Finanzierung Italienische Bank

Elaine89

Mitglied
Guten Morgen,

kennt sich hier jemand aus mit italieinschen Banken zwecks Finanzierungen ???

Vielen Dank und liebe Grüße
 

Bisso

Aktives Mitglied
Ich habe über eine deutsche Bank finanziert, da die Zinsen in Italien höher sind und die Kreditvergabe dort wohl schwieriger zu bekommen ist.
 

luna sarda

Sehr aktives Mitglied
Eigene Erfahrung : eine italienische Bank vergibt dann einen Kredit, wenn man entsprechende Sicherheiten sowie ein regelmäßiges monatliches Einkommen (eintreffend auf dem italienischen Konto) vorweisen kann. Die Zinsen sind wesentlich höher (5 - 6 %) als derzeit in D (1,2 - 1,7%).
Für einen regelmäßigen Geldeingang muss ein Gehalts- oder Rentennachweis vorgelegt werden, von wo das Geld dann auch direkt kommen muss. Es reicht nicht, einfach einen Dauerauftrag von einem deutschen Konto zu machen.
 

3sardi

Aktives Mitglied
Ich kann nur sagen, dass unsere Finanzierung über die Intesa Sanpaolo relativ einfach erfolgte. Wir mussten beglaubigte Übersetzungen von unseren letzten 3 Gehaltszetteln, Ersparnissen, Steuerausgleichen des letzten Jahres vorlegen und erhielten einen Hypothekarkredit mit 2,012 % Zinsen (effektiv, 1,55 nominal) fix auf 15 Jahre. Für den Kredit wurde keine "residenza" verlangt. Der Zinssatz war vor 3 Jahren im Vergleich mit Österreich sehr günstig. Es reichte aus, dass ich bei der Intesa Sanpaolo ein Girokonto eröffnete, auf das ich monatlich die entsprechende Summe per Dauerauftrag überweise. Mittlerweile zahle ich über dieses Konto per Einzug alle Kosten des Hauses: Strom, Wasser, Versicherung und Internet. Die TASI zahle ich per F24-Vorlage online.
Der Direktor der Filiale von Serramanna hat uns damals gesagt, dass die Intesa Sanpaolo schon mehrere Immobilien für Deutsche und Österreicher finanziert hat.
Eine Finanzierung über eine österreichische Bank war nicht möglich, da bei Zahlungsunfähigkeit ein Zugriff von Österreich aus auf ausländische Immobilien nicht möglich ist.
 

lo scalpellino

Mitglied
Ich kann nur sagen, dass unsere Finanzierung über die Intesa Sanpaolo relativ einfach erfolgte. Wir mussten beglaubigte Übersetzungen von unseren letzten 3 Gehaltszetteln, Ersparnissen, Steuerausgleichen des letzten Jahres vorlegen und erhielten einen Hypothekarkredit mit 2,012 % Zinsen (effektiv, 1,55 nominal) fix auf 15 Jahre. Für den Kredit wurde keine "residenza" verlangt. Der Zinssatz war vor 3 Jahren im Vergleich mit Österreich sehr günstig. Es reichte aus, dass ich bei der Intesa Sanpaolo ein Girokonto eröffnete, auf das ich monatlich die entsprechende Summe per Dauerauftrag überweise. Mittlerweile zahle ich über dieses Konto per Einzug alle Kosten des Hauses: Strom, Wasser, Versicherung und Internet. Die TASI zahle ich per F24-Vorlage online.
Der Direktor der Filiale von Serramanna hat uns damals gesagt, dass die Intesa Sanpaolo schon mehrere Immobilien für Deutsche und Österreicher finanziert hat.
Eine Finanzierung über eine österreichische Bank war nicht möglich, da bei Zahlungsunfähigkeit ein Zugriff von Österreich aus auf ausländische Immobilien nicht möglich ist.
Hallo, ich beschäftige mich gerade mit Erwerb und Finanzierung. Würde mich gerne an Dich wenden, sobald ich keine Antworten auf Fragen habe. okay?
 

Yesss

Neues Mitglied
Guten Morgen,

kennt sich hier jemand aus mit italieinschen Banken zwecks Finanzierungen ???

Vielen Dank und liebe Grüße
Intesa San paolo. Ich bin kein Residente. Wohnhaft und arbeite in der Schweiz. Haben eine Finanzierung ohne Probleme erhalten.
 
Zuletzt geändert:

Bea2

Sehr aktives Mitglied
Yess, aber du musstest, dein Gehalt auf das italienische Konto eingehen lassen?

Außerdem geben sie nur 50%, oder irre ich?

Tanti saluti
Bea2
 

Yesss

Neues Mitglied
Nein..bei mir hätten Sie bis 80% finanziert. ich habe nur in der Schweiz Einkommen. Wobei ich besitze den italienischen und schweizer Pass.
 

3sardi

Aktives Mitglied
Ich habe auch einen Kredit von der Intesa Sanpaolo ((80% Finanzierung) und überweise auf das Kreditkonto per Dauerauftrag monatlich die Kreditrate und ein bisschen was dazu wegen Kontogebühr etc. Mein Gehalt bzw. meine Pension geht auf mein österreichisches Girokonto.
 

