Autor:
Sergio Frau
Verlag:
parthas verlag
Ausgabe:
2008
Ausstattung:
455 Seiten
Sprache:
deutsch
War Sardinien das untergegangene Atlantis?
Eine detektivische Untersuchung des antiken Mittelmeerraumes.
- Wo standen die Säulen des Herkules?
- Wer baute die geheimnisvollen Nuragen?
- Wo lag das sagenhafte Atlantis?
Was wäre wenn wir die Geschichte des Mittelmeerraumes und seine antiken Autoren seit 22 Jahrhunderten mit einer falschen Karte in der Hand studieren würden? Könnten ein einziger mutwilliger Akt und ein paar darauf basierende falsche Annahmen dafür gesorgt haben, dass wir bis heute so viele Fragen nur unzureichend klären konnten:
- Warum ähnelt der genetische Code der Anatolier dem der Sarden?
- Warum werden auf Sardinien hunderte antiker Türme und Festungen zutage gefördert, die ein kriegerisches Seevolk vermuten lassenn, obwohl doch jedes Kind weiß, dass die Sarden wasserscheu sind und seit Tausenden von Jahren nur Schafe züchten?
- Wo ist das Volk geblieben, das einst die rätselhaften Nuragen baute und von dem null und nichts überliefert ist?
- Woher kamen die Etrusker, die sich von den anderen Ureinwohnern Italiens so deutlich unterschieden?
und die Frage aller Fragen:
- Wo lag das sagenumwobene Atlantis?
Diese Fragen stellte sich der sardische Journalist Sergio Frau, nahm 1 Jahr Urlaub von seinem Job bei der La Repubblica und versuchte, diesem spannenden Mythos nachzugehen und damit möglicherweise sogar eine der größen Rätsel der Menscheitsgeschichte endgültig zu enträtseln.
Das Ergebnis seiner intensiven wie unorthodoxen Forschungen, sind in dem vorliegenden Buch zusammengefasst, das in Italien in den Medien wie auch in der Fachwelt höchste Aufmerksamkeit erregte und eine große Diskussion um "Die Säulen des Herkules" auslöste.
Noch ist die Frage nicht wirklich beantwortet, die Hinweise, Zeichen, Indizien und Beweise, die Frau zusammentrug, sind jedoch frappierend schlüssig. Der endgültige wissenschaftliche Beweis nach der Lage von Atlantis steht noch aus, doch den will Sergio Frau jetzt gemeinsam mit einem Team hochkarätiger Wissenschaftler erbringen.
Unsere Meinung: 4 Sterne, sehr lesenswert!
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