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qwpoeriu

Sehr aktives Mitglied
Ich werde die Begeisterung für diese Sehenswürdigkeit glaube ich nie teilen können. Jedes Mal aufs Neue denke ich mir "Wie jetzt, das?"
 

Georgie

Sehr aktives Mitglied
@qwpoeriu sag niemals nie.
Bis jetzt ging es mir auch so wie dir.
Man muss zum richtigen Zeitpunkt da sein. Das Licht muss stimmen. Die tiefstehende herbstliche Sonne im richtigen Winkel am wolkenlosen Himmel am späten Nachmittag hat die Felsen in ein ganz bestimmtes rot oranges Licht getaucht. Obwohl ich die Felsen früher schon gesehen hatte, war es dieses Mal ein Wow Erlebnis, für mich ein ganz besonderer Moment. Vielleicht erlebst du die roten Felsen auch mal so.
Es gibt einige Sehenswürdigkeiten, die nur im richtigen Moment beeindruckend sind, z.B. für mich die Quelle Su Gologone. Die fand ich immer "na ja", bis ich sie im richtigen Licht gesehen hatte. So geht es mit vielem, oft gesehen, bis der richtige Moment in der richtigen Stimmung kommt.
 
Zuletzt geändert:

Georgie

Sehr aktives Mitglied
Dann schreibt doch auch über eure persönlichen Erlebnisse. Darüber würde ich mich freuen als Anreiz, auch diese für euch besonderen Orte zu besuchen.
 

peko

Sehr aktives Mitglied
Weiß eigentlich jemand von Euch, wie dieses Loch in den Felsen gekommen ist? Und - falls anthropogen - wozu?
 

Georgie

Sehr aktives Mitglied
Jetzt muss ich dieses Foto noch reinstellen, dieses grimmige, überdimensionale Gesicht eines Riesen in der Felswand gegenüber, etwas gruselig, Gestalten wie sie in Märchen vorkommen. Das habe ich erst morgens bei Sonnenaufgang gesehen. Je nach Licht sieht man immer was anderes.20221107_070321.jpg
 

Georgie

Sehr aktives Mitglied
@peko
Wir haben uns das auch im ersten Augenblick gefragt. Aber wenn man diesen Fotoausschnitt genau betrachtet, sieht es so aus, als ob Menschenhand nicht beteiligt war, aber es liegt im Auge des Betrachters. Wie siehst du das?
Genaues weiß ich auch nicht.
20221108_190747.jpg
 

Ponti

Sehr aktives Mitglied
Dann schreibt doch auch über eure persönlichen Erlebnisse. Darüber würde ich mich freuen als Anreiz, auch diese für euch besonderen Orte zu besuchen.
@Georgie: Wir waren da das letzte Mal 1991 unterwegs. Von der landschaftlichen Schönheit damals, waren wir ganz überwältigt. Das rote Porphyrgestein bei Sonnenuntergang, traumhaft. Wie es heute da aussieht, man liest, überlaufen. Dürfte aber in den Wintermonaten kein Problem sein. Rüber nach Bonifacio schippern und sich für ein paar Tage diese Gegend anschauen. Auf der Wegstrecke liegt die Inselhauptstadt Ajaccio für einen längeren Zwischenstopp.


 

Ponti

Sehr aktives Mitglied
Weiß eigentlich jemand von Euch, wie dieses Loch in den Felsen gekommen ist? Und - falls anthropogen - wozu?
Dieses Loch ist mir zu exakt rechteckig, als dass es auf natürliche Weise entstanden sein könnte. Wir standen da auch schon und waren verwundert.
 

Ponti

Sehr aktives Mitglied
Jetzt muss ich dieses Foto noch reinstellen, dieses grimmige, überdimensionale Gesicht eines Riesen in der Felswand gegenüber, etwas gruselig, Gestalten wie sie in Märchen vorkommen. Das habe ich erst morgens bei Sonnenaufgang gesehen. Je nach Licht sieht man immer was anderes.Den Anhang 43552 ansehen

Hier hat ein Felssturz/Hangrutsch für diese Grimasse gesorgt. Nach dem nächsten Unwetter kann es da schon wieder ganz anders aussehen.
 

helga

Sehr aktives Mitglied
Mir gefalĺen sie auch, wir sind allerdings in ruhigen Zeien dort.
Habe das im Netz gefunden.
Es gab drei kleine Häuser auf dem Gelände, man sieht noch Reste. Sie dienten dem Schutz der Arbeiter, die das Material für den Hafenbau hier abbauten. Das Loch entstand wohl auch zum Schutz.


Saludos
Helga
 

peko

Sehr aktives Mitglied
Futter für Dein Kopfkino, @Georgie : man hat früher, so hab ich nun rausgefunden, dort (rotes) Gestein als Bau- und Dekorationsmaterial abgebaut. Das Loch im Felsen sollen soll den Minieros temporär als Quartier gedient haben.
Wie weit diese Erklärung logisch ist, bleibe dahingestellt. Denn es gibt angeblich in der Nähe in die Felsen eingelassene Ruinen von Häusern, die ebenfalls Arbeiterquartiere gewesen sein sollen. Ob man damals einfach ein natürliches Loch im Felsen (eventuell erklärlich durch Erosion des stark in Schichten strukturierten Felsens) genützt oder das Loch künstlich angelegt oder zumindest erweitert hat, geht aus den Infos leider wieder nicht hervor
 

Georgie

Sehr aktives Mitglied
Diese Reste von einer Behausung haben wir auch gesehen und uns gefragt, was das wohl sein könnte.
20221108_210524.jpg
Hier wie ein Stück Mauer im Fels, ist uns auch aufgefallen
20221108_210347.jpg
 

peko

Sehr aktives Mitglied
Naja, vielleicht war mit "Quartier" nur eine Art Unterstand gemeint, wo die Arbeiter vor der prallen Sonne Schutz suchten, wenn sie Pause hatten, und dort ihr Ichnusa zur Salsiccia schlürften.
Mich hätte halt interessiert, wer oder was dieses auffällige Loch in den Stein gemacht hat. Aufgrund der Mauerreste direkt dort (über die ich mich ebenfalls schon vor Jahren gewundert hatte wie auch über den hochgelegenen "Einstieg") halte ich menschlichen Ursprung genauso für möglich wie das Herausbrechen einzelner Schichtstücke zu einer nahezu rechteckigen Öffnung, zB von Brandung und Sturmfluten, die dann später erweitert wurde.
Schade, dass da niemand nix genaues net weiß ...
 

baster

Sehr aktives Mitglied

Sabsebinchen

Sehr aktives Mitglied
Heute bin ich durch das Sarrabus Gebirge gefahren und auch gewandert und da hab ich an eure Diskussion hier gedacht ob und wie besonders die roten Felsen aus Arbatax sind... also die roten Felsen die ich heute gesehen habe zwischen Burcei und Costa Rei in der Schlucht an der SS125 fand ich sehr besonders. Heißt die Schlucht Riu Picocca Schlucht? Leider habe ich heute kein Foto im vorbei fahren gemacht. Nur eins von den Sette Fratelli.20221109_200559.jpg
 
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