Auto Bitte um Hilfe [Düsseldorf - Sardinien]

PaulPansen

Mitglied
Hallo zusammen.

Wir sind eine Familie mit 2 Kleinkindern (2 und 6) und wollen Freitags mit einer Nachtfähre rübersetzen. Start der Reise ist Düsseldorf, Ziel ist die Costa Rei. Zurück dann Samstag auf Sonntag, ebenfalls mit einer Nachtfähre. Zeitpunkt ist Ende Mai bis zum 10.6. also keine Ferienzeit. Meine Fragen: Welche Häfen sollten wir wählen? Kann man die Strecke mit dem Auto schaffen, wenn man so um 4 losfährt? Wir tendieren eher zu einer Übernachtung wegen der Kinder. Welche Route? Vignette für die Schweiz ist vorhanden. Lieben Dank!
 

millefiori

Aktives Mitglied
Hallo,
wir fahren Samstags mittags aus dem nördlichen Münsterland los und übernachten in Neuenburg. Dann hat man am nächsten Tag Zeit genug, um nach Genua oder auch bis Livorno zu fahren. Das hängt natürlich auch davon ab, ob die Kinder gerne Auto fahren.
Wegen der Fähre kannst du Turisarda kontaktieren oder selbst vergleichen, was für euch besser passt.
Noch viel Spaß bei der Planung.
 
Wir haben früher oft in Beckenried am Vierwaldstätter See übernachtet, wunderschöne Gegend, da fängt der Urlaub dann schon an. Und direkt vom Ort fährt eine Seilbahn auf die Klewenalp, da ist auch eine kleiner Tierpark. Interessant für eure Kinder.
Ich würde ab Genua fahren, warum 200 km weiter eine öde Autobahnstrecke bis Livorno?
 
Zuletzt geändert:

Peter K.

Aktives Mitglied
Bei einer Nachtfähre bietet sich natürlich Genua an da die Strecke mit dem Auto kürzer ist.
Tagsüber würde ich die Fähre ab Livorno bevorzugen da die Fähre viel kürzer unterwegs ist.

Plant bei der Fahrt auf jeden Fall etwas Luft ein. Sonst wird es stressig, wenn es sich mal staut
oder die Kinder eine Pause brauchen.
 

discorsi

Aktives Mitglied
Ab KREFELD letztes Jahr, mit Hund, also hier und da mal ein Päuschen:
Erster Tag (Freitag) ganz entspannt Morgens los und bis Locarno (Lago Maggiore),
am nächsten Tag wieder ganz entspannt den Lago auf der westlichen (!) Seite runter und nach Genua (Nachtfähre).

Ab Krefeld dieses Jahr (geplant und gebucht):
Freitags morgens gegen 3/4 Uhr los und mit Päuschen (Hund) in einem Rutsch bis Livorno (Fähre geht um 23 Uhr).

Kommt auf die Belastbarkeit der Kinder an....
 

Karl

Sehr aktives Mitglied
Hallo Paul,
es ist in einem rutsch zu schaffen, aber stressig. 4Uhr losfahren ist aber zu spät. Nicht wegen der Entfernung sondern wegen der Behinderungen aufgrund der Verkehrssituationen. Seit einigen Jahren legen wir eine Übernachtung am Vierwaldstätter See ein. Ihr habt ab Dssd 2 Möglichkeiten, entweder die A3 oder die A57. Die A57 bzw. die linksrheinische Variante ist zwar ca. 30 km weiter, dafür aber viel entspannter. Die Route ist bis Genova ist sehr einfach und auch gut ausgeschildert. Es geht auch ohne Navi. Über A3 ab Duisburg jeweils Richtung Köln - Frankfurt - Karlsruhe-
Basel- Luzern- St. Gotthard- Milano- Genova. Über die A57 Richtung Koblenz - Ludwigshafen- Karlsruhe - Basel - Luzern- St. Gotthard - Milano- Genova. Für Livorno ändert sich die Route ab Milano. Oder über Genova nach Livorno, das sind dann 180 km weiter.
 

Bea2

Sehr aktives Mitglied
Wir übernachten meist in Weil am Rein, wenn wir aus Düsseldorf kommen,
dann schafft ihr die Abendfähre am nächsten Tag bequem. sei es die in Genua oder die in Livorno ( 200 km weiter )

