Ispinigoli: Eingeschlossenes Forscherteam befreit

qwpoeriu

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Letzten Freitag waren sieben Forscher in der Höhle unterwegs, wegen der Regenfälle wäre der Ausgang überflutet. Unter Einsatz von 30 Rettungskräften, inkl. Tauchern, konnten sie schließlich am Samstagmorgen befreit werden.

 

Mystery

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Die Tour war eine Durchquerung der Höhle zu einem weiteren Ein bzw. Ausgang. Die Richtung zum Ausgang war vom Wasser versperrt, der Rückweg jederzeit möglich. Die Gruppe konnte auch unter Anleitung die Höhle wieder trockenen Fußes verlassen. Aber das kann man von draußen natürlich nur schwer beurteilen. Grundsätzlich sollte man wohl Höhlen in der Regenzeit auf Sardinien eher meiden, das hätten die einheimischen Guides eigentlich wissen müssen.
 

Bisso

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Ganz so war es wohl nicht. Es wurden Decken und Nahrungsmittel in wasserdichten Behältnissen zu den Forschern gebracht, die sich auf eine Erhöhung gerettet hatten. Also eine Nacht in der Höhle mit Hilfe der Rettungskräfte war es schon laut la nuova sardegna
 

Mystery

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"DORGALI. Sieben Höhlenforscher blieben gestern Abend während eines Rundgangs in der überfluteten Höhle von Ispinigoli in Dorgali stecken und wurden heute Morgen gerettet. Der Einsatz des nationalen alpinen und speläologischen Rettungskorps endete am Vormittag: Die sieben Personen sind alle wohlauf und konnten den Zugang zur Höhle Sos Iocos selbstständig verlassen. Die Gruppe wurde gegen 5 Uhr morgens identifiziert, nachdem gestern um 22 Uhr ein Freund von ihnen Alarm geschlagen hatte, der sie nicht mehr zurückkehren sah, nachdem sie zu einer Patrouille in die Höhle gegangen waren. Die sieben hatten geplant, aus San Giovanni di Su Anzu auszusteigen, aber sie fanden die Höhle überflutet vor und suchten Schutz in einem trockenen Teil der Höhle. Nachdem sie gefunden worden waren, ging das Höhlenteam mit wasserdichten Säcken, die Nahrung und warme Kleidung enthielten, hinein und half ihnen beim Ausstieg. Im Freien wurden die Höhlenforscher von Freiwilligen des Grünen Kreuzes von Dorgali unterstützt. Die Rettungsaktion wurde mit Hilfe von 30 Technikern des Soccorso Alpino e Speleologico (Berg- und Höhlenrettungsdienst) aus den Stationen Nuoro, Sassari, Iglesias und Cagliari durchgeführt. Sie arbeiteten die ganze Nacht in einer Höhle, die sich über 18 Kilometer in der Ispinigoli-Höhle und in den damit verbundenen Höhlen Sos Iocos und Su Anazu erstreckt. Ein Basislager wurde außerhalb der Höhle eingerichtet, um die Technikerteams und die verschiedenen Phasen der Rettungsaktion zu koordinieren. Die Carabinieri waren ebenfalls vor Ort."

Gleiche Zeitung :) Wie gesagt, in der Regenzeit geht man nie in eine Karsthöhle und das da dann mal 30 Mann losrennen ist eigentlich bei diesen Labyrinthen verständlich. Ich war selber einige Jahre in der alpinen Höhlenrettung und vielleicht ist mein italienisch mal irgend wann gut genug um hier die richtigen Kontakte zu finden ;)
 
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