Bea2

Sehr aktives Mitglied
Ich verstehe das nicht!
Ich bin für drei Freunde meines Sohnes, in Olbia, bei der Intesa Sanpaolo, gewesen,
die wollen das Haus zusammen erwerben.
Wir sprechen, über drei Gehälter netto; 3200€,3500€ und 6000€
Sie wollen mindestens 1 Gehalt fest auf das Konto in Italien haben.
Eigentlich, die Kontobewegungen, erst mal 6 Monate beobachten
und sprechen von einer Finanzierung vom 50%.

Bea2
 

Malo

Mitglied
Ich hatte mich bei der BNL erkundigt - auch die wollten den Geldeingang des Gehalts bzw der Rente gemäß Bescheinigung auf dem italienischen Konto haben, um ein Darlehen zu geben. Dauerauftrag genügte keinesfalls.
 

schlawina

Mitglied
Ich weiß ja nicht genau wie es in Italien grundsätzlich läuft, schätzungsweise aber wie über anders auch mit Finanzierungen O_O.

Man kann ja nicht pauschal sagen, dass man nur 50% finanziert bekommt.
Es kommt ja bei Finanzierungen auf viele Aspekte drauf an: Finanzierungssumme, Laufzeit, Haushaltsrechnung, Existenzsminimum, Alter des Kreditnehmers, Objekt, ... usw usw.

Wenn ich heute einen Kredit von 1 Mio € aufnehmen möchte, das Grundstück + Bebauung jedoch aufgrund diversen Gründen dann nur 800.000€ Wert ist bekommt man keinen Kredit. Ebenso wenn man 10.000€ verdient im Monat jedoch vl 50 Jahre alt ist und die Laufzeit nicht mehr zu vereinbaren ist usw.

Sprich eine Pauschale gibts ja nicht;).
Ich glaub, dass muss man auch mit einrechnen.

lg
 

3sardi

Aktives Mitglied
Vielleicht hat sich in den letzten 3 Jahren was geändert, wir haben unseren Kredit Ende 2016 beantragt und bekommen. Es kann auch sein, dass ich als Angestellte der gesetzlichen Unfallversicherung, in Deutschland Berufsgenossenschaft, als "sicher" das Einkommen betreffend galt, zumal sie mir aufgrund dieser Information auch den Prozentsatz von 1,95 auf 1,55, fix auf 15 Jahre, gesenkt haben.
Auf meine Frage wie es zu handhaben ist mit dem Konto, hat der Direktor der Filiale nur gemeint, es muss zum Monatsanfang gedeckt sein und ein Dauerauftrag reicht, der Dauerauftrag lauft nun seit 1/2 Jahren.
 

ReiRei

Mitglied
Ich habe eine Finanzierung im Vorjahr unter folgenden Voraussetzungen gesucht:

  • Schweizer mit Hauptwohnsitz in der Schweiz jedoch mit den Plänen sofort nach dem Kauf den Wohnsitz auf Sardinien zu verlegen.
  • Verdienst und Einkommen in der Schweiz, Umzug nach Sardinien ändert nichts daran, fern Arbeit ist locker machbar.
  • Belehnung auf 1/3 des Kaufpreises (ca. 170k EUR)
  • In der Schweiz wäre bei mir eine Tragbarkeit von einer mehrfach höheren Belehnung gegeben und da rechnen die Banken mit hypothetischen 5% Zins + 1% Amortisation / Wartung.

Die Banken auf Sardinien haben mir alle abgesagt (Grund: Nicht in Italien Wohnhaft / kein Einkommen in Italien, eventuell hat das auch damit zu tun dass Schweiz nicht in der EU ist...). Die Kreditvermittler waren da optimistischer, aber sie wollten von mir absolut alles haben (detaillierte Kontoauszüge letzter Jahre, Steuerunterlagen, alle Bücher meiner Firmen etc.) und das quasi "Bitte uns per eMail senden und wir schauen es uns dann mal".

Sorry, das ist meiner Meinung nach ein Irrsinn: wenn ich 2/3 des Kaufpreises selber aufbringe und als Sicherheit hinterlege plus ein top Einkommen (Steuerabrechnungen) nachweissen kann dann erwarte ich schon dass ich meine intimsten Details nicht an diverse komische Vermittler herummailen muss. Klar bin ich bereit dies einer Bank vorzulegen, aber die wollten es ja nicht einmal sehen.

Janu, dann baue ich halt nicht alles zur gleichen Zeit auf, dafür ohne Kredite, hat auch seine Vorteile.

Ein weiterer Aspekt für alle Eidgenossen, welche mit Gedanken einer Hypothek in Italien spielen: Schweizer können in Italien nur Grundstucke bis Maximum 2000m2 erwerben. Diese Begrenzung lässt sich ganz locker durch Gründung einer italienischer Firma und Kauf auf Namen des Unternehmens umgehen dann könnt ihr aber die Finanzierung ganz sicher vergessen, da hilft auch kein Vermittler mehr.
 
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