1 Woche Sardinien

Schmirgs

Neues Mitglied
Hallo zusammen :)

habe mit meiner besten Freundin zusammen nun für den 26.Juli bis 3. August Sardinien / Mietwagen gebucht. Uns ist bewusst, dass dies die Hauptferienzeit ist, aber das ging uni-technisch nicht anders.

Wir kommen in alghero an, übernachten dort, nehmen am nächsten Morgen unseren Mietwagen in Empfang.
Von da an steht noch ein riesiges Fragezeichen *?* Hättet ihr schöne Ideen?

Wir wollen gerne am Strand liegen, aber nicht nur. Genauso interessieren uns andere Naturerlebnisse (ok, Wandern im Hochsommer muss nicht sein) und auch historische Gebäude wie Kirchen (aber auch nicht 5 am Tag) - also irgendwie soll ein schöner Mix zustande kommen :)
Unser gekauter Reiseführer ist sicherlich hilfreich, allerdings liest sich die Regionen beschreibung ungefähr so: "Im Norden schöne Strände, Im Osten wunderschöne Strände, Im Süden wunderschöne überfüllte Strände und im Westen sind auch tolle Strände." Das ist vermutlich zutreffend, aber erleichtert uns nicht die Reiseplanung :) Wir suchen angenehme Sandstrände mit schön gefärbtem Wasser. Dass andere Touristen unvermeidbar sind wissen wir, aber wollen auch nicht um den Liegeplatz kämpfen, daher wäre die Costa Rei vermutlich eher raus?

Wir überlegen, was am sinnvollsten ist. Von Alghero aus erst mal an die Ostküste rüberzufahren? Oder erst mal nach Süden, Golfo di Orestano?
Ostküste: die Costa Smeralda fasziniert uns nicht so. Eher die Küstenstrecke südlich von Capo Comino / Golfo di Orosei. Ein Tag Bootstour von abatrax aus würde auf jeden Fall auf dem Programm stehen.
Den gesamten Südosten bezeichnet der Reiseführer als eher menschenleer, bzw. im Zipfel zugepflastert mit Villen und Hotelanlagen. Das müssen wir auch nicht unbedingt ansteuern, so sehenswert es auch sein mag.
Und nun schwankt der Plan. Also eigentlich gibt es keinen mehr. Der Osten würde uns noch sehr interssieren, dahin müssten wir gegen Ende ja eh wieder zurück. Eher noch ein Stück des Nordens einbauen, oder doch der Süden (Baia Chia?)? Wir sind ratlos. Sollte man eine Stadt im Inland unbedingt bei der Querverbindung berücksichtigen?
Welche Städte sind denn generell sehenswert? Ist Tharros geschichtlich interessant?

Beim Lesen in diesem Forum habe ich festgestellt, dass sich einige Sardinien-Liebhaber recht schnell von der Unwissenheit und vermeindlichen Oberflächlichkeit mancher Forumsbesucher brüskiert fühlen ;) klar, wir würden auch lieber 5 Wochen bleiben, mit den Einheimischen Espresso trinken und wirklich alles sehenswerte sehen, ohne viel Zeit im Auto zu verbringen. Das ist keine Ironie, das wäre wirklich toll. Das geben Zeit und Geldbeutel aber nicht her. Wir wollen trotzdem ein halbwegs vielseitiges Programm zusammenstellen, nicht nur in einer Region bleiben. Wir fahren gern auch mal spät abends weiter, in Hostels kann man ja immer einchecken. Und während der Siesta schauen wir uns auch lieber mal was interessantes an, als unseren Hauttyp I in der Mittagssonne zu rösten.

Wir sind auch für generelle Tipps dankbar :) vielleicht habt ihr ja irgendwo den Schnorchelgang eures Lebens erlebt, dann würden wir sowas auch gern einbauen!
 
Hallo....

wenn Ihr in Alghero ankommt, dann schaut Euch erst mal diese schöne Stadt an. Es muß ja nicht die ganze "To-Do-Liste"sein. Wir wohnen seit 25 Jahren hier ständig und endecken immer wieder neues.

Schaut mal auf meine HP:

www.Yoshiham.de

dort findet Ihr alles Wissenswerte von und über Alghero. Wenn dann noch Fragen sind, beantworte ich diese gerne.

Dann viel Spaß bei der Planung.

LG

Dieter
 
Hallo,

erstmal herzlich willkommen im Forum.

