Campingplatz auf Sardinien eröffnen?
robbie-tobbie
Sehr aktives Mitglied
Hallo zusammen,
an allererster Stelle möchte ich mich kurz vorstellen, da ich neu hier in diesem Forum bin. Ich heiße Robert, bin 42 Jahre alt, in NRW geboren und lebe seitdem in ein und derselben Kleinstadt. Habe allerdings slowenische Wurzeln, und irgendwie habe ich mich noch nie richtig wohl gefühlt in Deutschland. War bisher zweimal auf Sardinien, habe mich dort immer auf Anhieb sauwohl gefühlt. Klar, im Urlaub isses immer anders als "im wahren Leben" - aber ich gedenke auch nicht, mich auf die faule Haut zu legen.
Da ich seit fast 10 Jahren begeisterter Wohnmobil-Urlauber bin (und seit fast 25 Jahren Camping mache), allerdings kein "typischer" WoMo-Fahrer (übernachte ausschließlich auf Campingplätzen, weder Stellplätze noch frei stehen), habe ich mir überlegt, aus meinem Hobby einen Beruf zu machen: ich würde gerne auf Sardinien einen eigenen Campingplatz eröffnen! Muss nicht unbedingt am Meer sein, wäre aber nicht "schlimm". So wie ich das mittlerweile sehe, gibt es im Landesinneren so gut wie keine Campingplätze.
Wisst Ihr zufälligerweise, wie das aussieht mit passenden Grundstücken (10.000qm wären schon nötig, Preise?), mit den Gesetzen bzgl. Baugenehmigung etc. für ein solches Gewerbe?
Bisher ist es mehr oder weniger nur ein Traum, aber man soll seine Träume ja leben und nicht das Leben träumen...! Bin auf jeden Fall sehr dankbar für jeden erdenklichen Tipp!
an allererster Stelle möchte ich mich kurz vorstellen, da ich neu hier in diesem Forum bin. Ich heiße Robert, bin 42 Jahre alt, in NRW geboren und lebe seitdem in ein und derselben Kleinstadt. Habe allerdings slowenische Wurzeln, und irgendwie habe ich mich noch nie richtig wohl gefühlt in Deutschland. War bisher zweimal auf Sardinien, habe mich dort immer auf Anhieb sauwohl gefühlt. Klar, im Urlaub isses immer anders als "im wahren Leben" - aber ich gedenke auch nicht, mich auf die faule Haut zu legen.
Da ich seit fast 10 Jahren begeisterter Wohnmobil-Urlauber bin (und seit fast 25 Jahren Camping mache), allerdings kein "typischer" WoMo-Fahrer (übernachte ausschließlich auf Campingplätzen, weder Stellplätze noch frei stehen), habe ich mir überlegt, aus meinem Hobby einen Beruf zu machen: ich würde gerne auf Sardinien einen eigenen Campingplatz eröffnen! Muss nicht unbedingt am Meer sein, wäre aber nicht "schlimm". So wie ich das mittlerweile sehe, gibt es im Landesinneren so gut wie keine Campingplätze.
Wisst Ihr zufälligerweise, wie das aussieht mit passenden Grundstücken (10.000qm wären schon nötig, Preise?), mit den Gesetzen bzgl. Baugenehmigung etc. für ein solches Gewerbe?
Bisher ist es mehr oder weniger nur ein Traum, aber man soll seine Träume ja leben und nicht das Leben träumen...! Bin auf jeden Fall sehr dankbar für jeden erdenklichen Tipp!




Mein Beitrag galt ja nicht zur Abschreckung und ich habe ja auch nicht geschrieben, dass du es besser lassen sollst sondern deine Idee - einen Platz im Hinterland zu eröffnen - eher befürwortet. Es ist nun mal nicht alles Gold was glänzt, nicht in Deutschland und auch nicht auf Sardinien, dass wissen wir ja alle. Wir sind auch keine Dummbratzen und hatten es auch in Deutschland zu etwas gebracht, durch Fleiß und Wissen und einer gesunden Lebenseinstellung. Seit 5 Jahren leben wir nun auf Sardinien und trotz viel Enthussiasmus, Plan im Sack, Geld auf dem Konto sind wir dennoch sehr oft an unsere Grenzen gestoßen. Und bis heute erlebe ich tagtäglich auch bei zugewanderten Freunden und Bekannten, wie sie ihre ursprünglichen Pläne ständig ändern müssen und immer mehr Kompromisse eingehen. Wenn man das kann und nicht nur stur sein eigenes Ding durchziehen will, dann kann es auch auf Sardinien klappen. Problem ist, wenn man in Deutschland ein Geschäft eröffnen will und Ahnung hat, dann weiß man wo es lang geht. Im Ausland mit einer unorganisierten Behördenstruktur, ist es schon eher ein Problem. Na, ich will dir wirklich nichts missreden, aber deine Eingangsthreat war eine Bitte um alle möglichen Informationen und ich gab dir die Meinigen und ein bissl meiner bisherigen Erfahrung gleich mit ;o) Logisch entscheidest du selbst ob du deinen Traum umsetzen willst und du selbst steckst dir ja auch deine Prioritäten. Hauptinfo meinerseis war: am Meer gibt es schon genug Campingplätze und keiner arbeitet wirklich ausgelastet im Hinterland hingegen, ist nichts. Betraf also: Angebot und Nachfrage. Wenn schon etwas im Überfluß da ist, warum dann noch dazustoßen? Woanders hingegen fehlt es - ich habe schon oft von Gästen den Wunsch nach einem schönen Platz im Hinterland gehört - also gebe ich dir diese Info weiter. Und auch hier wieder ein Stück meiner bisherigen Erfahrungen, nämlich den Amtsschimmel betreffend, wenn man etwas komplett Neues eröffnen möchte. Eben damit man nicht in freudiger Erwartungshaltung plant in kürzester Zeit alle Papiere beieinander zu haben und loslegen zu können, sondern dass es u.U. ein langer Prozess werden kann bis man wirklich arbeiten kann. Diese Zeit sollte man einfach einplanen. Denn was wir Deutschen (fast) nie haben ist Zeit und Geduld
Bin am Anfang eines sehr, sehr langen Lern- und Verstehen-Prozesses, den ich aber gerne angehen möchte.