Bea2
 

JulianR

Aktives Mitglied
Hallo, ich bin damals auch schon als Kind mit meinen Eltern nach Sardinien gefahren, für mich als Kind war es nie zu stressig, da die Schweiz und die Berge doch einiges an Spannung zu bieten hatten.
Wir sind aus Bergisch Gladbach kommend meistens gegen 4 Uhr morgens los gefahren und waren meistens, mit Pausen, um 15 Uhr in Genua, vielleicht überlegt ihr, je nach Belastbarkeit der Kinder, ob ihr lieber den Gotthard Pass fahrt um den Stau vor dem Tunnel zu umfahren, dies ist relativ leicht, da die Landstraße direkt neben der Autobahn verläuft. Wir hatten in all den Jahren, wo wir in den Sommerferien fuhren, nur etwas Stau vor dem Gotthardtunnel, dem Grenzübergang Schweiz - Italien und ein wenig vor Genua, ansonsten sind wir jedesmal reibungslos durch gekommen.
Selbst ein Jahr als es einen schweren Verkehrsunfall auf der Brücke am Lago di Lugano gab wo die Autobahn gesperrt wurde und wir durch Lugano fahren mussten hat es zeitlich immer geklappt.
Ich halte eine zwischenübernachtung für relativ sinnlos, da kommt es aber auch immer auf die Belastbarkeit des Fahrers an.
 

qwpoeriu

Sehr aktives Mitglied
Ich habe diese Erinnerungen auch, wir sind aus München früher öfter nach meinem Schulschluss gegen 13 Uhr noch bis zur Nachtfähre um Mitternacht nach Civitavecchia gebrettert. Vor einiger Zeit fuhr ich selbst einmal wieder, nur bis Livorno, ebenfalls ab München, Abfahrt um 8 Uhr in der Früh, 1h Pause am Gardasee ... und zu früh war ich wahrlich nicht am Schiff. Vermutung: Der Verkehr ist einfach mehr geworden (Zunahme des Güterverkehrs, zusätzliche Urlauber aus Osteuropa etc.), es gibt mehr Tempolimits und die modernen Navis kennen eben auch die Schleichwege ... ich würde heute jedenfalls tendenziell mehr Zeit einplanen.

Vor Jahren fuhr ich sommers mit dem Zug in die Berge, kurz vor Garmisch musste ich einen Frontalzusammenstoß beobachten. Habe am nächsten Tag im Netz nachgelesen, Berliner Familie auf dem Weg in den Süden, Sekundenschlaf des Vaters, schwerste Verletzungen aller am Unfall beteiligten Personen. Aus Furcht vor solchen Situationen würde deshalb auch ich zu einer Übernachtung raten. Finanziell sollte eine Übernachtung (vielleicht dann eher in Süddeutschland oder Norditalien) bei einem Familienurlaub in Sardinien ja eher nicht ins Gewicht fallen - und was sind schon ein paar Urlaubstage für ein sicheres Ankommen und ein entspoanntes Fahren ...
 

Karl

Sehr aktives Mitglied
Alle Beiträge sind natürlich richtig,
es gilt noch eine kleinigkeit zu beachten:
Wer in einem Rutsch durchfährt, muß um 2 Uhr aus den Federn sein, und noch die letzten Sachen verstauen und hektisch den Kaffee trinken.
Diese Nacht schlaft ihr vermutlich nicht wirklich. Ihr tretet dann ohne Schlaf eine 1000km Reise an. Die letzten 50 km, total übermüdet durch die Berge vor Genova ( Kurve,Brücke,Tunnel) . Ist alles zu schaffen, kein Thema.
Die Seite mit Übernachtung, ganz normal ausschlafen, Frühstücken und die letzten Sachen packen.
Und irgendwann gegen 9 Uhr losfahren. Es gibt keine hektik, keinen Stress da ihr nur so ungefähr 600 km fahren werdet.
 

discorsi

Aktives Mitglied
Viel Richtiges,- aber wie immer im Leben alles relativ!
Wir starten morgens um 4 ohne hektischen Kaffee am Niederrhein und machen alle 3-400 km eine gute Pause wegen unserem Hund,
bis abends um 9 zur Einschiffung in Livorno ist zeit genug für Essen, Nickerchen und Pippirunde...
Fährst Du einmal im Jahr so eine Strecke sind 1200km der Hammer, fährst Du jeden Tag beruflich Strecke, kriegt man das hin!
 

luna sarda

Sehr aktives Mitglied
Sehe ich auch so @discorsi - 900 - 1200 km sind halb so wild - bin früher öfter mal 3000 - km in 4 - 5 Tagen gefahren (beruflich). Auch heute noch fahre ich die ganze Strecke von Livorna nach Bayern - auch allein - ohne Probleme - weil mir Autofahren immer noch Spaß macht und für mich keine Anstrengung bedeutet.
 

Micha_KS

Mitglied
Letzten Sommer sind wir die Strecke von Kassel nach Livorno zur Nachtfähre (21h) durchgefahren. Konnten uns zu zweit abwechseln und hatten weder Kind(er) noch Haustiere dabei.
In der Konstellation ganz gut machbar, hatten sogar Zeit, uns in Pisa für 2 Stunden umzuschauen. Gestartet sind wir morgens um 6 und haben ab und an Pausen gemacht zum entspannen, Essen etc. Stau hatten wir einmal bei Mailand (wo auch sonst) mit ca 45 Min. Zeitverlust.
 
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