Tja, das mit dem brüskiert sein, hat so seinen Grund.
Wenn man sich die Zeit nimmt, sich in den Erfahrungsschatz des Forums einzulesen, sind eigentlich alle Deine Fragen schon gefühlte 100 Mal gestellt, und vor allem beantwortet worden.
Auch die alten Threads zu grundlegenden Fragen wie "wohin, was anschauen, was tun", sind in der Regel immer noch aktuell.
Doch jetzt genug mit brüskiert.

Da Ihr in Alghero ankommt, ganz klar Alghero. Mindestens einen Tag.
Die Umgebung von Alghero:
Das Capo Caccia, Porto Ferro, Castelsardo, Capo Testa. Mindestens einen Tag, realistischer, 2 Tage.
Von Alghero nach Bosa. 1 Tag.
Anschließend nach Cabras/Sinis/Is Arutas/San Giovanni. 2 Tage
Nur am Rande, Tharros war für einen Kulturbanausen wie mich enttäuschend, und das Geld nicht wert.

Eigentlich ist eine Woche dann schon vorbei, will man tatsächlich noch mal ein paar Stunden an einem Strand verbingen, und nicht nur im Auto sitzen.

Was soll ich noch schreiben?
Was würdest Du mir denn Antworten, sollte ich Dich fragen:

Ironie an:

Wo ist es schöner? München, Hamburg, Berlin, Heidelberg oder Sylt.
Sehen möchte ich auf jeden Fall das Hofbräuhaus, den Hamburger Hafen und das Heidelberger Schloss.
Der Schwarzwald soll ja auch ganz toll sein. Was kannst Du mir noch für Tipps geben, was ich unbedingt wo machen sollte?
Und jetzt kommt halt der Knackpunkt: Ich habe 7 Tage Zeit.

Ironiemodus off.

Was ich eigentlich sagen wollte, und das nicht zum ersten Mal, ;)

entscheidet Euch für eine Region, bucht die Unterkunft vorab, und plant die Ausflüge von dieser Stelle aus.

Gruß Jürgen
 
Das was Jürgen geschrieben hat, kann ich aus unserer Erfahrung nur unterstreichen!
Wir waren: Jeweils 7-10 Tage in San Sperate, Pula (Frank), Maria Coghinas (Maria), Alghero, Magomadas (Bea) und ein paar Tage in Seneghe. Wir haben von dort immer in einem Radius von 50-100km die Gegend "abgeklappert" und so die tolle Vielfältigkeit dieser Insel erleben und erfahren dürfen. Viele Grüße, Rüdiger
 
Ich verstehe den Einwand, aber alles interssiert uns ja nun auch nicht und bei einer Fläche von 1/3 von Bayern ist das Sightseeing von West nach Ost + Retour ja nun kein so großer Akt wie Hamburg-München :) Aber klar, wir wollen nicht 7 Ziele in 7 Tagen. Aber halt mehr als 2 sollten es schon sein. Und da ist es doch keine so unberechtigte Frage, ob man im Juli/August lieber den Norden oder den Süden in die Schleife packt, oder? Die Suchfunktion gibt mir Infos für andere Zeiträume, andere Vorlieben und andere Möglichkeiten. Ich habe mir schon ein paar Themen dazu angesehen und google auch schon einige Tage.

Das mit der Umgebung Algheros hört sich gut an. Ist Porto Ferro nicht sehr überlaufen? Liest sich auf jeden Fall idyllisch.
Lohnt sich die Grotta di Nettuno? Wenn ja nehmen wir die 600 Stufen gern in Kauf :)
Wenn etwas als Naturschutzgebiet gekennzeichnet ist, darf man es trotzdem betreten? Ich frage, weil es im Süden ein sehr schönes geben soll. Und wie ist das mit den Steilklippen, darf man da immer ohne weiteres so weit ran, wie man will? (Ist ja z.B. in der Bretagne so, da ist die zarte Küstenflora jedem relativ wurscht und wer in den Atlantik fällt ist selber schuld :/ )


Tharros haben wir wieder von unserer Liste genommen, stattdessen Castel Sardo ergänzt, danke hierfür.
Capo Testa soll auch restlos überlaufen sein :/ fragt sich, ob das heißt, dass das einer der Anziehungsmagnete ist, wo sich die Touristen tummeln und es dennoch ein paar ruhigere Fleckchen gibt (fraglich, ob dennoch interessant) oder ob insgesamt eh ALLES überlaufen ist? Zumal bei der Beschreibung Capo Testas auch steht, dass man baden hier knicken kann, weil zu voll, aber zum Wandern sei es sehr schön.

Machen wir es vielleicht grundsätzlich falsch, uns vorher einen Strand aussuchen zu wollen? Sollte man lieber rumfahren und spontan was suchen, was nicht schon auf dem Parkplatz total voll aussieht?


