Wandern, Trekking 100km wandern im April

bapou

Neues Mitglied
Hallo Zusammen,

wir überlegen Mitte April eine Frühlingstour (wandern/trekking) in Sardinien zu machen.
Gerne einsam; Wild biwaken; abgesehen von Wasser (jede 10-20km; muss kein perfektes Wasser sein; Filter oder Chemie nehmen wir mit) ist keine Versorgung nötig. Ca. 100km; gerne auf kleinen Wegen oder auf Hochebenen freies laufen; weniger auf Strassen.

Viel Wandererfahrung in unterschiedlichsten Gebieten ist vorhanden (von Wüste, Continental Divide Teile, bis Grönland, 2-50 Tage) aber da wir unsere Kinder (4/8) dabei haben (mit denen wir auch schon in gleicher Weise jedes Jahr unterwegs waren) muss es technisch einfach sein und wir werden auch eher langsam unterwegs sein und mehr 'erforschen' statt sportlich zu wandern; Sorge sind zugewachsene Wege… auch da dann die Orientierung schwieriger ist wie in offener Landschaft. Hier hatten wir schon einmal schlechte Erfahrungen in einem nicht mehr vorhandenen Abstiegsweg in Kroatien in dem wir recht zerkratzt mit 5x mehr Zeit als gedacht aus den Bergen zum Strand herunter kamen.

Habt Ihr eine gute Gegend die ihr empfehlen könnt? Kartenmaterial von Kompass haben ich mir besorgt; Auch 'Sentiero Italia Trans Sardinien' aber dort wird nur ein kurzer Abschnitt im Norden beschrieben hauptsächlich auf Strasse; Im Rother Führer sieht der zentrale Osten spannend aus... aber vielleicht hat hier einer eine Idee zu einer längeren Tour.

Die Insel sieht sehr interessant aus und eine Anreise mit Nachzug und Schiff wäre auch spannend; Die Aussagen im Trans-Sardinien Buch; man soll mit einer Machete helfen die Wege freizumachen klingt dagegen weniger gut.

Wir freuen uns sehr über Ideen und Vorschläge

Gruss,
Thom
 

bapou

Neues Mitglied
Danke Bisso! Klingt erstmal spannend und schaue ich mir gerne genauer an!
Wege die im Nichts enden sind eigentlich kein Problem und wir suchen auch gerne eigene Wege wenn es möglich ist... nur wenn es dann komplett in der Macchie endet dann wird es sehr schwer sich durchzukämpfen.
 

bo-ju

Sehr aktives Mitglied
Hallo Thom,
Eure Idee, Sardinien zu Fuss zu durchwandern, ist die beste Methode das Land kennenzulernen.
Haben wir auch gemacht und viel gelernt über Land und Leute. Meine Bitte: Haut mit der Machete keine Wege wieder frei, die zugewachsen sind. ALLES Land, oder fast alles, gehört irgendjemandem, der sich schon was dabei gedacht hat, den Zugang zu schliessen. Meistens will er seine Tiere zusammenhalten und sie nicht verlieren.
Genau so sollte man, wenn man ein Durchgangstor geöffnet u. durchgegangen ist, es ordentlich wieder verschliessen.
Mäuerchen einreissen geht garnicht. Als etwas mineralkundiger Mensch hab ich mal im tiefen Landesinneren einen bunten Opal im gr. Felsbrocken einer Mauer gefunden. Der steckt da heute noch drin, denn hätte mich der Eigentümer erwischt, wie ich seine Mauer abtrage, hätte er mich möglicherweise erschossen. Mit Recht. Opale kann man nicht essen aber Schafe.
Und noch was: gegen den Durst hilft Wasser trinken. Viele Weiden, durch die man durchaus laufen darf, haben eine Wasserquelle, als Brunnen eingefasst. Geht man erstmal drumrum, findet man oft ein Loch in der Einfassung, die den Trinkbecher enthält. Jeder Durstige darf sich damit erfrischen, sollte den Becher aber ordentlich wieder reinstellen.

Wo immer ihr rumstreift in
Sardinien: ich wünsch euch schöne Abentheuer und die offenen Augen, die euch helfen, die Insel zu verstehen.

Gruß bo-ju
 

ogliastra

Aktives Mitglied
Oh, wie toll! Da bin ich ganz neidisch ... wir haben das mehrmals gemacht, vor langer Zeit, ach ja .... zu Fuss ist die tollste Art, ein Land zu entdecken, und zumindest bei uns war es so, dass wir in jedem Dorf, dirch das wir kamen, mindestens einmal zu Limonade und Keks eingeladen wurden und unsere Geschichte erzahlen mussten. Ich wuensche euch ganz viel Spass!
 

Maren

Sehr aktives Mitglied
Hallo
Wenns mal an der Küste entlang gegen soll:
 
Anzeige

Sardinien T-Shirt   Anzeige

Themen mit ähnl. Begriffen

Top