt fiel mir das pittoreske Bild (irgendwo und irgendwann mal gesehen) von Sa Figu ein. Ein kurzer Blick in mein schlaues Büchlein, und schon hatte ich mein nächstes Ziel.
Bei Burore findet man übrigens noch das Gigantengrab Santu Bainzu und den Nuraghen Toscono (kein Eintritt, keine Führungen, nur Infotafel)... und natürlich noch vieles, vieles mehr .! :)

Kopie 629.JPG Kopie 636.JPG Copyright Thomas Münzlochner

Liebe Grüße. Tom

Kopie 598.JPG
 
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ginus

Mitglied
Vielleicht ist das aber auch der beste Schutz für diese Kulturstätten? Wenig bekannt, wenig besucht, wenig Müll, wenig Beschädigungen.

Schlechtes Gegenbeispiel, die bestimmt bestens bekannte Römerbrücke bei Fertilia. Wer allerdings kennt da mehr von als ein schnelles Bild von der Straßenbrücke aus.

ginus
 

Bea2

Sehr aktives Mitglied
Ich finde besonders gut das Naturkundemuseum in Belvi.
Dort findet man im Eingangsbereich ein Pappschild im Fenster,mit einem beweglichen Pfeil,der immer auf 2 Handynummern zeigt.
Ruft man sie an,kommt in kürzester Zeit jemand,auch ölverschmiert aus seiner Autowerkstatt,um die Tür aufzuschließen
und eine Führung zu machen.Diese leider nur in Italienisch.

Bea2
 

Bea2

Sehr aktives Mitglied
Während einer Führung in italienischer Sprache in der Nuraghe Sa Nuraxis in Barumini,
hat der Leiter der Führung für mich ,die ins Deutsche übersetzt hat und einer Dame, die ins Englische übersetzt hat,
ausreichend Platz gelassen.

Bea2
 

said

Neues Mitglied
Im Jahr 2012 waren wir auf dem Fortezza Altura in Palau. Wir sind schon die vorigen Jahre immer dran vorbeigefahren, und entlich hatten wirs
geschafft einmal dort zu sein wenns dann auch offen ist.

Der Herr war super freundlich und hat gut deutsch gesprochen. Er hat allen italienisch sprechenden in ihrer Sprache erzählt, und uns dann auf deutsch.
Es war super.


Im 2010 waren wir in Grande Miniera di Serbariu In Carbonia. Auch hier war es super, die Dame hat Englisch gesprochen, aber sehr langsam und
gut verständlich. Wir 2 waren mit ihr alleine, quasi eine private Führung, es war super.
 

Frank

Sehr aktives Mitglied
Hallo ,
seit Jahren sind die Führungen in Barumini , die Einzige UNESCO-Nuraghe Sardiniens , hervorragend , ich kenne so gut wie alle Guides dort , die alle mindestens zweisprachig sind ( italienisch/Englisch einige zusätzlich noch französisch) . Pünktlich alle 30 Minuten startet die ca. 50-60 minütige Führung.

Gleiches gilt für die phönizisch-punisch-römisch Hafenstadt NORA in PULA ,

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von der man glaubt sie sei die erste in Sardinien gewesen , da man HIER die berühmte Steinstele aus Sandstein in phönizischer Schrift ( siehe Foto ) gefunden hat , auf der zum ersten mal in der Geschichte das Wort Sardinien auftaucht .

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heute im Museum in Cagliari.....
Auch hier starten pünktlich alle volle und halbe Stunde die 45 minütigen Führungen zweisprachig , zusätzlich hat man auch Übersetzungskopfhörer in 4 Sprachen falls benötigt . Eine weitere halbe Stunde wenn man auch die Torre Coltellazzo Führung mitgebucht hat.
Im Gegensatz zu einigen , die hier schreiben NORA könnte man sich sparen , muss ich natürlich vehement protestieren , denn hier hat sich ein entscheidener Abschnitt in der sardischen Geschichte zugetragen. Da nun auch die benachbarten noch eingezäunten Flächen für die Archäologie frei gegeben wurden , wird es sicherlich noch interessante Entdeckungen geben, zusätzlich zu denen die man schon bestaunen kann , z.B. Mosaikböden die 1800 Jahre alt sind ....

image.jpg

Zusätzlich liegt NORA an einer herrlichen Landzunge , nebenan ein herrlicher Strand , die berühmte Sant-Efisius Kirche liegt hintendran und außerdem macht die Lagune von Nora das magische Dreieck perfekt .....Wie ich finde Grund genug um Pula mindestens einen Tagesausflug zu gönnen.....

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Gruß Frank.
 
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