EDIT://
das mit dem Mindestaufenthalt leuchtet ein, guter Hinweis! Hatten wir bei den Buchungen für Alghero schon gesehen, dachten aber das sind Ausnahmen...wohl nicht. Dann schauen wir erst mal, was wir dort finden!
 
Ich verstehe den Einwand, aber alles interssiert uns ja nun auch nicht und bei einer Fläche von 1/3 von Bayern ist das Sightseeing von West nach Ost + Retour ja nun kein so großer Akt wie Hamburg-München :)

Du unterschätzt die sardinischen Bergstraßen gewaltig. Abseits der großen Verkehrsadern SS130/131/131dcn und einiger gut ausgebauter Straßen à la SS125/129/199/389/597/672, die man aber kennen muss, weil sie durchaus auch lahme Stellen drin haben, wirst du wenig Möglichkeiten haben, auch nur die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit auszufahren.

Ich würde je nachdem, wann Euer Rückflug geht, in Betracht ziehen, den Alghero-Aufenthalt (der Pflicht ist, allerdings ist dort aber auch besonders viel Touriaufkommen) ans Ende zu legen, gerade wegen der angesprochenen Mindestaufenthaltsdauer. Und dann maximal einen Punkt im Süden und im Norden setzen, meinetwegen Castelsardo und Bosa oder Sinis. Es dann aber auch gut sein lassen dabei, sprich von Castelsardo an den großen Strand bei Badesi/Valledoria und von Bosa/Sinis zum jeweils nicht gewählten Ziel fahren. Zusätzliche Ausflüge nach Osten oder Süden/Südwesten dann aber völlig knicken, sonst sitzt Ihr nur im Auto.

Und: Es ist widersinnig, im August irgendwo menschenleere Strände zu erwarten, zu bzw. an denen man nicht stundenlang laufen(!) muss, zusätzlich zur Anfahrt. Insofern beißt sich da deine Katze in den Schwanz, wenn du gleichzeitig nicht länger fix irgendwo bleiben möchtest. Andernfalls fahrt nach Süden an die Costa Verde, da klappt es am ehesten. Deshalb ist auch der Capo Testa-Einwand für mich nicht valide, da ist es nicht voller oder leerer, als rings um Alghero, einzig Stintino sticht selbst dann noch negativ hervor. Ich gebe vielmehr zu bedenken, dass auch das Capo Testa wieder locker 1.5h Fahrt von Castelsardo bedeutet, also für Hin- und Rückfahrt mit Pause in STG schon wieder ein halber Tag draufgeht ...
 
Hallo Schmirgs,

ich zitiere mal:

"Ich verstehe den Einwand, aber alles interessiert uns ja nun auch nicht und bei einer Fläche von 1/3 von Bayern ist das Sightseeing von West nach Ost + Retour ja nun kein so großer Akt wie Hamburg-München".

Gerade wenn man was von seinen Ausflügen haben will und nicht nur auf den Schnellstrassen unterwegs ist, kann es schon mal länger dauern, als von Hamburg nach München.
Ist natürlich alles etwas überspitzt geschrieben, und auch so zu betrachten, mir aber in der Realität auch schon passiert.
Werde ich nie vergessen. Wir sind morgends so halb 10 mit den Motorrädern in Irgoli los nach Portoscuso.
Die gefahrenen Kilometer weiss ich ehrlich gesagt nicht mehr. Ich bin zu der Zeit durchaus längere Touren jenseits der 300 Kilometer gewohnt gewesen.
Was sich mir allerdings in´s Gedächtnis eingebrannt hat ist die Tatsache, daß ich nach 7 Stunden quer über die Insel keine Kurven mehr sehen konnte, und ich freiwillig auf die Schnellstraße abgebogen bin.
So erschöpft war ich nur einmal, als ich von Korsika aus über Nizza und La Bonette 1000 km im Regen gefahren bin.
Die letzte Fähre nach San Pietro haben wir dann gerade noch so um 18.00 Uhr erreicht.

Anderes Thema.

In der Saison ist es leider fast überall voll.
Dank Reiseführer und Internet gibt es keine sog. Geheimtipps mehr, es sei denn, man behält sie für sich und postet nicht im Netz.
Das Capo Testa habe ich bisher nur relativ wild und teilweise stürmisch erlebt. Also nichts zum baden.
Aber für mich ein richtiges Highlight der Insel.
Bei Alghero, das Capo Caccia. Einer meiner Lieblingsplätze. So nah kommt man da an die Klippe ran:

DSC09265.jpg

Wegen der Reisezeit wäre mein Tipp im Westen zu bleiben.

