Fuer alle die die Insel im Herzen tragen IV.

Loi John

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Wir erbauen einen sovranen Staat... Teil 5 „Unsere Tradition“


Die Tradition und Kultur eines Landes sind sicherlich wie zwei Zwillinge, Sehr sehr nache gestellt und unzertrennlich !
Sardinien und seine Bewohner presentieren das, schon seit Jahrhunderten gar Jahrtausenden. Heute noch bekannt, seine Tradition wird geliebt, verfolgt, einbezogen und jedes Jahr aufs neue vorgestellt, natuerlich auch fuer die geehrten Gaeste, Freunde, Touristen aus aller Welt.

Suesslich wie auch Stolz und ein wenig mit arroganz, nicht der Angabe wegen, aber mit einer ur-alten Mentalitaet schreitet der Sarde bewusst seines antiken Hochmutes voraus. Denken wir mal an allen Pferderennfeste wie die Sartiglia in Oristano, Erinnerungen eines glorreichen Mittelalters indem Sardinien im 12/13ten. Jahrhundert in Giudicati Regiert wurde (in einer Richterlichkeit in 4 Regionen aufgeteilt u. die aelteste federaldemokratische Form in Europa). Oristano war in dieser Epoche wichtiger als Cagliari, da die Richterlichkeit der Familie „Bar – Serra“ in Oristano ihren Ursprung hatte.

„Sa Sartiglia aus Oristano“ war fondamental nicht nur ein Fest der Pferderennen oder Pferdeakrobatik in der Karnevalszeit und fuer den Heiligen S. Antine (Anton), sondern was wenige wissen, handelte es sich um eine Demostration der freien Sarden aller sozialen Kategorien, die die Loyalitaet u. treue fuer das Giudicato (Richterlichkeit) presentierten, somit mit spektakolaeren Kampfposen u. Attaken auf Pferd, der Richterlichkeit ihre kampfbereitschaft, Praeparation, Mut und Stolz zur Verteidigung fuer das Territorium –Arborea od. Arboreè bestaetigten.
(www.fitp.org/pdf/Rivista%20Sardegna.pdf)

„S’Ardia aus Sedilo“ ist noch aelter als die Sartiglia in Oristano, in der Neuzeit dh. Nach den Christentum in Sardinien wonach die byzantinische Kirche (Ost-Kirche = Orthodoxe Kirche) den ersten Einsatz auf sardisches Territorium setzte, wurde dieses Pferderennfest mit den Namen S’Ardia di Sedilo bekannt 312nChr. Fuer den Imperator Costantinu (Konstantin) oder San Costantinu.
Aber hier handelt es sich wie sehr oft bei den sardischen Festen, um ein Mix zwischen der Neuzeit der christlichen Religion und dem vergangenen Heidentum das die Sarden so scheint es nie vergessen haben.

Der heutige Karneval, in der antike wurde es beim wechsel der Jahreszeiten od. am Ernteanfang und Erntebeendigung, beteten oder huldigten die antiken Sarden die Mutter Natur, Feuer, Wind, Wasser, Erde, Sterne, Mond, Sonne und die „sos creatùras“ (Tiere) an.
Die Masken der „sos Mamutones (Mamoiada) + „sos Mamutzones (Samugheo) od. sos Boes de Ottana sind uralte bis in den Nuraghenzeitalter geltende Feste. Die katholische Kirche selber musste in den Jahrhunderten feststellen, dass eine 100% Annullierung oder Verbot dieser Naturreligion/Glauben mit ihren Zeremonien(aehnlich wie die Indianer aus Nord Amerika) bei den Sarden im Blute sass, daher unbedingt eine Duldung noetig war. Ansonsten ein friedliches zusammenleben zwischen „Jungglauben“ u. „antike“ eine Kollission verursachte. Die Sarden waren einer der letzten Voelker in Europa, die den christlichen Glauben angenommen haben (ca. 250 -300nChr.).

Diese allbekannten „Sagra“ (Kirmes), die ueberall auf der Insel zu sehen sind hat Heute eine wichtige traditionelen Hintergrund. Eigendlich jede Gemeinde auf Sardinien macht wenigstens eine „Sagra“ fuer ein typisches von ihnen representativen Art, immer schon bekannt auf ganz Sardinien kleine Beispiele sind = Samugheo und seine Teppiche od. Tonara und seine Suessigkeiten (Torone) od. Pattada und seine Messern usw.
Diese „Sagra“ sind in der Neuzeit auch eine kommerziele und touristenanziehende Aktion, aber „Sa Sagra“ hat mehrere Jahrhunderte auf Sardinien auch andere Funktionen gehabt.

Sa Sagra war ein Markt – Messe – Fest u.Treffpunktaehnliches zusammensein zu gleicher Zeit, von den Bewohnern der anliegenden Festungen, Doerfer, Bauernhoefe die das „Sa Sagra“ benutzten um Neuhigkeiten, Spiele ( sa Mura) oder Tanz (su bàllu tòndu) und poesien singend od. sprechend (sos Poetàs + Tenòres) mit freudiges zusammensein nutzten.
Natuerlich und das ist kein Geheimnis, stellten und setzten die oberhaeupte der div. Familien auch Vermaehlungs – Hochzeitswuensche aus.

Sardinien lebte und lebt noch Heute zum Teil (in den zentralen Zonen Sardiniens vor allem), mit diesen meist noch erhaltenen Lebenskodex. Die Barbagia, die Baronia, die Mandrolisai sind Territorien das europaeisch gesehen, eine effizienz zur Erhaltung vieler „abituè das heist ihrer Traditionen hat und Einzigartig ist. Die Festkleider – Trachten Jahrhundertalte Kostueme indem jedes Dorf seine eigene Farben, Schmuck, Still, Art und Esthetik hat ist ein Unikum in ganz Europa. Wer das als Gast oder Aussenstehender miterlebt hat, auch ohne kentniss der sardischen Sprache. Versteht es schon an seinem Anblick und den Bildern sofort u. zweifellos, dass dies eine ganz andere Realitaet besitzt und den Namen – „Sardigna“ - verdient.

Tradition, Kultur und sa Limba (die sardische Sprache) erhaelt Heute seine Renaissance, da Tag fuer Tag ein gesundes Selbstbewustsein auf der Insel seinen Lauf nehmen wird. Sardinien ein Kontinent auf seiner Art hat, in dieser Interpretation immer eine Zukunft besitzt und zwar die einer sovranen Identitaet ohne ein verstecken seiner Herkunft und Typus.

Dieser Teil „Tradition“ gibt das Lachen, das Weinen, Tanzen, Singen und Denken eines Volkes kund. Ein Volk mit Tradition, ist ein Volk das Lebt und existiert, die tragende Kraft und Garant der eigenen Tradition. Ein Volk das selber all dies in Leben haelt wie eine Mutter ihr eigenes Kind, hat die Verantwortung die Moeglichkeit in dieser Welt zu zaehlen und zu ueberleben.
 
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