Alghero, Cabras, Sinis, wer´s nicht so voll mag.

Die Grotta di Nettuna habe ich in all den Jahren noch nicht besucht, und habe bisher nichts vermisst.
Das hochgelobte Stintino, hat mich nicht vom Hocker gerissen.
Die Insel hat überall bekannte und unbekannte Schönheiten. Man muß nur die Augen offen halten.
Die Costa Rei, ganz andere Ecke. Meines Erachtens auch total überschätzt. Klar, ein toller Strand. Aber sonst?
Ferienhäuser an den Hang geklatscht, Markt für die Touristen, Rummel für die Kinder, Ende. Aber jeder wie er´s halt mag.
Was dem Einen gefällt, nervt den Anderen schon wieder. So ist Tharros für mich langweilig, das Capo Testa anderseits immer wieder ein Besuch wert, obwohl beides nur aus einer Ansammlung von Steinen besteht.

Zum Strand.
Den kann man sich schon vorab mal bei G..Earth anschauen. Meist mit vielen Bildern um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Und dann einfach ausprobieren.
Die Parkplätze an den Stränden dürften im Juli generell schon gut gefüllt sein und des öfteren Geld kosten.
Daran läßt sich aber nicht festmachen, ob man tatsächlich das bekommt, was die Bilder im Netz versprechen.
Weitläufigere Strände haben aber klar den Vorteil, daß man je weiter man sich zu Fuß vom Parkplatz entfernt, die Abstände zwischen den Strandbesuchern deutlich ansteigen.
Mein Fazit: Lieber ein bischer weiter laufen und man hat auch in der Saison eine Chance auf genügend Freiraum am Wasser.
Das gleiche gilt auch für kleinere Buchten. Allerdings nicht bei den zu Recht beliebten und bekanntesten der Ostküste während der Saison. Cala Luna und Goloritze, so schön sie sind, ich würde mir das im Hochsommer nicht antun.

Gruß Jürgen
 
Hey, super danke schon mal!

Also wir haben bisher nur eine Nacht in Alghero gebucht und eine am Ende. Denke wir werden uns dann wirklich auf 2 feste Standorte beschränken und lieber von dort aus rumfahren.
Alghero, Capo Caccia steht also fest. Capo Testa wenn wir vom Baden schon schrumpelig sind :) Stintino lassen wir bestimmt aus, aber irgendwie sieht ja immer alles toll aus, auf den Fotos...

Nun...weiter nach Süden, Costa Verde oder nach Osten, Orosei?
Den Osten hätten wir schon gern 3 Tage mal gesehen, mich reizt einfach übelst diese Bootstour mit Höhlenbesichtigung.
Süden und Norden lassen wir dann vielleicht besser bleiben. Ist Orosei als Ausgangsort empfehlenswert? Von dort aus Berchida als Strand? Oder Cala Luna oder Cala Gorolitzé?

Aber wenn etwas ruhigere Strände mit schönem Wasser im Süden realistischer sind, würde es uns sicherlich auch dort gefallen und vielleicht finde ich auch da eine Höhle (ich liebe Stalagtiten und diese Atmosphäre).
Hättet ihr auch dort einen guten Ausgangspunkt?

Ist es denn überhaupt möglich, zu Fuß den Weg zu ruhigeren Stränden zu finden? Glaube Laufen tut uns nicht weh, wenns mit Ziel ist. Also 40 Minuten hinlaufen würd ich wohl.
Das mit den Klippen sieht in der Tat sehr nah aus :) mutige Aktion.
An dem Capo Caccia kann man bestimmt ein abendliches Picknick planen.
Wie siehts denn mit Sicherheit aus, kann man nachts halbwegs gut durch die Städte laufen, zu zweit, als Frau? Wir haben in unseren Urlauben auf dem Italienischen Festland viel Sightseeing und Spaziergänge auf abends/nachts gelegt, wegen der angenehmen Temperaturen. Das waren aber meist größere Städte und wir waren nicht nur zu zweit.
 
Wenn Du eine Bootstour im Golfo di Orosei machst und auf Grotten stehst, könntest Du die Grotta di Ispinigoli besuchen.

Nebenan ist ein Hotel, dessen Restaurant einen einen wunderbaren Ausblick über den Golfo bietet.
 
Auch ich würde an eurer Stelle im Westen bleiben, unterschätze die Strecke Alghero - Orosei nicht, es ist jeweils auf der Hin- bzw. Rückfahrt ein halber Tag weg. Wollt ihr wirklich von 7 Tagen 1 nur für die Fahrt opfern??? Kommt lieber noch mal wieder, fliegt nach Olbia und fahrt von dort aus nach Orosei.
 
Hallo, der Urlaub liegt hinter uns und ich wollte einmal schnell Bericht erstatten :)

Wir sind abends in alghero gelandet, waren sehr zufrieden für eine Nacht im Hostel de l'alguer und sind dann am nächsten morgen mit unserem Mietwagen gestartet.

Neptungrotte bei Alghero - wunderschön! War uns 600 stufen und 13 Euro voll wert. Wenn man schon zig Höhlen kennt, vllt nicht mehr so faszinierend, wir waren aber begeistert.

Weiter über castelsardo (okay...) nach Olbia. Abends an die Costa Smeralda, war total schön und die meisten Urlauber waren wohl schon wieder im Hotel. Mittags aber sahen die Parkplätze echt zu voll aus.

Capo testa: den Rundweg haben wir nicht gefunden, dafür haben wir uns 4h lang verlaufen, sind durch dornenbüsche gelatscht, Sonnenbrand abgeholt und am Ende sah ich aus, als hätte ich mit einer Katze gekämpft (und verloren). Trotzdem: wahnsinnig tolle Buchten ! Manchmal waren wir die einzigen dort, bilderbuchtraum. Durch die Büsche kämpfen hat sich für uns unfreiwillig gelohnt :)

Bootstour im la Maddalena Archipel: Sergio war ausgebucht, daher fiel unsere Wahl auf die touri Variante. Für 35 Euro ok, man sieht halt tatsächlich alle Inseln n bisschen und is an 2 total überlaufenden Stränden, die trotz Leuten noch schön waren. Das Mittagessen frutti di Mare bedeutet: Pasta mit Tomatensauce und 10 shrimp mit Schale auf 200 Portionen verteilt. Es war genießbar und wir waren hungrig, aber kein Gusto. 35 Euro war es uns wert, die Bustour auf la Magdalena für 5 extra Taler war sogar ziemlich cool. Man kann das alles aber auch zugunsten einer besseren Tour sein lassen, da sollte man nicht sparen. Wir hatten nur den Wecker falsch gestellt und als wir um 10:45 an den Hafen gesprintet kamen haben wir nur noch diese Tour bekommen.

Dann weiter nach Orosei. Fanden die Stadt nicht gerade umwerfend, auch der Nationalpark (zum wandern aber bestimmt toll) mit einer quelle war nett, aber eigentlich auch nicht übermäßig sehenswert. Toll war bidderosa, hier hatten wir echt einen super Tag.

Dann weiter nach oristano: dort in massama hatten wir n tolles b&b, 20 Euro pro nacht mit frühstück, WLAN, kleinem Wohnzimmer mit Küche und großem bad. Es gab zwei Doppelzimmer. B&b via maxima.

Costa verde war nett, einige schöne Strände, aber auch stärker Wellengang wo wir uns nach einer etwas gruseligen Erfahrung nicht mehr weit reingetraut haben. Viel Müll an den 3 Stränden die wir uns angesehen haben. Dünen waren allerdings toll. Strandmässig keine Offenbarung für uns, aber landschaftlich mal wieder waskomplett anderes.

Abends Sonnenuntergang auf der Halbinsel Sinis - tolltolltoll! Flamingos im letzten Sonnenlicht :) lohnenswert. Die ganze Architektur haben wir aber banausig links liegen lassen, wir wollten lieber auf Terrassen sitzen und Cappuccini eliminieren :)

Rückfahrt von Origano über Bosa nach alghero: ab Bosa tolle Strecke entlang der Küste. Sollte man machen.
Boas selbst war ok, Strand zu voll, aber ein Glas Wein am Strand war schon gut :)

Letzter Tag -alghero Stadt.hat uns. Gut gefallen, tolle wehranlagen, Mittagessen auf der Stadtmauer, gute Eisdielen, Korallenhandel erschreckend. Empfehlenswert wenn man gerade mal genug Sand geatmet hat :)

Fazit: capo testa, Costa smeralda abends, Halbinsel sinis und bidderosa waren unsere highlights. Aber auch der Rest war toll! Auslassen würden wir vielleicht den stadtbesuch in Bosa, castelsardo und stattdessen ergänzen um stintino.
War aber ein klasse Urlaub und Sardinien + Leute + lokale Küche waren super. Nur vor der sardischen Fahrweise kann ich nur warnen ;)
 
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